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Hundeforum Der Hund
Cracker&Cream

Border Collie - Der erste Hund

Empfohlene Beiträge

@Crystalflower Für lange Fahradtouren sind die Windigen aber nicht so geeignet.  Oder ist das beim Silken anders?

Der Appenzeller könnte eventuell auch passen.

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@Ferun So weit ich weiß kommen Silkens auch ganz gut mit Fahrrad Touren zurecht, da hat ja auch ordentlich Sheltie mitgemischt. Ich habe auf jeden Fall schon Silkens getroffen, die als Reitbegleithunde gehalten wurden und auch häufiger mal am Fahrrad mitgelaufen sind, Züchter der Rasse sprechen sich auch dafür aus :)

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Ich mag mich auch mal äußern, weils vielleicht auch ganz gut zu eurem beschriebenen Leben passt:

Ich kenne eine junge Frau/Familie, die sich einen Border-Collie gekauft hat, mit ihm auch in der Hundeschule war und bereits da sehr überfordert war, weil das Tier sie einfach sehr gefordert hat. Sie hatte sich das alles etwas einfacher vorgestellt, dass ein bisschen Fahrrad fahren, Ball werfen und Hürden springen reichen würde. Gerade das Agility hat den Hund aber auch noch schlimmer gemacht. In der Pubertät wurde es dann noch einmal schwieriger und sie erzählte auch oft, dass sie häufig geweint hatte. Abgeben stand aber nicht zur Debatte. Den Kinderwunsch sein zu lassen auch nicht. Und so war es dann auch. Als der Hund zwei Jahre alt war (deckt sich ja auch mit eurer Kinderplanung) wurde die Dame schwanger, der Hund noch aufgedrehter. Und der Hund logischerweise auch immer unausgelasteter je dicker der Bauch wurde. Der Mann war den ganzen Tag arbeiten und nachvollziehbarer Weise war es mit dem Auslasten dann auch schwer. Das ist der Punkt wo es dann zum Teufelskreis wurde.

Frauchen konnte nicht mehr genügend bieten, der Hund suchte sich andere Hobbys und legte nicht so tolle Verhaltensweisen an den Tag, wie z.B Autoreifen jagen (wurde dann zur akuten Leinenpflicht) oder auch einfach mal aus dem garten abhauen. Da Frau schwanger und ihr Mann keine Zeit hatte, haben die beiden daran auch nicht wirklich gearbeitet/arbeiten können. Und ja Border-Collie neigen zu diesen Verhaltensweisen wenn sie einfach zu wenig Zeit abbekommen. War ein Hund aus der Show-Linie.

Die Geburt des Kindes habe ich nicht mehr mitbekommen, auch was dananch geschehen ist, denn in der Zwischenzeit bin ich aus der Hundeschule raus. Ob sich alles zum guten gewand hat, kann ich also nicht sagen. Ich jedenfalls könnte mir wohl deutlich schöneres Vorstellen, als während der Schwangerschaft auch noch Kummer und Sorgen wegen meines Hundes zu haben, weil ich ihm nicht mehr gerecht werde. Gerade da, würde ich wirklich gucken, dass ich entweder beides vereinbaren kann, also auch die Mitarbeit des Mannes, oder eben wirklich nach einer anderen Rasse schauen.

Meine Hündin ist ein Border-Collie Malinos Mix (mit gewissen extras) und ich sage ganz ehrlich, in den ersten zwei-drei Jahren hätte keine Schwangere ein tolles Leben mit ihr gehabt. Und auch jetzt noch, wäre eine Schwangerschaft grenzwertig, steht aber sowieso nicht für die nächsten 5 Jahre oder mehr zur Debatte.

Persönlich wüde ich euch raten, wenn der Kinderwunsch sowieso auf die nächsten zwei Jahre geplant ist: Wartet. Wartet bis ihr euren Knirps habt und schaut vielleicht auch dann mit dem Kind nach einem Hund. Wenn ihr euch dann einen Welpen zutraut, steht euch da ja nicht wirklich etwas im Weg und ihr könnt die Zeit besser einschätzen. Ansonsten könnt ihr mit Kind nach einem kinderfreundlichen Hund schauen. Das ist glaube ich schöner, als wenn man sich einen Welpen holt, der sich vielelicht später als Kinder unverträglich herausstellt. Dann heißt es Hund weg oder Kinderwunsch zurückstellen und damit ist dann keiner glücklich.

 

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Warten würde ich nicht! Warum auch? Dann heißt es, wartet bis die Kinder so zehn sind...

 

Ich würde euch einen Tierschutzhund empfehlen, im Alter ab einem Jahr. Da wisst ihr dann, wie die Veranlagung ist und wie viel Sport er gerne macht. Und dann findet sich der Rest zusammen. Wenns dann ein Border aus dem Tierschutz wird, dann wisst ihr vermutlich schon, dass es passt. Bei einem Welpen weiß man nie so richtig, was draus wird, egal wie toll man sich über die Rasse informiert hat.

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Ich hätte als "Alternative" einen Standard-Sofaterroristen ins Rennen geworfen. Der Mini-Sofaterrorist ist zu hibbelig. Aber gerade nachgelesen, dass die bei euch ja mit Halteverbot belegt sind. Unsere Züchterin hätte noch Welpen bald Abgabebereit.

Aber hier noch was gefunden: Guck mal

http://www.tierschutzverein-ohv.de/wir-suchen/rüden/

Hat ein paar dabei die vielleicht passen könnten:wub:

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(bearbeitet)

Hi. Ich kann zu den Borders nicht viel sagen. Die, die hier so rumlaufen, sind eigentlich ganz cool. Ich selber bin einfach nicht so ein Fan von denen, aber "unausgelastet", "überdreht" und was weiß ich.. sieht man hier eigentlich keine. Man muss aber dazu sagen, dass es allgemein inzwischen deutlich weniger davon gibt, als noch vor ein paar Jahren. Keine Ahnung, wo die alle hin sind. Vor vllt. 5, 6 Jahren hatte hier gefühlt jeder, der keinen Labbi hatte einen Border. Heute sieht man alle paar Wochen mal einen. Ich kenne keinen davon näher, kann also nicht sagen, ob die vielleicht abgegeben wurden. Auffällig ist die sinkende Zahl aber schon (und das innerhalb eines Zeitraums, wo man nicht unbedingt mit rechnet, dass die alle inzwischen nicht mehr leben).

Aber ein paar Ideen hätte ich noch:

Ich musste auch an einen Kurzhaarcollie denken (naja, auch ein Langhaar, wenn man es mag..). Oder, wenn es nicht so groß werden soll, vielleicht ein Sheltie? Da hab ich einige im Bekanntenkreis und die sind alle ziemlich cool.

Oder eine ganz andere Richtung: Wie wär's mit einem Spitz? Die gibts in verschiedenen Größen und könnten recht gut zu euren Vorstellungen passen. Sind, soweit ich weiß, auslastungstechnisch nicht ganz so fordernd (natürlich muss man die auch bespaßen, das ist klar).

Zum Thema Züchtersuche und VDH.. kann ich auch ein langes Lied singen, aber kenne mich da bei den Borders auch nicht aus. Nur mit Sibsen und da würde ich zu 99% keinen vom VDH kaufen. (Aus der deutschen Dissidenz aber auch nicht.. es gibt nur wenige gute Züchter, die kennt man dann irgendwann.)

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vor 7 Minuten schrieb Nuka:

Warten würde ich nicht! Warum auch? Dann heißt es, wartet bis die Kinder so zehn sind...

 

Dann hast du nicht verstanden was ich sagen wollte. Mir geht es darum die "gefährlichen Zeiten" erstmal hinter sich zu haben. In einer Schwangerschaft ist der Körper sehr belastet und dann lässt sich auch sport nicht mehr wirklich machen. Und wnen man einen sportlichen Hund möchte, passt das irgendwie nicht ganz zusammen. Wenn das Kind dann da ist, kann man doch einige Monate später, viel besser schauen ob die Eltern sich das Thema Hund überhaupt noch zutrauen/wünschen/unter einen Hut bekommen. Und wenn das so ist, steht dem doch nichts im Wege.

Wenn man sich aber jetzt schon einen Hund holt, egal ob ausgewachsen oder Welpe und der wirklich ausgelastet werden soll udn will, so wird er sich an den Tagesablauf auch gewöhnen. Das ist für den Hund einfach doof, wenn er 6 Monate oder so einfach verzichten muss. Denn irgendwann geht das mit einer Kugel einfach nicht mehr. So realistisch sollte man schon sein.

 

Und persönlich muss ich echt sagen, wenn ich mir vorstellen würde, ich wäre jetzt Schwanger, ich könnte mir nicht im Ansatz vorstellen, was noch alles mit dem Kind auf mich zukommt. Absolut nicht. Aber ich kann mir vorstellen, dass ein Säugling viel Zeit braucht und das ein junger Hund bzw auch ein Hund der seine Bewegung und Denkaufgaben einfordert, noch zusätzlich belastend ist. Das ist aber anders, wenn der Hund in die Familie kommt, wenn das Kind bereits da ist und er vielleicht eher mit der Zeit mehr Auslastung bekommt. Kleinschrittig, so wie der Mensch vermutlich dann auch kleinschrittig wieder sportlicher wird :)

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Hm, es gibt zig Rassen, die auf euer Anforderungsprofil passen könnten. Macht für mich jetzt keinen Sinn da nun verschiedene Kandidaten vorzuschlagen. Was mir einfällt:

 

Wie wäre es denn mit einem erwachsenen Hund aus dem Tierheim?

Es gibt auch Nothilfe-Seiten zu bestimmten Rassen (auch Border Collies oder kleinere Windhunde).


Bei erwachsenen Tieren ist der Charakter ja schon deutlich vorhanden (auch wenn ein erwachsener Hund sich nach dem Eingewöhnen und mit bestimmten Haltern ganz anders verhalten kann, als alle denken, aber das hat man mit Zuchtwelpen ja auch). Der Border-Collie-Züchter, den du verlinkt hast, scheint Border Collies aus der Show-Linie zu verkaufen. Anders kann ich mir die seltsame Eignungsbeschreibung nicht erklären. Ich würde Border Collies z.B. in keiner Ausprägung so allgemein als senioren- oder familiengeeignet beschreiben. Auf dieser ausführlichen Seite (die auch die Problematik und Halteranforderungen bei der Rasse skizziert)

 

https://www.planethund.com/hundewissen/border-collie-problemhund.html

 

steht z.B. "Aber auch Züchter, die ihre Hunde als „nicht hütende Familienhunde“ anpreisen, sind nicht seriös. Eine Jahrhunderte-lange Selektion auf reinen Gebrauch lässt sich nicht innerhalb von wenigen Generationen „eliminieren“." Da ist was dran. Wenn ihr Pech habt, kauft ihr dann doch einen hochspezialisierten Arbeitshund, der hüten will und euch den letzten Nerv tötet. Dann zurückgeben oder das ganze Leben auf den Hund umstellen? Du schreibst aber, dass ihr ganz allgemein auf Größe und Sportlichkeit Wert legt und da gibt es ja eine große Auswahl an Hunden, wo beide Seiten mit viel größerer Wahrscheinlichkeit glücklich werden. (Ich hatte nur einen Border-Collie-Mix, aber Vollzeit arbeiten, ein kleines Kind und so einen fordernden Hund jeden Tag, wäre mir echt zu anstrengend für die nächsten 14 Jahre.)

 

Jedenfalls wünsche ich euch ein gutes Händchen bei der Hunde und Züchterauswahl und ein schönes gemeinsames Leben!

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(bearbeitet)

Eine Idee hab ich noch bzgl. der Züchtersuche. Eure Erfahrungen mit dem VDH habt ihr ja schon machen dürfen. Also, einfach immer genau den Züchter angucken, egal, ob mit oder ohne VDH-Stempel. Die Linien angucken, mit denen der Züchter arbeitet (nicht nur die Eltern!). Dank Internet kann man sich heutzutage auch wunderbar mit Leuten vernetzen, die Hunde aus den Linien haben, die einen interessieren und Erfahrungen austauschen. Sogar weltweit! Das ist wirklich eine gute Sache. Und unbedingt die Suche aufs Ausland ausdehnen. Im Fall der Sibse unerlässlich.. bei Borders weiß ich nicht.. kenne einen deutschen Border-Züchter, von dem ich denke, dass der gut ist, also immerhin *g* Vielleicht gibts da einfach mehr Auswahl in der Nähe. Aber ein Blick über die Grenzen kann trotzdem nicht schaden.

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Wenn man sich einen bestimmten Rassehund einbildet - und natürlich in erster Linie seine positiven Eigenschaften verinnerlicht - dann sollte man aber auch einmal die Foren etc. durchforsten, was diese Rasse für Probleme macht.

Da findet man zum Bordercollie die Probleme mit den Arbeitslinien, die kaum für eine normale Familie zu halten sind, wenn man nicht darauf genau vorbereitet ist. Dann die Showlinien, die ja - soweit ich das hier mitbekomme - noch mal ganz anders am Rad drehen können.

 

Und hat man dann so einen Welpen, will man von der ersten Sekunde an alles richtig machen, auslasten, mit ihm Sport machen......

Und dann hat man einen Hund, der völlig überdreht, nicht zur Ruhe kommt und keinesfalls in seiner Pubertäts- Junghundphase mit einem Baby kompatibel ist.

 

Wenn ich nach 4 Jahren Forum eine Empfehlung aussprechen möchte für alle Hunde Wollenden:

Nachdem, was ich so mitbekommen habe, ist die Chance, bei einem Border es nicht auf die Reihe zu bekommen, größer als bei anderen Hunden.

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