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Hundeforum Der Hund
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Fehlverhalten in Form von Knurren

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Hallo zusammen, 

ich hoffe hier auf Hilfe die dringend benötigt wird. Meine kleine Prager Rattler Hündin hat seit längerem ein totales „Fehlverhalten“ sie ist eine absolute Pöblerin. Sei es draußen oder sogar in den eigenen vier Wänden. 

Ich erkläre mal eine typische Situation draußen und auch in der Wohnung. 

Wir gehen raus, setzen uns kurz auf eine Bank da ich mich mit jemandem unterhalten möchte, Yuki sieht jemanden in rund fünf Metern Entfernung und beginnt direkt leise zu Knurren. Egal was ich tue sie hört nicht damit auf. Ich sage aus sie wird lauter,stelle mich vor sie, versuche sie zu beruhigen (kein Ende in Sicht) ich habe gesagt bekommen ich solle versuchen Sie abzulenken oder zu erschrecken, sogar das ich meinen Schlüssel vor sie werfen soll (habe ich nie gemacht da das für mich keine erziehungsmethode ist) es ist wahnsinnig frustriend da auch meine Beziehung zu meiner Partnerin massiv darunter leidet das der Hund sich so verhält. 

Situation zuhause: 

es klingelt an der Tür und egal wer es ist... ob nun wirklich gute Freunde die mich oft besuchen, oder der Paketbote, Yuki knurrt, bellt, stellt das Fell auf (wedelt dabei aber meist mit dem Schwanz und begrüßt die Leute die sie mag dann auch fröhlich hört dabei aber nicht auf zu bellen und zu grummeln) Nachdem der Besuch eingetreten ist, ist auch erstmal alles in Ordnung, sobald aber jemand aufsteht und auch nur zur Toilette geht wird vom Platz aus geknurrt. Hierzu habe ich auch schon manches ausprobiert zb das Körbchen in eine ruhigere Ecke gestellt, nachdem das nichts änderte gab man mir den Rat es so hinzustellen das der Hund den Raum überblicken kann auch das änderte nicht, der Tip sie bei dem unerwünschten Verhalten in einen anderen Raum zu schicken (Wurde mir von einer Trainerin empfohlen mit der ich eine Zeit lang gearbeitet habe) um sie bei unerwünschtem Verhalten sozial auszugrenzen, brachte auch nichts... 

Das kurz in die Seite zwicken um zu korrigieren hatte bei ihr schon als Welpe kein Ergebnis. 

Ich bin verzweifelt ich würde mir ein schönes Familienleben mit dem Hund wünschen aber dies ist so gar nicht möglich. Ich bitte hiermit wirklich um dringende Hilfe 

zu dem Hund an sich:

Prager Rattler,3 Jahre alt, weiblich, nicht sterilisiert 

 

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Hallo und einen schönen Abend!

Du schreibst, dass deine Hündin das Verhalten seit Längerem hat: gab es auch mal eine Zeit, in der dies nicht so war? Und falls ja: gab es irgendeine Situation oder einen Auslöser, wodurch das Verhalten angefangen hat?

Viele Grüße,

Andrea

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Wenn der Hund knurrt, sagt er nichts anderes als daß er Abstand will und daß ihm die Leute nicht geheuer sind.

Rede mit deinem Hund, bereite sie verbal vor- noch bevor sie auslöst. Erarbeitet ein ENtspannungssignal. UNd gib' ihr den Raum den sie verlangt. Laß sie beobachten, zeige ihr, daß sie sich nicht beunruhigen muß. Und bitte laß die Aversivmethoden! Davon wird der Hund weder erfahrener noch sicherer, es verschlimmert nur.

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Knurren ist ein Ausdrucksverhalten, das heißt ganz simpel: der Hund drückt etwas damit aus.

 

Was will sie mit ihrem Knurren sagen, was denkst du?

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Du hast den Wlpen in die Seite gezwickt um ihn zu korrigieren?

Wie herzlos ist das denn. 

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ich denke, knurren ist AUCH ein Aufmerksamkeitssignal.

Also wenn meine ein bestimmtes Knurren hören lassen, wollen sie  aufmerksam machen auf eine Situation.

Entweder kommt da ein Hund, den sie nicht mögen, oder sie können die Situation nicht einschätzen so richtig...

Oder Lucie will jetzt zu dem Hund, nur ich halte sie an kurzer Leine.

oder Yerom will zu dem Rüden und warnt den Rüden schon voraus...

 

Ihr Knurren hat meist keinen "gefährlichen "Hintergrund!

 

Ich würde nie Knurren verbieten/unterdrücken, schließlich ist es eine Möglicheit der Kommunikation des Hundes.

 

 

Nur ich als Mensch muss dieses Knurren verstehen lernen.

 

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vor 44 Minuten schrieb Helpwanted:

Hallo zusammen, 

ich hoffe hier auf Hilfe die dringend benötigt wird. Meine kleine Prager Rattler Hündin hat seit längerem ein totales „Fehlverhalten“ sie ist eine absolute Pöblerin. Sei es draußen oder sogar in den eigenen vier Wänden. 

Ich erkläre mal eine typische Situation draußen und auch in der Wohnung. 

Wir gehen raus, setzen uns kurz auf eine Bank da ich mich mit jemandem unterhalten möchte, Yuki sieht jemanden in rund fünf Metern Entfernung und beginnt direkt leise zu Knurren. Egal was ich tue sie hört nicht damit auf. Ich sage aus sie wird lauter,stelle mich vor sie, versuche sie zu beruhigen (kein Ende in Sicht) ich habe gesagt bekommen ich solle versuchen Sie abzulenken oder zu erschrecken, sogar das ich meinen Schlüssel vor sie werfen soll (habe ich nie gemacht da das für mich keine erziehungsmethode ist) es ist wahnsinnig frustriend da auch meine Beziehung zu meiner Partnerin massiv darunter leidet das der Hund sich so verhält. 

Situation zuhause: 

es klingelt an der Tür und egal wer es ist... ob nun wirklich gute Freunde die mich oft besuchen, oder der Paketbote, Yuki knurrt, bellt, stellt das Fell auf (wedelt dabei aber meist mit dem Schwanz und begrüßt die Leute die sie mag dann auch fröhlich hört dabei aber nicht auf zu bellen und zu grummeln) Nachdem der Besuch eingetreten ist, ist auch erstmal alles in Ordnung, sobald aber jemand aufsteht und auch nur zur Toilette geht wird vom Platz aus geknurrt. Hierzu habe ich auch schon manches ausprobiert zb das Körbchen in eine ruhigere Ecke gestellt, nachdem das nichts änderte gab man mir den Rat es so hinzustellen das der Hund den Raum überblicken kann auch das änderte nicht, der Tip sie bei dem unerwünschten Verhalten in einen anderen Raum zu schicken (Wurde mir von einer Trainerin empfohlen mit der ich eine Zeit lang gearbeitet habe) um sie bei unerwünschtem Verhalten sozial auszugrenzen, brachte auch nichts... 

Das kurz in die Seite zwicken um zu korrigieren hatte bei ihr schon als Welpe kein Ergebnis. 

Ich bin verzweifelt ich würde mir ein schönes Familienleben mit dem Hund wünschen aber dies ist so gar nicht möglich. Ich bitte hiermit wirklich um dringende Hilfe 

zu dem Hund an sich:

Prager Rattler,3 Jahre alt, weiblich, nicht sterilisiert 

 

also wenn mir Yerom, der Schäferhund, durch einleichtes Knurren, eine Situation in weitere Entfernung anzeigt, sage ich ihm das ich es sehe!

(leise Stimme, gut ist es).

Vielleicht hilft ein Leckerli, bei uns hilft der ruhige Ton und dann ignorieren.

Wenn es an der Tür klingelt dürfen meine Hunde HINTER MIR mit mir raus.

Hintermir --ich begrüße die Gäste, alles gut.

Da ist doch das Geknurre nicht böse, störend.?

 

Und wenn Bewegungen im Raum mit Geknurre angezeigt werden, na und??

Ja,mein Hund hat alles im Blick von seinem Platz aus, begrummelt jede Bewegung.

Aber solange Hund auf seinem Platz bleibt, wen stört es???

 

 

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Bei uns ist es ähnlich wie bei Agatha; Zyra mag nun mal keine Fremden.

Wenn wir draussen sind, ich komme mit einer Person ins Gespräch und sie knurrt dabei, nehme ich sie zu mir, beruhige sie, parke sie hinter mir und gut ist.

Besuch zu Hause findet sie ätzend, da liegt sie meist auf ihrem Platz, sollte dem nicht so sein und der Besuch steht auf, begleite ich ihn, wenn es sein muss fast bis auf das Klo.

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Ich würde nicht das Knurren abstellen wollen, sondern meinem Hund helfen, gute Lösungstrategien zu erlernen. Das geht nicht über Verbote.

 

Verbietest du das Knurren, löst du das Problem nicht, der Hund fühlt sich nur noch hilfloser. 

 

Knurren ist KEIN Fehlverhalten, es ist Kommunikation. 

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Tippe mal auf Unsicherheit und mangelnde Sozialisation gegenüber fremnden Menschen. Genau kann man das aber allein aus der Beschreibung heraus nicht sagen. Dazu müsste man mehr wissen. Wie er sich z.B. beim knurren Körpersprachlich verhält.

Bei Unsicherheit wäre mein Lösungsansatz ganz klar die positive Verstärkung.

Draußen würde ich das so machen: Wenn ein Mensch vorbei kommt solltest Du dies als erstes bemerken können. Dann gleich deinen Hund beobachten und sowie er den Kopf in die Richtung des fremnden Menschen dreht sofort loben und Leckerlie. Da muss das Timing stimmen. Wenn er knurrt wird das ignoriert und er bekommt schlagartig keine Aufmerksamkeit mehr (negative Strafe). Allerdings solltest Du beim ignorieren trotzdem genau auf deinen Hund achten. Denn sobald er nicht knurrt und z.b. aus Neugier mal die Nase in die Richtung des fremnden Mensch streckt - sofort lob und Leckerlie. Wenn es ok für die Leute ist den Hund auch mal zu den anderen Mensch hin lassen wenn er möchte. Dabei dann jedes unsichere nach von in Richtung Menschen tastende sofort belohnen (aber genug Raum für den Rückzug lassen).

Vielleicht musst Du das ganze auch erstmal aus größerer Entfernung üben und dann nach und nach den Abstand zu den anderen Menschen verringern.

 

In den Situationen Zuhause ähnlich. Knurren, Bellen ignorieren und jegliches Neugierverhalten sofort belohnen.

 

Mit diesem Training sollte dein Wauzi recht schnell lernen Mensch positiv wahr zu nehmen.

 

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