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Hundeforum Der Hund
Habiba1009

Nächtliche Krämpfe in den Beinen

Empfohlene Beiträge

Hallo an das Forum,

ich bin neu hier und hoffe auf einige Antworten auf meine Fragen, bzw. mögliche Ursachen. Ich lebe auf Fuerteventura und habe hier seit einigen Jahren zwei Hunde. Der eine, ich habe ihn seit Februar 2015 ist eine Mischung aus Chihuahua und eventuell Terrier. Er ist wohl ca 5 Jahre alt. Genau kann man es bei den Fundhunden hier auf der Insel ja nie genau sagen. Er ist recht munter und spielt auch gerne und ist auch sehr gelehrig. Aber eines macht mir doch große Sorgen. Er bekommt immer Krampfanfälle, meistens nachts. Zuerst dachte ich an Epilepsie. Ich war auch schon beim Tierarzt und eine Blutprobe wurde auch gemacht. Herz, Nieren usw alles ok. Jedoch konnte er natürlich eine Epilepsie nicht ausschließen. Aber mein Hund, er heißt Pepito, speichelt auch nicht oder kotet sich ein. Es ist so, er schläft, dann wacht er auf und versucht zu laufen. Kann aber nicht,da seine Hinterbeine verkrampft sind, ähnlich wie bei uns Menschen, wenn man Wadenkrämpfe hat. Ich nehme ihn dann auf den Schoß, lege ihn auf den Rücken und massiere die Beine aus. Nach ca 5 Minuten ist der Spuk zu Ende. Aber danach beisst er sich noch einige Minuten in die Gelenke.

Was mir natürlich von Anfang an, als ich ihn bekam auffiel war, dass er sehr empflndlich bzgl, des Rückens ist. Wenn man da unverhofft dran kommt, dann erschrickt er sich sehr. Und zeigt auch an, das er dort wohl mal verletzt wurde. Ich gehe davon aus, das er als Welpe eventuell viel geschlagen wurde und die Knochen damals nicht richtig wachsen konnten. Vielleicht ist da was hängen geblieben. Geröngt ist er noch nicht. Ich gebe ihm jeden Tag eine Tablette Zeel und auch einen Gelenkschutz ins Futter. Ich ziehe auch in Betracht ,ob es eventuell ein Vitamin B Mangel ist. Hier auf Fuerte ist es alles nicht so einfach. Die Tierärzte arbeiten hier etwas anders als in Deutschland. Da wird ja alles für den Hund getan, hier arbeiten sie eher zögerlich und die Untersuchungen müssen immer von einem selbst vorgeschlagen werden. Deshalb meine Frage, kennt jemand so eine Erkrankung oder hat vielleicht eine Idee, was ich ausprobieren könnte, damit  die Anfälle weniger werden oder vielleicht sogar aufhören. Wie gesagt, er ist ansonsten sehr munter und läuft gerne und spielt mit seinem Ball.

Ich bedanke mich schon einmal bei euch, liebe Grüße aus Fuerte

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Könnte es denn sein, dass durch z.B. eine Verletzung im Rückenbereich etwas abgequetscht wurde? Nachts das könnten nämlich auch Durchblutungsstörungen sein. Auch dass er sich in die Beine beißt, könnte darauf schließen und dass deine Massage hilft, also die Durchblutung langsam wieder herstellt.

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Ich muss da spontan an ein Bandscheibenproblem denken.
Unser Eddy hatte sowas vor kurzem, eines morgens waren die Hinterbeine komplett gelähmt, wir sind direkt zum TA und der hat dann einen leichten Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Eddy ist auch zusammengezuckt, als der TA den unteren Rücken abgetastet hat. Die "Lähmung" hatte sich auch nach recht kurzer Zeit wieder gegeben, der TA vermutet, dass Eddy wohl eh schon irgendwie den Rücken verdreht hatte und dann im schlaf wohl so blöd lag, dass das ganze sich halt so verschlimmert hatte.
Er hat Schmerzmittel und was zur Muskelentspannung bekommen, außerdem haben wir ihn einige Zeit geschont (Treppen rauf und runter tragen, nur an der Leine laufen, kein toben, kein springen oder ähnliches).
Wie schläft er denn? Ich würde ein Orthopädisches Hundebett empfehlen, da wird der Rücken entlastet. Und den Rücken schön warm halten! Ich hab für Eddy ein 3er Pack Babyboddies besorgt, die hatte er dann nachts zum Schlafen an, damit der Rücken keinen Zug kriegt und nicht auskühlt.
Wenn er eh Probleme mit dem Rücken hat, kann es auch sein, dass er sich nachts so blöd positioniert (um den Rücken zu entlasten) das ihm die Beine einschlafen.

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Wenn Menschen über Krämpfe , z.B.: Nachts in Waden, klagen, helfen oft Magnesiumtabletten.

 

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Hallo und guten Morgen,

 

vielen Dank erstmal für die Antworten. Pepito ist am unteren Rücken nicht sichtbar verletzt.Es ist halt lediglich so,dass er Berührungsängste hat,wenn er dort unerwartet angefasst wird oder unsere Hündin ihn dort mal berührt.

An so ein Hundebett habe ich auch schon gedacht,wird zwar wieder ein Prozedere es hier auf die Kanaren zu bringen,aber wäre wohl eine Idee.

An einen Bandscheibenschaden dachte ich auch schon,aber dafür springt er über den Tag zu viel herum und spielt mit dem Ball. Es gibt auch Wochen da hat er nichts und dann wieder 2 x in der Woche.

Alles sehr seltsam und wenn man so ein Fundtier hier von der Insel hat,kennt man leider die Vorgeschichte nicht.

Aber der Austausch hier tut gut,denn für mich sind meine Hunde Familienmitglieder,was hier in Spanien leider nicht so ist.

 

Schönen Tag und danke!

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Erst mal:

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Unsere Nikita (links im Bild) 11 1/4 J. hat einige Zeit Gelenkprobleme (leichte arthrose im re. vorderen Knie) gehabt.

Dadurch hat sie eine Fehlhaltung entwickelt, die dazu geführt hat dass sie beim Aufstehen und kurz danach stark gehumpelt hat - allerdings hinten.

Nur durchs röntgen haben wir die Ursache gefunden und nach 2 Monaten Schmerzmittel sowie dauerhafter Futterzugaben (Kollagenpulver, Grünlippmuschelpulver, Hagebuttenschalenpulver und Eierschalenpulver sowie Leinöl und Dorschlebertran im Wechsel = alles online zu kriegen zB. bei Lunderland) hat sie inzwischen keine Beschwerden mehr und ist für Ihr Alter wieder ziemlich fit.

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