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Cony

Hund mit Leishmaniose adoptieren?

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Hallo zusammen,

 

ich mache mir gerade Gedanken, ob es vertretbar ist, einen Hund mit Leishmaniose aus dem Ausland zu adoptieren. Mir hat auf einer Vermittlungsseite eine junge Hündin

gefallen, die mitsamt ihren 2 Welpen eingefangen wurde. Die Welpen wurden bereits vermittelt (bevor man erfahren hat, dass die Hündin Leishmaniose hat).

Interessenten hatten die Hündin bereits für sich reservieren lassen. Es wurde ein Test auf Mittelmeerkrankheiten gemacht und dabei kam heraus, dass die Hündin an

Leishmaniose erkrankt ist Tieter 1:500.

Ich kenne mich nicht genug mit der Krankheit aus. Die an Leishmaniose erkrankten Hunde sind schwerer vermittelbar.

 

Wer von Euch hat einen Hund mit Leishmaniose - würdet Ihr so einen Hund nochmal adoptieren? Wie hoch sind die Kosten für Medikamente?

 

Liebe Grüße

 

Cony

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Der Titer sagt nichts aus, Infos findest du im Leishmaniose-Forum.

 

Ich würde es tun, käme aber auch mit den Konsequenzen klar. 

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Ich nicht :(

Stimmt, dass ein Titer erst mal nichts aussagt, da wären weitere Tests sinnvoll.
Wenn der Hund aber irgendwann erkrankt ist Leid, Sorge und hohe Kosten vorprogrammiert.
Der Hund meiner Freundin war an LM erkrankt und es war ein schreckliches Auf- und Ab, der Hund musste eine sehr teure Fütterung, die speziell auf seine Blutwerte abgestimmt war bekommen und hat tausende von Euro beim Tierarzt gelassen. LM ist nicht heilbar.

Die Krankheit muss nicht ausbrechen, aber wenn sie es tut?

Das sollte man sich sehr gut überlegen ;)

Informiere Dich gut, dass Leishmaniose-Forum ist ein guter Tipp. Lies Dir Erfahrungsberichte durch und dann wäge ab, was Du bereit wärst zu tun ;)
Ich habe Respekt vor den Menschen, die bewusst einen an LM erkrankten Hund zu sich nehmen, ich könnte es nicht.

Wenn ein Hund bei mir krank wird, ist das was anderes, dann ist es halt so, aber wissentlich? Nee.

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Hallo Cony,

Ich habe mir jetzt diverse Erfahrungsberichte durchgelesen. Ich würde es vermutlich auch tun. In einem Tierheim kann man diesen Hunden bestimmt kaum gerecht werden. :(

 

Allerdings müssten die Voraussetzungen stimmen. Genug Geld, genug Zeit und Energie. Jeder kranke Hund benötigt mehr Aufmerksamkeit. Bei Leishmaniose kann ja so viel kommen, was den Alltag erschwert oder auch akut gefährlich sein kann. Man muss die Ernährung und die Medikamente richtig einstellen und immer neu anpassen. Man beschäftigt sich vermutlich sehr sehr viel damit.

 

Problematisch kann auch sein, dass man den Hund evtl. nicht richtig auslasten kann, weil er körperlich stark beeinträchtigt und stressempfindlich ist. 

 

Mit viel Zeit und Geld und ohne andere Tiere oder kleine Kinder.... ja.

 

 

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Man sollte dabei auch immer im Auge behalten, daß es Sandmücken bereits in weiten Teilen Deutschlands gibt ( südlich bis ca. Kölner Raum) und die infizierten Hunde auch andere Hunde und Menschen dadurch anstecken können. Ich würde in den Sandmücken Gebieten aus diesem Grund davon Abstand nehmen. ( Kenne eine Hündin die definitiv hier angesteckt wurde, ob über Mücken oder die diversen Auslandspflegehunde des Besitzers sei dahingestellt, Baby war eine Wundenlutscherin und starb an der Leish 2015 mit 7 Jahren)

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vor 3 Stunden schrieb pixelstall:

Kenne eine Hündin die definitiv hier angesteckt wurde

 

Zwar ein Rüde, aber dito... :(

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Im Gegensatz zu Urlaubern, Nagetieren und Migranten aus südlichen Ländern, werden Hunde öfter gecheckt und bekomme einen Mückenschutz in den Nacken, wenn sie infiziert sind.

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Hä? Ich dachte, eine Übertragung von Hund zu Hund findet nicht statt? 

 

Edit: Habs nochmal nachgelesen. Kann wirklich passieren.

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vor 58 Minuten schrieb Freefalling:

Edit: Habs nochmal nachgelesen. Kann wirklich passieren.

 

 

Verschwindend geringe Wahrscheinlichkeit. Aber krass, dass gleich 2 User so einen Fall kennen. :o 

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Naja, irgendwie verbreiten sich Krankheiten. Normalerweise wohl über einen Wirt, bei Leishmaniose muss es wohl die Mücke oder ein Säugetier sein, das dann hier von Mücken gestochen wird und es weiter verbreitet.

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