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Hundeforum Der Hund
Joslyn

Cauda Equina und Bandscheibenvorfall

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:1_grinning: Hurra, Josy hat es geschafft.

Die ersten 2 Stunden hat sie zwar sehr geweint doch als ich den Trichter runtergenommen habe war alles paletti.

Getrunken und gefressen hat sie gleich und um Mitternacht machte die Maus schon ihre erste Gassirunde auf sicheren

Beinen.

Laut Orthopäden soll ich 3x täglich eine halbe Stunde mit ihr spazieren gehen, nur springen und toben ist tabu.

Leicht gesagt habe ja noch 2 Wuffs. Die gehen ihr aber momentan noch aus dem Weg.

Joslyn ist wieder die alte und was hab ich mir Sorgen gemacht. Die OP dauerte über 1,5 Stunden.

 

Jetzt müssen wir hoffen das die Krankheit nicht wieder kommt denn lt. Orthopäden bringt eine zweite Op nichts mehr.

Der Arzt hat jahrelang in den USA gearbeitet und spricht aus seiner Erfahrung. Dort werden die Ops wie am Fliesband gemacht.

Doch an das will ich gar nicht denken.

 

Liebe Grüße Anna und Joslyn

 

 

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Was wurde denn bei ihr gemacht? Wurde der Wirbelkanal von den Zubildungen befreit?

 

Auf jeden Fall schön, dass die OP gelungen ist und es Joslyn schon wieder so gut geht!

 

Mich interessiert die Technik, die der Arzt angewandt hat, deshalb sehr, weil bei meinem damals schon alten Hund ein Verdacht auf Cauda-Equina-Symptomatik festgestellt wurde.

Das ist jetzt fast 10 Jahre her, und seither hat sich bei den OP-Methoden sicher einiges geändert.

 

Cauda Equina ist der Name für ein Nervenstrangbündel, welches aus dem hinteren Bereich der Wirbelsäule austritt und sich dort - dem Schweif eines Pferdes ähnelndem Gebildes gleichend - ausbreitet und für viele Funktionen im Hinterhandbereich des Hundes verantwortlich ist.

So kommt es z. B. im fortschreitenden Stadium zum Verlust der Kontrolle von Harn- und Kotabsatz, aber auch zu Funktionsstörungen bis hin zum völligen Verlust der Kontrolle der hinteren Gliedmaße (Lähmungen).

 

Diese CES wurde übrigens zunächst verstärkt bei Schäferhunden diagnostiziert und wird auch heute noch als schäferhundtypisch bezeichnet. Es besteht der begründete Verdacht, dass die teils extreme, durch züchterische Selektion verursachte Absenkung der Hinterhand (= kein gerader Rücken) diese Symptomatik stark begünstigt.

 

Insofern ist eine erbliche Veranlagung zu dieser krankhaften Veränderung in diesem Bereich des Wirbelkanals nicht auszuschließen.

 

CES ist keine seltene Erkrankung, weshalb auch für uns hier interessant wäre, welche Behandlungsmethoden da mittlerweile erfolgversprechend sind.

 

Über eine Antwort würde ich mich freuen :)

 

 

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