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Hundeforum Der Hund
Shyruka

Keine Anfänger-Hunde/ erfahrene Hände

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vor 6 Minuten schrieb benno0815:

Das kann ich nicht bestätigen, meine Hündinnen haben auch in der Pubertät nie unsanfte Statusfragen geklärt.
Sie haben immer friedlich zusammen gelebt und Konflikte wurden angemessen ohne großen Stress ausgetragen ;)

 

Genau so kenne ich es auch. Ich hatte in Deutschland auch zwei Hündinnen und damals kam ebenfalls Junghund zum älteren Hund.

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Schwierige Frage, wie ich finde. 

Meine Erfahrung und Meinung: ich habe mich mein Leben lang mit Hunden beschäftigt. Nie selbst einen gehalten. Dann kam Padme ziemlich spontan in mein Leben. Ich habe durchaus meine Lebensumstände und die kommenden Jahre reflektiert, aber es mir mit einem Hund durchaus anders vorgestellt. Mit zur Uni nehmen, zu Freunden, halt einen "normalen" Begleithund. 

Mit meiner Dame läuft aber alles anders. Eine angsthündin war eine Herausforderung und harte Arbeit. Wenn ich ganz ehrlich bin... Hätte ich bereits voll im Berufsleben gesteckt... Ich hätte es vielleicht nicht geschafft. Die Anfangszeit war unglaublich Zeit intensiv, kostspielig, anstrengend und auch frustrierend. Ich musste selbst unglaublich viel parallel lernen, mir wissen anlesen und habe mich 24/7 für den Hund aufgeopfert. Ja, es hat sich gelohnt aber ich kann auch verstehen warum ich die vierte Besitzerin bin. Allein die Umstellung des Tagesablaufs. Ich kann nicht einfach den Hund zu einem Freund bringen der mal aufpasst. Es gibt nur bestimmte Menschen die hier aufpassen können. Nur einen bei dem sie gassi geht. Auch den Gedanke an einen komplett ausgeglichenen Begleiter musste ich mir irgendwann abschminken. Das heißt für einen selber zurück stecken. Für mich ist das selbstverständlich, denn ich wollte den Hund... Aber ich kann nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die mit möglicherweise unerwarteten Problemen überfordert sind. Ich kenne genug Hundehalter, die mir am Anfang gesagt haben, dass sie das nicht mitmachen würden. Ich denke das trifft auf mehr als genug Hundehalter zu. 

Ich selbst muss mir eingestehen, dass ich Schwierigkeiten mit einem Jäger hätte. Genauso mit Hunden die nach vorne gehen. Damit fallen sowohl gewisse rassen, als auch gewisse Tierschutz Kandidaten raus. Die würde ich mir als Anfänger nicht zutrauen. Möglich, dass es mir auch gelungen wäre, wäre Padme eine solche Kandidatin gewesen. Aber ich würde das Risiko nicht eingehen, denn wenn es nicht funktioniert geht es auf Kosten des Hundes. Hätte ich von Anfang an gewusst, dass ich mit Padme bei null anfange und was mich erwartet hätte ich sie nicht mitgenommen (gut, dass die Besitzerin nicht ehrlich zu mir war :D )

 

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Also ich kenne es auch eher Hundebeschreibungen, die in die andere Richtung falsch sind: Problemlos, für Anfänger geeignet, für Kinder und Senioren geeignet, u.s.w.

Zum Glück gelten Barsois als eher schwierig, was für mich jetzt nicht stimmt, aber dadurch und natürlich durch ihre Größe, kommen sie nicht allzu oft in falsche Hände. 

Ist die Rasse für Anfänger geeignet? Im Prinzip ja, wenn man sich im Vorfeld informiert und nicht nur nach dem Aussehen geht. 

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Gelöscht weil doppelt

 

 

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@benno0815Bei mehreren Züchtern war das bei deren Hündinnen der Fall, als diese älter wurden, teilweise bis zur dauerhaften Unverträglichkeit, teilweise nach heftigen Auseinandersetzungen, die vom Menschen mehrfach geklärt werden mußten. Das war meisten ein Mutter/Tochter-Konflikt, aber auch bei nichtverwandten älteren Hündinnen kam das vor.  Meine Pflegehündin wurde in der Pubertät unverträglich mit den meisten Artgenossinnen (findet sich so auch in diversen Rassebeschreibungen wieder) Einfach so mit dem Älterwerden  ohne diverse Traumata. Wenn Hündinnen sich angehen, dann heftiger. Wie gesagt wenn. Kommt auf den Hund an, geht ja auch bei vielen sehr gut. Aber wenn, dann ist es eben nicht "völlig im Vorneherein nicht absehbar".  Ein Hund entwickelt seine Persönlichkeit in der Pubertät weiter.

@Tina+Sammyhat hier geschrieben, daß sie meistens von  der Haltung mehrerer Hündinnen abrät. Mehrere Rüden zu halten sei meist problemloser.

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Meine Wahrnehmung ist aus Erfahrung mit verschiedenen "schwierigen " Rassen einfach eine andere.

Wie ich dazu komme kann ich erklären, mehr halt nicht.

Hier im Forum sind einige Vorgestellt ,aber immer mit wohlwollendem Blick.

Noch nie wurde ein Hund zurückgegeben der hier Zwischenstation gemacht hat.

Diverse Male wurde aber Interessenten abgesagt. Es muss eben wirklich passen.

 

Ich führe im übrigen keine Selbstgespräche :)

Wobei .....

 

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also ich würde diese Frage nie von der Rasse abhängig machen!!!

 

Anfängerhunde, ich kenne wundervolle Shibas hier,BC , Schäferhunde, absolute Anfängerhunde.

 

Ich sehe das Thema mehr unter, was können die zukünftigen HH bieten.

Sind sie sportlich oder nicht, viele Kinder, viel Trubel oder nicht usw.

 

Und dann sehe ich den Hund als Persönlichkeit.

 

Welche Hunderasse ist wohl eine Rasse für Anfänger???

Ja, was sind denn dann bitte die sogenannten Anfänger???

 

Wie leben sie, zu welchem Hund passt ihre Lebensform.....

 

 

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vor 2 Stunden schrieb agatha:

 

Und dann sehe ich den Hund als Persönlichkeit.

 

Das wird aber dann schwierig, wenn man den Hund bekommt bevor seine Persönlichkeit deutlich erkennbar ist. Ein Welpe der zunächst etwas schüchtern in einer Ecke sitzt ist kein Garant dafür, dass er dort (in der Ecke) auch bleibt.

Und umgekehrt kannte ich einen Goldi, der war als Welpe dermaßen aufmüpfig (also nett gemeint ;) ) und hat ständig seinen Kopf durchsetzen wollen, wenn etwas nicht nach ihm ging hat er die Zähne eingesetzt und in Hände gebissen etc etc.

Und heute? Ein absoluter Easy-Peasy Hund, der null, aber sowas von Null Probleme macht. Hätte ich bei dem Welpen so nicht gedacht.

 

 

Übrigens ist das auch der Grund, warum ich gerade Neuhundehaltern empfehle, lieber nach einem schon erwachsenen Hund zu schauen. Es lässt sich leichter erkennen, ob der Hund sich im Leben der Menschen auch gut einfinden kann.

Der Welpe meiner Freundin ist ein bezaubernder Hund, aber halt ... naja, ein Baby. In einer trubeligen Familie. Finde ich persönlich etwas schwierig, aber meine Freundin wird das bestimmt auch managen. Nur ob das immer wirklich fair dem Hund gegenüber ist, das weiß ich nicht.

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vor 3 Stunden schrieb agatha:

Welche Hunderasse ist wohl eine Rasse für Anfänger???

 

Auch hier wieder: Finde ich in diesem Zusammenhang falsch rum gedacht. Es geht ja nicht darum, bestimmte Rassen pauschal als Anfängerhunde und damit "sichere Karte" zu definieren. Wir wissen doch alle, dass man in jeder Rasse auch den einen Hund erwischen kann, der die Rassebeschreibung nicht gelesen hat... Vielmehr geht es darum, von welchen Hunden man als unbedarfter Ersthundehalter besser die Finger lassen sollte, wenn man nicht gerade russisch Roulette spielen will. Kreuzt man diese "besser-erstmal-nicht-Hunde" von seiner Liste raus, dann bleiben ja immer noch ewig viele verschiedenste Rassen und erst recht Individuen übrig.

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und ich empfinde es immer als komisch, Sätze aus dem Textzusammenhang zu löse und zu kommentieren.

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