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Hundeforum Der Hund
Meins

Belohnung nach dem Abruf

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Hallo,

 

Ich möchte meinen youngster nach dem erfolgreichen Abruf unterschiedlich belohnen. So nun kollidiere ich mit meiner Art zu spielen mit ihm .

egal ob ich ein Zerrspiel mit ihm mache,  eine Übung mit dem Futterdummy oder sonstige Spiele. Es beginnt alles mit dem Sitz ( bietet er von selber an, wenn ich was in der Hand habe) und einer Freigabe zum Spiel. Ich möchte nicht, dass er nur wild hinter etwas herhetzt. Ich beende das Spiel auch eindeutig. 

 

Zurück zum Abrufen. Abruf und aus dem zurückrennen sofort ungebremst in das Spielzeug rennen. Ist also nicht :) Abruf hinsetzten und dann spielen...belohne ich dann noch für den Abruf oder für den Vorsitz?

 

Übertragbar auch in andere Situationen in denen man sehr schnell in ein Spiel möchte, dabei aber kein " ich renne allem das sich schnell bewegt " entwickeln möchte.

 

 

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Meist sind es kürzere Sequenzen, aber auch wenn wir eine komplette BH laufen , steht das Spiel im Anschluß an den Abruf als Belohnung für das komplette Training.

Das sollte allerdings wirklich scharf abgegrenzt sein von Alltagsabruftraining. Da würde ich den Vorsitz weglassen, weil man ihn nicht braucht.

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vor 27 Minuten schrieb Meins:

...belohne ich dann noch für den Abruf oder für den Vorsitz?

 

Gute Frage :)

 

Das Zeigen des Spielzeugs dürfte aber schon eine Belohnung sein, die Vorfreude weckt. Ein stimmliches Lob kann auch gut konditioniert werden, so dass ein bestimmtes Wort eine Belohnung ankündigt, auch das sorgt dann schon für Ausschüttung von "Glückshormonen".

 

Aber wenn du unsicher ist: guck dir den Hund an :D

Hast du den Eindruck, dass dein Hund in freudiger Erwartung zu dir geflitzt kommt, wenn du ihn rufst? Wenn ja, erwartet er eine Belohnung, und dann ist alles in Butter.

Oder kommt er zögerlich, unzuverlässig, oder gar genervt, beschwichtigend, trödelig? Dann würde ich das Belohnen anders gestalten.

 

 

 

 

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Ich habe mal an einem mehrstündigen Rückruf Training teilgenommen, dort wurde uns vermittelt, dass es für den Hund sogar besser ist wenn er sich im Zuge des Rückruf (also beim ankommen bei dir) hinsetzt oder immer an die Rechte Seite gehen muss oder ähnliches.

 

Begründet wurde es damit, dass der Hund damit besser lernt was genau er eigentlich tun soll. Wie nah er eigentlich beim Zurückrufen ran kommen soll - wo er dann hin soll.

 

Edit: Lobwort gab es beim ankommen. Die Belohnung dann beim absetzen (zur Seite gehen oder was auch immer man bevorzugte) des Hundes 

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Gibt es einen konkreten Grund für die Bedingung zur Belohnung oder ist dareingeschaut präventiv?

 

Zur Frage: Du belohnst die Verhaltenskette, mit dem Vorsitz als letzte Handlung, wenn es überhaupt eine Belohnung darstellt. Ich würde als letzte Sequenz beim Rückruf aber tatsächlich das Zurückkommen direkt belohnen.

 

 

 

@Mrs.Midnight

Erscheint mir unlogisch und deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen...

 

Der Rückruf besteht aus einer komplexen Handlungskette, die, wenn der Hund in den einzelnen Teilschritten verstanden hat, ziemlich genau ist, in dem, was man vom Hund verlangt. Mit oder ohne Vorsitz.

 

Man kann den Hund mit dem Vorsitz auch frustrieren.

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vor 45 Minuten schrieb Juline:

Das Zeigen des Spielzeugs dürfte aber schon eine Belohnung sein, die Vorfreude weckt.

Das wäre dann aber aber "Luring" und nicht Belohnung.

Irgendwie muß man auch bedenken, daß es sich hier um einen  Australian Shepherd handelt, da sollte der Rückruf kein Problem darstellen, der Hund kommt sowieso.

Daß der Hund besser lernt, wenn er nach einer Sequenz verharrt, würde ich auch stark vom Charakter abhängig machen, meine denkt sich dann: "Lohnt sich  nicht- passiert ja dann nichts- also mache ich es nächste mal anders". Die Belohnung muß bei ihr verläßlich nach korrekt ausgeführter Übung kommen- ohne Pause. Sie denkt währenddessen.

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Kommt darauf an, wann das Spielzeug präsentiert wird *denk*

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vor 2 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Das wäre dann aber aber "Luring" und nicht Belohnung.

 

Naja, man weiß, dass beim Anblick eines Kekses mehr Glückshormone ausgeschüttet werden als beim Fressen des Kekses. Somit dürfte die Ankündigung eines Spieles schon stark belohnend wirken.

 

Luring ist Locken, Bestechung, ja? Das Spieli wird natürlich erst dann hervorgeholt, wenn der Hund vor mir ist, und dann ist das im Prinzip nichts anderes als der Griff in die Futtertasche.

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vor 9 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Irgendwie muß man auch bedenken, daß es sich hier um einen  Australian Shepherd handelt, da sollte der Rückruf kein Problem darstellen, der Hund kommt sowieso.

 

Ich verstehe nicht...?!

Die haben das verlässliche Herbeikommen doch nicht eingebaut :huh:

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Und ob das Zeigen des Spielzeugs bereits Belohnung darstellt, gibt ja solche Hunde. Für meine ist es keine Belohnung, sondern Luring, das, wenn es nicht eingelöst wird (was ich nicht machen will,in manchen Situationen umständehalber dennoch passiert) tendenziell frustriert. "Eingelöstes" Luring mache ich und finde daran nichts verkehrt.

Jedesmal wenn ich mit Training anfange, ist es automatisch Luring- nur wenn sie anfängt wenn von ihr nichts gefordert wurde, kriegt sie wirklich Belohnung,ansonsten ist es immer Gegenleistung.

 

@Juline Es ist schon etwas Anderes einen Pointer oder Beagle im Alltag abzurufen als einen Australien Shepherd- Ausnahmen mag es geben. Die Frage hier allerdings "belohne ich dann den Vorsitz" läßt nicht darauf schließen, daß der Hund nicht auf den Abruf hört. Das sind Feinheiten in der Ausführung.

 

 

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