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polar-chat.de  Der Hund
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Rammstein, Name ist Programm

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Da schenke ich wissenschaftlichen Studien immer noch größeren Glauben- Stichwort: erlernte Hilflosigkeit.

Es macht finde ich auch einen sehr großen Unterschied wie sehr der Hund schon abgestumpft wurde- einen Welpen von Anfang an zu sensibilieren ermöglicht einen ganz anderen Umgang. Es ist weitaus schwieriger einen desensibiliserten Hund zu sensibiliseren, wenn ihm beigebracht wurde, daß nur stumpf etwas bringt- logischerweise kommt man mit den härteren Methoden dann erstmal weiter.  Und daß es Auswirkungen hat, wenn man seinen Welpen schlägt steht wohl außer Frage.

Daß so viele Leute es ausnutzen, daß ein Gebrauchshund sich leichter deckeln läßt, weil er so leicht abhängig gemacht werden kann von Spiel und dem "Erleichterungsgefühl" negativer Verstärkung spricht doch nicht für einen solchen Umgang.

Trotz Veranlagung zu Artgenossenaggression (eigentlich vorrangig beim DSH, weniger bei den anderen- und weniger  als z.B. bei einem Akita):

Wenn der Fokus darauf gelegt wird, daß der Hund sich gefälligst ncht für Artgenossen, sondern die Halterkommandos zu interessieren hat, verlernt er eher den Umgang mit ihnen. Wenn er für Kontaktversuche noch dazu ständig gemaßregelt wird, verknüft er sie negativ. Und daß der Einsatz rückgerichteter Aggression proprtional zum Einsatz von Gewalt steigt, dafür muß man nicht 600 Hund/Halter Kombinationen beobachten - da reichen mir die paar exemplarischen, dazu ist Lernverhalten unter Säugetieren einfach zu ähnlich als daß mir das unlogisch erscheinen würde.

 

Natürlich färbt die eigene Sicht die Interpretation- ist bei mir genauso. Aber man muß sich eingestehen (auch ich), daß man nicht sagen kann, wie der Hund sich entwickelt hätte, wenn man SELBER andere Methoden angewandt hätte und das nicht nur für eine Woche sondern ein Jahr. Positiv dauert länger.

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vor 4 Stunden schrieb agatha:

Aber keinem Hund ist es genetisch in die  Wiege gelegt,  Fremdmenschen, Kinder zu stellen und zu beißen.

Kann man das auseinanderhalten? Beim Beissen gebe ich dir absolut Recht.

Was das Stellen angeht, wird dieses Verhalten zu oft in  der Vorpubertät gezeigt als daß es nicht normal wäre. Skepsis bei Fremden und allem, was sich außerhalb der Norm bewegt (Kinder fallen da sehr oft darunter, weil sie viel schreien) ist genetisch verankert. "Halt keinen Schritt weiter, Frauchen komm schnell mit dem ist was komisch!" ist ziemlich verbreitet.

In der Pubertät fallen Dinge auf, die im bisher nicht aufgefallen sind - der Hund ist aufgeregt, unsicher, will das einordnen können- er will aber nicht angreifen. Deshalb ist Sozialisation so wichtig, damit er das einschätzen lernt. Ein Hund kann skeptisch geboren werden, aber durch Erfahrung einen Umgang damit finden und anhand bestimmter Muster besser differenzieren lernen. Wenn man das ihm verwehrt, bleibt der Hund unsicher und in seiner Notfallstrategie hängen.

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@gebemeinensenfdazu ja, unsere Schäferhunde alle haben rumrennende, tobende 

Kinder versucht zu "stellen/disziplinieren o.ä.".

Wen n wir im Sommer mit den Kindern am Wasser tobten, oder im Garten usw, immer mischten sich die Hunde bellend und sich aufbauend mit ein.

Aber da wird ihnen beigebracht, wie sie diese Situationen meistern können.

Zugebissen hat da nie ein Hund. Ganz im Gegenteil, richtig mit einbezogen, blieben sie verlässliche Familienhunde.

 

Ramse spult sein gelerntes,konditioniertes, grottenschlechtes Schutzhundeverhalten ab.

Auch bei vorbei gehenden fremden Menschen auf der Straße.....

Und genau von diesen Hunden gibt es für mich erschreckend viele in der Vermittlung.

 

Und es dauert, dieses Verhalten wieder ab zu trainieren.

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(bearbeitet)
vor einer Stunde schrieb agatha:

Ramse spult sein gelerntes,konditioniertes, grottenschlechtes Schutzhundeverhalten ab.

Auch bei vorbei gehenden fremden Menschen auf der Straße.....

Hm  ich finde es klingt mehr danach, als ob er  in seiner Unsicherheit festhängt, weil Familienbegegnungen nicht in seinem Alltag vorkamen. Er verwechselt die ja nicht mit dem Helfer ... 🤔Kann sein, daß falsche Ausbildungsmethoden sein Vertrauen beschädigt oder sein Aufregungslevel dauerhaft erhöht haben, das schon - aber das Schutzdienstprogramm ist auf den Ärmel konditioniert und da jagt er nicht hinterher oder hängt er dran , von dem, was ich bisher gelesen habe.

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@gebemeinensenfdazuwenn er  den Arm bekommen kann, geht er in den angewinkelten , erhobenen Arm.

Sonst zielt er verlässlich auf dem Oberschenkel.

ER hängt nie dran, er kneift zu, setzt sich vor den Menschen, verbellt .

Läuft Mensch weiter, geht er wieder in den Arm oder Oberschenkel,wenn Arme hinten verschrenkt oder so ähnlich werden.

Kneift, setzt sich vor den Menscen, verbellt.

Bleibt Mensch stehen, lässt er sich zurück rufen und bleibt anstandslos bei mir.

 

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Am Montag um 16.00 Uhr treffen wir uns bei den Leuten.

Ich bin mir nur nicht sicher, soll ich meine Daumen drücken, dass wir Ramse dort lassen können oder anders rum, Ramse bleibt bei mir.

 

Mir wird diese Schnarchnase rechts an meiner Kuschelzeitseite absolut  fehlen.

DSCI0043.JPG

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(bearbeitet)

auch wenn dieser Wuschelkopf  links an meiner Kuschelzeitseite bleiben wird.

DSCI0045.JPG

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vor 7 Minuten schrieb agatha:

Ich bin mir nur nicht sicher, soll ich meine Daumen drücken, dass wir Ramse dort lassen können oder anders rum, Ramse bleibt bei mir.

 

Meine persönliche Meinung dazu: Ich würde IMMER bei solchen Entscheidungen min. eine Nacht drüber schlafen, gilt für beide Seiten. Und wenn das Gefühl auch nach 1-2-3 Nächten noch gut bleibt, dann könnte ich es mit mir selbst vereinbaren.
Aber das handhabt wohl jeder anders.

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vor 8 Minuten schrieb nyan:

 

Meine persönliche Meinung dazu: Ich würde IMMER bei solchen Entscheidungen min. eine Nacht drüber schlafen, gilt für beide Seiten. Und wenn das Gefühl auch nach 1-2-3 Nächten noch gut bleibt, dann könnte ich es mit mir selbst vereinbaren.
Aber das handhabt wohl jeder anders.

ich verkaufe diesen Hund nur nach einer Probezeit.

Wenn Ramse am Montag  ,was noch sehr,sehr fraglich ist, dort bleibt, dann bringe ich seinen Platz,sein Futter, seine Ohrentropfen, Überreaktiongedöns usw, mit.

Er bleibt dort dann wie in einer Hundepension, ohne dass ich zahlen muss.

 

Ich stehe mit Ohr am Telefon.

 

Aber nach einer vereinbarte Zeit, wenn da alles klappt, kein Hilferuf kommt,dann werde ich ihn wohl rechtlich verkaufen, heul

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Da man den Leuten immer nur vor den Kopf guckt: alles schriftlich festhalten. Sonst heisst es hinterher das der Hund ein Geschenk war o.ä.

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