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Hundeforum Der Hund
NannyPlum

Wie viel strategisches Vorgehen traut ihr eurem Hund zu?

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Eine Nachbarin von uns hat sie mal draußen auf der Wiese wo wir Frisbee gespielt hatten getroffen.

Die hat sie dann zu sich gerufen und wollte das Ding schmeißen. Das wollte die sie aber nicht, weil sie weiß, daß das die letzte Wiese vor dem Nachhausegehen ist, (also da wo es sich lohnt,  Spielzeug mehrfach zu "verlieren"/fallen und suchen zu lassen, es mir dann wegzuchnappen oder alternativ triumphierend den "verlorenen Gegenstand" zu finden). Wenn sie die verläßt, hieße das Nachhausegehen. Also hat sie so lange gewartet bis die Frau zu ihr auf die Wiese ging um mit ihr zu spielen.

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Sam weiß, dass sie meinen Freund zu beliebigen langen Gassirunden zwingen kann, wenn sie einfach ihr Geschäft nicht macht. Bei mir macht sie auf der Gassi Runde ihre Sachen sofort, weil sie weiß, dass ich um 22.30 im Schlafanzug nur einmal um dem Block gehe und mehr nicht. 

 

[ Und bevor ich jetzt zum bösen Hundehalter werde, der den Hund nicht auslastet: es geht wirklich nur um die erste und letzte Gassi Runde, alle anderen sind deutlich länger]

 

Sie kann außerdem Reißverschlüsse öffnen, seit sie mir dabei zu gesehen hat. 

 

Der Dicke hatte mal eine Zeit lang die Tendenz dazu im Freilauf möglichst weit weg zu laufen, damit er gerufen wird und einen Keks bekommt ( um dann wieder weg zu rennen).

Wenn wir mit beiden spazieren gehen, und ich rufe, bekommt der erste einen Keks, und zusammen mit dem zweiten einen weiteren, wenn der auch da ist. Der Dicke stellt gerne auf Durchzug, und sammi holt sich gelegentlich erst ihren Keks ab (fürs erster sein), und wenn der Dicke nicht kommt sprintet sie los und probiert ihm den Weg zu versperren und zum umkehren zu bewegen. 

Scheinbar habe ich erfolgreich "der Dicke ist bei Frauchen" mit "Keks für Sammi" verknüpft. 

( Ja, ich vermiete sie als Hilfe fürs Rückruf Training! Nur 6,99 Leihgebühr pro Stunde! Kekse nicht inklusive)

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Da unsere erste Morgenrunde vor der Arbeit gerade im Winter auch nur 30 Minuten dauert, sollte Emmi da auch einen Haufen machen .Emmi ist für sowas aber im Normalfall 

viel zu beschäftigt, die macht erst, wenn es schon fast raus fällt .

Jetzt bekommt sie morgens ein Leckerli fürs Ka......ken:B) Heißt: Emmi ka..t und kommt dann freudig um sich ihr Leckerli abzuholen ....

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Ich erkenne uns wieder :4_joy:

 

Um nicht immer meine Superabbruchruf bei eingesetztem Jagdverhalten einsetzen zu müssen, habe ich vor geraumer Zeit angefangen, Amigo mit einem "Sitz auf Distanz" am weiteren Vorpreschen zu hindern. Auf den Rückruf bekam er dann zur Belohnung entweder ein Leckerlie oder einen Apportauftrag.

 

Mittlerweile rennt Amigo von sich aus öfter ein kleines Stück ins Unterholz, als hätte er eine Spur aufgenommen - bremst und setzt sich dann erwartungsvoll mit Blickrichtung zu mir hin, in Erwartung eines Rückrufs mit anschließendem Apportauftrag ... :wub:

Auf einem ganz bestimmten derzeit mit Gras eingesätem Feld sind im hinteren Bereich häufig ganz viele Wildgänse.

Diese darf er natürlich nicht aufscheuchen, weshalb ich ihn dort schon mehrfach abgerufen habe.

 

Letztens habe ich mal mit dem Abruf gezögert - und was macht der Kerl?

 

Setzt sich hin, mit Blickrichtung zu mir .... :whistle

 

Klar gab es dafür einen Apportauftrag ...

 

Würde ich allerdings nicht ausprobieren bei anderen Tieren - Wildgänse können nämlich wegFLIEGEN ... Hasen und Rehe NICHT ;)

 

Mein Pferd Max ist da allerdings auch erstaunlich manipulativ: Ein Pferd das sich dehnt und streckt - macht von sich aus schon mal die erste Gymnastik.

Das finde ich toll - weshalb ich irgendwann mal damit angefangen habe, ihn dafür zu loben und mit einem Leckerchen zu belohnen, wenn zu Beginn des Putzens diese Dehnübung gezeigt hat.

Mittlerweile sage ich aber nach dem 5. oder 6. Strecken zu ihm: "Gut ist!" - sonst komme ich nämlich nicht zum Putzen ... :D

 

Eine kleine Anekdote: Ich bekomme morgens einen Anruf - der Hufschmied ist da, und Max lässt sich nicht von der Wiese holen.

Am Stall angekommen sagt mir mein Schmid: "Die haben wohl ein neues Stück hohes Gras freigesteckt bekommen, und da hat er keine Lust ... wir bekommen den nicht runter, da wirst du wohl auch Probleme haben!"

 

Ich murmel nur: "Jaja ...", geh zum Spind, fülle meine Jackentasche mit Leckerchen auf, hole den Strick und geh so "bewaffnet" zur Wiese ... um zum Erstaunen meines Schmids 2 Minuten später mit meinem Pferd am Stall zu stehen ...

 

"Wie hast du DAS DENN jetzt hinbekommen?"

 

"Ganz einfach - ich bin auf die Wiese und Max kam mir entgegen, um mich mit einem Küsschen zu begrüßen - wie Alle meine Männer :) "

 

 

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Strategien zum Leckerli abgreifen haben unsere jetzt nicht direkt (dafür gibt es die bei uns auch zu unregelmäßig).

Aber wenn Kasimir sich unterwegs schon zu lange langweilt, weil der Kleine irgendwo allzu ausgiebig schnüffelt, dann läuft er zu ihm, tut so, als wolle er mit ihm spielen (was er sonst nie macht, die Initiative geht sonst immer vom Kleinen aus -und zwar meist erfolglos) und rennt dann los, in der Hoffnung, dass Kelvin hinterher kommt und wir endlich weiter gehen können. Klappt aber meistens nicht...

 

Als Kelvin gut 1 Jahr alt war, hatte er eine Phase, in der er mich beim Anziehen des Geschirrs immer veräppelt hat: Er hat sich freudig schwanzwedelnd vor mich gestellt und wenn ich ihm das Geschirr gerade über den Kopf streifen wollte, ist er seitlich drunter durch getaucht und stand dann auf der anderen Seite neben mir, wieder schwanzwedelnd, strahlend und mit schief gelegtem Kopf. Taktik und Humor, das fand ich schon klasse.

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Totaler Könner im Verkaufen von ungeforderten Handlungen waren und sind meine 

beiden ACDs:

 

So hat mein roter Cattle Dog morgens die Zeitung geholt und eine Belohnung kassiert,

was ihn schon nach wenigen Tagen dazu brachte die Zeitung zu schütteln,

so dass einzelne Teile und Werbung herausfielen und es viele "Bringungen" zu belohnen gab.

Ich habe ihn ein paar Tage belohnungsfrei zurückgeschickt, bis er alle Teile gebracht hat,

und siehe da, nach wenigen Tagen hatte er begriffen, dass die Schüttel-Aktion

nicht honoriert wird, und er brachte die Zeitung wieder komplett.

 

Wenn Spock und ich etwas Neues üben, habe ich mitunter, aus Sicht von Spock,

unübertreffliche Belohnungen dabei, und da kann es schon mal passieren

dass er denkt, wenn er jetzt mal wild alle Tricks sinnlos aneinanderreiht.

könne man ja nicht anders, als ihm alle Leckereien einzuwerfen.

Sieht ein wenig so aus, als wäre sein Programm abgestürzt.

Aber man kann ihn ganz gut wieder runterfahren.

 

Für die kleinen Fischchen, die eigentlich für die Katzen sind,

würde er wohl lernen 5 Hundefutterdosen zu jonglieren,

während er auf dem Drahtseil läuft.

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Das Anbieten von irgendwelchen Übungen, die sich irgendwann mal gelohnt haben, hatten alle meine Hunde super drauf - da hab ich aber eher bewusst gegengesteuert, denn sie sollten ja auch mal entspannen und nicht permanent im Arbeitsmodus sein. Na gut, von Sandor lasse ich mir immer mal wieder erklären, dass er dringend einen Keks bräuchte: Er sucht dann seinen Gitterball, in dem ich ihm größere Kekse gebe damit er nicht so schlingt, und drückt ihn mir erwartungsvoll in die Hand. Da werde ich dann schon mal schwach...

 

Eine sehr deutliche Aufforderung ohne jede Keksbeteiligung hat mir auch Glenny in einem sehr heißen Sommer gemacht. Ich hatte ihm mal an einem sehr heißen Tag Wasser in die Duschwanne eingelassen, und dort haben wir mit seinem Moosgummiball gespielt - fand er total schick, man konnte nämlich dort den Ball mit einer Pfote unter Wasser drücken, und wenn man dann losgelassen hat hüpfte der Ball ganz von alleine aus dem Wasser raus! Fand Glenny total schick. Na gut, das war ein mal. Gute zwei Wochen später, es war wieder hochsommerlich heiß, stand Glenny im Bad ganz erwartungsvoll vor mir. Ich hab natürlich nicht geschnallt, was er von mir will, auch nach einem auffordernden Wuff nicht... Es war richtig zu sehen, wie in seinem Kopf die Rädchen gingen. Plötzlich kam ihm dann die zündende Idee, er flitzte raus, kam nach kurzer Zeit mit seinem Moosgummiball wieder und schmiss den in hohem Bogen in die Duschwanne. Den nun wieder folgenden erwartungsfrohen Blick zu mir hab ich dann endlich richtig verstanden, und endlich das gewünschte Wasserbad eingelassen :D

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Ich habe es schon an anderer Stelle erwähnt:

Carlos ist ungern ohne mich. Wenn ich verreist bin, versucht er dasselbe mit meinem Mann.

Es hat sich im Laufe der Monate sehr normalisiert - zum Glück.

 

Aber er versucht(e), Strategien zu finden, mit denen er zu verhindert versucht, dass ich ohne ihn gehe.

Es ist nicht das Alleinsein, fast jeden Tag ist mein Mann ja noch da. Oder jemand anders.

 

Natürlich fing es an, er weicht mir nicht vom Fuß. Ich musste ihn an der Haustüre wirklich zurückschieben.

Dann entwischte er schon vorher durch die Haustüre und ließ sich nicht mehr fangen.

Dann ging er erst gar nicht nach dem Spaziergang ins Haus.

Dann entwischte er (beim Kauzeug reinholen) in den Garten und kroch unter die Büsche, wo niemand ihn rausholen kann.:wacko:

Im Moment läuft er sofort, wenn er sein Kauteil auf hat - solange bleib ich noch da - in den oberen Stock und versteckt sich. (Dies ist am wenigsten nachvollziehbar, hat was von Resignation).

 

Seine Strategien gegen nicht auf, also denkt er sich gelegentlich was Neues aus.

 

Das arme Wowi.

 

 

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Hach, was freue ich mich über all' eure Geschichten...

 

Wir hatten heute übrigens das gleiche Spielchen wie gestern, ich hatte ja noch Wurst in der Tasche.

 

Nachdem Leni wieder die Baustelle anvisiert hat, habe ich versucht, das mit dem Handy zu filmen. Leider sehr dilettantisch, aber ich hatte noch ne Brottüte unterm Arm. Aber ansatzweise kann man erkennen, wie zögerlich Leni weitergeht und immerl wieder in eine bestimmte Richtung schaut. Bis sie endlich die Wurst bekommt. :D

 

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vor 7 Stunden schrieb KuK:

Als Kelvin gut 1 Jahr alt war, hatte er eine Phase, in der er mich beim Anziehen des Geschirrs immer veräppelt hat: Er hat sich freudig schwanzwedelnd vor mich gestellt und wenn ich ihm das Geschirr gerade über den Kopf streifen wollte, ist er seitlich drunter durch getaucht und stand dann auf der anderen Seite neben mir, wieder schwanzwedelnd, strahlend und mit schief gelegtem Kopf. Taktik und Humor, das fand ich schon klasse.

Das nutzt Suhna gern, um ins Schlafzimmer zu "flüchten", sich ins Bett zu legen und zu schauen, ob man nicht noch kurz bekuschelt wird. Hoffentlich bekommt nie jemand mit, wie das Geschirr anlegen hier läuft, so ein ungehorsamer Hund...

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