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Hundeforum Der Hund
hanninanni

Unsere Wundertüte Motte

Empfohlene Beiträge

vor 18 Stunden schrieb Amidala:

Darf ich fragen, wie oft ihr dieses Sitz, Platz Ding draußen macht? Warum, wenn ein Blatt vorbei fliegt? Warum darf die nicht schauen was für ein interessantes Ding da entgegen flattert? Warum nicht stehen und gucken, wenn ein Hund vorbei läuft?

 

Klar darfst du fragen ;) Also unser Spazieren gehen sah so aus...Motte voraus und sie zerrte uns den Weg entlang. Und sie hat ordentlich Kraft...und wenn dann noch ein Blatt durch die Gegend flattert dann erst recht oder bei Hunden

...Das Sitz dient uns eigentlich dazu das Motte in Ruhe gucken kann und lernt das sie es auch dort hin kann aber halt mit Ruhe. Das selbe bei vorbei laufenden Menschen und Radlern. Hat ja schon die ersten Erfolge gegeben. Die Ruhe ist übrigens für beide Seiten gut. Wir werden entspannter und Motte auch.

Und das Thema Leinenführigkeit ist vielleicht falsch angekommen...Motte darf voraus laufen aber eben ohne zu ziehen. Sie kann

alles beschnüffeln und die Welt entdecken aber halt nur ohne uns hinter sich her zu schleifen. Es ist nicht so das Motte an der kurzen Leine läuft.

vor 6 Stunden schrieb BVBTom:

Ihr seit da in einer Spirale, die müsst ihr durchbrechen. WEnn ihr schon Angst habt, was soll der Hund dann haben. Es ist natürlich schwer für euch es umzusetzen, wenn man erst mal negative Gedanken schon hat und denkt, hoffentlich passiert gleich nicht wieder dies oder das, ist es recht schwer, aber das geht.

Uns ist das bewusst das das eine Spirale ist und ja auch WIR müssen lernen. Genauso wie Motte Zeit braucht , brauchen auch wir Zeit. Und leider sind die Gedanken nicht unbegründet...

vor 9 Stunden schrieb Holo:

Kennt ihr andere Hundehalter mit einem ruhigen netten hund?

 Wir haben jemanden in der Nachbarschaft mit einer 17 jährigen, souveränen Hündin. Bitte nicht vor dem Alter erschrecken...die Dame ist noch echt richtig agil und sehr flott unterwegs. Mit ihr zusammen drehen wir ab und zu eine große Runde.

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Sooooo, hab mir mal kurz angeschaut, wer Motte überhaupt ist.

ziemliches Energiebündel habt ihr euch da angeschafft :) 

wie oft und wie lange geht ihr mit dem jungspund denn raus? Habt ihr die möglich in ruhigere waldabschnitte zu gehen. Vielleicht in Begleitung mit dem nachbarshund? 

Kannst du nochmal genaueres zu der leinenproblematik schreiben? Diese ausrastet klingen einfach nur nach einer ünersprungshandlung, deswegen kann ich noch nicht ganz einsortieren wovor Ihr Angst habt :) zeigt sie leinenagression gegenüber anderen Hunden? 

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Also wir gehen mind. 4 mal mit ihr raus...je nachdem wie lang die Runden zeitlich sind wird die Anzahl variiert...Wir sind am testen ob dieses Leine beißen, zerren, hochspringen bei eine bestimmten Spazierzeit vermehrt auftritt oder nicht...aber bis jetzt erfolglos.Wir haben es mit 30 Minuten probiert und mit mehr und auch mit weniger...Ruhige Abschnitte haben wir im Park aber der Weg dorthin ist halt nicht so ruhig. Mit Auto kann man leider auch nicht vorfahren wobei das für Motte auch sehr aufregend ist.

Ich versuch mal so eine typische Gassirunde zu beschreiben...und ich muss dazu sagen das Motte wohl kaum an der Luft war , denn als sie zu uns kam hatte sie ganz weiche Ballen und sehr spitze Krallen. Das hat sich nun aber geändert.

Also wir ziehen Motte ihr Geschirr an, leinen sie im Sitz an und verlassen immer vor ihr die Wohnung. Dann wieder Sitz, wir gehen langsam die Treppe runter und belohnen immer mit Leckerlies wenn sie brav hinter uns läuft. Wenn sie drängelt warten wir. Würden wir das nicht machen, dann würden wir ungelogen die Treppe runter fliegen...Dann verlassen wir das Haus Motte wieder als letztes. Dann pinkelt sie und mittlerweile guckt sie wo wir stehen und sprintet nicht mehr los. Die erste Zeit war es so das sie wirklich hinter allem her wollte, aber auch sehr schreckhaft war. Sogar vor dem Schatten eines vorbei fliegenden Vogels hat sie sich erschrocken. Oder wenn ich mal die Füße nicht richtig gehoben habe. Wir haben in den Situationen aber nicht drauf reagiert sondern sind einfach normal weiter gelaufen. Aber das ist mittlerweile auch kein Problem mehr.

Und nun zu diesen Ausrastern.

Es passiert -zumindestens für uns - unverständlichen Situationen...zb

  • beim Umleinen von normaler Leine an Schleppleine bzw anders rum. Ok das könnte ich ja noch nachvollziehen...aufregung entweder jetzt kann ich laufen oder och nö jetzt ist Rennzeit vorbei...Aber auch das an unterschiedlichen Stellen und auch nicht immer und auch unabhängig davon wie lange wir draußen sind.
  • oder wenn wir über die Straße gehen
  • oder beim normalen Gehen

Und in den Momenten sind uns keine Hunde oder Menschen entgegen gekommen...Und sie hat uns bei ihren Ausratsern schon in den Arm, in die Hand und auch schon in den Po gekniffen.

Und es ist nicht so das sie einfach ein Stück Leine nimmt. Nein sie schnappt danach und das ohne Rücksicht auf irgendwelche Finger. Einmal wäre sie mir fast ausgebüchst aber zum Glück hatte ich sie mit der normalen Leine schon am Halsband gesichert. Klar erschrecken wir uns wenn sie auf einmal austickt gerade weil wir den Grund noch nicht raus gefunden haben.

 

Am Anfang ist sie an der Leine hochgesprungen wenn Leute, Radler usw vorbei gegangen sind, aber das haben wir mittlerweile schon ganz gut im Griff...Nur bei Hunden ist es echt schwer...da wird sich in die Leine gehangen, gebellt, Fell aufgestellt...zur Zeit verfahren wir so wie wir es schon bei Menschen und Radlern gemacht haben. Wir scicken sie ins sitz (natürlich mit nicht zu geringen Abstand zu dem anderen Hund)Je nachdem wie sie reagiert wird gelobt bzw ignoriert. Wenn sie ganz lieb ist gibts Lob deluxe also Ansprache, Streicheln und leckerlie und sonst mit Abstufung.

Wenn wir auf unsere Hunde-Oma treffen dauert es auch erstmal eine Weile bis Motte sich beruhigt hat. DA quatschen wir Menschen erstmal in Ruhe und wenn sie kein Theater mehr macht gehen wir los bzw weiter.

 

Ach so und Thema Spielen und Spielzeug...ging am Anfang gar nicht...sie ist sofort auf 360 gewesen.Ist an uns hochgesprungen, hat uns teilweise fast umgeschuppst und sich wie von Sinnen durch die Wohnung gerast ohne rücksicht auf Verluste. Und dann ist sie nur ganz langsam runter gekommen...also haben wir in der ersten zeit nicht weiter in der Wohnung gespielt. Aber auch hier gibt es sehr deutliche Fortschritte...also wir sind wirklich am Ball und wir erwarten auch keine Wunder.

 

Falls ich irgendwo zu ungenau war, was ausgelassen habe oder noch mehr Fragen aufgeworfen habe dann einfach ein kurzes Zeichen geben;)

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vor 35 Minuten schrieb hanninanni:

Ach so und Thema Spielen und Spielzeug...ging am Anfang gar nicht...sie ist sofort auf 360 gewesen.Ist an uns hochgesprungen,

Das ist total normal für einen ungestümen jungen Hund. Spielen muß gehen-rüstet euch aus:B) Beisskissen sind super für wildes Spiel.

Mehr Spielen, mehr Artgenossenkontakt.

Der Hund wirkt überhaupt nicht ängstlich eurer Beschreibung nach, eher so als würde sein Tatendrang nicht eingelöst.

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8 Monate!

Unsicher?

Unsozialisiert?

 

Ich würde auch eher sagen: pubertierendes Energiepaket.

 

Und in dieser Lebensphase kann / sollte man an Hunde (wie auch an Menschen) möglichst wenig Forderungen haben - sie sind einfach nicht zu erfüllen. Und der Druck, der durch die verstärkten Erziehungsmaßnahmen aufgebaut wird - der ist kontraproduktiv.

 

Gut, manches muss vielleicht sein- man will sich ja nicht den Hals brechen - aber

es hört sich doch eher nach Lebensfreude und Energie an und auch Frust, weil dem nicht Rechnung getragen wird.

 

Gut und schön, uralte souveräne Nachbarshündin.....

Wärt ihr gerne mit 16 mit der 90jährigen Tante Erna unterwegs gewesen von nebenan und hättet euch mit ihr vergleichen lassen müssen?

 

Überdenkt einmal eure Erwartungen an den Hund.

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Hinzufügen möchte ich nur noch, dass diese Zeit in einem Leben doch auch eine wilde sein sollte - wann denn sonst,  muss alles auch mal sein.

 

Und dann wird man langsam älter, erfahrener, hört besser, wird souverän.

Aber nicht, wenn immer der Deckel drauf war, sondern wenn man auch mal konnte, wie man wollte.

 

Ihr müsst keine Angst haben, dass ihr in Zukunft diesem Wesen nicht "Herr" werdet (hier irgendwie ungut zweideutig).

 

Und lasst euch von dem Trainer nicht einreden, was alles wie zu funktionieren hat. Die leben von den Versagensängsten, den Ängsten und dem Versagen der Leute mit jungen Hunden.

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Ja wir spielen mehr, sie bekommt unter anderem ein Kaustrick mit dem sie jetzt auch etwas anfangen kann.

Und ich weiß nicht wie ich es anders als unsicher beschreiben soll wenn sie vor kleinen rollenden Kieselsteinchen einen Satz nach vorne macht und den Schwanz einzieht oder sich duckt wenn der Schatten eines Vogels über die Wiese fliegt.

 

Und ich weiß nicht wo das Problem ist wenn sie mit der Hunde-Oma zusammen spaziert und durch deren Verhalten sieht das man anderen Hunden auch entspannter gegenüber treten kann...und wie gesagt die Hunde-Oma ist alles andere als gebrechlich...und ich weiß nicht wo ich unsere Motte mit der anderen Hündin verglichen habe...

 

 

 

 

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Ich meine ja nicht, dass es schlecht ist und dass ihr es lassen sollt - nein.

 

Ihr sollt nur ihrem Alter etwas mehr Rechnung tragen. Daher mein etwas drastischer Vergleich.

 

Und diese Art Unscherheit, wie du es schilderst - da gibt es auch Phasen im Hundeleben in diesem Alter, wo Dinge plötzlich unheimlich werden. Vieles gibt sich wieder.

Der Schatten des Vogels - dass ist völlig normal. Könnte ja ein Beutegreifer sein.

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Da wir nicht wissen was Motte in ihrer Zeit erlebt, gezeigt bekommen hat bevor sie zu uns gekommen ist sind wir auch einfach verunsichert...aber ich denke das ist menschlich...und ja vielleicht mach ich mir wegen allen zu viel Gedanken aber besser als blind in den Tag rein zu gehen...

 

Und auch das mit dem mehr draußen toen können wir besser umsetzen denn am Anfang war gar kein Spazieren gehen in dem sinne mit Motte möglich.

Und es ist halt etwas anderes wenn man einen Hund von ganz klein an hat und weiß was er kennt und was nicht...

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(bearbeitet)

Ich will euch nicht niedermachen - ganz gewiss nicht.

 

Nur auch mal einen anderen Denkansatz aufzeigen.

 

Dass das, was ich hier so von mir gebe, bei einem kleinen Hund selbstverständlicher umzusetzen ist, als bei eurem Riesenwildfang - das ist klar.

 

Und was der Hund vor euch erlebt hat, gelernt hat - das sollte in eurem Denken nicht so sehr eine Rolle spielen.

Aber trotz allem ist es besser, sich zu viele Gedanken zu machen als zu wenige. Definitiv.

 

Mein Bruder hatte insgesamt zwei Doggen, ich kenne die Hunde - ich mag sie sehr. Ich hatte nie Angst, wenn meine kleinen Kinder sich mit ihnen bewegten.

Hatten aber auch ein blaues Auge wegen "ausschlagendem Schwanz" - Kollateralschaden.

Ich kenne auch dieses Sensibelchen im Riesenkörper - einmal auf einem Weg erschrocken, brauchte Wochen, um da wieder her zu gehen. Das ist die Rasse.

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