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Entspannen lernen ?

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gast   

Den Hund irgendwo in Pflege geben ? Nee das ist für mich keine Option. Ich habe mir ja extra einen Arbeitgeber gesucht wo die Hunde mit kommen können  :).

 

Klappt ja auch schon von Tag zu Tag besser. Die Kollegen sind super entspannt, die stört das nicht. Sie Bellen ja auch nicht mehr bei jeder Kleinigkeit (siehe dazu auch die ersten zwei von mir beschriebenen Tage und allgemein das was auf Seite 1 steht).

 

Die Kollegen beziehen mich auch nicht nur auf die Hunde und großen Druck weil's ein neuer Job ist habe ich auch nicht. Das ist nicht mein erster Job in meinem gelernten Beruf, ich weiß genau was ich so kann und wie es so abläuft. Also von dieser Seite ist alles entspannt.

 

Teetou ist wie gesagt an sich die Ruhe selbst :) der pennt/ döst. Er meldet halt noch kurz wenn er sich erschreckt  (wenn die Mülleimer geleert werden zB.) und wenn der Chef/ fremde kommen (fremde kommen aber selten) - wobei das heute auch nicht mehr der Fall war :) da kam er nur an um gestreichelt zu werden (auch wenn ich nicht im Raum war). Das ist ja in den wenigen Tagen schon so entspannt geworden. Den Teetou merkt man sein Spitz-sein nunmal nicht an. Er ist halt nicht so bellfreudig wie andere Vertreter seiner Rasse. Er hat auch keinen Stress o.ä. er liegt halt rum. Daher weiß ich gerade nicht so recht in was für einer schwierigen Phase er sein soll ? Daheim und draußen ist Teetou ebenso unproblematisch.

 

Garou ist die, die noch öfter mal bellt (Teetou stimmt da aber nicht mit ein, auch so im "Privatleben" nicht).

Das hat sich auch schon gebessert, kommt aber noch öfter vor. Den Tipp von Benno haben wir ja schon angefangen um zu setzen, zusätzlich zu unserem sonstigen Verfahren, dass schon Früchte getragen hat.

 

Heute war sie sehr quengelig, warum ? Keine Ahnung, vielleicht war ihr langweilig. Die Kausachen mit denen sie sich die Tage davor beschäftigt hat, sind anscheinend uninteressant geworden. Da muss ich nochmal was interessanteres besorgen.Sie würde sich halt auch gerne ein wenig mehr im Raum bewegen, da muss ich morgen mal sehen wo ich die Leine besser fest mache, da gibt's genug Möglichkeiten. Nach der Pause hat sie ruhig gepennt. Also gibt's morgen mal eine längere Morgenrunde.

 

Wirklich Stress haben wir also nicht -(mehr). Ich bin halt noch etwas mehr aufmerksam. Aber auch das ist schon weniger. Jetzt sitzt ein weiterer Kollege mit im Raum der oft aufstehen muss, das tut unserem Training gut:) die erste Stunde war das noch aufregend, den Rest wurde es schon desinteressiert hingenommen :)

 

Ich finde die Möglichkeit einen Bürohund zu haben super. Leute die ihre Hunde lieber jeden Tag alleine daheim lassen, sind nicht so mein Fall.

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Hoellenhunde   
(bearbeitet)
Am 9.3.2018 um 13:04 schrieb Mrs.Midnight:

Aber eben nur größtenteils.

Wenn jemand reinkommt und z.B. eine Tasche dabei hat wird gebellt. Der Chef/ Chefin werden wenn sie in unseren Raum kommen auch noch angebellt wenn ich das nicht früh genug merke und verhindern kann. Kunden kommen nur selten aber da wird es wohl das selbe sein (wobei die ja von draußen kommen und klingeln, wenn nicht zufällig jemand unten ist)

 

Was ich tue: 

Sobald jemand durch den Raum kommt sage ich immer im selben ruhigen Ton "alles gut" gucke gleichzeitig wo die zwei sitzen und gebe bei Bedarf ein super Leckerlie und verhindere ein eventuelles "vorpreschen".

Mo-mi hab ich noch bei jeder Kleinigkeit die sie dann ruhig waren und dort saßen leckerlie hingeworfen. Do-heute schon weniger leckerlie zum "alles gut" 

 

Es hat sich schon merklich gebessert. Aber bei Leuten die eher seltener kommen springen sie noch direkt drauf an. Bin ich nicht schnell genug wird gebellt. Ich bin schon so wachsam wie ich kann, sitze aber mit dem Rücken zur Tür (kann den platz nicht wechseln) und meine Kollegen sind alle so leise beim Laufen, da entgeht mir das manchmal bis sie plötzlich anfangen zu reden :D

 

Hier sind sie ganz Spitz. :)

 

Obwohl meine Hunde wachen, machen sie das nicht so, selbst mein lauter, deprivierter, schützender Hund nicht. Aber auch hinlaufen und sich streicheln lassen, könnte ein Hinweis auf mangelnde Entspannung sein.

 

Diese Schilderung hat mich zu mein Post gebracht, auch dass du noch nach Trainingsmöglichkeiten gefragt hast. Ich habe es so verstanden als würden sie beide immer noch bellfreudig melden und Teetou noch dazu markieren (was an der Hündin, aber auch am Stress lügen könnte).

 

 

Aber wenns eh gut läuft, dann brauchst du ja keine Tipps mehr, sondern es wird schon in die Rechten Bahndn gelenkt. Dann ist es ja nur noch eine Frage der Zeit, viel Glück!

 

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Hoellenhunde   
vor 21 Minuten schrieb Mrs.Midnight:

ch finde die Möglichkeit einen Bürohund zu haben super. Leute die ihre Hunde lieber jeden Tag alleine daheim lassen, sind nicht so mein Fall.

 

Das ist immer eine Sache der Perspektive. Entspannt im Büro ist für manche Hunde besser als seine Ruhe daheim zu haben, kommt auf den Hund an.

 

Dann gibt's ja noch die Mögluchkeit der Betreuung, entweder daheim oder woanders. Würde für Akuma z.B. nicht in Frage kommen, Büro auch nicht, da wäre alleine daheim die beste Variante oder eben ein Dogsitter, der ins häusliche Umfeld kommt (und mit ihm klar käme). Yoma ginge im Büro, weil er da das Gleiche machen würde wie daheim im Bett ;)

 

 

Alleinebleiben beibringen würde ich aber immer, auch wenn meine Hunde so gut wie nie alleine daheim sind. Trennungsstress ist was Mieses. 

Würde ich im Hinterhrund behalten, wenn das Leben sich mal ändert. ❤️

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gatil   
vor 38 Minuten schrieb Mrs.Midnight:

Ich finde die Möglichkeit einen Bürohund zu haben super.

 

 

Jo, ich auch. Definitiv.

Ab und zu im Notfall.

Und entspannt ist es für mich und für meine Hunde immer nur 4 Stunden gewesen.

Ehrlich gesagt.

 

Fragst du dich eigentlich, wie deine Hunde diese 8 Stunden finden?

Sie sind beide noch sehr jung.

8 Stunden, in denen sie sich gut betragen müssen. Möglichst an einem Platz bleiben.

Nicht bellen sollen. Nicht markieren sollen und deswegen Bauchgurt tragen.

 

Meine Hunde fangen nach 4 Stunden (Carlos beim Probearbeiten schon nach weniger als 3 Stunden) massiv das Meckern an und ziehen dann (nicht 8 Stunden, aber die restlichen 4 definitiv) doch ein Zuhause vor, wo sie rumlaufen und rumliegen können, wie sie wollen. Und mal bellen.

 

 

Und wie weit die Toleranz von Kollegen geht, wenn einer so ein Extrawürstchen gebraten kriegt wie du momentan in diesem Team - egal wie super du deine Arbeit verrichtest - da wäre ich auf Dauer vorsichtiger mit meinen Einschätzungen.

(Soll nur ein Denkanstoß sein, keine Kritik an der Sache an sich, ich will dich auch für diese Seite des Büroalltags sensibilisieren).

 

Vielleicht ist es aber doch nur eine Sache von Zeit und Geduld und sie fühlen sich dort wie Zuhause und gehören für deine Kollegen unbedingt zum Büro dazu.....

Dann bitte erst noch alle um Geduld und Verständnis, bis alles einmal Alltag wird.

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benno0815   

Ich finde, es liest sich doch ganz gut, für die kurze Zeit. ;)
Ich gebe den anderen recht insoweit, dass es weder für die Hunde, noch für Dich und Deine Situation einfach ist, aber es gibt ja nicht so viele Alternativen, also muss man es doch wenigstens versuchen und die Praxis zeigt ja, dass viele Hunde es lernen.

Lakoma hat es geliebt im Büro zu sein, ich hatte aber auch sehr gute Voraussetzungen, einen sehr großen Raum, den ich mit einem Hundeliebenden Kollegen teilte, kein Publikumsverkehr, Lakoma konnte sich von Anfang an jederzeit im Büro frei bewegen, sie durfte auch in andere Büros, in den Gang, unsere Tür war immer auf.
Von meinem Chef hat sie jeden Morgen ein Käsebrot abgestaubt :D
Sie hatte eine Kudde, in der sie schlief und mittags gingen wir in den Park. Aber Lakoma war auch schon 10 Jahre alt und sehr ruhig, menschenfreundlich, ausgeglichen und hat nie gebellt. Daher war die Akzeptanz der Kollegen sehr hoch, man hat sie nicht bemerkt.
Das kann nicht jeder Hund. Sikari und Aruna waren auch schon ein paar Mal mit im Büro, aber Sikari wird nach 2-3 Stunden unruhig, sie klaut dann meine Büroutensilien und wird quengelig, Aruna schläft nur.
Zum Glück können sie ja für die paar Stunden allein bleiben (ich arbeite nur Teilzeit), es geht ihnen besser zuhause, daher nehme ich sie nur mit, wenn ich mal länger arbeite, oder im Anschluß mit ihnen irgendwo hin möchte. Generell finde ich es für junge Hunde schwierig, vor allem, wenn man Vollzeit arbeitet.
Lakoma im Büro:

büro.jpg

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