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Hundeforum Der Hund
Layaliina

Finde den Fehler

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Hallo ihr Lieben,

 

meine liebe Yunga hat in ihrer Krebsgeschichte zugenommen. Mit dem Cortison und den vielen Medikamenten plus der gesamten Prozedur an sich habe ich dem erstmal keine Beachtung geschenkt und mich voll und ganz ihrer Genesung gewidmet.

Nun ist sie seit mehreren Wochen wieder besser auf den Beinen und der Alltag ist eingekehrt. Wir laufen wieder mehr, brauchen keine Leberwurst mehr für all die Pillen und füttern nach einem krebsspezifischen, auf Gewichtsabnahme zugeschnittenen Barfplan.

Und Yunga nimmt zu.

Und nimmt zu.

Und zu.

 

Gestartet sind wir bei der Diagnose mit 38/39kg, nun sind wir bei satten 45kg. Dazwischen liegen etwa 4 Monate. 

 

Da Yunga Schilddrüse hat haben wir die selbstverständlich überprüfen lassen, der T4 Wert liegt bei 27,18 und das canide TSH bei 0,030. Also völlig in Ordnung. 

 

Spazieren tun wir wieder wie gehabt 3h pro Tag, eher mehr. Ich achte dabei auf mehr Aktivität und renne mit ihr, mache Suchspiele, spiele Ball, klettere und so weiter. Gemütlich schnüffeln und zotteln gehört natürlich auch rein, sowie Freilauf so viel wie möglich plus extralange Runden am Wochenende.

 

Kekse gibt's begrenzt, Knabbersachen sowieso.

 

Und nun? Findet ihr den Fehler?

Was kann ich verbessern?

 

Danke für eure Hilfe!

 

Yunga's verzweifeltes :lol: Frauchen 

 

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Die Gewichtsangaben sagen mir jetzt erst mal so nix ... :(

 

War sie mit dem Gewicht bei 38/39 zu dünn?

 

Wie viel "zuviel" an Gewicht trägt sie jetzt tatsächlich mit sich rum? (6-7 Kilo "mehr" hört sich jetzt erschreckend viel an - aber ich kenne das Verhältnis nicht, wie viel davon jetzt tatsächlich "Speck" ist).

 

Ich mache die Mahlzeiten bei meinen Jungs gerne mit Wasser "voluminöser" - das füllt den Magen mehr und dämmt damit den Appetit.

Dazu nehme ich abgekochtes Wasser (keine Ahnung, warum ... :whistle, meine Jungs trinken das Wasser ansonsten auch unabgekocht kalt ... vielleicht spielt da die Illusion einer "warmen Mahlzeit" mit rein - aber auch der Quelleffekt, der mit warmem Wasser größer/schneller eintritt. Da kommt es aber auf das Futter an).

 

Ansonsten würde ich nur bei den Leckerchen auf Kalorienreduzierung achten (Bei uns das Hauptproblem wegen meines Mannes, der übertreibt da gerne mal :whistle)

 

Solange das Gewicht beim Hund nicht bedenklich gesundheitsgefährdend ist, finde ich etwas mehr auf den Rippen nicht verkehrt.

 

Eigentlich wie beim Menschen - manche sehen aus wie Hungerhaken und fühlen sich pudelwohl, andere brauchen einfach ihre Pölsterchen zum Wohlfühlen.

 

Anmerkung: Dieser Tipp mit den "Rippen fühlen" ist so ein pauschaler Alltagstipp, der NICHT auf alle Hunde so übertragbar ist.

 

Aufgrund der Wasserarbeit bei einigen Hunden (Hunderassen) ist eine leichte Fettschicht zwingend notwendig, um den Hund vor dem Auskühlen zu bewahren.

 

Wenn man da z. B. einen Malinois mit einem Golden Retriever gleichsetzt - wäre der Golden unterernährt.

 

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Ich bin nicht so drin ( auch wenn ich eure Geschichte verfolgt habe), aber bekommt sie aktuell noch Cortison?

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Du könntest bei deiner Ernährungsberaterin auch mal anfragen, eventuell muss der Plan einfach noch mal angepasst werden. :)

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@marcolino

 

Danke für deine schnelle Antwort! Mit 37kg ist Yunga dünn und mann kann die Rippen sehen. So kam sie zu uns damals.

 

IMG_8969.PNG.351ff85325d5875e465eab7c72c1b135.PNG

 

Mit 39/41kg sieht sie für mich am gesündesten aus.

IMG_8971.PNG.0abc52dd8559958f8c78f9952553717c.PNG

 

Mit 42kg und mehr bekommt sie Röllchen. :ph34r: Ich finde nicht das sie dünn sein muss, mir macht vorallem diese schnelle Zunahme sorgen. Sie darf gern etwas flauschig sein. :) 

 

Die Mahlzeiten voluminöser machen wäre sicher eine prima Idee - aber Yunga frisst gar nicht immer ihre komplette Ration. Seit es warm ist mag sie meist nur Abends essen. Das wirft für mich noch mehr Fragen auf..

 

 

 

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vor 10 Minuten schrieb Holo:

Ich bin nicht so drin ( auch wenn ich eure Geschichte verfolgt habe), aber bekommt sie aktuell noch Cortison?

 

Nein, das Cortison wurde vor bald einem Monat abgesetzt, sowie auch alle anderen Medikamente - ausser ihre Schilddrüsenmedis natürlich.

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vor 4 Minuten schrieb colu:

Du könntest bei deiner Ernährungsberaterin auch mal anfragen, eventuell muss der Plan einfach noch mal angepasst werden. :)

 

Ich bin in Kontakt mit ihr, weiter runter würde sie nicht gehen. Heute Nachmittag rufe ich sie nochmal an und teile ihr mit das ihre Schilddrüsenvermutung sich leider nicht bestätigt hat. Dann kann sie mitdenken :) 

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Bitte sie doch die Leckerlis mit einzuberechnen:)

 

Ich berechne selbst (nur für mich natürlich) und habe eine Hündin die sehr schnell zulegt, da ist es schwer eine Ration hinzubekommen die jeden Bedarfswert abdeckt und dennoch nicht zur Zunahme führt. So muss ich dann tatsächlich auch absolut alles einberechnen, da man wenig Spielraum hat, insbesondere nicht für "minderwertige" Leckerlis die nur leere Kalorien und wenig Mineralien und Vitamine liefern. 

 

Sonst würde ich aber dem Ganzen etwas Zeit lassen, mit einer streng berechneten Ration kann dein Hund ja nicht endlos zunehmen.  

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Hast du mal andere SD-Werte nehmen lassen, außer T4 und TSH? Und wie lauten die Referenzwerte? 

 

Wie waren die Werte denn vor dem Krebs-Mist? 

 

T3 wäre eigentlich der wichtigere Wert, weil der stoffwechselaktiv ist. T4 ist stoffwechselinaktiv und quasi "nur" der Zwischenschritt. Wenn das nicht funktioniert, bildet sich nur sog. reverses T3, was für die stoffwechselvorgänge unbrauchbar ist. 

 

TSH ist zu vernachlässigen, weil der tagensformabhängig stark schwanken kann. Wichtig sind fT3 und fT4. Das sind die freien Hormone, die, wie der Name schon sagt, frei verfügbar im Körper sind. Die sollten im Idealfall im oberen Drittel des Referenzbereiches liegen.

 

Sie könnte also trotz "normaler" Werte eine SDU haben. 

 

Aber so grundsätzlich würde ich mir da jetzt noch nicht soooo große Sorgen um Yungas Gewicht machen. Ich wüsste z.b. auch so spontan nicht, wie lange das Kortison und die anderen Medi's im Körper noch nachhallen. Vielleicht braucht ihr Körper einfach noch n bissl Zeit, um wieder alle Stoffwechselvorgänge, Hormone etc. einzutakten. Die ganze Behandlung war ja auch eine enorme körperliche Belastung. 

 

Muskelverlust könnte auch noch mit reinspielen. Sie war ja lange Zeit sehr müde, oder? Hast du sowas bemerkt? Muskelabbau geht blöderweise sehr viel schneller, als Aufbau. Und Muskeln verbrennen ja deutlich mehr. 

 

Mehr fällt mir spontan erst mal nicht ein... 

 

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@Maddy Danke für deine Gedanken dazu! Die Leckerlies sind im Plan zwar berücksichtigt, aber ich nehme an mit einberechnet meinst du das auch die Inhaltsstoffe der Leckerlies einbezogen werden?

 

Was für Leckerlies fütterst du denn?

 

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