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Hundeforum Der Hund
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Eure Erfahrungen mit schlechten Fressern

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Ich kenne in meinem Umfeld 3 Hunde, die unglaublich schlechte Fresser sind. Gegessen wird beim einen nur, wenn Leberwurst am Essen ist, auch dann aber nicht jeden Tag gut. Einer bleibt trotz tierärztlich bestätigter bester Gesundheit etwas zu mager, weil er seine Tagesration nicht schafft. Auch da wird getrickst was das Zeug hält mit BARF, Trofu, Nassfutter, Leckereien zum Untermischen... Ein anderer frisst nur, wenn man simuliert, man würde sein Futter selbst essen und natürlich muss auch da stetig was Leckeres beigemischt werden... Also Fälle, wo wirklich viel viel getan wird jeden Tag, damit Hund überhaupt frisst. Bei allen wird Futter stehen gelassen und/oder sehr oft über den Tag angeboten. Insgesamt für alle Halter eine sehr belastende Situation, auch wenn 2 der Hunde Idealgewicht haben. 

 

Nun habe ich vorübergehend in einem Tierheim gearbeitet und kenne es null, dass Hunde nicht fressen. Sie haben bei uns echt alle gefressen, ohne Tricks, ohne Einladung. Und selbst bei den ach so wählerischen Katzen hatten wir unter ca 100 EINE die mehrere Tage das normale Futter verweigert hat (bei Katzen leider wirklich kritisch weshalb wir da dann auch getrickst haben, allerdings war das arme Tier einfach extrem verstört durch die Situation im TH).  

 

Deshalb frage ich mich, in wie weit das Phänomen des extremen Mäklers hausgemacht ist. Natürlich beim gesunden Hund. Und in wie weit und wie man selbst dieses Verhalten wieder ändern kann. 

 

Es interessiert mich übrigens wirklich was andere dazu zu sagen haben. Man liest sicher aus meinem Text, dass ich das Vorurteil habe, dass es hausgemacht ist, dennoch bin ich auch für andere Meinungen, Erfahrungen etc offen:)

 

Nebenbei wurde mir mein baldiger Zweithund als schlechter Esser angepriesen, deshalb eröffne ich dieses Thema auch aus Eigennutzen und bin für Lösungsstrategien dankbar:ph34r: Mein Ansatz wäre es einfach möglichst wenig in den Fokus zu rücken... 

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Nicht Fressen wollen habe ich bei meinem Hund nur bei einem TroFu mal erlebt. Ich hatte ihm 5 Tage lang immer wieder (jeweils frisch) gegeben. Er hat es verschmäht - allerdings war er Leckerchen & Co. keineswegs abgeneigt. Restlichen Futtersack verschenkt, anderes Futter ausgesucht, die Mäkelei war vorbei. Kam auch nicht wieder, obwohl ich seit inzwischen ca. 3 Jahren oder vll. länger die Marke nicht mehr gewechselt habe.

 

Ich könnte mir also vorstellen, dass für den Einen oder Anderen irgendein Futterbestandteil absolut nicht schmeckt. Dieser Bestandteil könnte durchaus in verschiedenen Futtersorten vorkommen.

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Yoma hat von Anfang an nicht "gut gefressen". 

 

Besser wirde es erst, als ich das einfach akzeptiert habe. Diese Spirenzchen mit hungern lassen, weil das "Mäkeln" hausgemacht sei, würde ich nicht machen (mal vorsorglich erwähnt). 

 

Im Tierheim kommt Stress und Konkurrenz dazu, das würde ich nicht unbedingt als etwas Gutes sehen.

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Bent hat auch von Anfang an nicht "gut gefressen", ein geeignetes Fertigfutter zu finden glich einer Odysee. Inzwischen ist das sehr viel besser geworden. Aber auch beim Gekochten gibt es einfach Dinge, die er nicht so gerne mag und das ist ja auch etwas völlig Normales. Ich probiere dann die Sachen kleiner zu schneiden, oder lasse sie eben ganz weg bzw. koche etwas anderes.

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Einen Hund hungern lassen in Form von kein Essen anbieten oder bei Ablehnung eines bestimmten Futters nichts anderes anbieten, bis es gefressen wird, habe ich ganz, ganz sicher nicht vor:huh: 

 

Nur jeden Tag Leberwurst untermischen (beim gesunden Hund, ist Hund appetitlos und krank siehts anders aus) oder das Futter mit animierenden Schmatzgeräuschen vom Tisch runter zu reichen wäre für mich tatsächlich auch kein Zustand. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass man *nichts* tun kann um einen Hund dazu zu bringen, langfristig ein für ihn schmackhaftes Futter selbstständig zu fressen. 

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Doch, das geht.

 

Und wäre esse einfach, dass der Hund es täglich mit Leberwurst frisst, wäre das noch ziemlich einfach.

 

Yoma hat z.B. ein Problem mit Kanten in Näpfen, da bleibt das Futter hängen, mag er nicht. 

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vor 4 Minuten schrieb Maddy:

angfristig ein für ihn schmackhaftes Futter selbstständig zu fressen.

 

Da liegt vielleicht das Problem, was genau ist es, was der Hund nicht mag? Außer Nase rümpfen und Futter stehen lassen kann er nicht kundtun, dass es ihm einfach nicht schmeckt.

 

Edit: möglicherweise verträgt er auch einen Bestandteil nicht. Geht uns ja genauso, was wir nicht vertragen, lehnen wir oft unbewusst ab.

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Ich hab meistens nach der Devise gelebt "kein gesunder Hund verhungert am vollen Napf".... 

 

Wobei da wirklich der Hund auch tierärztlich gecheckt gesund sein sollte! 

 

Ich gestehe aber jedem meiner Hunde auch zu, das ein oder andere Futtermittel nicht zu mögen. Lediglich wenn klar wird, die Futterspirale wird raufgeschraubt um zu gucken, ob es NOCH etwas besseres gibt, Mahlzeit für Mahlzeit, lasse ich iwann auch hungern. 

 

Tierheim Hunde sind kein Maßstab für mich, hier kommen Konkurrenz und Stress dazu. 

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Ich denke, es gibt, wie so oft, verschiedene mögliche Ursachen für das Problem. 

 

Ich selber habe einen sehr schlechten Fresser zu Hause - Pashmino ist ein Pudel und er wiegt bei einer Schulterhöhe von 48 cm gerade mal 10 kg.

Mir wurde gesagt, dass Pudel nicht die besten Fresser seien. Ich kenne aber durchaus auch Pudel, die sich rund fressen würden, wenn sie könnten...

Zudem hiess es dann auch oft, dass junge Hunde manchmal schlecht fressen und es später besser werden wird. Es ist bisher - er ist jetzt bald 5 - noch nicht besser geworden, immerhin hält er aber seit sicher 3 Jahren sein Gewicht.

 

Zu Beginn hat's mich sehr gestresst, weil er doch sehr dünn war, aufgrund der Nüchternheit erbrechen musste und auch der Tierarzt mich auf sein tiefes Gewicht ansprach. Ich habe dann Pashmino und sein Fressverhalten beobachtet und an verschiedenen Schräubchen gedreht:

  • Ein Wechsel von "hochwertiger" Büchse zu Barf half schon mal gut, denn er stammt aus einer Zucht, in der gebarft wird. Er frisst wohl nach dem Motto "was der Bauer nicht kennt, isst er nicht"... 
  • Vormittags frisst er nie, Mittags eigentlich auch nicht; also gibt's anstelle von anfänglich drei, dann zwei Portionen nur noch Abends eine Portion Barf, die er oft erst mitten in der Nacht frisst. Darf er, wieso auch nicht.
  • Er kommt nachmittags mit ins Büro und hat dort immer etwas Trockenfutter zur Verfügung - manchmal nascht er etwas davon, manchmal frisst er eine ganze Portion, oft lässt er es stehen. Auch ok.
  • Er legt selbständig mindestens einen Fastentag, oft auch zwei, pro Woche ein - das scheint einfach sein Rhythmus zu sein, basta.
  • Und, wohl wichtigste Erkenntnis, er ist halt einfach so und fühlt sich wohl dabei! Also Entspannung bei mir, kein Überwachen, kein gutes Zureden, keine besonderen "Toppings". Da er auch nie mehr erbrechen muss, sein Gewicht hält, sehr fit ist und da er, wenn er frisst, es mit viel Genuss macht, kann ich's gelassen nehmen.

Zusammenfassend war für mich die "banale" Erkenntnis wichtig, dass jeder Hund anders ist und isst - und dass das auch so sein darf, wenn Hund dabei glücklich und gesund ist.

Und einen Vorteil hat das Ganze auch: er nimmt keine fremden Leckerlis, sucht und frisst draussen nichts und sein Gewicht wird wohl nie ein Problem sein... ist ja auch etwas! 

 

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Meine Hunde sind gute Esser. Beide.

Teetou hat aber gerade an sehr warmen Tagen oftmals einfach keinen wirklichen Hunger auf Futter. 

 

Dann lass ich ihn, meist frisst er dann abends, oder am nächsten Tag einfach mehr. 

 

Wir hatten aber mal eine Katze aus dem Tierheim, die war sehr anstrengend. Vom Futter wurde nur die Soße abgeleckt. Dann hat sie mal 2 Tage eine Sorte gefressen und dann wochenlang nicht mehr. Das hat sich leider Zeit ihres Lebens nie geändert. Leckerlie wollte sie, dann hat sie sie liegen gelassen und wenn sie hart wurden hat sie die nicht mehr gefressen. Es war ein ständiges "frisst sie heute oder nicht ?". Das hatte zur Folge, dass wir ein enormen vorrat an den unterschiedlich futterdosen und Sorten/ Herstellern daheim hatten. So hat es dann irgendwie funktioniert, aber wirklich eine Lösung gab es dafür nicht. Wenn Sie Hunger hatte, hat sie gejammert und gejammert und wollte auch fressen, nur eben oft nicht das was sie bekommen hatte. 

Wir hatten noch so eine Notfall katze, die hat dann das gefressen was die andere nicht wollte, so musste man zumindest nichts wegwerfen.

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