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Hundeforum Der Hund
DasWeib

Liebe und/oder Respekt?

Empfohlene Beiträge

Ich möchte hier jetzt auch mal schreiben und mehr dann aber auch nicht. 

Mir geht es hier allein um eine Anmerkung bezüglich des Sprachgebrauchs, nicht um irgendwas anderes.

 

Wir leben hier im Forum in einer Blase, das wissen wir nun eigentlich aber manchmal vergisst man das doch mal ganz schnell.

Hier hat sich ein anderer Sprachgebrauch entwickelt, den kann man nun nicht kennen solange man hier noch nie mitgelesen/mitgeschrieben hat oder auch noch nie von HörenSagen (Foren) Wind davon bekam. Andere Menschen benutzen Begriffe wie Alpha, Beta, Dominanz, ... die hier oft als "rotes Tuch" fungieren einfach, weil es ihr Umfeld ebenso macht. Von einer Generation zur nächstenl übertragen oder von Filmen/Interviews/Trainern/Büchern... aufgeschnappt. Nichtsdestotrotz habe ich festgestellt das die Menschen aus meinem Bekanntenkreis die solche Worte verwenden einen ganz normalen und nicht aggressiven/etc. Umgang mit ihren Vierbeinern pflegen. An den Worten finden sie trotzdem nichts anstößiges, es ist halt der Begriff den der Volksmund kennt und nutzt. Das sollten wir nicht ganz vergessen.

 

Ich bin auch jemand der von sich selbst sagen würde das die Erziehung "konsequent" ist. Konsequent bedeutet aber nicht "mit aller Härte werden Kommandos zum Vollzug gebracht". Das nicht, aber ich nutze beispielsweise eine sehr klare Sprache und bin mir selbst gegenüber konsequent (so wie die meisten von hier das wohl auch machen, es aber vielleicht anders bezeichnen) weil ich nicht mal dieses und mal jenes Handzeichen dafür benutze. Weil ich nicht an einem Tag erlaube, was ich an einem anderen Tag verbiete ohne das der  Hund nun nachvollziehen kann woher dieser Wechsel nun kommt. Für mich bedeutet konsequent zu sein, fair zu sein. Mein Hund ist nicht irgendwelchen Launen meinerseits unterworfen (was ich zum Teil von anderen HH kenne) sondern es gelten im Prinzip die gleichen Regeln an jedem Tag. Regeln gibt es aber auch für mich und auch ich halte mich täglich daran. 

 

Unterstellungen, Interpretationen, etc. bringen keinen dazu neugierig zuzuhören/zu lesen, sondern man geht direkt auf Abwehr oder Durchzug. Deshalb vielleicht einfach mal direkt nachfragen, wie nun was gemeint ist oder was das nun für den Hund bedeutet. 

 

 

Und als abschließende Bemerkung. Ich habe nun immer wenn mein Hund weit weg von mir war etwas lauter gerufen wenn ich etwas wollte. (Damit sie mich trotz Entfernung hören kann.) Dann sieht man Anne Krüger wie sie einem Hund fast zuflüstert der ebenfalls weit weg ist und ich für meinen Teil dachte mir "Warum hab ich Dödel eigentlich immer gleich lauter gesprochen? Das werde ich jetzt auch mal so probieren." Siehe da, klappt auch so. :) Du kannst ja mal das ein oder andere das du vielleicht aus dem Bauch raus so und so gemacht hast mal anders probieren und schauen ob leise Kommandos nicht auf Dauer ebenfalls funktionieren.

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vor 28 Minuten schrieb DasWeib:

Dass Du meinen letzten Beitrag gemeldet hast, verstehe ich absolut nicht. Wenn Du schon nach einem edit schreibst, dass Du ihn gemeldet hast, wie wäre es, wenn Du dem geneigten Leser erklärst, aus welchem Grund?

 

Bekomme ich hier irgedentwas nicht mit??? Wo habe ich irgendwas gemedet??

 

habs gerade gesehen, meintest wohl nicht mich, da aber mein Nick drüber stand, hab ich mir den Schuh angezogen, so schnell kann es gehen mit Mißverständnissen....

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@BVBTom

Das ging glaube ich an Zurimor.

 

( Entschuldigt, aber ich finde es witzig wieviel erfolglose Kommunikation hier gerade statt findet.) 

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Gerade eben schrieb Holo:

@BVBTom

Das ging glaube ich an Zurimor.

 

( Entschuldigt, aber ich finde es witzig wieviel erfolglose Kommunikation hier gerade statt findet.) 

Ja, glaub ich auch. ;)

 

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vor 1 Stunde schrieb DasWeib:

Irgendwo schrieb ich aber auch, dass ich nicht glaube, dass Hunde die Weltherrschaft wollen, wohl aber Führung wünschen.

Führung hat was mit Leitung zu tun, weil Hunde (wie Menschen) einem fähigen Leiter folgen WOLLEN. Sie ordnen sich freiwillig unter, weil der Leitende durch Vorhersag-/Einschätzbarkeit Schutz und Sicherheit bietet.

 

Führung hat nichts mit "Macht ausüben", "gängeln", "ständiges kontrollieren" etc. zu tun.

 

Respekt verdient man sich. Ebenso Vertrauen.

 

Aufgrunddessen wie du deinen Hund und sein Verhalten im Eingangsbeitrag beschreibst, ist meine Meinung, dass eure Beziehung weder von Respekt noch Vertrauen geprägt ist.

 

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vor 3 Stunden schrieb DasWeib:

Dass der Alpha-Begriff ein Reizwort in einem Hundeforum ist, wusste ich tatsächlich nicht. Andere offensichtlich schon, und dann finde ich es wirklich boshaft, dass jemand  diesen Begriff als erstes in die Runde geworfen hat. Ich war es nämlich nicht.

 

:huh: Du hast in deinem Erstellungsbeitrag geschrieben

Am 27.3.2018 um 11:35 schrieb DasWeib:

werde von ihr als Alpha akzeptiert,

 

 

Insofern hast du den Begriff eingebracht.

Bitte nimm die Kritik nicht zu persönlich, sondern bedenke, daß hier viele Leute googlen und Rat suchen. Da sind solche Sätze wie "Bei meinem Hund kommt man mit "nett"nicht weiter" und Rassecharakterzuschreibungsverweise kontraproduktiv. So wird aversiver Umgang nämlich gemeinhin relativiert.

Dieses "der braucht das so" liegt in allen mir bekannten Fällen daran, daß der Hund nicht über einen längeren Zeitraum sensibilisiert wurde (idealerweise von Anfang an) und er bereits abgestumpft und auf emotionale Distanz gegangen ist.

Dieses Gehorsams-Verhältnis ist wesentlich unzuverlässiger als ein auf Vertrauen aufgebautes. Und da gibt es ganz viele Abstufungen. Ich hab' meine Lautstärke auch nicht wirklich im Griff und versuche dann wenigstens bestürzt und nicht bedrohlich zu klingen. Auch Kommandoton gab' s schon von mir. Aber daraus hat der Hund meiner Meinung nach nicht gelernt (erzeugte nur Verunsicherung oder Kooperationsentzug) und zum Lernen waren die Situationen auch nicht da. Das war situatives Managment. Auch aus diesem kann Hund lernen. Zuverlässig aber nur indem ich den Überblick behalte und cool bleibe.

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Und jetzt lese ich erst, daß der Hund erst in die Pubertät kommt. Pubertät ist weniger "Grenzen austesten" als Sich Ausprobieren und Zuständigkeitsbereiche erfassen - was kann ich gut- wie kann ich mich nützlich machen- was macht Spaß- wie sind Sachen vereinbar.... Dieses Grenzen Austesten wird immer so dargestellt, als ob der Hund den Menschen in seiner Autorität in Frage stellen würde wollen. Das ist aber so falsch. Es gibt halt noch mehr als diesen und diese Zusammenhänge will er erfahren.

Und "stur " ist kein anderes Wort für charakterstark- genausowenig wie Kooperativität auf Charakterschwäche schließen läßt.

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Arvid als "sturer" Schnauzer ist total kooperativ .....

 

 

Persönlichkeitsstörung ?

:ph34r:

Ich frag mal ob er aufs Sofa will .

 

Im übrigen erlebe ich das Forum nicht als Blase.

Diese Vorstellung von Alpha...Rudelführer usw erlebe ich in Gesprächen auf der Straße und,und.

Vielleicht liegt dass auch an den Rassen ,ich weiss es nicht ,aber gerade deshalb ist es wichtig darauf hinzuweisen.

 

 

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Zum Thema Alt/Neuuser ...lest dochmal meine und Höllenhund, Kommunikation.... ich halte es definitiv wie sie ,jemandem meine Meinung ersparen weil er "Neu" ist ,nö.

 

Die Hunde müssten eigentlich hier reinschreiben ,sie sind die die diese Haltung ausbaden.

 

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mich würde das genaue Alter des Hundes interessieren ! Vor oder Pupertät ist für mich so zeitlich arg dehnbar. 

 

Ansonsten, gab es immer Menschen und wird's auch immer geben, die besonnen, ruhig, tolerant , geduldig und so weiter... Tiere und Menschen geführt haben. 

Grnauso wie es narzisstisch angehauchte Mensvhen in allen Chefetagen gibt. Der Mensch kann's sich aussuchen der Hund....

 

 

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