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Junghündin "dominiert" Ersthündin

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gebemeinensenfdazu   
vor 4 Stunden schrieb KleinEmma:

Auf Abruchsignal reagiert sie nicht. Man muss hingehen und sie wegholen und das energisch, sonst hilft es auch nicht.

Dann ist sie wahrscheunlich übermütig und muß es noch lernen. Das Anleinen reicht. "Energisches" Wegholen läßt zum Einen abstumpfen, zum Anderen schürt es wahrscheinlich  den Konflikt, weil ihr mit Emma ja nicht so umgeht.

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Meins   
(bearbeitet)

wir haben auch einen Althund und einen Junghund. Ich finde es schön zu beobachten, wie der Althund jetzt anfängt das Tun des Kleinen zu einzuschränken. Der Kleine ist ansich eher ein Hund der nicht allzu frech ist, trotzdem probiert er solche Dinge die oben genannt wurden aus. So, als der Kleine Ca 6 Monate alt war, durfte er sich deutlich weniger erlauben. Alles Fressbares durfte er sich noch mit 8-12 Wochen ergaunern, dann war rum. Derzeit gibt's auch mal ganz kurz eins auf die Rübe wenn er zu wild rumrennt ( draußen) . im Haus gibt's das eh nicht, das meiste Gezerf unterbinde ich, weil ich z.B. Nicht möchte, dass mein Althund auf der Treppe ausrutscht. Sind aber beides Hunde die sich gut beeinflussen lassen.

vlt sind Rüden da einfacher? 

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Freefalling   

Wie alt ist Lilli jetzt? Ich kann verstehen, dass Emma nicht klarkommt. Hat sie versucht, aktiv zu maßregeln oder hat sie sich immer nur gewehrt?

 

Ich hatte die Situation ja noch nie. Aber ich möchte dir Mut machen und hoffe, dass es nur eine Phase ist, die ihr da durchmachen müsst. 

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Bimbam   
vor 10 Stunden schrieb KleinEmma:

eine junge Hündin, ca. 6-7 Monate jung. Sie kann man als äußerst willensstark beschreiben, die bisher tatsächlich noch keinen Hund gefunden hat, der mal etwas mit ihr zu tun haben wollte.

 

 @Freefalling ;)

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Freefalling   

Ah sorry. Morgendliche Blindheit. :ph34r:

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KleinEmma   
vor 8 Minuten schrieb Freefalling:

Wie alt ist Lilli jetzt? Ich kann verstehen, dass Emma nicht klarkommt. Hat sie versucht, aktiv zu maßregeln oder hat sie sich immer nur gewehrt?

 

Ich hatte die Situation ja noch nie. Aber ich möchte dir Mut machen und hoffe, dass es nur eine Phase ist, die ihr da durchmachen müsst. 

 

Aktiv maßregeln - das hat Emma ganz am Anfang gemacht. Emma macht das aber auf eine sehr leichte, milde Weise. 

Jetzt geht Emma so gut es geht Lili aus dem Weg und versucht sich zu wehren. Da sie das aber nicht schafft, ist das Wehren eher ein Flüchten (wollen).

Ich greife natürlich ein, lasse Emma also damit nicht alleine. Das ist aber eine Vollzeit-Beschäftigung, weil es sowohl draußen wie auch drinnen ist.

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gast   

eigenes Zitat aus dem andern Lilithread:

 

"Das dulden fremde Erwachsene Hunde nicht und unterbinden dass. Alle Hunde sagen ihr permanent: "Falsch! Du verhältst dich falsch." 

Nur du findest ihr Verhalten richtig.

Ich nenne es "Geschleime" .

Das kenne ich aus BC Kreisen, dort wird es so genannt. Das ist so in meinem Sprachgebrauch eingegangen, dass mir gar nicht klar war, dass es sich auch abwertend anhören könnte.

Dieses "Geschleime" ist einfach etwas, was ja bei Welpen ganz richtiges Verhalten ist, was aber irgendwann abgelegt wird. Manche Hunde sind aber so schlau, oder auch ängstlich, dass sie das beibehalten möchten, weil sie damit immer gut durchkamen.

Du beschreibst nun deinen Hund, der damit in der Außenwelt massiv gegen die Wand läuft.

Und da gibt es nur eine Möglichkeit. Hilf dem Hund, dieses Verhalten abzulegen."

 

Der Hund (also Lilli) hat ganz klar schon Grenzen abgesteckt und lotet nicht mehr aus, sondern macht jetzt.

Du musst ihr zeigen, was sie darf und was nicht!

Was du willst und was du nicht willst.

Oder....du suchst ihr einen andern Platz...(Emma zuliebe...)

Das meine ich wirklich nett und nicht, weil ich denke du schaffst das nicht, sondern weil du auch schreibst, dass Emma letztlich "leidet" und du auf so ein Verhalten eigentlich keinen Bock hast.

 

Lilli ist exakt mein Beuteschema....ein süsser kleiner Teufel mit Engelsgesicht...und alle Hund haben das schon immer gemerkt.

 

Mein Erziehungstipp:

Ganz klare Regeln für Lilli und keine Ausnahmen.

Und auch dann kann Emma auf Dauer an die Wand gespielt werden....

 

Das wäre jetzt die doofe Variante.

 

Evt. brauchts gar nicht soviel Energie von dir....vielleicht braucht Lillie nur jemand, der ihr abnimmt, bestimmen zu müssen.

 

 

(und alles wieder nur Brainstorming und ich erwarte, dass alles GANZ anders ist....)

Schönen Tag noch.

 

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gast   

Emma ist eine sensible, umsichtig agierende Hündin die sich nicht selber überschätzt, sondern bestimmten Situationen lieber aus dem Weg geht, weil es sich einfach nicht lohnt.

Es gibt so viele andere Bereiche, wo es lohnenswerter ist, sich damit zu befassen. Das macht sie nicht unterwürfig, sondern das ist einfach ihr Weg, den sie gemeinsam mit dir erlernt hat, und der euch Beiden Vorteile bringt.

 

Lili ist ein kleiner Holterdipolter, probiert sich und ihre Wirkung auf die Umwelt eher forsch aus.

 

Ich finde ihr Verhalten völlig normal - sie sieht die Lücken, die Emma ihr und ihrem forschen Auftreten bietet, und nutzt sie aus.

Das ist nicht ungewöhnlich - und auch nicht verwerflich. Lili fehlen einfach noch altersentsprechend viele Lernerfahrungen und auch die Fähigkeit "erwachsene Entscheidungen" zu treffen. ist halt ein Jungspund.

 

Jetzt geht es aber um eure gemeinsamen Hausstandsregeln, und die werden durch einen Neuling nicht einfach über Bord geworfen.

 

Emma hat ja gelernt, dass sie sich auf dich verlassen kann - und ihr Rückzug zeigt dir eigentlich sehr deutlich an, dass es nun an dir liegt, die Gültigkeit der bisherigen Regeln auch Lili begreiflich zu machen.

 

Deine Intuition sagt dir dabei: "Ich will aber nicht massiv werden, aber sie ist so ein Haudegen - auf sanfte Ansprachen reagiert sie nicht :( "

 

Ich finde, deine Stärken sind Rücksichtnahme (Berücksichtigung der Persönlichkeiten von Emma UND Lili) - und hartnäckige Konsequenz.

 

Es geht nicht darum, dieses augenscheinlich Selbstbewusste, Forsche bei Lili zu unterdrücken - es geht um eure Hausstandsregeln, um die Regeln des gemeinsamen Umgangs.

 

Da ist Lili in der Lernphase, und hier benötigt sie DEIN Feedback, um diese Regeln überhaupt erkennen zu können.

 

In eurer Gemeinschaft wird niemandem etwas streitig gemacht, da werden keinem plötzlich andere Verhaltensvorschriften gemacht, und da wird auch niemand untergebuttert - selbst wenn er (also in diesem Falle SIE, nämlich Emma) dies von ihrem Naturell her "anbietet".

Emma ist erwachsen, und absolut fähig selber zu entscheiden, wie sie wo mit wem umgeht :)

 

Der Vorschlag von @gebemeinensenfdazu ist auch die Vorgehensweise, die ich anwenden würde.

Reagiert Lili nicht auf deine übliche Umgangsweise - die ja alles Andere als massiv ist - dann wird sie eben daran gehindert, sich so auszuprobieren wie sie es derzeit mit Emma tut: Durch Anleinen.

 

Hier sanft, ruhig aber ganz bestimmt und wirklich konsequent jedes Mal die Leine dran machen - aber auch immer wieder die Chance geben, durch Ableinen mal ein anderes Verhalten auszuprobieren (das dann auch durch ein lobendes Feedback verstärkt wird).

Da die Probleme ja auch im Haus bestehen, empfiehlt sich hier eine kurze Hausleine, die mal eine Zeit lang dauerhaft an Lili dran bleibt.

 

Das wird bestimmt eine anstrengende Zeit für dich, weil du jetzt deine Augen überall haben musst damit Lili wirklich lernt, dass dir da nichts entgeht.

 

Aber: Du schaffst das, da bin ich mir sicher, und ich wünsche dir gute Nerven für diese Phase des Lernens :knuddel

 

 

 

 

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Michelle003   

Konntest du Lilli schon in Bezug auf ihre Hormone testen lassen?

Ich erinnere mich das angemerkt wurde, dass die Reaktion der anderen Hunde womöglich vom Geruch (durch Hormonstörung?) abhängen.

Vielleicht spielen die Hormone auch hier eine Rolle. Nur so ein Gedanke. 

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lockmanflorian   

Ich denke nicht das es an den Hormonen liegt, sondern wie bereits erwähnt am jugendlichen Übermut.

Strenge, aber liebevolle Regeln können jeden Hund formen. Einfach durchsetzen, dann ergibt sich der Rest von selber.

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