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Hundeforum Der Hund
Gina2006

Hüftdysplasie bei meiner 6,5 jährigen Hündin

Empfohlene Beiträge

Hallo,

wer hat Erfahrung mit einer HD Operation?

 

Ich selbst bin hin und her gerissen, was ich tun soll.

Meine Hündin Lucy ist 6,5 Jahre alt und hat ein HD Problem hat.

3 Monate lang wurde ein vermuteter Kreuzband Anriss diagnostiziert und behandelt.
Mittlerweile weiß ich einfach nicht, hatte sie einen oder nicht? Denn es wurde immer schlimmer und per Röntgenbild sah man dann eine Hd. Sofort wurde gesagt, dass ich schon mal sparen soll, da sie irgendwann eine neue Hüfte braucht.
Mittlerweile läuft Lucy zwar wieder besser, aber nur, weil  wir angeleint spazieren gehen, da sie  -ich sage immer- nur "traben" und nicht "galoppieren" darf. Und meine Lucy ist eine freiheitsliebende, rennt gerne. Dies geht alles an der Leine nicht. Darunter leide ich sehr. dass ich  sie so stark eingrenze.

Wie können Hunde nach der OP ihr Geschäft verrichten? Denn ich kann meinem Hund nicht helfen. Ich selbst habe Rheuma und bin körperlich eingeschränkt. So kann ich sie nicht tragen, das geht einfach nicht.

Ja und nun, weiß ich ganz ehrlich nicht, wie ich selbst weiter verfahre.

Ich gebe ihr tägl Grünlippmuschelextrakt Tabletten 3mg tägl.,  die anscheinend sehr gut bei Gelenkproblemen sind.

Zusätzlich bekommt sie Flexi loges und Rheuma pasc. Ich glaube schon, dass ihr das hilft. Aber es heilt sicherlich keine HD.

Ich habe in einem anderen Forum gelesen, dass jemand mit Rheuma Mitteln es ohne OP geschafft hat. DAs wäre toll. Gerne würde ich dies ausprobieren. Aber ich weiß nicht, welche das sind. Von Goldakkupunktur halte ich nicht so viel. Kann mir einfach nicht vorstellen,dass das helfen kann.

 

Wenn jemand schon eine Hüft Op gemacht hat, wo ward ihr, ward ihr zufrieden, was habt ihr bezahlt?

Wohne in der Nähe von München.

Gibt es vielleicht noch andere Alternativen? Z.B. den verdickten Knochen wieder zurecht schleifen? Er hat sich ja verdickt. Kann man diese Verdickung nicht wieder rückgängig machen?

Herzlichen Dank für eure Antworten,

liebe Grüße

Claudia

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Klingt etwas seltsam und teils auch widersprüchlich. Mit "Verdickung ?" des Gelenkes ist vermutlich eine Athrosebildung gemeint. Die kann für sich alleine oder auch in Zusammenhang mit HD entstehen. Mir ist auch nicht ganz verständlich, warum auf Kreuzbandriss therapiert wurde und erst später HD diagnostiziert wird. Irgendwie scheint der Ta nicht so richtig zu wissen, was er wie feststellt. Daher würde ich grundsätzlich eine zweite Meinung einholen. Ich würde den Hund noch mal bei einem anderen Ta röntgen lassen, wo die Praxis auf HD-Röntgen spezialisiert ( zugelassen ) ist.

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ich habe bereits eine Zweitmeinung. Die erste TÄ sagte, sie hat einen Kreuzbandanriss. Da es  trotz Spritzentherapie und Schonung sich nur an der Leine besserte, und ich mir Sorgen machte, bin ich noch zu einer anderen TÄ gegangen. Sie ist eigentlich immer diejenige, die alles hinbekommt. Sie hat schon vieles bei meiner Hündin geschafft, wie z-B. starken Haarausfall, bis extrem blutige Haut..... Sie gab uns 3 Spritzen, mit Kortison, noch ein Shampoo für ihr Fell und sie hat es geschafft. Ich war davor bei 2 anderen, die das nicht in Griff bekamen. Auch die Tierärztin in München sagte, dass es ein Kreuzbandanriss ist. Ich hab ihr Canosan gegeben, Veet heel, Traumeel und sie bekam Aufbauspritzen. Zweimal 3 Stück, jede Woche wurde es ihr gespritzt. Die halfen auch unglaublich gut, allerdings nur eine Woche lang. Dann hatte ich immer das Gefühl, wirkte die Spritze nicht mehr und sie fing wieder an zu humpeln. Aufgrund dessen hat die TÄ ein Röntgenbild gemacht. Darauf sah man, dass sie bereits eine Verdickung am Hüftgelenk hat. Sie sagte auch, dass das Kreuzband jetzt absolut stabil wieder sei. Es ist auch die gleiche Pfote, hinten rechts, an dieser Pfote war ein Kreuzbandanriss und die Hüftdysplaxiesie. Ich werde gleich das Foto noch hochladen.

Also das Röntgenbild ist wirklich eindeutig. Allerdings meinte die TÄ, dass das in Zukunft auf uns zukäme. Nicht jetzt schon.

Ich würde mir so hoffen, dass ich Lucy mit irgend einer anderen Methode helfen kann.  Meine Freundin macht mit ihr schon Reiki. Ob es hilft, weiß ich nicht. Ich weiß aber, dass sie ein besonderes Gespür hat. Denn sie hat mal eine Zahnfleischentzündung gespürt, die man nur ganz schlecht sehen konnte. Sie sagte, da hat sie eine enorme Spannung drauf. Sie hat Schmerzen. Und tatsächlich, am Abend war alles entzündet. Daher hoffe ich natürlich, dass sie uns auch dieses Mal helfen kann. Aber sie selbst sagt, dass sie nicht weiß, ob meiner Hündin Reiki weiterhilft.

Herzlichen Dank für deine Antwort.

Liebe Grüße

Claudia

 

29432_Lucy HD 20111215_01Neu .jpg

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Das ist in der Tat beidseitig HD, rechts deutlich stärker. Eine OP kann da sicher Abhilfe schaffen. Umso früher, desto einfacher.

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Ich habe keinerlei Erfahrung mit einer OP bei HD. Hatte aber vor einem Jahr eine ED- OP mit Durchtrennung des Knochens. Die Hündin war damals erst 1 Jahr als und so habe ich dieser OP zugestimmt da damit eine weitere Veränderung im Gelenk hoffentlich verhindert werden kann. Trotz dieser sicherlich kleinen OP gegenüber einer HD Operation ist hat sich die Heilung wirklich lange hingezogen und musste ich die Hündin sehr oft heben und auch kurze Strecken tragen. War aufgrund von 30 kg grenzwertig. Wenn du da deinem Hund aufgrund eigener körperlicher Probleme nicht  helfen kannst stelle ich mir das sehr schwierig vor.  Geht ja schon beim Auto ein- und Aussteigen los und wir waren damals mit Nachuntersuchungen und Physio viel unterwegs.

 

Warum meinst du dass Goldakkupunktur nicht die richtige Methode wäre. Ich kenne persönlich 4 Hunde die damit seit Jahren wieder sehr gut laufen. Mein HD-Hund hat zum Glück seit fast 4 Jahren keinerlei Beschwerden mehr aber sollte da wieder was kommen werde ich diese Behandlung wählen. Mir ist natürlich klar, dass dies keine Heilung ist aber wenn der Hund dann jahrelang schmerzfrei laufen kann fände ich das eine gute Alternative.

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(bearbeitet)

Ich würde eine Denervierung und zusätztlich Goldakkupunktur mit kompetenten Tierärzten besprechen. Das ist kein großer Eingriff, hilft oft sehr gut und man kann unter Umständen später immer noch die Hüften operieren lassen. 

Hunde laufen nach einer Hüft-OP oft sehr "eiernd" und wie Zenta schon schrieb, ist das ein riesiger Einschnitt, die Hunde sind Wochen und Monate damit belastet. 

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vor 19 Stunden schrieb Gina2006:

oh, die Tierärztin meinte, links wäre es eine absolut gesunde Hüfte. Nur rechts hätte sie HD. Ich werde mich über Goldakkupunktur nochmal beraten lassen. Meine TÄ machen es beide nicht. Und eine Denervierung, so hab ich gelesen, ist bei großen Hunden nicht sinnvoll. Meine Lucy wiegt 32 kg, ist eine Schäferhund-Goldie Mischung.

Danke vielmals für eure Meinung,

liebe Grüße

 

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Nicht bei großen Hunden? Wo steht das? Ist mir neu.

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Am 23.4.2018 um 15:48 schrieb Gina2006:

Hallo Zenta,

herzlichen Dank für deine Erfahrung.

Genau das ist mein Problem. Ich kann meinen Hund seit Ausbruch des Rheumas nicht mehr tragen. Die Schmerzen sind viel zu gewaltig, da ich das Kortison seit einem halben Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nehmen kann.

Wie lange müsste ich meinen Hund tragen? Evtl lass ich mir dann eine Kortison Spritze geben. Die wirkt dann ca 3 (höchstens 4) Wochen. Allerdings bekomme ich die nur 2mal im Jahr, wegen der Nebenwirkungen.  Dann kann ich meinen Hund tragen.

Erst wollte ich es noch mit barfen ausprobieren. Das hat mir jemand geraten, dessen Hund auch ein HD Problem hat. Aber ich bin mir unsicher. Denn barfen wollte ich noch nie. Meine letzte Hündin ist 16 Jahre alt geworden, auch ein großer Hund, und sie hat überwiegend Trockenfutter bekommen. Und war bis in den letzten 2 Jahren kern gesund. Dann kamen die altersüblichen Gesundheitsprobleme.

Kennt ihr einen Tierarzt,der die Denervierung mit Goldakkupunktur im Raum München ausführt?

Und Estray,

ich habe die Denervierung mit Femurkopfresektion verwechselt. Es stimmt, dass diese Behandlung auch bei gr. Hunden möglich ist.

Ja, dann werde ich dies in Angriff nehmen. Denn ein neues Hüftgelenk stelle ich mir ziemlich heftig vor. Ich fange gleich an zu googeln, welcher Tierarzt dies macht.

Herzlichen Dank für eure Tipps.

Liebe Grüße

Claudis

 

 

Am 23.4.2018 um 15:48 schrieb Gina2006:

 

 

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Hallo Gina2006,

hast du deiner Hündin schon Canicox-HD gegeben? Ich habe vor fast 4 Jahren einen damals 3-jährigen Hund bekommen der schlecht gelaufen ist. Das Röntgenbild zeigte dann HD. Der TA riet mir damals nur zu diesen Tabletten über 3 Monate und regelmäßige Bewegung. Nach diesen 3 Monaten lief der Hund sehr gut und hat seit dem keine Beschwerden mehr. Ich vermute aber dass bei ihm die Verbesserung auch durch den Muskelaufbau bedingt war. Er war vorher monatelang im TH nur eingesperrt. Dieses Mittel würde ich an deiner Stelle versuchen, hatte hier im Forum schon mal jemand geschrieben dass es gut geholfen hat.

 

Wie lange du deine Hündin heben oder tragen müsstest weiß ich nicht. Bei mir waren es ca. 4 Wochen, dann noch bei so Versuchen wie Wasserlaufband. Meine Hündin ist aber monatelang schlechter gelaufen als vor der OP. Das war mir vorher nicht klar und ich hatte unglaublich Mitleid mit ihr. Darum würde ich als weitere Maßnahme für meine Hunde künftig zuerst Goldakkupunktur versuchen. Zwei der mir bekannten Hunde wurden in München oder Umgebung damit behandelt. Ich werde mich erkundigen wo das war und schreibe dir per PN.   

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