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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo Zusammen,

 

vor einiger Zeit habe ich meinn frisch eingzogenen Hund (15kg) (meinen Dicken musste ich leider einschläfern, deswegen war ich hier auch nicht mehr aktiv) mit einem anderen Hund (30kg) in den Feldern spielen lassen. Beide Hunde kamen dann in unsere Richtung gelaufen und der große Hund ist in seine eigene Halterin gelaufen,

Das war ein unglaublich harter Zusammenprall, so etwas habe ich noch nie gesehen (und gehört). Der Hund ist ungebremst mit voller Wucht hinein. Die Halterin ist natürlich! von den Beinen gerissen worden und hat den eigenen Hund unter sich begraben - was den aber überhaupt nicht gestört hat.

Sie hat sich durch den Zusammenprall einen mehrfachen Bein - und Fußbruch zugezogen und musste 2x operiert werden.

 

Nun flattert mit eine Anzeige ihrer Versicherung ins Haus, da mein Hund an dem Unfall beteiligt war und nach einem Urteil des Oberlandesgericht Oldenburg alle Hundehalter zu gleichen Teilen dann haften, gleich welcher Hund nun den Sturz wirklich verursacht hat.

 

Ich bin total entsetzt. Davon abgesehen, dass mein Hund so einen Schaden gar nicht verursachen kann (und auch nicht hat!!), war mein Hund zu der Zeit nicht versichert oder angemeldet. Ich hatte sie erst ein paar Tage und hab sie nur von der Schleppleine genommen, damit "nichts" passiert beim toben.

 

Hat damit jemand Erfahrungswerte? Danke

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Ich würde mir einen guten Anwalt nehmen, denn der Schaden hört sich teuer an. 

 

Mit meiner HS-Hündin treffe ich derzeit öfter einen jungen sehr dynamischen Rüden. Er ist mit Sicherheit deutlich leichter als meine. Wenn die beiden dann Rennen und es meiner Hündin zu viel wird rennt sie mir auch in die Beine. Da ich selbst jemanden kenne der dadurch schwer verletzt wurde bin ich entsprechend drauf vorbereitet und habe die Hunde immer im Blick. Ob es ausschließt, dass es mich trotzdem mal umschmeißt weiß ich natürlich nicht. Meine Hündin rennt nie in mich rein, nur wenn sie von einem fremden Hunden gejagt wird und es ihr zu viel wird. Sie sucht dann wohl Schutz und für mich ist das dann ein Zeichen dass es für diesen Tag reicht. Ob das in eurem Fall auch der Grund war kann man wohl nicht sagen aber ich kann die Argumentation des Gerichts schon nachvollziehen, dass beide Hundehalter haften.     

 

Warum man mit einem Hund ohne Haftpflichtversicherung vor die Türe geht kann ich persönlich nicht wirklich verstehen. Es kann immer etwas passieren. Woher weißt du dass dein frisch eingezogener Hund nicht beißt, oder wegrennt und einen Autounfall verursacht? Wäre mir alles zu riskant. Erlebe aber beruflich immer wieder dass die Notwendigkeit einer Haftpflichtversicherung (auch für Menschen) absolut unterschätzt wird.  

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@Mimivi Gab es dritte, die das beobachtet haben? Wie gut kennst du diese Frau?

Das ist natürlich echt fies, daraus pauschal eine Teilhaftung machen zu wollen, wenn die Hunde gar nicht mehr gemeinsam interagiert hatten. Guter Anwalt ist insbesondere ohne weitere Zeugen bestimmt angeraten.:(

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Uih das hört sich nicht gut an.

 

Von einem Hund gehen immer latent Gefahren aus. Es gibt Urteile wo ein Hund einen Radfahrer nur durch sein erscheinen erschreckt hat. Der Halter des Hundes haftete trotzdem.  Wurde hier im Forum glaube ich auch diskutiert. 

 

Ein Anwalt wäre empfehlenswert.

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vor 5 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

 

Das ist natürlich echt fies, daraus pauschal eine Teilhaftung machen zu wollen, wenn die Hunde gar nicht mehr gemeinsam interagiert hatten.

 

Woraus schließt du dass die Hunde nicht mehr gemeinsam interagiert haben?

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Weil beide doch auf den Rückruf zu ihren Haltern reagiert hatten. Und die können nicht wirklich nah beieinander gestanden haben, weil sonst die Erstellerin das  nicht wirklich beobachten haette gekonnt, sie wäre da vermutlich mitgerissen worden oder zu sehr mit Ausweichen beschäftigt gewesen.

 

Die Beschreibung klang nach Abstand zwischen beiden.

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Von Rückruf lese ich nichts. Es reicht doch wenn die Halter einen Meter auseinander stehen damit einer hinfällt und der andere das beobachtet bzw. hört. Ausweichen tut eben keiner wenn er nicht damit rechnet.

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Stimmt:huh:- da bin jetzt von ausgegangen, weil ich es sonst nicht erlebe, daß beide mitten im Spiel  gleichzeitig zu jeweils ihren Haltern laufen, ohne daß ein Rückruf erfolgt.

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Das hört sich nicht gut an. Juristisch wichtig ist immer, wer beteiligt ist/war und das waren beide Hunde. Das Verursacherprinzip ist nicht klar zu trennen, da beide zusammen getobt haben und es letztendlich gleich ist, welcher Hund dann in die Beine der Geschädigten gerast ist. (Ist übrigens bei Autounfällen ähnlich.) Sehr wichtig wird sein, wie lange du deinen Hund schon unversichert hast, 2 Tage oder 2 Wochen. Es besteht die Pflicht zur umgehenden Versicherung (in Niedersachsen seit 2011 für Hunde, die älter als 6 Monate sind) und damit spaßen Gerichte nicht. Wenn du eine Rechtsschutzversicherung hast, sofort zum Anwalt; nichts unterschreiben, was dir die Gegenseite vorlegt, ohne vorher mit deinem Anwalt gesprochen zu haben. Ist denn dein Hund inzwischen versichert? Wenn nicht, wirst du wahrscheinlich auch hiermit ein Problem bekommen, da bereits ein Schadensfall vorliegt, den zwar die Versicherung rückwirkend auf keinen Fall ausgleichen wir, aber sie entscheiden sich dann häufig, keinen Vertrag abzuschließen.

 

Solltest du eine private Haftpflicht haben, dann melde dich mal bei deiner Versicherung und schildere den Vorfall.

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Naja, so ganz gleichgültig ist es nicht, wenn ein 10kg Hund in dich hineinrennt hat das andere Folgen als bei 50 kg, wenn die Hunde wirklich nicht mehr miteinander interagiert hatten... je nachdem, ob man sich gut kennt würde ich noch einmal mit der Frau reden.

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