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Hundeforum Der Hund
Ferun

Noch Raufen oder schon Mobbing?

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vor 3 Minuten schrieb Freefalling:

Femo mobbt auch. Wobei ich das nochmal trenne. 

 

- Jagen mit Festhalten. Das macht er bei Hunden, mit denen er sich schon wohl fühlt, die schneller sind als er, aber lieber rennen als raufen. Das ist eigentlich kein Mobbing, aber natürlich auch nicht schön. Macht er z.B. bei Suhna (von Zurimor) oder Saga (von Patlican). Dreht sich das Spiel um, ist alles unproblematisch. Manche Hunde merken, dass er stoppt, wenn sie sich umdrehen und nutzen das. 

 

 

Aber das ist Mobbing, zumindest was man darunter versteht ;)

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Das ist für mich kein Mobbing.

*einfach mal einklinke*

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vor 32 Minuten schrieb benno0815:

@Graustufe: Ich finde, das sieht aus wie Hüteverhalten. ;) So sehen Hunde auch an Schafen aus.
Würde ich nicht als Mobbing, sondern umgelenktes Hüteverhalten sehen ;)
Kannst Du sie denn nicht mehr stimmlich dirigieren, wenn sie an die Haxen geht? ;)

Bei Aruna und Sikari kenn ich mit Stimme unterbrechen, wenn das Spiel zu wild wird, dann fahren sie einen Gang runter ;)
Bei ihnen wechseln aber auch immer die Rollen zwischen Häschen und Jäger.

 

Klar kann ich ihr sagen, dass sie es lassen soll. Das mache ich meistens auch, das hält dann allerdings nur für ein paar Sekunden und dann macht sie weiter. Also wird sie angeleint wenn sie es übertreibt. 

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vor einer Stunde schrieb marcolino:

 

Gerade beim vermeintlichen "Spiel" lernen Hunde aber oft in Obhut des Menschen, dass Mobben Spaß macht (es wird die Position des Stärkeren erfolgreich ausgenutzt) ... und ERLAUBTES, wenn nicht sogar ERWÜNSCHTES Verhalten ist - und zwar erlaubt und/oder erwünscht VOM MENSCHEN.

 

 

 

Wieso ist die "Position des Stärkeren ausnutzen" mobbing?

Vlt habe ich ein anderes Bild davon. Daher: was genau bedeutet das für dich?

 

Einfach nur seine Stärke ausspielen? Zb schneller Rennen können als andere?

 

Mir erscheint das zu pauschal. 

 

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@benno0815

Nein, das ist Jagen. Also hinterherrennen und festhalten. Die Motivation ist ja wichtig. Er will den Hund nicht grundsätzlich vom Rennen abhalten, er will ihn fangen. Deswegen bremst er auch, sobald der Hund sich umdreht. Sehr oft rennt er dann auch seinerseits weg und will gejagt werden. Bei Saga und ihm war das exakt so. 

Ich dachte, das sei typisch windhundmäßig. 

 

Beim Mobbing (was so oder so ähnlich aussehen kann), will er den Hund deckeln. Da fasst er nicht nur in die Kuppe, sondern zieht den Hund runter, wenn er kann und passt dann auf, dass der nicht aufmuckt. (Schlimm, ich weiß)

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Zitat

Umgangssprachlich ausgedrückt bedeutet Mobbing, dass jemand – zumeist am Arbeitsplatz, aber auch in anderen Organisationen – fortgesetzt geärgert, schikaniert, in passiver Form als Kontaktverweigerung mehrheitlich gemieden oder in sonstiger Weise asozial behandelt und in seiner Würde verletzt wird. Eine allgemein anerkannte Definition gibt es nicht. Die meisten Forscher betonen laut Christoph Seydl folgende Gesichtspunkte:

Verhaltensmuster: Mobbing bezieht sich auf ein Verhaltensmuster und nicht auf eine einzelne Handlung. Die Handlungsweisen sind systematisch, das heißt, sie wiederholen sich ständig.

Negative Handlungen: Mobbingverhalten kann verbal (zum Beispiel Beschimpfung), nonverbal (zum Beispiel Vorenthalten von Informationen) oder physisch (zum Beispiel Verprügeln) sein. Solche Handlungen gelten üblicherweise als feindselig, aggressiv, destruktiv und unethisch.

Ungleiche Machtverhältnisse: Die Beteiligten haben unterschiedliche Einflussmöglichkeiten auf die jeweilige Situation. Eine Person ist einer anderen Person unter- beziehungsweise überlegen. Dazu ist kein Rangunterschied nötig. Eine Ungleichheit kann durch die bloße Anzahl bedingt sein: Viele Personen gegen eine Person.

Opfer: Im Handlungsverlauf bildet sich ein Opfer heraus, das infolge ungleicher Machtverhältnisse Schwierigkeiten hat, sich zu verteidigen.[10]
https://de.wikipedia.org/wiki/Mobbing

Ist jetzt zwar am menschlichen Beispiel, aber egal ;)
Nach dieser Definition würde ich ein Schikanieren der anderen Hunde, so wie Freefalling es beschreibt, auch als Mobbing bezeichnen.
Als was würdest Du es denn bezeichnen, @acerino ?

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vor 3 Minuten schrieb Freefalling:

@benno0815

Nein, das ist Jagen. Also hinterherrennen und festhalten. Die Motivation ist ja wichtig. Er will den Hund nicht grundsätzlich vom Rennen abhalten, er will ihn fangen. Deswegen bremst er auch, sobald der Hund sich umdreht. Sehr oft rennt er dann auch seinerseits weg und will gejagt werden. Bei Saga und ihm war das exakt so. 

Ich dachte, das sei typisch windhundmäßig. 

 

Beim Mobbing (was so oder so ähnlich aussehen kann), will er den Hund deckeln. Da fasst er nicht nur in die Kuppe, sondern zieht den Hund runter, wenn er kann und passt dann auf, dass der nicht aufmuckt. (Schlimm, ich weiß)

Oh, das klingt ja anders, dann habe ich Dich falsch verstanden, ich dachte, er lässt es tendentiell nicht zu, dass jemand rennt ;)

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Manches von dem, von dem ihr hier sprecht, würde ich nicht als Mobbing, sondern als Maßregeln bezeichnen. Wenn es zuweit geht, genauso unerwünscht.

 

Meine Hunde sind/ waren nun nicht so sportlich unterwegs wie eure, das Verhalten aber etwas gemäßigter ähnlich.

 

Die erste Hündin maßregelte ihre Tochter nach dem Motto - wer bist du schon, DU darfst sowas hier gar nicht.

Das Verhalten von Amy und Lumi erinnert mich daran. Bei uns endete es jedoch in einem sehr stilisierten gegeneinander Aufbäumen und Zähne aneinander schlagen und dann Köpfe wegdrehen und absenken und weggehen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Hündinnen untereinander schon klar stellen wollen, wer hier nun das Sagen hat, über dem anderen steht. Ich weiß, es wird heute verworfen und ich will auch keine Diskussion über Dominanz. Aber ich möchte doch den Begriff "nach Status strebend" auf die Terrierweiber, die ich kenne, anwenden wollen.

Und damit geht einher, dass die Hündin anderen manches verbieten will. Und das würde ich nicht als Mobbing bezeichnen.

 

Kissy maßregelt andere Hunde, die sich über längere Zeit in ihrer Nähe befinden und sie sich in ihren Augen unbotmäßig - zu aufgedreht, hysterisch, zu wild, zu laut - verhalten. Sie bremst sie dann aus durch Querstellen und durch Anstupsen mit der Schnauze. Und sie bellt sie dann kurz an.

Dies würde ich auch nicht als Mobbing bezeichnen. Je länger sie nun bei uns ist, desto weniger findet sie es notwendig, am Anfang, vermutlich auch geprägt durch die Kämpfe mit ihren Ex - Mithündinnen, war es ausgeprägter.

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Ich glaube, Mobbing unter Hunden hat viele Gesichter. ;)


Die ätzendste Form finde ich, ist die wenn mehrere sich ein "Opfer" suchen, einen Angsthasen, einen älteren, sehr jungen oder sonstwie anderen Kandidaten und diesen gemeinsam trietzen, ohne auf dessen Beschwichtigung, Unterwerfungsgesten, Schutzsuchen oder Lautäußerungen einzugehen.
Das kann ich überhaupt nicht ausstehen, da hört bei mir dann auch der Spaß auf, das würde ich weder bei meinen durch andere, noch durch meine bei anderen zulassen. :angry:

Sehe ich aber leider immer wieder auf Hundewiesen, Treffen mit Hunden, Hundeschulen, etc. :(

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Danke für die Aufklärung. Ich hatte das extra getrennt. :)

Wenn er einen Hund mobben will, dann darf der überhaupt nichts. Da hilft nur anleinen. 

Wenn er dieses Jagen zeigt, kann man ihn teilweise erfolgreichh ermahnen bzw. manche Hunde können, wie beschrieben, damit umgehen. Zu denen ist er dann insgesamt auch freundlich. 

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