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Hundeforum Der Hund
Layaliina

Hundekontakte knüpfen

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo ihr Lieben,

 

ich würde gerne auf eure Erfahrungen und euer Wissen bezüglich folgendem Thema zurückgreifen.

 

Yunga ist und war mit anderen Hunden nie ganz unkompliziert. An der Leine vorbeigehen können  wir inzwischen ganz gut. Nur Hunde die sie anstarren oder/und frontal auf sie zukommen lassen sie manchmal noch auslösen. Alles andere können wir gemeinsam beobachten, sie zeigt mir die Hunde auch an, kriegt Kekse und geht dann nachschnuffeln wenn sie Lust hat. 

 

Bei Kontakten hat sie so ihre vier Varianten.

 

1. Sie geht aufgeschlossen und freundlich auf den Hund zu, es wird gegenseitig beschnüffelt und dann weiter gezottelt oder mal kurz gespielt.

 

2. Sie stellt meist alle vorhandenen Nackenhaare auf, geht in geduckter Haltung zum anderen Hund hin, beschnüffelt ihn aber knurrt/fletscht ihn weg wenn er an ihr riechen möchte.

 

3. Sie duckt sich und stürzt sich direkt mit viel Getöse auf den anderen Hund und legt ihn an den Boden. (Bisher leider 2x passiert, mit der einen Hündin war sie nachher lange dick befreundet, der anderen sind wir nicht mehr begegnet)

 

4. Sie ignoriert den Hund solange er sie in Ruhe lässt. Knurrt wenn er näher kommt und/oder versteckt sich hinter mir.

 

 

(Sie hat in den drei Jahren die sie nun bei mir ist nie einen anderen Hund verletzt, getackert oder gezwickt. Nur versabbert. Sie schnappt in's Leere.) 

 

Jedoch habe ich das Gefühl das sie grundsätzlich gerne mehr  Kontakt hätte. Es fällt mir aber sehr schwer dies zu begleiten, da ich mir unsicher bin wie ich das richtig mache. Zurzeit hat Yunga sehr wenig Hundekontakte, da hier sehr wechselhaft frequentiert ist und wir wenige Leute & Hunde regelmässig treffen. Da ich das gerne ändern würde habe ich für Yunga nun zwei "Dates" arrangiert mit jeweils einem Rüden. 

 

Und nun: Wie begleite ich sie dabei am besten? Was kann ich tun, was lasse ich besser sein?

Wie sind da eure Erfahrungen?

Was würdet ihr beachten?

 

Danke schonmal in Voraus - wenn ich etwas wichtiges vergessen habe, fragt bitte einfach.

 

 

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Ich frag mich gerade sehr ob ich euch hier eine selten dämliche Frage gestellt habe :lol:

Vielleicht kann mich ja jemand aufklären? ;)

 

 

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Hallo :D

Ich kann dir leider dazu keinen Rat geben, da gibt es hier im Forum bestimmt einige die hierzu mehr schreiben können als ich. 

vor 15 Stunden schrieb Layaliina:

. Es fällt mir aber sehr schwer dies zu begleiten, da ich mir unsicher bin wie ich das richtig mache

Das einzige was mir hierzu einfällt, um dir die Unsicherheit zu nehmen, wäre darüber nachzudenken Sie ganz sanft an einen Maulkorb zu gewöhnen. Dass würde dir eventuell mehr Sicherheit geben um mit der Situation umzugehen. 

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Nein, ist nicht dämlich. 

Ich würde so Dates als Spaziergänge 'tarnen' einfach miteinander in die gleiche Richtung gehen.

Nicht blöd rumstehen 'damit sie sich beschnuppern können', nur vorwärts.

Da können sich die Hunde genug beobachten, auch beschnuppern und können immer auch ihren eigenen Tätigkeiten nachgehen. 

Später kann man bestimmt auch etwas stehenbleiben, sie 'spielen lassen'.

 

Ist bei Wega, die ja andere Hunde eher unnötig findet, eine gute Methode

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Danke für eure Antworten! :)

 

@Curly81 Ich habe keine Angst das Yunga beisst. Meine Unsicherheit entstand mehr aus dem Gefühl ihr entweder zu viel "reinzureden" oder sie im Stich zu lassen.. weisst du was ich meine?

 

@Nebelfrei Ja, vorwärts gehen ist sicher eine prima Idee, stehen bleiben findet Yunga sowieso doof - wie Wega auch :lol:

 

Ab wann "greifst" du ein und was lässt du einfach laufen? Oder ignoriert Wega die Hunde sowieso meist?

 

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Ich greife selten ein. Wega stört sich nur daran, wenn andere zu aufdringlich werden, dann schnauzt sie sie an. Begreift praktisch jeder.

 

Wenn es zu schwierig ist direkt miteinander zu laufen, würde ich erstmal dem problemlosen Hund mit HH vorgehen lasse, so kann Yunga ihn beobachten und auf Entfernung 'kennen lernen', später kann man aufschliessen und ohne Pause weitergehen. Sie kann ihn so besser einschätzen, weiss etwas wie der andere funktioniert und ist entspannter.

 

Nachtrag: wenn immer möglich würde ich es leinenlos machen

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Liebe Layaliina, ich bin zwar kein Profi in dieser Sache, aber ich glaube, ich würde mir keine allzu großen Sorgen dazu machen, dass du deine Yunga "im Stich lässt". Wir lassen die Hunde hier ständig im Freilauf, auch mal mit unbekannten, freundlich wirkenden Hunden, miteinander spielen, und meist ist es doch so, dass die Hunde, wenn sie sich denn doch mal vom Gegenüber wirklich überfordert oder bedrängt fühlen, ohnehin zu ihren Haltern oder bekannten Menschen laufen, um sich Schutz und/oder Unterstützung zu suchen. Da mussten wir, gerade wenn es nur zwei Hunde sind, bislang eher selten (und wenn, dann auch höchstens regulierend oder entzerrend) aktiv eingreifen. Insofern würde ich auch sagen: Wenn sich die Hunde beim "Schnupperspaziergang" gut verstehen und freundliches Interesse aneinander zeigen, irgendwann an einem geeigneten Ort einfach entpannt die Leinen lösen, auf dein Bauchgefühl hören und vor allem: genießen!

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Leni reagiert bei unterschiedlichen Hunden auch sehr unterschiedlich. Einige wenige will sie unbedingt begrüßen, lässt sich abschnuppern und dann geht sie freundlich weiter. Ist aber selten. Manchmal will sie andere anschnuppern, möchte das bei sich selber nicht und geht flott weiter, aber ohne zu meckern. Dann gibt es Hunde, die keift sie auf 5m schon an (gerne pubertierender Rüden oder distanzlose Tutnixe), dann gibt es freundliche Ignoranz und manchmal weiträumiges Ausweichen.

Und dann gibt es noch drei Erzfeindinnen - 2 davon werden fies angekläfft, bei der 3. versteckt sie sich hinter mir.

 

Ich sehe das ganz entspannt - den einen mag sie halt, den anderen nicht. Sie ist so differenziert ist in ihrem Verhalten, da wird sie schon wissen warum :) Insgesamt ist sie nicht sehr an Hundekontakten interessiert und vom Typ her eher etwas unsicher.

 

Bei Yunga scheint es ja ähnlich zu sein.

 

Warum glaubst du, dass Yunga gerne mehr Kontakt hätte? 

Oft ist es ja so, dass man als Hundehalter denkt, da müssten doch mehr Kontakte sein. :)

Für Leni scheint es ok zu sein, mal jemand Nettes zu treffen, sie kann aber ansonsten gut auf andere Hunde verzichten. Spielen tut sie höchstens 2x im Jahr mit absolut Auserwählten.

 

Beim Treffen mit den Rüden würde ich dir auch empfehlen, sich "gehenderweise" zu begegnen, dann zügig gemeinsam in eine Richtung zu laufen. 

 

Viel Erfolg und Spaß dabei!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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vor 25 Minuten schrieb NannyPlum:

Warum glaubst du, dass Yunga gerne mehr Kontakt hätte? 

 

Ich kann nicht für Yunga reden, aber für Wega. Sie möchte eindeutig nicht mehr Kontake. Dummerweise wird sie aber umso giftiger, je weniger Kontakte sie hat. Das merke ich vor allem im Frühling, da wir im Winter nur wenige Hunde treffen. Das ist mühsam, deshalb 'zwinge' :) ich sie auch zu Begegnungen. Sie gewöhnt sich wieider mehr dranund schnauzt sie nicht so schnell an.

Ich werde in nächster Zeit öfter an den See gehen, da hat es in der Jahreszeit immer nette Hunde.

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@NannyPlum Danke für deine Antwort :) Bei Yunga und Leni scheint es wirklich ähnlich zu sein. Einzig ist Yunga wohl einiges offensiver.

 

Yunga darf Hunde doof finden und das auch zeigen/sagen, das stört mich nicht mehr. Musste ich aber auch erstmal lernen :lol:

 

Ich denke das Yunga gerne ein-zwei feste Kontakte hätte, da sie das bevor wir umzogen auch hatte und augenscheinlich Spass hatte, sich freute diese Hunde zu treffen und bei Hundebegegnungen ohne Kontakt entspannter war als jetzt. Ausserdem hat sie ihr "Ach-lass-mich-doch-hin"-Winseln seither öfter.

Ich hoffe ich habe Yunga richtig verstanden!

 

Danke für die Tipps, das werde ich so umsetzen wie alle von euch geraten haben. :)

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