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Hundeforum Der Hund
DasWeib

Liebe und/oder Respekt?

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Noch was, was den Hund sicherlich verwirrt:

Das "kontrollierende Hinterherdackeln" (was auch immer...) wurde abgewöhnt (wie?!), aber man ruft sie dauernd zu sich in der Wohnung in dem gleichen Raum (erlaubt ihr also das "Hinterherdackeln") bishin zur Einforderung zur Intimität...

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@Hoellenhunde

Wenn du das so schreibst, verstehe ich deine Sicht. Aber beim Lesen des Beitrags hatte ich eher den Eindruck, dass das Vokabular etwas ungünstig gewählt wurde, der Umgang mit dem Hund aber okay ist. 

Du hast da ein bestimmtes Bild im Kopf, was ich dir nicht verdenken kann. Wir sind aber ja nicht dabei.

Ich frage mich gerade, ob es nur eine Frage der unterschiedlichen Interpretation ist. Dann fände ich deine Interpretation wohl auch recht gewagt. 

 

Bei mir gibts auch mal ein lautes und tiefes “Femo!“, wenn er auf Hunde zurast. Das könnte man auch als Kasernenton beschreiben. Das ist allerdings nicht mein normaler Umgang. Normal bin ich nett und leise. Und nein, er ist dann nicht eingeschüchtert. Gesäusel hört er dann nur nicht mehr.

 

Verstehst du, worauf ich hinaus will? Ich weiß nicht, ob man den Umgang so stark da rauslesen kann, wie du es machst. 

 

Wenn wir natürlich jetzt auf der Ebene diskutieren, dass auch im Wald ein lautes Wort nicht ok ist, dann diskutieren wir auf einer anderen Ebene. (Können wir gern tun, ist dann aber unabhängig von dem Thread.)

 

Also eins von beiden wird wohl der Grund sein, wieso sich hier kaum einer an dem Umgang der TE mit ihrem Hund stört: Interpretation des Beitrags (aufgrund eigener Erfahrungen) oder generelle Uneinigkeit beim Thema Umgang. 

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@DasWeib Entschuldigung für die deutlichen Worte, aber deine Vorstellungen sind teilweise einfach falsch!

 

Zitat

Funktioniert übrigens genauso mit Kindern, antiauthoritäre Erziehung ist m.E. ein Irrweg, aber sicher gibt es Leute, die das anders sehen und Kindern keine Grenzen setzen wollen und sie damit heillos überfordern.

zeigt das sehr deutlich, antiautoritäre Erziehung hat überhaupt nichts mit keine Grenzen zu tun. Jesper Juul ist in seinen Ansätzen ziemlich antiautoritär, Grenzen beinhaltet sein Konzept aber sehr wohl. Nur werden diese zwischen Eltern und Kinder gemeinsam verhandelt (durchaus auch für beide Seiten) und beide Seiten haben sich dann auch daran zu halten. Sollte das mal nicht der Fall sein, kann durchaus auch gemeinsam verhandelt werden, welche Konsequenzen angemessen sind. Sowas ist antiautoritäre Erziehung, nicht "es gibt keine Grenzen". (Diesem Irrtum sind im Thread übrigens auch einige andere aufgesessen, liegt also nicht nur an dir :) ) 

 

Um auf die Hunde zurück zu kommen:

Zitat

"Hundebesitzer wurden davon überzeugt, dass die meisten natürlichen Verhaltensweisen von Hunden Anzeichen dafür sind, dass der Hund einen 'Regierungswechsel' anstrebt und durch einen Umsturz die Führung der Familie übernehmen möchte. Die Meinung, dass Hunde nach Status streben, ist weit verbreitet, und viele glauben, dass Hunde, sobald man ihnen eine kleine Chance gibt, den Alphastatus auch erlangen und fortan den Haushalt mit eiserner Faust (Pfote) regieren.Die Menschen haben viele Verhaltensweisen verzerrt interpretiert, um sie an ihre Theorie des Rangstrebens anzupassen. Sie haben es sogar geschafft, sich selbst davon zu überzeugen, dass Hunde bewusst die Alphaposition um ihrer selbst willen anstreben als ginge es um einen neuen Titel. Das ist natürlich eine stark vermenschlichte Sichtweise und extrem unwahrscheinlich.
Für den Hund sind solche von Konfrontation und Aggressivität geprägten Beziehungen üblicherweise gleichbedeutend mit einer Lebensgeschichte, die durch fehlende Sicherheit gekennzeichnet ist. Zudem wird die Bindung zwischen Hund und Besitzer zerstört. Wie können Sie ein Tier lieben, von dem Sie überzeugt sind, dass es versucht Sie vom Thron zu stoßen, und das nur bestrebt ist der "Boss" zu sein? Es kann nicht genug betont werden, wie sehr die Dominanztheorie den Beziehungen zwischen Hunden und Menschen geschadet hat, und der Hund leidet am meisten unter den dadurch verursachten Problemen. "

Quelle: O' Heare, Die Dominanztheorie bei Hunden

 

In dem kleinen Absatz steht schon viel Wichtiges drin, ich würde wirklich empfehlen, das Buch mal zu lesen. :)

 

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Ich verstehe nichtmal ansatzweise, wie man sich den Eingangspost (und alles weitere) überhaupt schönreden kann. Nur Begrifflichkeiten? Ziemlich viele auf einmal. Sogar so viele, dass ich persönlich denke, es handelt sich um einen Troll.

 

Und der einzige Grund warum ich mich überhaupt zu Wort melde:

 

vor 14 Minuten schrieb Freefalling:

wieso sich hier kaum einer an dem Umgang der TE mit ihrem Hund stört

 

Bevor es nachher wieder heißt.

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vor 13 Minuten schrieb gatil:

Wir freuen uns hier über Neuuser mit Kenntnissen.

 

Ich finde, in dieser Diskussion läuft einiges falsch und eine Kommunikation auf der Inhaltsebene findet kaum noch statt. Es wird - bewusst oder unbewusst? - selektiv wahrgenommen und vieles falsch verstanden. Worte werden auf die Goldwaage gelegt und es wird mit Begriffen gearbeitet die, um mal den Begriff der Konnotation zu verwenden, manchmal ziemlich böse eine Person charakterisieren bzw. analysieren ("verletztes Ego"). Ich beschreibe hier mal als Außenstehende das Gefühl, das ich so beim Lesen der Beiträge jetzt habe: Fast alle stürzen sich auf DasWeib, solidarisieren sich untereinander und schließen sogar aus (Wenn man sich "über Neuuser mit Kenntnissen" freut, dann bedeutet dies im Kontext, dass man der Neuuserin Kenntnisse abspricht und sich nicht über sie freut. Alles also ziemlich unerfreulich. Auch ich bin Neuuserin und es schleicht sich so das Gefühl bei mir ein, dass es besser ist, den Mund zu halten als der Meute vorgeworfen zu werden. Nicht gerade gut für ein Forum. Kenntnisse und Erfahrungen können sehr unterschiedlicher Art sein und was richtig oder falsch ist zeigt sich oft erst in der Umsetzung. Es gibt eben weder den einzigen Weg noch die Wahrheit (spiegelt sich übrigens u.a. auch in der Vielzahl der Hundebücher wider) und es zeugt schon von wenig Toleranz, wenn solche Schlussfolgerungen wie hier auf eine Person, von der man im Prinzip nichts weiß, gezogen werden (z.B. "... muss an deinem Verhalten liegen").

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@Naschkatze

Gleiches Gefühl bei mir.

Ich schrieb ja schon was dazu.

 

Das @DasWeib Kenntnisse hat und eine eigene Meinung bezüglich Hundehaltung, steht ja wohl nach ihren einzelnen Posts fest. Aber jeder muss es aushalten, wenn nicht alle dieser Meinung sind.

Es geht um Reflektion dessen, was man meint, zu wissen.

Es geht nicht darum, stolz zu verkünden, was man meint, alles richtig zu machen.

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@Freefalling

Es ist die Gesamtheit der Worte und der Art zu begründen: an einem selbst läge es nicht, dies sähe man daran, dass die Hündin ja doch gerne in der Nähe sei. Einerseits wird hier argumentiert, dass weder Näge noch Distanz ein sicheres Zeichen für irgendwas sei, aber in diesem Fall begründet und bestätigt sich die TE mit der nähesuchenden Hündin (ohne Körperkontakt) ihre Weltsicht.

 

 

 

Ich würde mich ganz klar fragen, warum der Hund bei einer Gefahr (Angst vor Knallern) sich beim "inkonsequenten", "nicht so respektierten" Ehemann Schutz sucht. 

 

Mir geht's um den Hund, ich halte es für exemplarisch. 

 

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vor 6 Minuten schrieb Holo:

Ich mach mich mal wieder unbeliebt, aber wie geht das? Sogar Fluchttiere brauchen Tiefschlaf-Phasen.

 

Wenn man es wörtlich nehmen will, müsste man das "tief und" in meinem Beitrag wohl streichen...

 

Wir überwachen das nicht per EEG, aber gerade an dem kleinen kann man zu keinem Zeitpunkt auch nur auf Socken über Fliesen vorbeischleichen, wenn er schläft. Der große ist so stumpf, dass er sich dabei nicht wirklich regt, aber die Augenlider heben sich dann auch ein bisschen.

 

Tiefschlaf heißt ja nicht, dass alle Sinne abgeschaltet sind. Beim Menschen sind Gehör und Tastsinn ja auch während des gesamten Schlafs aktiv (typabhängig -beim einen mehr, beim andern weniger) und beim Hund m.W. darüber hinaus auch der Geruchssinn. Und die Reizschwellen sind dabei offenbar typ- und vorallem wohl auch rasseabhängig. Z.B. habe ich schon von mehreren Labbihaltern gehört, dass sie ihre Hunde im Tiefschlaf an den Beinen durch die Wohnung schleifen können.

Da Hunde viele kurze Schlafzyklen durchlaufen, ist es auch kein Drama, wenn die eine oder andere Tiefschlafphase unterbrochen wird.

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Jetzt wo wir gerade über Gefühle sprechen...

 

Ich versteh hier alle gut. Aber ich finde, es bringt halt nichts stoisch bei einer Interpretation zu verharren. Wenn ich sage "gestern habe ich meinen Hund angeschrien" dann kann das heißen, dass ich den Hund wütend angeschrien habe. Oder das der Hund vor mir stand, ich aber geschrien habe, weil ein kleines Kind 5 Meter weiter auf die Straße laufen wollte. Oder der Hund ist so gut wie taub, und hätte meinen Rückruf sonst nicht gehört. Vielleicht ist mein schreien auch so leise, dass es für andere unter "laut reden" fällt. 

 

Und wirklich niemand nimmt gerne Ratschläge an, die mit einem "Du bist ein schlechter Mensch"- Unterton rübergebracht werden. 

 

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@sibylle49

Ich habe mich nur deutlich hier eingemischt, weil es eben am Anfang genau andersrum war. Der TE wurde sogar "Liebe und Hingabe" attestiert. 

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