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Hundeforum Der Hund
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Schleppleine

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Mir ist es ein Bedürfnis über "die Schleppleine" zu schreiben.

 

1. Ein Schleppleine, macht aus einem nicht hörenden Hund keinen einen Hund der hört (auf Kommandos), sondern ist eine Leine, eine Leine, ein Leine.

Diese ist zum festhalten gedacht, damit der Hund nicht vor Autos läuft, andere Tiere jagt, fremde Menschen und Hunde belästigt ect.

 

2. Wenn ein Hund es nie gelernt hat das LEINENENDE zu verstehen, als das was es ist, nämlich die Einschränkung /das Ender seiner Bewegungsfreiheit, und also mehr oder weniger LEINENFÜHRIG ist, ist der Hund dies auch nicht an einer Leine, die sehr lang ist.....

 

Ein Leine ist ein Hilfsmittel, egal, wie lang sie ist.

Ein Hund, der an der 2 m Leine nicht hört, nicht an der 3 m Leine, oder an 5 m Leine, der wird auch an 20 m Leine nicht hören.

Und genau dann macht diese Leinenlänge keinen Sinn.

Weil man den Hund nicht halten kann, wenn er "reinbrettert".

 

Eine kurze Leine am Hund runterhängen zu lassen, damit man den Hund nicht immerzu rufen muss, sondern einfach mal eben festhalten kann, macht Sinn, bei netten Hunden, die halt noch ab und an vergessen zu kommen, die einfach noch "KIND" sind.

 

Je LEINENFÜHRIGER der Hund ist, desto länger kann die Leine sein. Ein Hund, der an 3 m Leine jagt hat letztlich 6 m um mit Vollkaracho in das Leinenende reinzubrettern. Das macht null Sinn, wenn man den Hund nicht stoppen kann.

 

Sinn macht es, wie bei allem, mit Hund etwas zu trainieren wird,OHNE Ablenkung einzuüben wie der Hund sich verhalten soll.

Ob nun mit Z und B mit Zwang mit "was der Geier" auch immer man meint den Hund erziehen zu wollen, der Hund muss lernen, was von ihm verlangt wird.

 

Frei nach dem Motto: HUCH....meine Hund hat jetzt plötzlich angefangen zu jagen, ich mach eine Schleppleine ran, ändert NOTHING, daran, dass der Hund jetzt angefangen hat zu jagen.

 

Eine Leine soll als erste Hilfe Maßnahme verhindern, dass der Hund jagt. Dazu muss diese Leine genau so lang sein, wie es dem jeweiligen Halter ermöglicht , den Hund auch zu halten.  Sonst macht eine Leine gar keinen Sinn.

 

Einen Hund in unserer Umwelt zu halten bedeutet, ihn halten zu können...und zwar wörtlich: dass heißt festzuhalten....und das geschieht nun mal überwiegend mittels der LEINE.

 

Also muss der Hund wissen, dass das ENDE der Leine bedeutet, dass er anhalten muss.

Bevor ein Hund das nicht kann, macht es keinen Sinn einen Hund mit 10 oder 20 oder 100 m Leine rumrennen zu lassen, denn es ist ein Glücksspiel, ob es gelingt den Hund dann wirklich zu halten wenn es wichtig ist.

Ist der Hund schon 5 oder 10 m von mir weg im Vollspeed, kann ich keinen meiner Hunde durch "auf die Leine treten" halten. Und auch hätte ich diese dann in der Hand, wäre das eher was zum Motto: "Schulter ausgekugelt: Wie ist Ihnen das denn passiert?"

 

Die Leine ermöglicht bestenfalls, einen Hund, den man schon stoppen kann (z.B. mit Platz/Steh /Sitz/Halt/Pirouette/Prinzessin...was auch immer)

dann mit Aufnahme der  Leine aufzunehmen daran zu hindern WIEDER oder WEITER durchzustarten. Das ist aber schon eine weiterführende Ausbildung.

 

Einen Hund, der gar nichts kann, nur jagen, bei dem muss man leider mit Leinenführigkeit beginnen und mit Abbruchsignal, mit Rückruf...egal...aber ohne, dass der Hund eine Ahnung hat, was das Leinenende bedeutet ist ein lange Leine in der Hand ein Garant für "auf die Schnau..... fallen" beim Hundehalter oder besagtes Auskugeln der Schuler oder ähnliches, und einfach absurd!

Außer es ist ein "Leichtgewichthund", der,  wenn er ins Leinenende brettert, wie vom Trampolin zurückgeschleudert wird (was wiederum auch absurd ist).

 

 

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vor 11 Minuten schrieb 2010:

Die Leine ermöglicht bestenfalls, einen Hund, den man schon stoppen kann (z.B. mit Platz/Steh /Sitz/Halt/Pirouette/Prinzessin...was auch immer)

Bei uns ist es Prinzessin. Ich setz mir ein Krönchen auf den Kopf, Suhna guckt verdutzt und kann vor lauter Lachen nicht weiterrennen. :D

Wär vielleicht tatsächlich mal einen Versuch wert.... ;)

 

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 meine HH-Zeit wird aufgeteilt in eine sehr, sehr lange Zeit vor Lucie und natürlich die sehr intensive Zeit mit Lucie.

 

Die Zeit vor Lucie:

Schleppleine, so ein Blödsinn.

Entweder hört der Hund oder eben nicht.

Bei eben nicht, siehe 2010- Leine ist Leine...

 

Zeit mit Lucie:

 

Es ist ein absolut gute Entscheidung, Lucie mit einer Biothan-- 20m Schleppleine zu helfen.

 

Lucie kam zu mir, absolut lieb, menschenbezogen...

Aber sie macht auch ihr Ding, absolut.

 

Ich habe für die langen Spaziergänge (mehr als eine Stunde) eine 20mSchleppleine gekauft, einfach aus Mitleid , damit Lucie auch rennen kann .

 

Und siehe da, mit viel Leckerlis, Übung und Konsequenz an der Leine, sie fing an den

Rückruf zu verstehen.

 

Und ich konnte sie beobachten.

Wie sieht Lucies Körpersprache aus,gerade wenn sie jegen will.

 

Eine kurze Leine bis 8m (siehe 10m Flex) hätte uns nie so geholfen.

 

Lucie weis, wann sie an der Leine ist und wann nicht!!!!!

 

An der 20m Schleppleine hört sie einfach super.

Selbst wenn eine Katze vor ihrer Nase weg rennt, sie kennt ihre Leine inzwischen, ich kenne sie.

Also das Abbruchsignal und Leckerli, Dummyjagen als Austausch.

 

Ohne Schlepp ist Lucie einfach weg.

 

 

 

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Wahre Worte. Um Emmis Aktionsradius trotz völligem Durchdrehen bei allem Gefiederten zu erweitern hatte ich vor ca.1,5 Jahren eine ich glaube 10 oder 12 Meter lange Niggeloh Leine gekauft. War ganz glücklich, bis Emmi (12 Kilo Hündchen -12 Kilo Muskeln und Knochen ) einen Vogelschwarm auf dem Feld ausmachte.......

Sie rannte dann im Leinenradius wie bekloppt fast bis zum Umfallen im Kreis.

Zuhause wurde die Leine gerade mal um die Hälfte gekürzt .Emmi ist jetzt ca. 3Jahre alt und nachdem ich mich wieder dahinter geklemmt habe, sieht es mit der Leinenführigkeit recht gut aus. Außer die blöden Weißhintern meinen vor uns den Weg queren zu müsse.:rolleyes:

Die Leinen bleiben trotzdem bei ca. 4-5 Meter.

Denn wenn sie doch mal unerwartet rein brettert ,ist es lange nicht so heftig .

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vor 5 Minuten schrieb Loba:

Wahre Worte. Um Emmis Aktionsradius trotz völligem Durchdrehen bei allem Gefiederten zu erweitern hatte ich vor ca.1,5 Jahren eine ich glaube 10 oder 12 Meter lange Niggeloh Leine gekauft. War ganz glücklich, bis Emmi (12 Kilo Hündchen -12 Kilo Muskeln und Knochen ) einen Vogelschwarm auf dem Feld ausmachte.......

Sie rannte dann im Leinenradius wie bekloppt fast bis zum Umfallen im Kreis.

Zuhause wurde die Leine gerade mal um die Hälfte gekürzt .Emmi ist jetzt ca. 3Jahre alt und nachdem ich mich wieder dahinter geklemmt habe, sieht es mit der Leinenführigkeit recht gut aus. Außer die blöden Weißhintern meinen vor uns den Weg queren zu müsse.:rolleyes:

Die Leinen bleiben trotzdem bei ca. 4-5 Meter.

Denn wenn sie doch mal unerwartet rein brettert ,ist es lange nicht so heftig .

eine Schleppleine , so wie meine mit 20m, ist keine Leine zum "Reinbrettern", dass muss wohl jeder erkennen.

 

Eine so lange Leine geht nur bei einer guter Erziehung.

Aber ohne dieser Leine hätte Lucie und ich uns nie so gut verstehen können.

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Agatha, ich meinte ja nicht Dich sondern nur meine Erfahrung mit Emmi und meiner Blödheit....

Agatha, ich meinte ja nicht Dich sondern nur meine Erfahrung mit Emmi und meiner Blödheit....

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vor 1 Stunde schrieb Loba:

Sie rannte dann im Leinenradius wie bekloppt fast bis zum Umfallen im Kreis.

 

OT:

das wäre eine gute Ausgangslage fürs Longieren und/oder Reizangeltraining,

wo sie erst einmal in reizarmer Situation erlernen könnte, sich an dir und deinen Signalen zu orientieren.

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Longieren fanden Buddy und ich öde, aber mit Emmi habe ich es mir für dieses Jahr vorgenommen. Wobei sie jetzt zu 90 % echt toll ist .:wub:

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Zum Glück habe ich einen leichten Hund.:ph34r:

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Ich nutze die schleppleine ehrlich gesagt gar nicht zum Training, sondern zur Absicherung sollte Frau Junghund doch mal der Hafer stechen. 

Falls Sie irgendwann tatsächlich mal weg laufen sollte, können auch Fremde sie einfangen ohne direkten Körperkontakt zu einem fremden Hund aufnehmen zu müssen.  

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