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Hundeforum Der Hund
Klaus1234

Krankengeschichte / Blut im Stuhl

Empfohlene Beiträge

Bitte vollständig lesen, ich brauche ein paar Tipps:

 

Unser Hund Riese 2,5 Jahre alt) hatte vor knapp 6 Wochen plötzlich Grummeln im Bauch und fürchterliche Flatulenzen. Das ließ tags darauf nach. Der Allgemeinzustand unauffällig und gut.

Einen weiteren Tag später setzte sie morgens Kot ab, der wie in eine Wursthülle (wohl Darmschleimhaut) verpackt war. Ab selben Tag, nachmittags, bekam sie dann Durchfall, der zunächst wie Brei war. Abends kam dann blutiges Wasser mit Schleimfäden. Also am nächsten Morgen zum TA. Der sagte: fasten und dann Schonkost. 3 Tage später kam ebenfalls nur noch Wasser mit Blut. Der Allgemeinzustand : schlapp, müde. ca. 1,5 Kilo Gewicht verloren. Wieder zum TA. Er gab ein Antibiotikum, taste den Magen / Darmbereich ab und konnte keine Verspannungen etc. feststellen. Nach zwei Tagen Antibiotikum besserte sich der blutige Wasserdurchfall. Es kam breiig mit blutigem Schleim heraus. Erneut fasten und Schonkost (Hüttenkäse, Huhn) Wieder leichte Besserung für ca. 2 Tage. Dann begann es erneut. Kotproben zum TA gebracht und in ein Labor geschickt. Ergebnis: keinerlei Giardien, Würmer usw. Einzig: Kryptosporidien als grenzwertig eingestuft.  Dann eine 2. Meinung eines anderen TA eingeholt und Labor-Befund besprochen. Er spritzte ein anderes Antibiotikum und gab noch Nux Vomika und etwas für den Darmaufbau. Diese Behandlung wurde 3 mal hintereinander durchgeführt. Der Kot wurde langsam wieder ein "Würstchen", allerdings immer wieder mit etwas Blut. Dann zu einem 3. TA, der eine Blutuntersuchung machte und keinerlei Auffälligkeiten feststellen konnte. Er verabreichte dann TSO 80 + 400mg (auch ein Antibiotikum) für 6 Tage. Nach 3 Tagen wurde es leicht besser und der Hund hatte zwischenzeitlich wieder etwas zugenommen. Ich habe dann hin und her überlegt und das Futter auf BARF umgestellt (zunächst Huhn mit Möhre), hat sie gut vertragen und der Kot wurde fester und geformter. Sie bekommt weiterhin für den Darm Canikur Paste, um diesen wieder aufzubauen. Sie hat nunmehr seit 1 Woche wieder festeren Kot. Morgens ohne Blut oder Schleim. Nachmittags zwischenzeitlich noch mit etwas frischem Blut und Abends immer mit frischem Blut (helles Blut). Wir haben dann heute nochmals den TA konsultiert und er meinte, wir sollten nochmals ein paar Tage abwarten, bevor wir den Hund in Narkose legen und eine Darmspiegelung einleiten. Der Allgemeinzustand ist seit 1 Woche wieder sehr gut. Sie ist wie vor der Erkrankung: frisch und fröhlich, tobt und hat Spass. Die ganze Sache dauert nun fast 6 Wochen.

 

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder kann mir möglicherweise noch Tipps geben, das sich der Darm wieder erholt und die Blutbeimengungen aufhören?

Danke

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Offenbar hat niemand Tipps oder eigene Erfahrungen für mich.

 

 

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Ich würde nicht BARF füttern, sondern gekochtes Huhn und gekochte Möhren und das möglichst pürriert. Roh ist das schlechter verdaulich.

Kennst du schon die Moro'sche Karottensuppe? Die kann auch gute Dienste erweisen. 

Würde nun das Augenmerk auf Darmsanierung legen.

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Darmsanierung, da hilft auch Naturjoghurt.

Natürlich nicht bei akuter Gefährdung.

 

Milchzucker, in Apotheken frei verkäuflich, ist nicht süss,ins Futter bei gemengt.

Hilft die Darmbakterien wieder zu aktivieren.

(einfach mal nach googlen--)

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Hmm, ich kenne diese Erscheinung von meinem alten Rüden auch. Mal mehr, mal weniger... 

 

Wir haben damals die Bauchspeicheldrüse testen lassen, mit keinem eindeutigen Ergebnis. Da ich das aber schon von seiner Vorgängerin kannte, hab ich "fettarm" gefüttert und gebe zusätzlich Olewo Karotten (weich gekochte Karotten, oder Babygläschen gehen auch) und Heilerde ca ne halbe Stunde vor dem füttern. 

Zum Futter gibt's ne Enzymkapsel unter Absprache mit dem TA. Der sah das aufgrund des Ergebnisses als testenswert, da der alte Knopf doch sehr gestresst wird, wenn er in der Praxis ist und vorher noch Autofahren muss. 

Seit ich dann auf Light von Köbers umgestiegen bin, läuft es hier relativ gut. 

 

Vielleicht einfach vor der Darmspiegelung mal Kot einschicken und Verdauung testen lassen... 

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Wurde schon geschaut ob der Hund im Darm ein Geschwür hat das immer wieder blutet? Mein Hund hatte dies am Darmende. Konnte vom TA mit den Fingern getastet werden. Durchfall hatte mein Hund allerdings nie. Als das Geschwür größer wurde und ihn beim Kotabsetzten behindert hat habe ich es rausschneiden lassen. War keine schlimme OP. Seitdem habe ich kein Blut mehr gesehen.

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ja, der TA hat mit dem Finger das Darmende abgetastet. Kein Befund.

 

Auch Bauchspeicheldrüse über die Blutuntersuchung als OK befunden.

 

Tumore wurden auch ausgeschlossen, da eine Gewichtszunahme da ist. Zudem guter Allgemeinzustand. Die Kotproben gaben auch keine Erkenntnisse. Der TA meinte, es kann wegen der extremen Durchfälle und der starken Darmreizung noch zu diesen Blutbeimischungen kommen, da der Darm noch nicht ausgeheilt sei.

 

Ich bin hin und hergerissen, vielleicht eine Darmspiegelung durchführen zu lassen.

 

 

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Bei der Kotuntersuchung ist auch die Ausnutzung der Nahrung getestet worden? 

 

Kann natürlich auch ein entzündliches Geschehen im Darm sein, klar... 

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Tastbefund betrifft immer nur das letzte Ende des Darmes / Schliessmuskel. Bei "frischem" Blut würde ich zur Darmspiegelung raten. 

 

Natürlich kann auch eine Darmreizung vorliegen, dafür ist der Zeitraum jedoch sehr lang. 

 

Und wegen gutem Allgemeinzustand direkt auf Tumorfreiheit zu schließen ist gewagt. Nicht jeder Tumor ist bösartig. Gutartige können auch "offen" sein. 

 

Mein Weg wäre: Max. 3-4 Tage warten, dann US und anschließend nach Bedarf Darmspiegelung.

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Puuuhh.... Hatte gestern einen aufregenden Tag. Unser Hund bekam eine Endoskopie. Das beste zuerst: keine Tumore im Magen oder Darm.

Es wurden Proben für den Patologen entnommen. Nun warten wir auf das Ergebnis. Wobei der behandelnde Arzt seine erste Vermutung bereits äußerte:

es läuft zu 95% auf IBD raus.

wir haben zunächst ein Nassfutter von Hills i/d Truthahn mitbekommen. Mal sehen wie es weitergeht. Momentan geht es dem Hund jedenfalls gut.

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