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Zwei Hundehalter totgebissen

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mimimi   
vor 12 Stunden schrieb marcolino:

dass nun Untersuchungen stattfinden deren Sinn es ist, herauszufinden wo evtl. Fehler in der Vergangenheit gemacht wurden, die den ganzen schrecklichen Vorfall erst ermöglicht haben, befürworte ich.

 

Obwohl ich es schon gut finde hin zu schauen, wo Fehler gemacht wurden, kann ich Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung nicht befürworten. (War doch fahrlässige Tötung? Ich mag das nicht alles noch mal lesen...) Es macht mir nämlich große Sorge. Wird es in Zukunft reichen, dass nur irgendwer behauptet, ein Hund wäre gefährlich oder schlecht gehalten? Wer traut sich noch, den Hund dann NICHT abzunehmen und NICHT einzuschläfern?

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Hoellenhunde   

Hier waren die Behörden schon weiter, es lag auch ein Gutachten über den Hundehalter vor.

 

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mimimi   
(bearbeitet)

Und? Zu welcher Entscheidung kam das Gutachten? Welche Verantwortung hat ES übernommen? Gar keine, gell? Weil da müssen dann noch immer Menschen 'ran, die das umsetzen müssen...

Wir sind auch wegen Beißvorfällen bei den Behörden vorgemerkt... Du etwa nicht?  Ich bin jedenfalls froh, dass die Behörden Augenmaß bewiesen, Verantwortung übernommen haben und keine Angst vor Strafverfolgung hatten. Sonst hätte ich nämlich keine Hunde mehr. ... Und das, obwohl beide NICHT gebissen haben.... Man muss nur an den Falschen geraten... DAS wollte ich damit sagen. Aber schon klar, dass du dagegen sein musst. Ich hoffe, dass ich trotzdem zum Nachdenken anregen konnte und die Diskussion jetzt nicht wieder im Keim erstickt werden muss. 

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Hoellenhunde   
(bearbeitet)

Das psychiatrische Gutachten "kam zu der Entscheidung", dass der Halter des Hundes diesen Hund nicht halten kann - der Hund hätte auch eingezogen werden sollen (weil er zusätzlich als "gefährlich" auffiel oder gar schon beurteilt wurde), das ist nicht passiert. Und es wäre nur zum besten, wenn sowas dann auch umgesetzt wird, das ist nämlich gerechtfertigt und nicht einfach willkürlich.

 

 

Nein, sind wir nicht, da Akuma in Bayern zumindest und in meiner Obhut noch nie einen fremden Menschen oder Hund verletzt hat. Wo keine Anzeige, da keine "Vormerkung". 

 

Auch fällt er den Menschen zumindest nicht als aggressiv auf. Den meisten Hundehaltern auch nicht, da wir ausweichen. Sein adrettes, süßes Äußeres tut auch noch was dazu. 

Freilich kann eine Anzeige auch wegen "nichts" erfolgen (im Normalfall braucht es aber in Bayern zumindest eine ärztlich attestierte Bisswunde, denn anders als in NRW, gibt es hier keine Gefährlichkeit wegen Anspringens in "gefahrdrohender Weise" - aber Anspringen tut Akuma auch nicht, sogar ein Deprivationsschaden wird berücksichtigt. Hier braucht es einiges bis ein Hund, der nicht auf den Listen steht, als gefährlich eingestuft wird).

Das "ungerechtfertigte Einziehen eines Hundes" aber konnte auch vorher schon passieren, abhängig davon WER die Anzeige WO macht und wer sie bearbeitet. 

 

Ich bin nicht "dagegen" - gegen was?

Ich glaube nur nicht, dass dieser Fall nun eine Welle der ungerechtfertigten Beschlagnahmungen nach sich ziehen wird, außer denjenigen, die es schon immer gab.

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gebemeinensenfdazu   
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Ich finde den Einwurf dennoch bedenkenswert. Es kommt eben immer leider auch darauf an, wie fies Menschen um einen herum sind.  Menschen machen aus einem großen bellenden Hund (mimimis Hunde sind sehr groß), der nach vorne geht, einen beissenden Hund- während sie einen kleinen Hund, der dasselbe macht süß finden- das geschieht nicht nur aus Unwissendheit.

Richtig gemeine Menschen machen aus einem bellenden Hund in der Nachbarschaft  einen gefährlichen Hund bei den Behörden (natürlich ohne vorher mit den Haltern geredet zu haben), weil sie sich davon gestört fühlen, wenn der Hund am Tag 20mal bellt.

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Michelle003   
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Ich denke ein Problem ist oft das niemand die unbequemen Fälle bearbeiten möchte bzw. derjenige sein möchte der die unliebsamen Entscheidungen (Übernahme des Tieres) trifft. So wandern gerade schwierige Fälle von Schreibtisch zu Schreibtisch und werden schlicht nicht weiter bearbeitet.

 

Ist in Jugendämtern nicht anders. Gerade wenn Handlungsbedarf besteht kommt das System ins stocken (nicht immer natürlich). Das ist nicht Sinn und Zweck. Ich meine mal ehrlich, es kann nicht sein das Kinder in Deutschland verhungern und sterben müssen obwohl das Jugendamt darüber (Kind zu mager) in Kenntnis gesetzt wurde. (Um mal ein sehr schlimmes Beispiel zu nennen.)

http://www.sueddeutsche.de/panorama/landgericht-arnsberg-mutter-laesst-zweijaehrigen-verhungern-ich-liebe-meine-kinder-1.3655885

 

Natürlich muss alles Maß und Ziel haben, aber sie müssen ihren Pflichten schon nachgehen. Sonst bräuchten wir die Ämter nicht erhalten.

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