Jump to content
polar-chat.de  Der Hund
Shyruka

Keine Anfänger-Hunde/ erfahrene Hände

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb 2010:

Hab ich grad kleine Kinder und mein Kinderwunsch ist noch nicht beendet, dann muss ich mir gut überlegen, ob ich einen Dobermann, einen Aussie oder einen Herdenschutzhund dazu haben möchte.

Die Liste würde ich auf alle Hunde mit großem Bewegungs- und Beschäftigungbedürfnis erweitern (das Beschützen ist dabei weniger das Problem). Keiner dieser Hunde würde beim neben-dem-Kinderwagen herlaufen glücklich, bzw würde einfach krank werden, weil er nicht ausreichend Bewegung bekommt. Und vielleicht auf alle großen lebhaften Hunde, die dazu neigen kleine Kinder umzurennen.

Eigentlich war "Überforderung" von Familien mit kleinen Kindern der Hauptabgabegrund im Tierheim, hier herrscht einfach eine krasse Unterschätzung, welcher Aufwand mit Hundehaltung verbunden ist.

vor 9 Stunden schrieb Lique:

bei Hunden die sich Menschen gegenüber gefährlich verhalten. 

Was verstehst du darunter zum Beispiel?

Einfach nur, weil die allerwenigsten Hunde generalisiert dem Menschen gegenüber gefährlich werden. Wenn sie keinen Anlaß kriegen werden sie auch nicht gefährlich. Auf der anderen Seite kann jeder Hund dem Menschen gegenüber gefährlich werden- jeder Hund kann beissen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@gebemeinensenfdazu

 

Ist mir bewusst, dass jeder Hund beißen kann. :P

Ich meinte mit diesem Punkt aber keine bestimmte Rasse, sondern einzelne Hunde. Als Beispiel Akuma von @Hoellenhunde, das sind einfach Baustellen für die ich keinerlei Kompetenz habe.Bei mir konkret, weil ich früher so furchtbare Angst vor Hunden hatte. Ich hoffe, es ist so verständlicher. 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Aufgrund von schlechtem Internet hab ich nicht alles lesen können.

 

Aber ich Frage mich öfter wenn ich "nur für erfahrene Hundehalter" lese, was genau mit Erfahren eigentlich gemeint ist. 

 

Wenn ich jetzt 20 Jahre lang Chihuahua hatte, bin ich dann Erfahren genug für einen Hund der nur für erfahrene HH ist , weil ich ja immerhin 20 Jahre Hundeerfahrung allgemein habe? .

Oder eigne ich mir die Erfahrung zufällig an, weil ich mal einen "schwierigen" Hund in Pflege hatte Oder einer in meiner näheren Umgebung wohnt und ich den kenne und somit auch seine Macken kenne ? Oder weil mein Bekannter so einen hat und wie manchmal zusammen Gassi gehen? 

 

Woher haben denn die Hundehalter die "solche" Hunde haben ihre Erfahrung und wann ist man erfahren genug.

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine  Haltung ist klar. ....

 

 

 

 

nur  individuell zu beantworten. 

 

Für mich ist  das auch völlig Rasseunabhängig.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es gibt bestimmt einige schwierige Papillons, dennoch würde ich sie als einfachere Rasse für Anfänger (?) bezeichnen, weil sie doch so ziemlich alles erfüllen, was die meisten von Hunden erwarten. 

 

Wir müssen uns raus aus der Filterblase bewegen und uns den  durchschnittlichen Hundehalter angucken - auch wenn manche da reinwachsen, der Großteil wird es nicht tun, wie die Tierheime und Nothilfen zeigen. Da sind die unproblematischen, netten Hunde, die aus irgendwelchen Scheidungssituationen heraus abgegeben werden, in der Minderheit. 

 

Es gibt Hundetypen und -rassen, die sind in dem Ansprüchen dann so konträr zu dem, was sich außerhalb unserer Filterblase Leute unter Hunden vorstellen, das reflektiert sich auch in den Threads, die Leute erstellen, die Hilfe suchen. Deshalb finde ich es gerechtfertigt, dass die Rasseportraits darauf hinweisen. 

 

Ich gehe natürlich absolut konform, dass das individuell ist, es auf Hund und den Menschen ankommt, denn Hundeerfahrung ist kein Gütesiegel. Mehr als genug Leute haben die völlig falsche Hundeerfahrung. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich sehe das ganze ein klein wenig wie beim Autofahren. Klar gibt es Naturtalente, die fahren mehr oder weniger sofort alles, was Räder hat. Sind aber die wenigsten. Für die meisten bewährt es sich doch eher, mit einem ganz normalen durchschnittlichen PKW anzufangen, damit erst mal Fahrpraxis zu sammeln, und sich dann erst hinters Lenkrad eines LKW zu setzen. Und auch da geht die Parallele weiter: Nur, weil ich vielleicht gelernt habe neben dem PKW auch einen LKW zu steuern, bedeutet das noch lange nicht, dass ich auch einen Formel-1-Wagen fahren kann. Oder mit einem Baustellenfahrzeug klarkomme. Allerdings würde ich es für ziemlich gewagt halten, einen Fahranfänger gleich in einen Schwerlaster zu setzen - oder in einen Rennwagen. Natürlich kann einen auch ein simpler PKW fordern, wenn er seine Macken hat. Ist aber weniger wahrscheinlich, und nimmt in der Regel nicht die gleichen Ausmaße an wie bei einem Spezialfahrzeug.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Kann es sein, dass diese ganze Geschichte mit den "Anfänger-Hunden" ungefähr so alt ist wie es Hundeforen gibt? Ich kann mich nämlich nicht erinnern, dass es vorher solche Diskussionen gab. Sicher hat man sich früher auch Gedanken gemacht, was man für einen Hund haben will, aber wenn sich jemand einen Rotti kaufen wollte, wär der im Leben nicht auf die Idee gekommen, sich erstmal für die nächsten 12 Jahre einen Labrador zu kaufen, weil der vielleicht einfacher ist. Ich check dieses Gerede deshalb bis heute nicht.

Jeder Hund ist ein Anfängerhund, wenn man sich auf ihn einlässt (sagt eine, die mit 17 ihren ersten Schäfer-Rotti hatte... OMG..). Ob man das tut oder nicht ist dann vom Halter abhängig, es kommt eben drauf an, wieviel man sich auf den Hund einstellen will und bereit ist, dafür andere Dinge zu opfern. Aber ich bin allgemein ja gegen zuviel Bevormundung. Muss doch jeder selber wissen, ob er sich einen Border-Husky-Arbeitslinienmix antun will. ;)

Einer Freundin, die schon seit ewigen Zeiten immer Huskies hatte, wollte man als Assistenzhund mal alles mögliche aufquatschen. Die war Elos gucken, Eurasier gucken, Labbis gucken... naja. Am Ende hat sie alles richtig gemacht und sich wieder einen Husky geholt (und zum Assistenzhund ausgebildet). Man muss sich keinen Hund holen, der einem eigentlich gar nicht gefällt, nur weil andere sagen, der wäre besser für Anfänger geeignet. Damit wird man am Ende nämlich auch nicht glücklich.

Wenn man halt genau DIESEN Hund oder DIESE Rasse haben will, informiert man sich vorher, so gut es geht und dann nimmt man den auch oder lässt es eben bleiben, je nachdem. Aber einfach irgendeinen anderen Hund/andere Rasse zu nehmen, ist ja irgendwie auch dann dem Hund gegenüber unfair. Im dümmsten Fall wird der sich dann nie so richtig angenommen fühlen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Stunden schrieb Lique:

Ich meinte mit diesem Punkt aber keine bestimmte Rasse, sondern einzelne Hunde. Als Beispiel Akuma von @Hoellenhunde, das sind einfach Baustellen für die ich keinerlei Kompetenz habe.

 

Naja so einfach mal eben einen Problemhund kaufen gehen...ist ja auch nicht üblich.

Oft kommen solche Hunde einfach so...auf Pflegestellen (wenn sie Glück haben und die können damit auch noch was anfangen...) Oder sie werden so "verschenkt"...privat.

Oder sie hocken im Tierheim und man traut sich das Tier zu...(geht oft einfach auch richtig in die Hose).

 

Ein Hund, der einen guten Start hatte und bei Menschen landet, die sich selbst reflektieren können kann auch beim Anfänger gut klarkommen...

Aber es gibt Menschen, die raffen es schon voerher nicht.

Ich kenne einen Züchter von Leistungs DSHs....der hat immer mal wieder Leute bei, denen er Welpen verkauft wo das gar nicht gut geht...Aber nicht, weil man das vorher sieht, sondern weil Menschen sich überschätzen, denken, dass sie schon alles können, weil sie 5 brave Hunde  in ihrem Leben hatten bisher...Und dann kommt ein Schäferhund auf Hochleistung gezüchtet und die können mit umgehen, deneken aber, sie kennen die Rasse....

Und ich glaub, das ist bei JEDER Rasse so.

Da kenne ich besonders beim BC einige, die aus einer rosaroten Wolke ganz arg auf den nackten Ar... glandet sind auf einem Kaktus (Poesiiiii)

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Fragestellung war hier aber eher umgekehrt. Also nicht, muss ich mir einen besonders pflegeleichten Anfängerhund holen. Sondern umgekehrt, hat es seine Berechtigung wenn für manche Rasse eine gewisse Grunderfahrung vorausgesetzt wird. Das sind m.E. schon zwei recht unterschiedliche Kernfragen.

 

Mit früher kann man das auch nicht unbedingt vergleichen. Einfach deshalb, weil man heute sehr viel leichter an sehr viel speziellere Rassen kommt. Früher hatten die meisten Leute eben die durchaus "gängigen" Hundetypen, die man eben draußen so rumlaufen sah und wo man so ungefähr wusste, was auf einen zu kommt. Dazu kam, dass die Gegebenheiten in der Regel weniger eng gefasst waren als heute - dafür sorgt schon die Bevölkerungs- und Hundedichte. Heute ist die Welt in jeder Hinsicht kleiner geworden. Das betrifft das Lebensumfeld (wenn es mich mal wieder in den Stadtteil meiner Kindheit verschlägt staune ich Bauklötze, das ist kein freies Fleckchen mehr übrig!), das betrifft die Informationsfülle, das betrifft die Möglichkeiten, auch an außergewöhnliche Hunderassen zu kommen. In meinen Kinder- und Jugendjahren wussten nur ganz wenige Eingeweihte, das es so was wie Kangals gibt - heute sollte man den Leuten schon erklären, dass die nicht unbedingt in eine Hochhauswohnung gehören...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb Mrs.Midnight:

Aufgrund von schlechtem Internet hab ich nicht alles lesen können.

 

Aber ich Frage mich öfter wenn ich "nur für erfahrene Hundehalter" lese, was genau mit Erfahren eigentlich gemeint ist. 

 

Wenn ich jetzt 20 Jahre lang Chihuahua hatte, bin ich dann Erfahren genug für einen Hund der nur für erfahrene HH ist , weil ich ja immerhin 20 Jahre Hundeerfahrung allgemein habe? .

Oder eigne ich mir die Erfahrung zufällig an, weil ich mal einen "schwierigen" Hund in Pflege hatte Oder einer in meiner näheren Umgebung wohnt und ich den kenne und somit auch seine Macken kenne ? Oder weil mein Bekannter so einen hat und wie manchmal zusammen Gassi gehen? 

 

Woher haben denn die Hundehalter die "solche" Hunde haben ihre Erfahrung und wann ist man erfahren genug.

 

 

 

Das ist ganz unterschiedlich. Man kann eine Ausbildung machen, wie auch immer, aber was man immer braucht, ist : viel Praxis und ein gutes Mass an Theorie.

Und dann gibts ja Leute, die machen das beruflich oder semiproffessionell und es gibt die Leute, die einen schwierigen Hund ganz gut hinbekommen und danach sind DIESE Schwierigkeiten gar nicht mehr schwierig...Ich sag mal Leinenführigkeit, die schaffen es 50 Jahre lang nicht und 10 Hunde lang nicht (hab ich in der Familie :)   ).....

Leben halt so dass es passt und alle sind glücklich, die wollen weder einen Problemhund, noch sollten sie einen bekommen...

Die mögen einfach Hunde...und die haben es gut...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.