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Hundeforum Der Hund
Cracker&Cream

Border Collie - Der erste Hund

Empfohlene Beiträge

Hmm, ich hatte vor etwa 30 Jahren einen Border Collie,  stockhaarig, groß,

nervenstark, völlig geräuschunempfindlich, reine Hütehund-Ahnen und noch 

John Templetons Moss in den Papieren (immerhin 1979 Vize-Supreme-Champion),

der mir Schafe und Rinder bewegt hat,

aber auch außerhalb seiner Vieharbeit ein fantastischer, kerniger Hund war.

 

Ich persönlich habe, ganz besonders nachdem ich einen BC hatte der so anders war, ein Problem

mit den Border Collies die mit irrsinniger Energie fast unter der Grasnarbe um Schafe flitzen,

diese zentimetergenau einpferchen können, fast selbstständig markierte von anderen Wollis

trennen  können, aber im ganz normalen Alltag ständig überfordert und arg unsicher wirken.

 

Ich denke, dass es möglich wäre mental robustere Hunde zu züchten, die immer noch erstklassig arbeiten,

aber vielleicht nicht automatisch auf 12 Uhr hinter die Herde laufen.

 

Aber das ist ein abwegiger Gedanke, so ticken Menschen nun mal nicht.

Wenn der Pokal bei einem Hypertalent, das im Alltag eher schwierig ist, winkt,

dann wird es auch gezüchtet.

 

Ganz abwegig scheinen meine Gedanken nicht zu sein,

in dem Buch "The Farmers Dog" schreibt John Holmes,

der auch ein feines Buch über Australian Cattle Dogs geschrieben hat,

was ihm an den modernen Border Collies so gar nicht gefällt.

 

Ich weiß so gut wie jeder andere, dass BCs die besten (Koppel-)Schafhunde der Welt sind,

aber auf mich wirkt das sehr einseitige Zuchtziel, als würde es dem Hunde-Individuum

nicht gut tun.

 

 

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Haha....., hab dich schon vermisst. Deine Geschichten fehlen.

Und, ja, ich denke auch, dass der Bc " robuster" gehört.

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Ich muss grad schmunzeln, denn du bist ja NOCH kritischer als ich :) 

Ich schließe mich deinem geschriebenem zu 100 % an.

Das Gleichgewicht fehlt oft!

Da wird der Hund beim Reden quasi aufgeschnitten...

ich hab schon Züchter wütend vor lauter Frust und Traurigkeit über die wohl untalentierte Nachzucht gesehen, dass es mir um die Hunde leid tat.

Die waren halt keine Hunde für Trial Siege, aber denn gute brauchbare Arbeitshunde. 

Hach es ist einfach ein Kreuz mit den armen hochbegabten Hunden.... 

 

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vor 5 Stunden schrieb 2010:

Haha....., hab dich schon vermisst. Deine Geschichten fehlen.

Und, ja, ich denke auch, dass der Bc " robuster" gehört.

@KäptnKörk da schließe ich mich an! Vermisse deine Beiträge ;) bin hier glaube ich ansonsten momentan der einzige acd Forumianer ..

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Also ich meld e ich jetzt nur Kurz zu Wort:

Ich finde es fantastisch, dass hier eine so lebhafte Diskussion entstanden ist bzw. es so viel schönes, kritisches und hinterfragendes zu lesen.

 

Mit mir selbst hat das ier nur nix mehr zu tun, daher lese ich nach wie vor sehr interessiert aber mache mal einen Welcome Post auf :)

 

Vielen dank für eure Zeit, die ihr in dieses Forum und eure Beiträge steckt :) 

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Ich möchte nur mal einige Sachen die mich im Zusammenhang mit Border Collies

verwirren, erwähnen. 

 

Wenn man sich mit Hütehunden beschäftigt, vielleicht mal in die BC-Szene reinriecht,

bekommt man ständig zu hören, gerade von führenden Züchtern:

Ein Border Collie funktioniert nur bei Schafhaltern!

Ich will diese Aussage gar nicht diskutieren, frage mich aber,

wenn die potentielle Käuferschaft so begrenzt ist, weshalb lassen diese Züchter

dann jedes Jahr zwei oder drei Würfe auf die Mensch-und Schaf-heit los?

Wie oft habe ich schon gelesen, dass gerade von den "ach-so-vielversprechenden"

Welpen ein oder zwei Würmchen noch mit einem halben Jahr zu haben waren,

und dann für kleines Geld abgegeben wurden, weil schon der nächste Wurf vermittelt

werden musste. Ob es dann immer der richtige Halter wurde, darf man bezweifeln.

 

Ich nenne selbstverständlich keine Namen, aber 2010 und die die sich in der Szene auskennen,

wissen wen ich meine, und auch dass das Beispiel kein Einzelfall ist.

 

Dann denke ich, dass die Rasse, durch die Pokaljagd, aber auch durch einen mittlerweile sehr hohen Inzuchtfaktor,

mehr als 10 mal so hoch wie beim ACD, sich sehr verändert hat. (Dogs of the Shepherds -  David Hancock)

Eine gute Bekannte hat einen BC zu sich geholt,

und der hat unter den Vorfahren nachweislich 21-mal den als schwierig geltenden Supreme-Champion Wiston Cap.

(Dank an Falk Frenzel für den Zugriff auf seine großartige Datenank!)

Und der Hund sieht nicht nur aus, wie sein berühmter Vorfahre, er zeigt auch all die schon damals beklagten Macken.

 

Nun hat eine Woche 168 Stunden, selbst wenn man Schafe hält, wieviel Zeit durchlebt

so ein Border Collie ohne Arbeit am Vieh. Ja, da bleibt noch echt viel übrig,

und aus meiner Sicht sollte ein Hund nicht nur wie ein Junkie für den nächsten Moment,

bei dem er ein Schaf anglotzen darf, leben.

 

Und ich bin mir sicher, dass Border Collies früher auch anders waren.

Meiner war es jedenfalls. und ein älterer Freund, dem seine geliebten Riesenschnauzer

zu schwer wurden, hat sich einen Vollbruder meines Hundes geholt,

und der war genau wie meiner. "Hüten klar gerne, oh eine Fährte suchen,

auch toll, egal was kommt, ich mache mit und habe Spaß".

 

Selbstverständlich gibt es auch heute noch ausgeglichene, robuste und auch vielseitige

Border Collies. Aber die Regel sind sie nicht, und ich habe mich ganz seriös umgesehen,

weil ich wieder einen zweiten Hund zu mir holen möchte. 

Vom Gedanken an einen Border Collie habe ich mich verabschiedet.

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vor 31 Minuten schrieb KäptnKörk:

Ich nenne selbstverständlich keine Namen, aber 2010 und die die sich in der Szene auskennen,

wissen wen ich meine, und auch dass das Beispiel kein Einzelfall ist.

 

Ja, und Namen nenne ich selbstverständlich auch nicht. Es ist ja auch nicht verboten!

 

 

vor 31 Minuten schrieb KäptnKörk:

Selbstverständlich gibt es auch heute noch ausgeglichene, robuste und auch vielseitige

Border Collies. Aber die Regel sind sie nicht, und ich habe mich ganz seriös umgesehen,

weil ich wieder einen zweiten Hund zu mir holen möchte. 

Vom Gedanken an einen Border Collie habe ich mich verabschiedet.

 

 

Genau! Ich kenen Border "vom Bauernhof" beim absoluten Anfänger....der Hund ist vollkommen normal und einfach nur toll.

Die SELBE Verpaarung, ein Jahr später, Hund gekauft von Bekannten, die nur den "normalen BC" kannten und nicht gehört haben, dass das toll ist aber nicht unbedingt die Norm. 

Hund hat massive Probleme! Wie gesagt in einem erfahrenen! Hundehaushalt...

Und so weiter und so fort.

 

Ich kenne nicht nur eine fatale Geschichte. Sondern viele! Auch wo Leute Border hielten, die ganz einfach waren und dann plötzlich hatten sie den Typ Border, den ich hier immer beschreibe......

Wo plötzlich alles anders ist.

Mit Nebelfrei gerate ich da immer wieder  aneinander: sie kennt nur "normale" Border...ich kenne zu viele komplett verrückte.

 

Mein Fazit: Bei mir zieht kein BC mehr ein (ausser besagter 3 beiniger, der mir hier an den Zaun gebunden wird)

Aber ich wüsste auch keine Zucht in Deutschland (und kenne ja immerhin die bekanntesten Züchter noch persönlich.....Leistung und auch Show...), die Border züchtet, die ich ohne Vieh im Alltag gut händeln könnte.

Der Hund, den ich "ohne Vieh" brauche ist mein Collie. Mit Vieh würde ich jetzt und heute nochmal ganz genau gucken.

Evt. würde ich mir mal die paar Koolies angucken, die es in Deutschland gibt. (Cattledogs finde ich fantastisch, passen aber nicht zu mir...leider, sonst hätte ich einen )

Ich will auch keinen Border, der "unter der Grasnarbe kriecht", weil mir da schon beim Zugucken, die Knochen stellvertretend wehtun.

 

Und ich will vor allen Dingen als Nicht-Vieh-Halter keinen Hund einer Rasse mit hohem Inzuchtkoeffizienten, und massiven Problemen in den Linien mit Epilepsie.

 

 

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Als Anfängerhund finde ich den border garnicht geeignet, ich meine das nicht böse aber dieser Hund will was tun und muss ausgeblasster werden, körperlich aber auch geistig. Von meiner Freundin die Schwester hatte einen border und dieser war sehr fixiert auf Spielzeug und wenn sein Lieblingsspielzeug da war, konnte er den Blick nicht abwenden. 

Wohnte auf nem Bauernhof und würde körperlich meiner Meinung nach top ausgelastet. Aber wenn die Rasse nicht das Leben darf wofür sie gezüchtet wurde muss man ihr eine Alternative bieten und nur Bewegung ist hüten eben nun mal nicht.

 

Was sagt ihr zu nem Labrador oder golden Retriever. Die sind super und haben keinen derartigen trieb. 

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vor 28 Minuten schrieb Anonym:

 

Was sagt ihr zu nem Labrador oder golden Retriever. Die sind super und haben keinen derartigen trieb. 

Der Ersteller hat bereits einen tollen Hund aus dem Tierheim.

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