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Hundeforum Der Hund
Kleiner Wolf

Wie verscheuche ich einen aufdringlichen Hund?

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Hallo zusammen,

 

neulich ist folgendes passiert, als ich mit Odin unterwegs war:

 

Wir waren spazieren und haben einen bekannten Schäferhund getroffen. Die beiden kennen sich schon seit ihrem Jugendalter, meiner ist jetzt 2,5, der Schäfer ist 2.

Sie verstehen sich grundsätzlich, jedoch hat meiner trotzdem ein Problem damit, dass der Schäfer das dreifache von ihm selber ist. Es äußert sich darin, dass es ihm sichtlich unangenehm ist, wenn er vom Schäfer gejagt wird. Er merkt, dass er ihm unterlegen wäre und der Schäfer nicht müde wird ihm nachzulaufen. Meiner hat das Jagdmanöver beendet, indem er stehen blieb und am Boden schnupperte. Der Schäfer hat es kapiert.

 

Dann wollten wir weitergehen, in entgegengesetzte Richtungen. Der Schäfer drehte aber um und kam wieder zu uns. Ich hatte meinen schon wieder angeleint. 

 

Ich tat Folgendes: 

Ich stellte mich vor meinen Hund und zeigte dem Schäfer meine Handfläche, also eine "Stopphand". Ich stand gerade. Das interessierte ihn gar nicht, er sah mich nicht mal an, sondern nur meinen Hund. Aber er blieb mal stehen. Wir gingen dann weiter.

Der Schäfer lief seitlich an uns vorbei, stellte sich wieder vor meinen Hund. Ich wieder dazwischen mit meiner Hand. Ich probierte auch in die Richtung seiner Leute zu zeigen und sagte ihm ruhig, er soll gehen. War im wurscht.

 

So ging das mehrmals, ich ging immer wieder dazwischen und ging weiter. Der Schäfer rannte wieder seitlich an uns vorbei. Irgendwann holten ihn seine Leute.

 

Also: Was hält ihr davon? Was kann man da machen, damit so ein Hund verschwindet? Meinem war es unangenehm und er wollte seine Ruhe von ihm. Es waren aber beide grundsätzlich friedlich. Mein Handzeichen hat ihn gar nicht interessiert hatte ich den Eindruck. Ich hab das gemacht, weil so mal jemand meinen Hund geblockt hat und das hat damals sehr gut funktioniert. In diversen Anleitungen habe ich es auch so gesehen.

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Das Handzeichen alleine reicht nicht.

Da muss noch Körperspannung her, einen Schritt auf den Hund zu machen und die Hand vorschieben/ vorschnellen lassen.

Sollte ein wenig eindrucksvoller sein als nur ein Handzeichen.

Wenn der fremde Hund dich nicht wahrnehmen will, ist manchmal ein bisschen mehr Körpereinsatz vonnöten. Bzw. muss man es öfter machen.

Und natürlich sollte der Hund nicht agressiv sein.

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Ich würde Hunde eh nicht blocken. Für den speziellen Fall würde ich den Hund den Besitzern "bringen" und bitten ihn anzuleinen ;)

 

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Würde ich nicht so pauschal empfehlen, unter Umständen zeigt man seinem eigentlich friedlichen Hund, dass man in solchen Situationen lieber nach vorne gehen sollte. 

Zweitens, den nächsten schüchtert so ein Ausfallschritt nicht ein, was dann? Noch härtere Geschütze auffahren?

 

In dieser Situation, so wie ich sie mir vorstelle, wäre ich schlicht und ergreifend weiter gegangen. Vielleicht tut es dem eigenen Hund gut, mehr Leinenlänge zu geben oder gar freilaufend zu lassen, damit er besser (oder eben selbstständig) Abstand halten / ausweichen kann.

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@Hoellenhunde: Die Besitzer waren leider schon außer Hörweite. Wir gingen ja in entgegengesetzte Richtungen. Die gingen einfach weiter und der Hund ging uns nach. 

 

@Amaterasu: Ich habe meinen angeleint und mich verabschiedet. Dass der Schäfer wieder kommt, hätte nicht passieren sollen. Meiner war am Brustgeschirr, ich habe ihn angeleint, weil er sonst wieder gelaufen wäre und dann hätte die Jagd von vorne begonnen. Allerdings schien es mir für Odin in Ordnung, dass er angeleint war, er ging brav mit und tat selber nichts. Wir gingen ja immer weiter, der Schäfer lief aber seitlich an uns vorbei, überholte und stellte sich vor uns. Und das immer wieder. 

 

Ich wollte auch keinen Stress in die Situation bringen und blieb ruhig so gut es ging. Ich wollte eigentlich nur weg. 

 

@gatil: Auf ihn zugehen hätte ich mich nicht getraut. Es ist trotzdem ein großer Hund, es gab zwar noch nie einen Vorfall mit ihm (so viel ich weiß, er ist recht verspielt), aber für alles gibt es ein erstes Mal. 

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Also wenn man schon blockt - die Körpersprache ist bedrohlich für den Hund - sich das aber nicht traut:

Lass es lieber.

 

Für was brauchst du Hörweite, einfach zu ihnen gehen. In ihre Richtung. War doch eine einmalige Sache. 

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vor 7 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Also wenn man schon blockt - die Körpersprache ist bedrohlich für den Hund - sich das aber nicht traut:

Lass es lieber.

 

Für was brauchst du Hörweite, einfach zu ihnen gehen. In ihre Richtung. War doch eine einmalige Sache. 

In dem Fall einmalig. Es ist ja auch nichts passiert. Aber so was kann ja doch immer wieder mal passieren und es ist kein Besitzer in Sicht.

 

Deshalb meine Frage, ob man sich da selbst und seinem Hund helfen kann.

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Du schriebst, dass du mehrmals wieder das Handzeichen etc. gegeben hast. Deshalb betonte ich das weiter laufen. Oder wie Hoellenhunde schrieb, beim nächsten Mal bei den Besitzern einen Abstecher machen wäre auch eine Lösung. :)

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Ich weiß nicht, wenn es so gut wie nie vorkommt, würde ich da nicht prophylaktisch was einüben...

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vor 6 Minuten schrieb Amaterasu:

Du schriebst, dass du mehrmals wieder das Handzeichen etc. gegeben hast. Deshalb betonte ich das weiter laufen. Oder wie Hoellenhunde schrieb, beim nächsten Mal bei den Besitzern einen Abstecher machen wäre auch eine Lösung. :)

Ja, ich gab mehrmals das Handzeichen, ging dann am Hund vorbei und ging weiter. Dann kam er wieder und holte er uns ein. Das gleiche Spiel von vorne. :D

 

Die Besitzer haben ihn dann irgendwann mal zurück und haben ihn geholt. 

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