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Hundeforum Der Hund
Amidala

Vielleicht doch eine Nummer 2 ...

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Hallo ihr lieben,... 

Ich habe mich total in einen Rüden verknallt, der im Tierheim sitzt und bin sooooooo schwer am überlegen, ob ich ihm nicht ein schönes zu Hause bieten kann. Jetzt ist Padme mein erster Hund. Das ganze habe ich ziemlich gut gewuppt und unser Alltag läuft wirklich super und ziemlich entspannt. Sie hört super, ist zu Hause total relaxed, kann toll alleine bleiben und genießt ihr Hundeleben. 

Ich frage mich nur wie der Alltag sich für mich mit zwei Hunden verändern würde... Natürlich spielt das Geld eine Rolle, aber nach reichlicher Überlegung ist das machbar. Was ist mit der Zeit? Habt ihr das Gefühl viel mehr Zeit bei zwei Hunden aufbringen zu müssen? Ist es viel stressiger? Woran habt ihr fest gemacht ob euer Hund mit einem zweithund klarkommt? (Wichtige Frage! Will den Hund nicht zu mir holen und nach zwei Wochen wieder abgeben müssen, weil ich das überschätzt habe)

ich hab mich halt wirklich total verguckt und bin grad nicht wirklich in der Lage objektiv zu denken :ph34r:

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Ich brauche nicht mehr Zeit als sonst. Wenn du oft Einzelrunden gehen willst oder musst solltest du etwas mehr an Zeit aber vielleicht erstmal mit ein planen (besser zu viel ein planen, als zu wenig über zu haben). Ebenso beim Training.

 

Stressiger ? Bei uns nicht. Eher entspannter. Die Hunde beschäftigen sich auch mal mehr mit sich selber. Meine beiden Leben aber auch nicht nur nebeneinander her, sondern schon miteinander. Kann aber natürlich trotzdem auch immer anders kommen.

Die Erziehung könnte es natürlich stressiger machen, je nachdem wie der neue Hund dann drauf ist. Also meine beiden laufen z.B. gut an der Leine, Wenn ich mir jetzt vorstelle das einer immer dolle zieht oder sonst was tut, könnte das schon stressig werden mit zwei auf die man dann achten muss und zwei Leinen die sich verheddern könnten u.ä.

 

Ich muss beim spazieren gehen(freilauf) nicht ständig auf meinen Ersthund achten. Der hört, der rennt nicht weg usw. da kann ich dann mit dem anderen trainieren und gucken dass die Erziehung läuft. Wenn mein Ersthund nicht so entspannt wäre / in der Erziehung noch nicht so weit wäre, wäre das aufjedenfall Stress für mich.

 

Woran Ich das fest gemacht habe?

Mein Hund mag andere. Simpel, aber so ist es.

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(bearbeitet)

Es kann schon einen Unterschied machen von der Zeit her. Wenn der andere Hund viel schnüffelt und markiert, wie z.B. viele Rüden, dann wird man schon mehr Zeit brauchen. :)

 

Zum Rest schreibe ich später mehr, hab gerade nicht so viel Zeit.

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Vielleicht noch ein paar Infos...

ich lebe alleine, gehe arbeiten... Habe eine Wohnung in der genug Platz ist, und Eltern die eine Etage weiter oben leben und hier und da auf Padme aufpassen. Ich kümmer mich um nahezu jeden gassigang. Selten mal Ausnahmen wo mein Vater einmal mit dem Hund raus muss. Was er auch durchaus tut. Wenn ich weg bin und jemand im Haus ist, lassen wir die Türen auf und Padme kann nach oben sollte sie Gesellschaft haben wollen. Meist holt sie sich mal ein Leckerli, eine kurze streicheleinheit und verzieht sich wieder in meine Wohnung. Ansonsten habe ich noch zwei weitere Sitter als Absicherung. (Habe ich in den zwei Jahren zweimal gebraucht) 

padme versteht sich super mit anderen Hunden. Ich habe sogar das Gefühl, dass sie sehr davon profitiert. Auch wenn ich mal Hunde zum sitten hier hatte, war das nie ein Problem. 

Mein Gefühl sagt mir, dass eigentlich alles ziemlich perfekt ist, aber vielleicht ist es auch das was mich noch zögern lässt. Zumal das wieder sehr spontan ist. Ich habe Angst, dass der hübsche Kerl schnell ein neues zu Hause findet, würde mir aber auch die Entscheidung abnehmen. Aaaaaber ich glaub ich müsste mich in den Schlaf weinen, wenn das neue Plätzchen nicht hier ist :ph34r::lol:

das ist so verwirrend. Zumal ich Angst hab, dass ich das überstürze, weil ich immernoch im Kopf habe "du bist Anfängerin! Dein erster Hund ist erst knappe zwei Jahre da! Du hattest vorher nie einen Hund! Du hast noch nie zwei Hunde gehabt!" :D aber auf der anderen seite... Vor Padme hatte ich auch Noch nie einen Hund. Ich glaube ich hatte nur kein nervositätsgefühl, weil das alles bei Padme so schnell ging. Innerhalb einer Woche von "nicht mal an Hunde denken" zu "herzlichen Glückwunsch! Sie haben einen ängstlichen und stressigen Mini Dalmatiner" :D 

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Die Frage ist auch: mag Padme nicht lieber Einzelprinzessin bleiben? 

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Eine sehr wichtige sogar, deswegen die Frage woran man das ausmachen kann. Das Problem ist, ich kann diesem Hund keine pflegestelle anbieten (vom Tierheim nicht möglich, hab schon nachgefragt) und das Tierheim ist leider nicht in Deutschland dementsprechend kann ich vorher auch nicht schauen ob die Chemie stimmt. Und genau das verunsichert mich sehr. 

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(bearbeitet)

Eins hab ich da jetzt einzuwerfen, Anfänger müssen nicht schlechter sein als "erfahrene" (woran macht man das überhaupt fest?) Hundehalter. Ich hab meinen Hund jetzt seit 6 Monaten, hab aber dennoch den Eindruck, manches besser zu machen als manche Hundehalter, die uns unterwegs begegnen. Uns sind heute erst zwei Frauen mit drei kleinen Hunden begegnet, einer fing direkt an, Suhna anzubellen, die anderen fielen mit ein als wir vorbeigingen. Beide Frauen "Schluß jetzt!" "Aus!" "Gibt jetzt Ruhe!", die typischen Sprüche halt. Als wir vorbei waren, waren zwei ziemlich schnell ruhig, der andere bellte noch ein paar Sekunden weiter und war dann auch ruhig.  Ich hätte in dem Moment gelobt und belohnt und Party gefeiert, machten die beiden nicht, Hab's kurz angesprochen, mehr kann man ja nicht tun, aber die beiden machen sich das Leben schon unnötig schwer. Anfängertum kann auch durchaus seine Vorteile haben, man ist noch nicht eingefahren, (hoffentlich) für alles offen und läuft auch nicht Gefahr, mit anderen Hunden, die man mal hatte zu vergleichen. Das allein sollte also kein Grund sein, der dagegen spricht, alles andere mußt du natürlich wissen.

 

P.S.: Gibt's zufällig ein Bild von dem Hund? :D

 

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@Zurimor: natürlich gibt es ein Bild :) du findest das sogar hier im Forum :ph34r::lol: aber da ich nicht weiß ob jemand sich ebenfalls mit solchen Gedanken bezüglich der Schönheit auseinandersetzt, bleibt das ganze erstmal bei mir. Will nicht das ich durch irgendwas jemanden in seinen Gedanken unter druck setze (nach dem Motto: "oh die überlegt auch, schnell doch adoptieren" :D ) :) so etwas sollte immer gut überlegt sein 

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vor einer Stunde schrieb Amidala:

 

 :) so etwas sollte immer gut überlegt sein 

 

Überleg, überleg....

 

Hm, wenn Du den beiden kräftemässig gewachsen bist und ein bisschen was auf dem Hundekonto ist, dann mach!

 

Wenn Du dem Ganzen gewachsen bist, dann profitiert wohl auch Dein Ersthund.

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Was ich noch anbringen möchte : Zwei hund haben mitunter eine ganz eigene Dynamik. Das kann total positiv sein. 

 

Meine kleine hält zum Beispiel den Dicken davon ab, sich gelegentlich auf andere Rüden zu stürzen. Beide zusammen sind also sozial einfacher mit fremden Rüden als er alleine.

 

Das geht aber auch  anders rum. Der Dicke geht zu einer hundesitterin, und mochte Hündin X immer sehr gerne. Hündin X war auch nicht ganz einfach, aber generell ein netter Hund. Irgendwann erzählte uns die hundesitterin, dass sie selbst wenn sie nur wenige Hunde hat, die Gruppe zum spazieren aufteilt und zwei Mal geht, wenn beide bei ihr sind. 

Ansonsten würden die beiden sich zusammen tun und andere Hunde denen sie auf dem Spaziergang begegnet vermöbeln. 

 

Bei den beiden etwas unverträglichen hat ihre Dynamik dazu geführt, dass sich ihr Verhalten ins Negative multipliziert.

 

Für mein Empfinden ist da schon bei der Auswahl des Zweithundes wichtig, dass man einen passenden Hund  auswählt. 

Das du keine Pflegestelle anbieten kannst finde ich daher schwierig. 

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