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Hundeforum Der Hund
BVBTom

warum komme ich mit fremden Hunden gut klar?

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Möchte das doch mal hier als Frage wie folgt einstellen.

 

Ich bin sehr viel im Außendienst tätig. Sehr oft haben meine Kunden ein Eigenheim und auch einen Hund.

 

Es passiert mir seit viele Jahrzehnten und eigentlich jede Woche das ich auf folgende Situation treffe.

 

Ich komme zum Haus, höre meist schon einen Hund vorher bellen, oft ist auch ein Schild zu lesen, Achtung bissiger Hund oder sowas. Ich klingel, der HH sperrt den Hund weg oder sagt, warten sie bitte einen Moment, ich muss eben den Hund weg sperren, eigentlich imemr das gleich Ritual.

 

Ich begrüße in der Regel dann erst mal meine Kunden und sage dann, ich habe keine Angst vor Hunden, sie können ihn gerne frei lassen oder wieder aus dem Garten holen. Manchmal kommt dann die Reaktion, ach gerne dann lass ich ihn wieder raus, manchmal kommt die Reaktion, hmm, der mag keine Männer oder der mag niemanden im Haus oder hmm, der hat schon mal jemanden gezwickt..... Kennt ihr das auch?

 

Ich hatte hier noch nie dann ein Problem. Liegt es an meiner Art, an der inneren Einstellung oder daran, dass ich die Hunde erst einmal mich kennen lernen lasse, sie dürfen riechen und gehen danach meist wieder weg, ok, der Typ ist ganz in Ordnung, der darf hier bleiben.

 

Woran liegt das wohl? Habt ihr eine Idee?  Ist es wirklich so eine Art Kommunikation die ich mit den Hunden wohl aufnehme, da ich sie, und vor allem auch hier Heim respektiere?

 

Es ist mir nur einmal passiert, das ich die Halterin mal gerufen habe. Ich lag bei einer Reparatur eines Flügels unter dem Instrument und hatte zu arbeiten. Ein Dobermann fand das auch ganz ok, als ich aber dann aufstehen wollte, hatte er mir schon signalisiert, bleib doch besser weiter da unten liegen ;-) , Ich habe ihn wohl durch meine tiefe Position, ich lag recht lange dort zum arbeiten recht stark gemacht in seinem Heim ;-), war nichts dramatisches, die Signale von ihm konnte ich aber gut deuten. Als ich wieder die normale stehende Position hatte, war alles wieder tutti.

 

Wie gesagt, ein einziges mal diese Situation in ca. 30 Jahren.

 

Eure Einschätzung würde mich mal interessieren, danke schon mal dafür.

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Joah, diese Reaktion hättest du bei Akuma auch, dem wäre deine innere Haltung sowas von egal.

 

Ich nehme Akuma auch vorzeitig raus - er hat nicht gezwickt, sondern gebissen und ich trage die Verantwortung.

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@Hoellenhunde 

 

finde ich eine gute Reaktion von dir, ist in der Tat dann deine Pflicht. Ich denke dann würde ein HH seinen Hund aber auch nicht wieder raus holen, oder?

 

Ich hatte die Situation wie gesagt noch nicht wirklich und ich schreibe hier nicht von 20, 50 oder 200 Begegnungen, es waren schon einige mehr in der Zeit.

 

 

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Mein Sohn ist auch so ein Hundemensch. Wir begegnen immer wieder HH die sagen, ihr Hund hätte Angst vor Kindern. 5 Minuten kuschelt dieser Hund mit meinem Sohn. Irgendwas muss er an sich haben, was Hunde mögen und das, obwohl er durch seine Beeinträchtigung zur Unruhe neigt. Bei Hunden ist das nicht so. 

(Natürlich überwache ich diese Zusammentreffen) 

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Wobei ich nicht so weit gehen würde und sage "Ich (resp. mein Kind hat) habe etwas Besonderes an mir" sodass Hunde auf mich anders reagieren als die Halter sagen. Vieles wird aus Vorsicht/Verantwortungsbewusstsein verallgemeinert, oft wissen Halter nicht wo ihre Hunde genau Unterschiede machen und dann anders reagieren.

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Ich wollte damit auch nicht sagen, mein Sohn sei ein Hundeflüsterer. :4_joy:

Viele Kinder haben Angst vor Hunden die dann auf den Hund übertragen wird und so festigt sich dann die Unsicherheit. 

Die Begegnungen fanden auch alle draußen statt, in geschlossenen Räumen ist das ganze nochmal ne andere Sache. Draußen ist einfach genug Platz, um sich langsam anzunähern und auch um Abstand zu halten. Ich glaube, das macht auch nen großen Unterschied. 

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Oh ja, lieber hab ich den Hund einmal mehr zurückgehalten...

 

Ich kenne das auch andersrum:

Es gibt Menschen, die bei Hunden Abneigung auslösen. Obwohl sie keine Angst haben und ruhig sind.

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Ich hatte vor ein paar Monaten mal einen terrier junghund am bein kleben. Die war nach Deutschland vermittelt worden, den Leuten viel noch am selben Tag auf, dass sie ja eigentlich keinen terrier wollten, und die Tierschützerin hat sie abgeholt, ihr eine Pflegestelle gesucht, und die Übergabe zu der Pflege sollte  im Hundepark stattfinden . Ich hab keine Ahnung warum das Tierchen mich so mochte, aber sie saß permanent auf meinen Schuhen, stand zwischen meinen Beinen... Die anderen Leute fand sie eher doof.

 

Ist glaube ich oft eine Frage der Ausstrahlung. Wer ruhig und souverän wirkt, kommt wahrscheinlich bei vielen Hunden irgendwie ganz gut an. 

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vor 1 Minute schrieb Hoellenhunde:

Ich kenne das auch andersrum:

Es gibt Menschen, die bei Hunden Abneigung auslösen. Obwohl sie keine Angst haben und ruhig sind.

 

stimmt,  aber es muss ja irgendetwas vorgehen dann. Ist es so wie beim Menschen auch, da trifft man ja auch jemanden, den man einfach nicht mag, obwohl man die Person vielleicht gar nicht kennt.

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vor 13 Minuten schrieb Brummkreisel:

Wobei ich nicht so weit gehen würde und sage "Ich (resp. mein Kind hat) habe etwas Besonderes an mir" sodass Hunde auf mich anders reagieren als die Halter sagen. Vieles wird aus Vorsicht/Verantwortungsbewusstsein verallgemeinert, oft wissen Halter nicht wo ihre Hunde genau Unterschiede machen und dann anders reagieren.

Doch, würd ich schon sagen. Ich hab hier öfter eine Frau mit Tochter, ca. 10 Jahre und Hund getroffen, das Mädchen hat öfter versucht Suhna ranzulocken, abgewandt, Blick nach unten, vorbildlich. Wenn Suhna nicht kam war das auch in Ordnung, wenn sie kam, hat sie vorsichtig geschaut, ob sie sich anfassen läßt, läßt Suhna manchmal auch kurz zu, in dem Fall freut sie sich still vor sich hin.

Die hat auf jeden Fall einen guten Draht zu Tieren und gäbe wohl eine klasse Hundetrainerin ab, muß ich ihr mal sagen. ;)

 

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