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Hundeforum Der Hund
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Schleppleine

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vor 14 Minuten schrieb agatha:

nein, eine BiothanSchleppleine kann auch zum gemeinsamen Erleben aufgebaut werden.

 

Wenn die dran ist, wird gemeinsam im Wald gestöbert.

Lucie bleibt stehen und sucht meine Hilfe, wenn die Schlepp zum Hindernis für sie wird.

Sie hat so gelernt, mir die Mäusehöhlen in den Strohballen im Reiterhof anzuzeigen.

Ich trete nicht auf die Schlepp, wäre zu rutschig für mich, würde ich hinfallen usw.

 

Ich arbeite mit Lucie und dem "verlängerten Arm".

Rufe Lucie aus dem Gebüsch, helfe ihr zurück, belobige mit Leckerli.

Zeige ihr, dass die leckeren Schwimmenten im Teich doch auch bei mir lecker sein können.

Sie jagt in einem Gebüsch Repphühner hoch, steht vor und wartet auf mich.

 

Sie bleibt stehen (klar, Schlepp sei dank) und zeigt mir das weglaufende Reh, Yerom und wir können das gut Leckerlin und die Spur betrachten (beriechen)

 

Eben so ....

 

 

 

 

 

 

 

Eben an der Schlepp gemeinsam .

 

 

Du verstehst auch nur noch was du verstehen willst oder?

Das macht die Kommunikation ätzend.

Ich wünsche dir weiterhin, dass du weder je aus Versehen auf Schleppleinen tritts und auch sonst alles Gute...

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vor 8 Minuten schrieb 2010:

Du verstehst auch nur noch was du verstehen willst oder?

Das macht die Kommunikation ätzend.

Ich wünsche dir weiterhin, dass du weder je aus Versehen auf Schleppleinen tritts und auch sonst alles Gute...

nu, so wie Du, oder???

 

Es kann nicht sein, was nichtseinsoll .....

 

ja,ich tret nie auf diese Leine, ist mir mit angehende 70 Lebensjahren auch zu wackelig.

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Interessantes Thema :)
Ich benutze ja Schleppis vielleicht etwas anders, als andere. ;)

1. Anwendung: Fährtenarbeit, Spurensuche

Dort soll die Schleppleine den Kontakt zwischen suchendem Hund und Mensch herstellen, d.h. Leine darf und soll auf Zug sein. Mensch führt Leine so, dass er den Hund nicht im Suchen behindert.

2. Anwendung: Jägermeister :D
Hier verwende ich eine 10m Leine. Dort gibt es bei mir zunächst 2 wichtige Übungen, die ich zuerst absolviere.

Übung 1: Hund soll lernen, sich in einem Radius zu bewegen, der nicht größer ist als 10m, ohne in das Ende der Leine zu rasseln

Das übe ich immer erst im Garten, oder irgendwo, wo es langweilig ist und wenn der Hund schon vorher ausgelaufen hat

Ich übe viel mit Gesten und Richtungswechseln, die Leine schleift immer, anfangs nur ein paar Minütchen

Dann packe ich mehr Ablenkung hinzu und beginne outdoor zu trainieren. Wenn ich die Schlepp dran mache, dann nur zu Training, das heißt hundertprozentige Aufmerksamkeit von mir und Arbeit mit Signalen. Wenn ich keine Lust mehr habe, oder der Hund droht unaufmerksam zu werden, packe ich ihn an die normale Führleine, da kann er machen, was er möchte.

Übung 2: Wenn Übung 1 schon gut klappt, kommen neue Ablenkungen hinzu, die das Jagen triggern und wir üben Stop auf Entfernung, Sitzen auf Entfernung, auch hier, kein Training, keine Schleppi

Den einfachen Rückruf übe ich auch mit Schlepp, aber erst, wenn der Hund gelernt hat, im Radius zu bleiben und auch in kleinen Schritten zuerst mit ganz wenig Ablenkung und dann langsam mehr.

Den doppelten Rückruf übe ich nie mit Schlepp, den erarbeite ich parallel.

 

Nie, nie, nie würde ich eine Schleppleine als Führleine bei einem Jägermeister benutzen meine körperliche Unversehrtheit ist mir zu wichtig :D

 

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Ich sehe die Dinger hier gar nicht im Einsatz. Entweder es ist eine 2 m Leine am Hund, oder aber der Hund ist im Freilauf. Bei kleineren Hunden sind schon mal öfters Flexis im Einsatz, aber das ist ja wieder ein anderes Thema. 

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vor 2 Stunden schrieb benno0815:

Interessantes Thema :)
Ich benutze ja Schleppis vielleicht etwas anders, als andere. ;)

1. Anwendung: Fährtenarbeit, Spurensuche

Dort soll die Schleppleine den Kontakt zwischen suchendem Hund und Mensch herstellen, d.h. Leine darf und soll auf Zug sein. Mensch führt Leine so, dass er den Hund nicht im Suchen behindert.

2. Anwendung: Jägermeister :D
Hier verwende ich eine 10m Leine. Dort gibt es bei mir zunächst 2 wichtige Übungen, die ich zuerst absolviere.

Übung 1: Hund soll lernen, sich in einem Radius zu bewegen, der nicht größer ist als 10m, ohne in das Ende der Leine zu rasseln

Das übe ich immer erst im Garten, oder irgendwo, wo es langweilig ist und wenn der Hund schon vorher ausgelaufen hat

Ich übe viel mit Gesten und Richtungswechseln, die Leine schleift immer, anfangs nur ein paar Minütchen

Dann packe ich mehr Ablenkung hinzu und beginne outdoor zu trainieren. Wenn ich die Schlepp dran mache, dann nur zu Training, das heißt hundertprozentige Aufmerksamkeit von mir und Arbeit mit Signalen. Wenn ich keine Lust mehr habe, oder der Hund droht unaufmerksam zu werden, packe ich ihn an die normale Führleine, da kann er machen, was er möchte.

Übung 2: Wenn Übung 1 schon gut klappt, kommen neue Ablenkungen hinzu, die das Jagen triggern und wir üben Stop auf Entfernung, Sitzen auf Entfernung, auch hier, kein Training, keine Schleppi

Den einfachen Rückruf übe ich auch mit Schlepp, aber erst, wenn der Hund gelernt hat, im Radius zu bleiben und auch in kleinen Schritten zuerst mit ganz wenig Ablenkung und dann langsam mehr.

Den doppelten Rückruf übe ich nie mit Schlepp, den erarbeite ich parallel.

 

Nie, nie, nie würde ich eine Schleppleine als Führleine bei einem Jägermeister benutzen meine körperliche Unversehrtheit ist mir zu wichtig :D

 

Exakt, was ich schrieb! 

Der Hund lernt ohne Ablenkung vorbereitend Übungen.

Ja und lange Führleinen....hätte ich jetz nicht als Schleppleine bezeichnet....Is halt ne Fährtenlein.. lange Leine... Aber vom DINg her ist ja der Begriff Schleppleine die Bezeichnung, für das, was die Leine machen soll....

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Noch was zur langen Leine. Ich habe für Minos eine Flexigurtleine. Als er noch jünger war, war die auch regelmäßiger im Einsatz. Irgendwann sah Minos Wild und löste mega schnell aus. Ich hatte keine 2 Sekunden, mich zu entscheiden, die Flexi festzuhalten, oder loszulassen. Reflexartig entschied ich mich für los lassen, die Leine zog sich ein, klatschte Minos gegen den Hintern und ohne mein Zutun stand der Hund wie ne eins. :D 

Der ist mir nie wieder in die Flexi gerasselt. 

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@Fiona01 Das kenne ich auch.

Finde ich jetzt aber nicht so toll. Man könnte fast sagen: aversiv! ;)

 

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Ja, allerdings selbst verursacht, denn er wusste ja, dass er nicht hinterher durfte. Da hält sich dann mein Mitleid in Grenzen. :)  

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vor 15 Minuten schrieb Fiona01:

Noch was zur langen Leine. Ich habe für Minos eine Flexigurtleine. Als er noch jünger war, war die auch regelmäßiger im Einsatz. Irgendwann sah Minos Wild und löste mega schnell aus. Ich hatte keine 2 Sekunden, mich zu entscheiden, die Flexi festzuhalten, oder loszulassen. Reflexartig entschied ich mich für los lassen, die Leine zog sich ein, klatschte Minos gegen den Hintern und ohne mein Zutun stand der Hund wie ne eins. :D 

Der ist mir nie wieder in die Flexi gerasselt. 

Das hätte aber auch sehr böse enden können, da kannst Du von Glück sagen, dass Minos ohne üble Verletzung davon gekommen ist :(
Ich habe eine Knochenabspitterung am Schienbein vom Kasten einer Flexleine. Ich hatte einen fremden Hund befreit, der sich um einen Pfosten gewickelt hatte.
Als die Leine los war ist er losgerannt, der Kasten gegen den Pfosten und dann vor mein Schienbein.
Ich konnte nicht mehr laufen, habe mich nach Hause bringen lassen. Später Röntgen, 3 kleine Knochensplitter hatten sich abgelöst.

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Gudrun, das tut mir leid für dich und das ist wirklich schlecht bei euch ausgegangen. :( 

 

Bei uns war das aber eher so eine Slapstick-Szene, quasi wie in Zeitlupe, denn die Flexigurt ist schwer und wickelte sich nicht sooo schnell auf. Er war also tatsächlich nur erschrocken darüber. ;) 

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