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Rammstein, Name ist Programm

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Als Spock herkam  hatte er eine ähnliche  Beschreibung..... ihm hat  es  sehr geholfen nicht mehr als unberechenbares Monster gesehen  zu werden. 

 

Was für dich ansteht ....ich schicke dir Kraft und gute Gedanken. 

 

Denke aber nochmal darüber nach  Ramse bis zur Vermittlung zu behalten. 

 

 

Du brauchst  keine weitere Baustelle  sondern  alles was dir Kraft gibt .

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@black jack wenn mir  nichts  passiert,  bleibt Ramse.(wenn keine  gute Vermittlung sichtbar wird)

Meine   Tochter habe ich heute echt bewundert,  sich drei mal von dem  fast 70cmgroßen,45kgschweren Hund   angreifen zu  lassen.

 

Und sie steht zu  uns,  wir geben Ramse nur   in gute Hände ab.

Sollte mit mir was sein, kommt  er wieder  hoch  nach  Hamburg in seinen Tierschutz.

Worte meinerTochter.

 

Er ist ein liebes Monster, aber  ein Monster,  darauf bestehe  ich.

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Was machst du denn dann? Nein sagen? Wegdrücken? Stimme erheben? Das mache ich auch. Manche Hunde brauchen eine klarere Ansage, wo die Grenze ist (andere vertragen das gar nicht). Das ist für mich keine Gewalt. Aversiv, ja. Aber ein “nein“ ist ja auch aversiv. Wenn man Alternativen bietet, kann man die Situation für alle gut auflösen.

 

Beispiel: Femo hatte akzeptiert, dass das Baby halt da ist, aber nicht sein Job. Kontakt findet nur statt, wenn ich es erlaube und die Situation kontrollieren kann, damit keiner von beiden aus Versehen die Grenze des anderen überschneidet. Femo hat verstanden: Baby liegt im Bett / im Laufstall / im Kinderwagen = nicht drangehen. Baby ist bei mir auf dem Arm = Kontakt darf vorsichtig gesucht werden.

“Genug“ heißt: Das war ok, aber jetzt reicht es. Das sage ich auch, wenn Tom ihn streichelt.

 

Jetzt beginnt Tom langsam zu krabbeln bzw. zu robben. Das ist auf dem Boden (Femos “Territorium“ - bei Essen z.B.) und es ist für ihn nicht berechenbar von der Bewegung her. Das hat ihn erst sehr nervös gemacht. (Oh Gott! ES ist auf dem Boden! Chaos und Zerstörung!)

 

Da unser Boden eh rutschig ist, habe ich es so gelöst: Tom robbt aktuell erstmal nur im Kinderzimmer auf seinen bunten Platten. Femo darf derweil auf einer Decke im Zimmer liegen, wenn er will. Keiner verlässt seinen Bereich. Ich mache das absichtlich für Femo deutlich: Will Tom zu ihm robben, sage ich Nein und hole ihn zurück. Will Femo auf die Krabbelmatte, sage ich Nein und blocke bei Bedarf und schicke ihn zurück. Und ja, wenn er nicht direkt hört, sondern meint, er könne ja doch mal kurz das Spielzeug inspizieren oder das Kind belecken oder auch nur eine Pfote auf den Mattenrand legen, drücke/geleite ich ihn zurück und ich werde auch relativ schnell laut. Sobald er liegt, gibt es immer viel Lob, bisweilen auch Streicheleinheiten (nicht jedes Mal, ich will nicht, dass er es einfordert).

Besser fände ich es natürlich, ich müsste nicht laut werden und er würde sich selbst einen Platz suchen. Aber er probiert es immer wieder, wenn ich nicht 100% konsequent bin und von Beginn an klar mache, dass diese Grenze nicht diskutabel ist.

 

Und nein, ich unterstelle ihm da mitnichten den Drang zur Weltherrschaft oder irgendwas Richtung Rudeltheorie. Aber er ist ein Hund, der sich alles herausnimmt, was er kriegen kann und gern jede Aufgabe annimmt, die er sieht, wenn es darum geht, die Ordnung zu bewahren.

 

Seit ich das so mache, vertraut er mir, dass das Kind weder abhanden, noch ihm zu nahe kommt und entspannt sich. Tom kann einen Meter weit entfernt liegen und ihn ankreischen und anlachen, er rührt sich nicht. Er ist äußere Sicherheit, ich innere. ;)

Aufpassen muss ich, wenn Besuch kommt. Da gibt es ja neue Aufgaben.

Im Gegensatz zu Ramse zeigt er (zum Glück) keine Aggression. Sein Schutzverhalten ist subtiler und gerade beim Baby ist es eher überbordendes Kümmern, was ich aber nicht will, weil dahinter soviel mehr steckt.

 

agatha, ich hoffe, ich habe deinen Thread nicht gesprengt. ;) Ich gehe nicht mit all deinen Methoden konform. Aber hier liegst du richtig, meine ich.

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 Bei robben fällt mir immer das hier ein:

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@Freefalling Du vergisst aber vielleicht, dass Ramse eine völlig andere Vorgeschichte hat als Femo.

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vor 54 Minuten schrieb agatha:

Meine   Tochter habe ich heute echt bewundert,  sich drei mal von dem  fast 70cmgroßen,45kgschweren Hund   angreifen zu  lassen.

 

??? Toll, was soll das?

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vor 10 Minuten schrieb Zurimor:

 Bei robben fällt mir immer das hier ein:

 

Very funny, indeed...:wall:

 

Sträflicher Leichtsinn der Eltern. Da gibt es Passagen, wo einen das blanke Grauen anspringt.

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Das hatte Spock auch ,gerade deshalb braucht es ein Höchstmaß an reeller Einschätzung  unserer  Lebenssituation.

 

Allerdings erwies Spock sich als missverstandener  Riesenschatz .

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@Renegade Du hast schon bemerkt, daß das Video bewußt an einer bestimmten Stelle beginnt? Ich würd auch davon ausgehen, daß die Halter ihren Hund einschätzen können.

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vor 3 Minuten schrieb Renegade:

@Freefalling Du vergisst aber vielleicht, dass Ramse eine völlig andere Vorgeschichte hat als Femo.

Das stimmt.

Ich fragte ja auch, was sie genau dann macht. Die beiden ähneln sich in ihrer Motivation, wenn sich auch die Ausprägung und die Baustellen unterscheiden. 

 

Natürlich, ein Ramse könnte auf Aggression mit Gegenaggression reagieren, während Femo bei Menschen immer erstmal meiden würde. Aber ich spreche nicht von Aggression, sondern von einem Durchsetzen von Regeln mit genau der Intensität, dass es gerade ausreicht. 

 

Was m.E. beide Hunde gemeinsam haben: Sie fühlen sich gleichzeitig unsicher und zuständig, schwanken zwischen Schutz und Selbstschutz. 

Wenn Ramse die Tochter angeht, ist das Schutzverhalten und agatha ist die einzige, die ihm vermitteln kann: Das ist nicht nötig und ich möchte das nicht. Tu lieber xy. 

 

Für manche Hunde ist es Druck und Einengung, ihnen einen Platz zuzuweisen. Für manche ist es Erleichterung. Bin ich die einzige, die die Vorteile für den Hund sieht?

 

Ich frage mich, was die Alternative ist? Was würdet ihr denn tun?

Gegenkonditionierung wird nichts bringen. Ramse mag keine Menschen und wird er auch nicht mehr. Die Tochter war ok, solange sie sich normal verhielt. Rumräumen ist neu. Herrchen ist krank und schutzbedürftig.

Ja, Zeigen und Benennen kann man machen. Aber das schließt sich ja nicht aus. Zu Beginn steht der Distanzaufbau zum Trigger. Nichts anderes ist die Zuweisung eines Platzes, sofern der Hund dort seinen Safe Space hat. Ich sehe bei diesem Beispiel kein “Deckeln“, ich sehe eine Regelung, die die Situation für den Hund erträglich macht. Aufweichen kann man das nachher immer noch.

Natürlich nur meine Interpretation der Sache. ;)

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