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polar-chat.de  Der Hund
Shyruka

Keine Anfänger-Hunde/ erfahrene Hände

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Mir ist aber z.B. auch schon aufgefallen, dass manche Rassen oder Hundetypen “Rasse-Erfahrung“ voraussetzen. Man siehe DSH in Not o.ä.

Das heißt ja so viel wie: Der Hund braucht jetzt Menschen, die wissen, was auf sie zukommt und sich dementsprechend verhalten. 

Die Malinesin, die ich als “Hundeerfahrung“ mitangegeben habe, hat mir im Endeffekt Femo beschert. Zwei völlig verschiedene Hunde, außer dass man mit beiden joggen gehen kann. ;)

 

Würde ich jetzt einen Tierschutzschäfer aufnehmen, wüsste ich schon besser, was so ungefähr kommen könnte. 

 

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Was ist schon schwierig ?

 Das ist mir einfach zu pauschal.

 

Ich mach von Herzen einen Bogen um Hütegispel ;)

Große rüpelige,herzhafte Hunde sind dagegen voll meins.

 

Generell finde ich wird viel zu viel problematisiert.

Entscheidend ist das Hund,Mensch Umstände zusammenpassen.

Das sich im Vorfeld genug Gedanken gemacht werden.

Ich halte es für bedenklicher das so viele Leute sich junge Hunde, Welpen holen.

Leider führt das wiederum gerne zum "selbstversauen ".

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Möchte gerne meine Sichtweise schildern, vielleicht hilft die dir ein wenig.

 

Ich hatte bis vor gut 5 Jahren eine Beagle Dame, haben die als Welpen bekommen, gut 13 Jahre war die Kleine bei uns. Ein süßer kleiner Beagle, super für Kinder, so niedlich, dachten wir, stimmt ja auch irgendwie, wer aber schon mal einen Beagle erzogen hat, wird wissen was es für eine Aufgabe ist. Jagdinstinkt pur, Meutehund, Fressmaschine um nur einiges zu nennen, aber es geht natürlich gut wenn man sich dessen vorher bewusst ist. Einen niedlichen Dackel würde ich auch so einstufen, der hat nun mal seinen eigenen Kopf, das muss man einfach berücksichtigen.

 

Wir haben uns dann ganz bewusst einen Ridgeback geholt vor 5 Jahren.  Würde den jetzt nicht als Anfängerhund einstufen, da uns das aber vom ersten Tag bewusst war, wir haben vorher so viel gelesen und andere HH gefragt die einen hatten, dass wir hier arbeiten und erziehen möchten und die Weichen als Welpen richtig gestellt haben, war es für uns eigentlich ein Anfängerhund. Wie gesagt, weil wir uns vorher damit auseinander gesetzt haben und nicht nach 2 Jahren gesagt haben, boa, wird der groß, braucht der viel Bewegung, hat der Power oder so etwas.

 

Ich möchte damit eigentlich zum Ausdruck bringen, ich würde es nicht Hunderassenabhängig machen, es gibt keinen Hund der zu Beginn alles kann oder einfach so mitläuft.

 

Hüte oder Herdenschutzhunde würde ich aus meiner Sicht gerne außen vor lassen. Wie viele z.B. Kangals hier in NRW in der Tierheimen sitzen, ist traurig, ich denke diese Hund sind nicht für die Stadt und Etagenwohnungen geeignet, die Probleme hier sind vorgezeichnet.

 

Ich konnte es z.B. nicht mehr hören, dass jeder und jedes Kind damals zu meinen Beagle wollte, alle sagten, ach ist der süß, kann ich den anfassen / streicheln. Ganz ehrlich, wenn man das jeden Tag in der Stadt hört, geht es einem irgendwann echt auf den Sender, Danach wurde es jetzt ein großer Hund , jetzt kommt kaum mehr jemand  einfach auf uns zu, man hört zwar jetzt vielleicht, ups, paß auf , der große Hund, damit kann ich aber perfekt leben.

 

Einfach mal so meine Erfahrungen und Ansichten mit zwei völlig unterschiedlichen Hunde Damen. Und ja, beide waren und sind super Hunde, jeder auf seine Rasse bezogen speziefisch und einfach toll.

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Ein kleines bisschen bekomme ich hier beim Lesen das Gefühl, dass geglaubt wird, man bekäme mit genügend Spucke jeden Hund hin und schwierige Hunde würden nur schwierig geredet. Ein Forenphänomen.

Vielleicht täuscht der Eindruck ja... oder es ist die angesprochene Filterblase. 

 

Ich frage mich dann halt, warum so viele Hunde kein Zuhause finden, die schon eine entsprechende "Karriere" hinter sich haben.

 

Ich finde auch nicht, dass zu viel problematisiert wird, ich finde, es wird im Allgemeinen das Falsche tabuisiert (Knurren, Mehrhundehaltung ist nicht immer rosig). Gerade im Thread hier wird zu wenig problematisiert... muss man nur zum Hund passen, läuft...

 

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Naja, wenn man sich auf Teufel komm raus einen unpassenden Hund anschafft, dann ist das nun wirklich ein selbstgemachtes Problem. Das hat aber nichts mit Anfänger oder nicht zu tun, finde ich. Wer eher nicht so starke Nerven hat, sollte vielleicht doch lieber zu einem Züchter gehen und sich den passenden Charakter aussuchen, als sich den schon angesprochenen Border-Husky-Mix (ja, die gibts wirklich nicht so selten) aus dritter Hand anschaffen, der am liebsten Sofas frisst und anfängt zu heulen, sobald man zur Tür rausgeht. Wer die Zeit und Nerven und auch die wohnlichen Gegebenheiten hat und sich so einen antun will, der kann es ja gern machen. Ich würd so einen im Leben nicht geschenkt nehmen, obwohl ich nun aus dem Anfänger-Dasein lange raus bin.

Auch, wenn man bei der Haltung von mehreren Hunden unpassende Charaktere zusammenwürfelt: Selbst Schuld. Man kann das ja auch lassen und entweder einen passenden Hund suchen oder sich halt keinen zweiten/dritten/vierten anschaffen. Hier bietetet es sich übrigens gut an, einen erwachsenen Hund dazu zu nehmen, finde ich. Man sieht, ob die sich mögen und muss nicht groß raten, wohin die Reise noch gehen soll. Wenn's zwischen den Hunden knallt, dann einen anderen suchen. Fertig. Ist gar nicht so schwer. Ich wollte als Zweithund eigentlich auch eine ganz andere Hündin. Puschel und die fanden sich doof - also hab ich's gelassen und ein Fusselchen dazu genommen.

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Ich hatte noch nie einen "Anfänger" Hund,ich bin einfach immer Anfänger am Anfang der Beziehung zum Hund.

 

Ich muss zB an Esquad denken (kann man hier irgendwo nachlesen).

Absolutes Schätzchen, Kinder,Frauen andere Hunde usw. alles gut aaaaaber schlanke kleinere Männer absolutes No go.

Er ging in seiner Angst ,nach vorn.

Jetzt gab und gibt es ganz viele Ansätze ihm zu helfen .

Als erstes ,wird nur an eine Frau vermittelt,dann wurde weiter Vertrauen trainiert.

 

Derselbe Hund bei einem Mann,Stempel gefährlich usw.

 

Ich bin ein Fan von Lösungen  ,nicht von Problemen.

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-_-

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Das es dann "einfach wuppt" behaupte ich an keiner Stelle.

 

Wer mit dieser Erwartung in Beziehung tritt ,sollte es wirklich besser lassen.

Pauschal zu urteilen ,ist für mich aber.....seltsam.

Nur weil ich etwas als schwierig empfinde muss es ja nicht für den anderen auch so sein.

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vor 37 Minuten schrieb Ivy2:

Auch, wenn man bei der Haltung von mehreren Hunden unpassende Charaktere zusammenwürfelt: Selbst Schuld. Man kann das ja auch lassen und entweder einen passenden Hund suchen

 

Manchmal stellen sich die Probleme zweier Hunde, die eigentlich gut zusammenpassen, im Laufe des Alltags heraus - es sind vielleicht nur kleine, seltene Konflikte.

 

Selbiges gilt für einen Hund, der auf den ersten Blick hervorragend zu mir und meinem Leben passt, sich dann aber eben als schleichend unpassend herausstellt. 

Nicht zu vergessen sind jene Personen, die nur denken, sie könnten es, es aber dann gehörig unterschätzen. Das Risiko, das eine komplett hundeunerfahrene Person sich verschätzt, dürfte noch höher liegen, weil sie gar nicht weiß, was Hundehaltung bedeutet. Gibt natürlich auch die, die meinen sie haben seit X Jahrtausenden Hundd und wüssten es deshalb noch viel besser.

 

Das sind Risiken oder gar Fehler, das können jedem passieren, selbst bei bester Planung.  Es redet sich halt leicht...

 

 

 

Genau diese "Selbst schuld!"-Haltung meinte ich. Vor allem leider halt dann der Hund darunter.

 

 

 

@black jack

Nach dem dritten Post, in dem du nun betonst, dass die Hunde gar nicht so problematisch waren in den richtigen Händen:

 

So viele richtige Hände gibt es nicht!

Ein Hund, der potenziell beißt, will nicht jeder und es geht immer eine gewisse Angst im Alltag mit. Das ist nicht so entspannt wie sich manch einer sein Privatleben vorstellt. Völlig zurecht. 

Lösungen schön und gut, aber das sagt sich so leicht. Ebenfalls.

 

 

 

Edit

Führst du Selbstgespräche?

Manche Hunderassen sind einfach anspruchsvoller als andere, dafür wurden sie selektiert (oder nicht). Manche passen auch besser zu den Bedürfnissen der meisten Menschen. Heißt ja nicht, dass das auf alle Hunde dieser Rassen zutrifft. 

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Nur sind ja nicht alle die "meisten " :) .

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