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polar-chat.de  Der Hund
hanninanni

Unsere Wundertüte Motte

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Hey ho ihr Lieben:)

Ich hab uns schon kurz vorgestellt im Vorstellungstheard;)

 

Unsere Motte ist jetzt etwas über 8 Monate alt und sehr unsicher und unsozialisiert...

Eine Trainerin steht uns schon zur Seite und wir gehen Sonntags zur Hundeschule soweit unsere Jobs das zu lassen.

Erziehungstechnisch steht Motte am Anfang. Ok sie ist stubenrein,kann Sitz und Platz und im Gegensatz zu unserem Anfang ist ihre Leinenführigkeit schon besser geworden. Aber natürlich ist das noch ausbaufähig. Alles andere müssen wir noch zusammen erarbeiten und erlernen. Für uns momentan ist das entspannte Alleine bleiben sehr wichtig. Zur Zeit ist es so das wir Motte nicht länger als eineinhalb Stunden alleine lassen.Dank Videoüberwachung wissen wir das sie max. die ersten 5 Minuten bellt, danach dauert es noch ein paar Minuten bis sie runter fährt und dann legt sie sich meistens hin.

Wir haben von unserer Trainerin den Rat bekommen Motte so wenig Raum wie möglich zu geben damit sie nicht überfordert wird. Also ist sie an der Heizung fest gemacht damit sie lernt das man nicht kontrollieren muss und das man entspannen kann. Mittlerweile haben wir eine Hundebox und die wird von Motte sehr gut angenommen und darin entspannt sie viel schneller und viel besser. Und mit Hilfe der box wollen wir das Alleine bleiben aufbauen.

Für Tipps, Tricks und Anregungen sind wir sehr dankbar:)

 

Grad eben haben wir Maulkorbtraining gemacht, denn Motte hat manchmal richtige Aussetzer an der Leine wo sie von jetzt auf gleich einfach ausrastet(zumindest ist für uns nicht ersichtlich was der Auslöser ist).Sie beißt in die Leine, fängt an dran rum zu zerren und zu schütteln, sie springt an uns hoch, greift immer wieder mit der Schnauze an der Leine nach...und leider nimmt sie dann keine Rücksicht auf unsere Finger...gestern dann die ersten blutigen Kratzer bei meiner Freundin an der Hand. Und damit wir nicht unsere Selbstsicherheit ihr gegenüber verlieren gehts erstmal nur mit Maulkorb raus. Wenn Motte wieder am rum spinnen ist dann treten wir immer auf die Leine so das sie nach Möglichkeit nur ganz wenig Spielraum hat und sich im Prinzip nur noch hinlegen kann , um die Spannung aus der Leine zu nehmen.Und dann warten wir in Ruhe ab bis sie wieder ansprechbar ist.Wir bestrafen in dem Moment nicht direkt sondern ignorieren sie einfach und versuchen Ruhe und Entspanntheit auszustrahlen...Ist halt nur doof wenn das grad beim Überqueren einer Straße passiert.

 

Spielen in dem Sinne von Ball werfen, holen und abgeben ist auch nicht möglich da Motte es nicht kennt das Spielzeug abzugeben. Auch das Üben wir brav mit Leckerlie geben wenn das Spielzeug fallen gelassen wird. Dazu sagen wir Aus in der Hoffnung das sie das miteinander verknüpft.

 

Und jetzt auch mal was positives von Motte. Sie ist schon viel entspannter zu hause und in ihrer Box entspannt sie noch schneller. Da interessiert sie es auch nicht wenn wir mal kurz nicht im Raum sind. Sie bleibt einfach liegen. Wenn wir Draußen unterwegs sind gelingt es uns mittlerweile auch unter Ablenkung (andere Menschen, fliegende Blätter, vorbei fahrende Autos usw ) Motte ins Sitz bzw Platz zu schicken. Die Treppen zieht sie uns mittlerweile auch nicht mehr runter, denn da sind wir auch dran am trainieren...Es ist zwar nicht perfekt aber schon deutlich besser.

 

So das ist erstmal alles was mir grad so einfällt.

 

Wie gesagt wenn ihr genaueres wissen möchtet, Fragen habt oder Tipps habt dann immer her damit

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Nur kurz zum Thema Leine..

Junger Hund halt :)

 

Für mich liest sich das alles noch im Rahmen, ich verstehe das man es anstrengend findet, deshalb plädiere ich definitiv für "erwachsene Hunde " :).

Humor ist wichtig und Hartnäckigkeit .

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vor 44 Minuten schrieb hanninanni:

Spielen in dem Sinne von Ball werfen, holen und abgeben ist auch nicht möglich da Motte es nicht kennt das Spielzeug abzugeben. Auch das Üben wir brav mit Leckerlie geben wenn das Spielzeug fallen gelassen wird. Dazu sagen wir Aus in der Hoffnung das sie das miteinander verknüpft.

 

 

lies mal hier nach , da läuft gerade ein netter Thread. Ball werfen, kleiner Tip, lass es sein.

 

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vor 5 Minuten schrieb BVBTom:

lies mal hier nach , da läuft gerade ein netter Thread.

 

Kann ich empfehlen.

Und keine Angst, es sind nicht alle so gut wie das Krümeltier :D wir zb üben immer noch an den Basisübungen, wobei das Problem eher ich als mein Hund bin, aber lustig ist es

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vor 2 Stunden schrieb hanninanni:

Wir haben von unserer Trainerin den Rat bekommen Motte so wenig Raum wie möglich zu geben damit sie nicht überfordert wird

Was ist überfordernder: Alleingelassen werden und angenehme Beschäftigung zu haben oder alleingelassen werden und eingeknastet zu sein? Eigentlich leuchtet die Antwort schnell ein.

 

Das Alleinebleiben muß so angenehm wie möglich gestaltet werden. Ganz kurze Einheiten mit genügend angenehmer Beschäftigung (Etwas Leckeres Auspacken oder Suchen z.B.) helfen, momentan bringt ihr dem Hund leider nur bei zu resignieren- der Hund wird so nicht sicherer.

Sitz und Platz unter Ablenkung ist erstmal ziemlich egal.

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Puh. Erstmal hallo, ich finde es super, dass ihr euch Hilfe bei einem professionellen Trainer sucht und auch nach Ratschlägen hier im Forum fragt, um eure Probleme mit Motte gezielt anzugehen...:)

 

Leider ist es manchmal schwer, gute von schlechten Tipps zu unterscheiden, v.a. wenn ein Trainer sie einem pseudowissenschaftlich begründet.

Ich muss mich @benno0815 anschließen! Der Hund ist nach deiner Beschreibung  jung und ungestüm, und hat einfach noch enorme Trennungsangst. Das ist kein kontrollverhalten! Ihn festbinden oder einsperren verstärkt diese Angst, und das von dir als 'runterfahren' interpretierte Verhalten ist schlicht Resignation nach Verzweiflung.. BITTE ändert die Trainingsmethode (und den Trainer )! Es gibt hier etliche Threads über das (postive) trainieren vom alleinbleiben, forsch mal ein bisschen rum. 

Das wilde verhalten an der Leine ist typisches junghunde-tun.  Auch hier kann man versuchen, die aufgestaute Energie umzuleiten. Siehe den verlinkten Thread oben. Ich hoffe du lässt dich durch die Kritik an den bisher angewandten Methoden nicht abschrecken, und versuchst dir hier andere Ansätze zu holen ;).

Lg

 

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Hat der Hund Freilaufmöglichkeit? Mit freier Bewegung, Schnüffeln usw. kann er (und muß er augenscheinlich) Stress abbauen.

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vor 2 Stunden schrieb black jack:

Humor ist wichtig und Hartnäckigkeit .

 

Wir werden es versuchen:D

vor 43 Minuten schrieb benno0815:

Ein Maulkorb zur Lösung von umadressiertem Verhalten schützt zwar vor Verletzungen, beseitigt aber nicht die Ursachen des Problems...

 

Das mit dem Maulkorb ist ja auch keine Dauerlösung bzw soll es auch nicht sein. Aber solange wir nicht genau wissen warum es zu diesen Aussetzern kommt können wir nicht gezielt daran arbeiten.

vor 47 Minuten schrieb benno0815:

ihn dann in eine Hundebox einzusperren auch nicht

 Motte mag ihre Box wirklich.Sie wird darin auch nicht eingesperrt wenn sie alleine ist. Wenn sie in ihrer Box drinnen ist entspannt sie total. Sie findet einfach Ruhe. Sonst war sie ständig auf Achse, ist gar nicht zur Ruhe gekommen selbst wenn wir entspannt auf dem Sofa saßen. Die Box steht auch mit im Wohnzimmer so das wir in dem Sinne nicht getrennt sind. Denn wenn ein Hund ständig in hab acht Stellung ist und keine Entspannung findet ist das doch auch nicht gut oder?

 

Wie gesagt es sind halt viele Baustellen die zusammen kommen. Ich meine um Gottes Willen wir sind nicht perfekt und ja auch wir müssen dazu lernen und umdenken.

vor 32 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Sitz und Platz unter Ablenkung ist erstmal ziemlich egal.

 Also wir können das schon als positiv bewerten, denn vor ein paar Wochen war das noch nicht möglich. Durch das tägliche Üben hat sie mittlerweile verstanden, das Menschen die an uns vorbei gehen bzw Radler einfach normal sind.

 

 

vor einer Stunde schrieb benno0815:

Ein Hund mit Trennungsangst "kontolliert" auch nichts, er hat schlichtweg ein Problem mit sozialer Ausgrenzung.

Kannst du mir erklären woran man unterscheiden kann ob der Hund Trennungsangst hat oder doch unter Kontrollverlust leidet? Wie gesagt wir sind offen für alle Tipps und Infos und ich werde hier ja auch genügend Material zur Verfügung haben. Aber auch ich muss ja erst einmal alles lesen und verarbeiten

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vor 2 Minuten schrieb hanninanni:

 Also wir können das schon als positiv bewerten, denn vor ein paar Wochen war das noch nicht möglich. Durch das tägliche Üben hat sie mittlerweile verstanden, das Menschen die an uns vorbei gehen bzw Radler einfach normal sind.

Passanten sind normal, wenn der Hund daran vorbeigehen oder irgendetwas machen kann. Aber auch wenn sie nicht normal sind, hat der Hund so eine wenigstens einen Umgang damit. Das ist positiv. Noch positiver wäre, wenn der Hund das Alternativverhalten selbst angeboten hätte. Am Wegrand Schnüffeln ist da sehr beliebt.:)

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