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Schlafplatzumgewöhnung im Alter

Empfohlene Beiträge

Flashi   

Sonst bin ich eher stille Mitleserin, aber heute liegt mir ein Problem auf dem Herzen:

 

Unser Parsson Jack Russel Rüde (13 Jahre) lässt uns seit einigen Monaten kaum mehr schlafen. Er ist jeden Morgen um 3:30 Uhr topfit, möchte seine Schmuseeinheiten oder wechselt seinen Schlafplatz von einem Zimmer ins nächste. Wir haben ihn jetzt mehrfach durchchecken lassen. Herz ist ok, Futter haben wir nicht umgestellt, Schmerzen zeigt er keine (auch dies haben wir checken lassen...). Nun legte uns der Tietarzt nahe, ihm vielleicht einfach seinen Schlafplatz im Wohnzimmer im unteren Stockwerk zuzuweisen. Als er noch jünger war, ging er oft nachts nach unten. Dies ist jetzt nicht mehr möglich, da die Treppe sehr steil ist und wir ihn diese nicht mehr laufen lassen möchten.

 

Könnt ihr uns Tips geben, wie wir die Umgewöhnung für ihn schonend gestalten können. Wir haben es uns nicht leicht gemacht, aber seitfem jetzt auch unsere 7 Jahre alte Tochter nachts kaum mehr schlafen kann, müssen wir uns etwas einfallen lassen.

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Wilde Meute   

Hallo,

 

gerade einen älteren Hund hätte ich persönlich immer in meiner Nähe, sofern dies möglich ist.

 

Ist halt die Frage warum er das macht. Beginnende Demenz? Ist er denn negativ unruhig (gestresst) oder einfach nur wach?

Wann geht ihr das letzte Mal raus?

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agatha   
(bearbeitet)

ein Senior entwickelt nun mal seine altersbedingten Sonderheiten.

Bei Mensch wie Tier.

 

Da vergrößert sich die Prostata, es muss heufiger Harn gelassen werden..

(kein krankhaftes Vergrößern, nein, ein Altersbedingtes.)

Also muss mehr in der Nacht zum Lösen gegangen werden.

 

Die Knochen fangen an weh zu tun (Arthrose-natürliche altersbedingte Abnutzungen), das Liegen tut langsam weh.

 

Wilde Meute schreibt  zur eventuellen beginnenden Demenz, die immer mit Ängsten begleitet werden, innerer Unruhe.

 

All das muss beachtet werden.

 

Im Alter soll wohl das Schlafbedürfnis abnehmen, eventuell eine innere Unruhe auftreten....

 

Mein letzter Schäferhund wurde zusehens anhänglicher, war immer bedachter, in meiner Nähhe zu liegen.

ich musste Teppiche auslegen, (mehr Läufer), da er zunehmens im Gangbild unsicher wurde.

 

Ich denke, ein Hund, der fast 13 Jahre bei Menschen gelebt hat, sollte auch Nachts mal stören dürfen.

 

Mein Schäferhund wandert auch als junger Hund in der Wohnung rum, sucht sich wechselnde Schlafplätze.

Ihm wird es oft zu warm.

 

Jetzt fangen die Gliederschmerzen an, da hat er weichere Schlafplätze, nur sind die warm.

Und er will uns immer durch die offenen Schlafzimmertür im Auge behalten.

 

Nehmt doch Ohrstöpsel--- macht meine Tochter so.

 

 

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Mixery   

Wenn er 13 Jahre bei euch mit im Raum war, würde ich das jetzt auch nicht mehr ändern, außer der Hund möchte das von sich aus, sowas gibts auch. Das ist jetzt wohl leider was wo man auch mal durch muss. Um das Kind zum Schlafen zu bringen und den Hund am Raum verlassen zu hindern, könnte man ja die Türen zumachen.  Und wenn der Hund noch so fitt ist wie du schreibst, dann sagt ihm doch einfach, wenn er Nachts Schmusen will, er soll sich gefälligst wieder hinlegen. (Das ist das erst was jeder Welpe bei mir lernt, ich steh nicht um 5 Uhr auf, weil der Hund ausgeschlafen hat und bespaße den dann.)

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benno0815   

@Mixery: Hattest Du schon mal einen alten Hund?
Ein Hund, der altersbedingt etwas durch den Wind ist, dem kannst Du nicht sagen, er soll sich gefälligst wieder hinlegen, die kriegen das gar nicht mit, was mit ihnen passiert.
Es könnte eine beginnende Demenz sein, da gerät der Tag-und Nachtrythmus aus den Fugen und der Hund ist zunehmend verunsichert. Allein dadurch sucht er die Nähe seiner Menschen.

@Flashi: Ihr habt einen älter werdenden Hund, ihr müsst nun für ihn da sein, er braucht euch. Ich würde niemals meinen Hund aus seinem gewohnten Schlafbereich aussperren, erst recht nicht, wenn er älter wird.
Sprich Deinen Tierarzt noch mal an, es gibt Mittel, die man altersbedingt unterstützend einsetzen kann, wie Karsivan oder Melatonin. Er wird Dich da fachgerecht beraten können.
Denk daran, Dein Hund hat euch 13 Jahre alles gegeben, was er besaß, jetzt ist es an euch, ihm etwas davon zurück zu geben ;)

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Laikas   

Ich würde ihn auch nicht aussperren. Augen und Ohren lassen im Alter nach, irgendwann kommen vielleicht doch noch Schmerzen dazu. Die Senioren suchen auch vermehrt die Nähe ihrer Menschen, weil sie die Veränderungen des Alters nicht einordnen können und sich schwach und hilflos fühlen. Das ist bei euch vielleicht noch nicht so, aber er wird ja auch älter. Ich würde sie in dieser schwierigen Lebensphase lieber immer in der Nähe behalten.

Den Wechsel von Tag- und Nachtrhythmus kenne ich auch von meinem Hund, tagsüber Tiefschlaf und nachts Action. Vielleicht hilft ja Karsivan, das verbessert die Durchblutung. Jemand hat mir mal Baldriantropfen gegen nächtliche Unruhe beim Hund empfohlen.

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Ani   

Hallo.

 

Wir haben auch eine Hundeseniorin, die nachts öfter mal putzmunter im Bett steht und unruhig ist, weil ihr entweder Durst, Pippi oder Sterne gucken grad in den Sinn kommt. Wie schon geschrieben, würde ich ebenfalls den Hund keinesfalls aus dem gewohnten Schlafumfeld verbannen.

 

Ich weiß selbst wie schwierig und nervenzehrend das sein kann. Mein Lösungsvorschlag daher auch bei der Tochter die Zimmertür schließen und selbst auch mal abwechselnd im Gästezimmer oder Wohnzimmer schlafen. 

Dann bekommt wenigstens einer genug Schlaf. 

Ansonsten soweit möglich auch mal tagsüber ne Stunde Schlaf nachholen.

 

So schwer diese Zeit ist, aber sie ist begrenzt. Leider.

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Mixery   
vor 10 Stunden schrieb benno0815:

Hattest Du schon mal einen alten Hund?

 

Ja, zwei. Da sie schreibt der Hund wäre noch fitt hab ich das vorgeschlagen. Wenns der Hund nicht mehr merkt dann funktioniert das natürlich nicht. Aber man könnte es ja mal probieren.

Mein erster wollte dann als er alt war auch allein in der Küche schlafen, Vorher wäre ihm das nie in den Sinn gekommen. Man muss sich halt damit arangieren, aber man kann durchaus noch etwas gegensteuern.

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