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Hundeforum Der Hund
gast

Entspannen lernen ?

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Hey,

Meine zwei Spitze sind seit 9 Tagen Bürohunde. Soweit so gut, wäre da nicht das Bellen.

 

Es gibt zwei Räume. Ich sitze in dem ersten, wo auch die Eingangstür ist mit 3 anderen Leuten.

Raum zwei ist nebenan die Tür zu Raum zwei steht offen (das soll auch so) 

 

Meine Hunde sind beide an der Leine und haben nur einen begrenzten Radius (quasie einmal um meinen Stuhl rum, damit ich sie unter Kontrolle habe). Direkt neben mir zum Fenster hin steht ihre Höhle, sowie Wasser und Futternäpfe 

 

-----

 

Die ersten zwei Tage waren schlimm, aber die zwei müssen sich ja auch erstmal an die neue Situation gewöhnen. Die ersten zwei Tage haben sie also sofort angeschlagen wenn jemand in unseren Raum gekommen ist. 

 

Mittlerweile hat sich das ganze schon gelegt. Die Leute die täglich dort lang laufen um raus zu gehen werden jetzt größtenteils ignoriert.

 

Aber eben nur größtenteils.

Wenn jemand reinkommt und z.B. eine Tasche dabei hat wird gebellt. Der Chef/ Chefin werden wenn sie in unseren Raum kommen auch noch angebellt wenn ich das nicht früh genug merke und verhindern kann. Kunden kommen nur selten aber da wird es wohl das selbe sein (wobei die ja von draußen kommen und klingeln, wenn nicht zufällig jemand unten ist)

 

Was ich tue: 

Sobald jemand durch den Raum kommt sage ich immer im selben ruhigen Ton "alles gut" gucke gleichzeitig wo die zwei sitzen und gebe bei Bedarf ein super Leckerlie und verhindere ein eventuelles "vorpreschen".

Mo-mi hab ich noch bei jeder Kleinigkeit die sie dann ruhig waren und dort saßen leckerlie hingeworfen. Do-heute schon weniger leckerlie zum "alles gut" 

 

Es hat sich schon merklich gebessert. Aber bei Leuten die eher seltener kommen springen sie noch direkt drauf an. Bin ich nicht schnell genug wird gebellt. Ich bin schon so wachsam wie ich kann, sitze aber mit dem Rücken zur Tür (kann den platz nicht wechseln) und meine Kollegen sind alle so leise beim Laufen, da entgeht mir das manchmal bis sie plötzlich anfangen zu reden :D

 

Soweit dazu. 

Meint ihr ich bin zu ungeduldig und soll einfach erstmal so weiter machen oder nochmal einen anderen Ansatz probieren oder hinzunehmen ?

 

 

Zweite Sache:

 

Garou kann noch nicht so gut alleine bleiben wie Teetou, dann jammert sie. Also nehme ich sie mit wenn ich auf Klo gehe oder zum Chef. Das ist kein Problem. Ich füttere ihr das dann schön wenn ich am besprechen bin. Sie sitzt auf meinem Schoß und ich füttere ihr Leckerlie, weil sie sonst auch mal wufft wenn sie die Kollegen hört.

 

Was meint ihr ? 

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Fast vergessen :

 

Teetou ist entspannter und bellt weniger

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Ich find das klingt gut, manche Dinge brauchen halt Zeit. Ansonsten: Hast du schon probiert die Situation langweilig zu machen, in dem du gezielt Kollegen bittest rein zu kommen und (im besten Fall) komische Dinge dabei zu tun? 

 

Bei meiner ersten Hündin war es immer der Schlüssel, Dinge zur absoluten Normalität zu erklären, um sie vom wachen abzubringen. 

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Ich glaube auch, dass das nach 9 Tagen schon ein großer Erfolg ist! Wenn sich nach 2 Monaten nix tut, könntest du mal über grundsätzlich neue Alternativen nachdenken. Im Moment klingt es so, als würdest du das gut machen und bist nur ein bisschen ungeduldig :P

 

Zum allein bleiben: Kommt natürlich drauf an, wie weit das Klo weg ist und wie sehr deine Kollegen genervt sind, wenn Garou jammert, aber vielleicht kannst du schon mal probieren, ob sie den Klogang mit etwas mehr Training bzw. mehr Wiederholungen aushält - wenn das nicht allzu lang dauert. Termin beim Chef wird wohl noch zu lange dauern, da würde ich sie noch mitnehmen. Ansonsten würde ich hin und wieder mal aufstehen und kurz weggehen (zum Klo oder Kaffee holen oder was auch immer...) 

 

Im übrigen finde ich das wahnsinnig toll, das du so einen hundefreundlichen Arbeitsplatz hast! Schade, dass es die so selten gibt... 

 

 

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(bearbeitet)

Gelangweilte, noch dazu junge Wachhunde bellen automatisch mehr- es gibt ja sonst nichts zu tun. Vor allem zwei können sich wechselseitig darin bestärken. Schwierig.

Bisher habe ich Hündinnen auch immer territorialer erlebt als die Rüden. Ich würde für eine räumliche Lösung plädieren.

Gerade weil du beschäftigt bist und den "Eindringling" nicht merkst, machen sie ja aufmerksam. Ich würde die Erwartungen nicht ganz so hoch ansetzen, es kann auch passieren, daß- insbesondere bei wechselndem Publikumsverkehr- sie weiterhin melden.

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Bürohunde:

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ich nehm sie ja nur selten mit, aber wenn ist das ziemlich entspannt :wub:

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Die Toilette ist leider verhältnismäßig weit weg.

Das mit dem Kaffee/Getränk holen ist machbar - das ich da nicht selber drauf gekommen bin dass auch schonmal hier weiter zu üben :D manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich übe das daheim ganz normal, aber das ist hier wunderbar umsetzbar.

 

Ich hab hier gegen die Langeweile (wenn sie aufkommt) extra einen Schnüffelteppich und Kausachen. Die beiden spielen aber auch mal ausgiebig Zusammen wenn Ihnen danach ist. Sonst schlafen und dösen sie. Mein Ablauf ist 4 Stunden arbeit - 1 Stunde Pause (da gehen wir die komplette Pause zum see) - weitere 4 Stunden Arbeit.

Sie kommen mir zumindest nicht super gelangweilt vor :) ich habe auch Spielzeug womit wir nebenbei mal ein wenig spielen können.

Ich muss hier nicht unentwegt auf den pc starren. Wir sind hier kreativ und machen auch mal kreative Pausen. Und wenn Garou sich meldet gehen wir eben 5 Minuten vor die Tür zum lösen.

 

Jetzt waren sie die letzten 4 Stunden absolut ruhig :).

 

Meine Kollegen werde ich Montag mal mit einbinden. Das ist auch eine tolle Idee. Ansonsten versuche ich keinen vom beiden zu puschen:D Teetou ist zum Glück auch nicht so, dass er sofort mit einstimmt wenn Garou mal bellt, nur eben bis jetzt noch bei "neuem". 

 

Ich danke schonmal bis hier her für eure Antworten. Da bin ich wohl doch etwas zu ungeduldig :D

 

So sieht das aus 

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Da hast Du aber wirklich einen extrem geduldigen Arbeitgeber, ich hätte mit diesem Verhalten meine Kündigung der Hundemitnahme bekommen ;)
Als ich damals anfing, Lakoma mit ins Büro zu nehmen, habe ich das zuerst mit ihr außerhalb meiner Arbeitszeit trainiert.
Ich habe das geübt, was später klappen sollte, ohne dass ich tatsächlich meine Arbeit erledigen musste.
Fremde habe ich extra kommen lassen, dafür gab es Leckerli, ich habe geübt, dass sie allein im Büro bleiben konnte (da ich auch an Meetings und Konferenzen teilnehmen musste).

Spielen durften Fengari und Lakoma nie im Büro, nur draußen, im Büro war immer Ruhe angesagt. Fengari hatte Angst vor Fremden, sie hatte eine große Box mit Decke drüber, da hat sie sich meist verkrümelt.
Kannst Du nicht auch mal ein paar Trainingseinheiten außerhalb Deiner Arbeitszeit versuchen? Nur für die Hunde da sein und die Dinge üben, die noch nicht so gut klappen?
Was ist mit Kauartikeln? Das beruhigt und entstresst.
 

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vor 4 Minuten schrieb benno0815:

Spielen durften Fengari und Lakoma nie im Büro, nur draußen, im Büro war immer Ruhe angesagt.

 

Das empfinde ich als einen ganz wichtigen Schlüsselsatz. Natürlich verlangt das von dir einiges: Vorher gründlich rausgehen, die Mittagspause voll drangeben, nach der Arbeit wieder gründlich beschäftigen... Aber generell ist sonst die Zeit, in der sie sich ruhig verhalten sollen, tatsächlich auch nur das eine: Ruhig und langweilig. Zeit zum pennen. Sollte das in diesem Fall zu lange sein - und vier Stunden am Stück sind für junge Hunde schon sehr lang - gibt es dann eine Möglichkeit, zwischendurch noch mal kleine Pausen zu machen, in denen du sie zumindest in einem anderen Raum, besser noch draußen kurz bespaßen kannst? Und das möglichst noch zuverlässig zur immer gleichen Zeit? Denn durch die Action nach Bedarf hält man eine gewisse Erwartungsspannung hoch, und diese führt bei entsprechend veranlagten Hunden eben auch zu einer gewissen Reaktionswilligkeit.

 

Und das ist jetzt nicht aus der Theorie gegriffen; vielmehr hat selbst mein Terrorkrümel schnell kapiert, während der Kindergruppe vormittags passiert für ihn nix spannendes. Weshalb er tief und fest schläft, während die Kurzen sich so benehmen wie energiegeladene Zweijährige das nun mal tun. (Gerade gestern wollte ich ihm eigentlich ein runtergefallenes Stückchen Banane geben. Wurde aber nix draus, er schlief so tief und fest dass ich ihn regelrecht hätte wecken müssen...)

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Für Garou wird das auch sehr anstrengend sein, sie ist ja noch sehr jung und muss so viele neue Dinge verarbeiten.
Selbst meine erwachsenden Hunde waren immer platt wie die Brötchen, nach einem Bürotag, das ist schon anstrengend für unsere Hunde ;)

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