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Hundeforum Der Hund
Gusar

Doch ein Barsoimädchen?

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Das ist richtig, aber hier ging es ja darum, daß das bei Rassehunden ganz besonders notwendig sei. Und da sehe ich ehrlich gesagt keinen Unterschied, weil Vermehrer es doch nicht durch die Kontrollen schaffen würden . Halbjährliche tierärztliche Gutachten und 10.000 Euro Vertragsstrafe bei Nichteinhaltung finde ich als Alternative wesentlich besser.

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vor 2 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Halbjährliche tierärztliche Gutachten

 

Kann man es beim Rüden denn überhaupt feststellen? 

 

Ich denke ehrlich gesagt wer ins Tierheim spaziert und sich mutwillig einen Rassehund holt um mit dem Welpen zu haben. Der würde seine Wege schon finden. :( 

Und wer kein Geld hat dem kann man auch keins nehmen. Bei trotz Verstoß von Auflagen guter Hundehaltung kann man den Hund dann vielleicht auch nicht wegnehmen und dann ... tja. Schaut das Tierheim in die Röhre.

Selbst wenn nicht im Zuchterband gezüchtet wird, kann man doch im eigenen "privaten Umkreis+Luftpost" eine kleine "Zucht" haben und offiziell ist nichts vorhanden. Dann sind die Welpen eigentlich mit Papieren, dann aber vielleicht billiger oder wie auch immer. Es gäbe sicher Käufer.

Schwierig. Sterilisation wäre eine Möglichkeit, da ist die Gefahr von Welpen gebannt und die hormonellen Schwierigkeiten bleiben meines Wissens eher aus. Ich finde es aber auch gut wenn man einen Hund weder sterilisieren oder kastrieren muss, wenn der Käufer beim Tierheim dann einfach Wort hält und keine Deckakte zulässt. 

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vor 3 Stunden schrieb Michelle003:

Kann man es beim Rüden denn überhaupt feststellen? 

Das bezog sich nur auf Hündinnen, insbesondere weil bei denen die Sterilisation anders als die Vasektomie beim Rüden wohl komplikationsbehafteter ist.

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https://info.vetevo.de/sterilisation-hund/?utm_medium=cpc&utm_source=adwords&utm_campaign=kastration-sterilisation&gclid=EAIaIQobChMIt9jV39Xo2gIVyLvtCh0UFwb-EAAYASAAEgIfXPD_BwE

Das ist eine der wenigen Seiten voon Kastrationsanbietern die wirklich über die Risiken aufklären. Ein vierfach erhöhtes Risiko für Miztumore und Hämangiosarkome insbesondere bei Hündinnen, ein dreifach erhöhtes Risiko für Rottweiler bei Knochenkrebs, ein dreifach erhöhtes Risikp für Schilddrüsenunterfunktion usw. das sind schon erhebliche Risiken, auf die sonst überaus selten bei diversen Tierarztpraxen und Kliniken hingewiesen wird. Größere Rassen sind dabei immer noch gefährdeter bei den Tumorrisiken (die bei ihnen ohnehin gesteigert sind- also steigert sich auch das absolute Risiko deutlich), nicht nur bei der Inkontinenz, die ja schon erwähnt wurde.

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vor 10 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Ein vierfach erhöhtes Risiko für Miztumore und Hämangiosarkome insbesondere bei Hündinnen, ein dreifach erhöhtes Risiko für Rottweiler bei Knochenkrebs, ein dreifach erhöhtes Risikp für Schilddrüsenunterfunktion usw. das sind schon erhebliche Risiken,

Ich möchte noch mal darauf hinweisen, dass es erhöhte Risiken sind - 3 Fach erhöht kann eine Steigerung von 30 auf 90%, aber auch ein Risiko von 3% statt 1% sein. Ob man das dann als erheblich empfindet, ist was anderes. 

 

Ich finde es wichtig, dass man bei Kastrationen nicht pauschal urteilt sondern das Tierwohl im Einzelfall versucht zu bewerten. Und natürlich darf man meinen, dass eine Kastration immer in jedem Fall gegen das Tierwohl geht - dann muss man das aber auch mit allen Konsequenzen meinen ( zum Beispiel das ein Ups- Wurf dämlicher Halter weniger schlimm wäre).

Ich glaube man kann sagen, dass wir es hier im Forum vor allem mit sehr gut informierten und engagierten Haltern zu tun haben. Draußen treffe ich durchaus Leute, bei denen ich froh bin, dass der Hund kastriert ist. 

 

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vor 14 Minuten schrieb Holo:

Ob man das dann als erheblich empfindet,

Diese Aussage ist, da sie sich im Zitat gerade u.a. auf Rottweiler bezieht, die ohnehin ein stark erhöhtes Risiko für Knochenkrebs aufweisen, schon sehr krass.

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Weißt du, Rassehunde interessieren mich überhaupt nicht -und Rassen mit solchen vorrausetzungen sollte man meiner Meinung nach nicht züchten - aber ich bezog mich auf Prozentzahlen.  

 

Aber du kannst das absichtlich falsch verstehen ganz toll.

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Prozentuale Zunahme, ohne absolute Zahlen, sind schon sehr schwierig zu bewerten, bzw eigentlich gar nicht.

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Mich interessieren dabei alle Hunde, ganz gleich ob sie einer Rasse angehören oder nicht.

Als ob Mischlinge nicht von den Risiken betroffen wären- das anzunehmen ist mehr als naiv. Ein defektes Gen bleibt ein defektes Gen, insbesondere beim autosomal dominanten Erbgang, auch beim Mischling, der dieses defekte Gen auch weiterverben kann, im schlimmsten Fall sogar mit anderen Defektgenen kombiniert. Verantwortungsvolle Zucht kann die Zahl der erkrankten Gene minimieren- leider züchten weitaus weniger Züchter auf Gesundheit als auf Schönheit- ein anderes Problem- aber dennoch, nur kontrollierte Zucht ist ein Mittel kranke Gene herauszuzüchten, unkontrollierte Vermehrung ist es nicht.

 

Wenn man bedenkt, daß insgesamt 61,4% der Golden Retriever an vor allem Hämangiosarkom und Lymphom erkranken (da sind die kastrationsbedingten Tumore enthalten) ist das schon eine sehr relevante Zahl, im Gegensatz zu Mammatumoren (deren Prävention ja immer mit Kastration beworben wird), deren Inzidenz im einstelligen Bereich liegt.

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vor 1 Minute schrieb gebemeinensenfdazu:

Mich interessieren dabei alle Hunde, ganz gleich ob sie einer Rasse angehören oder nicht.

Als ob Mischlinge nicht von den Risiken betroffen wären- das anzunehmen ist mehr als naiv. Ein defektes Gen bleibt ein defektes Gen, insbesondere beim autosomal dominanten Erbgang, auch beim Mischling, der dieses defekte Gen auch weiterverben kann, im schlimmsten Fall sogar mit anderen Defektgenen kombiniert. Verantwortungsvolle Zucht kann die Zahl der erkrankten Gene minimieren- leider züchten weitaus weniger Züchter auf Gesundheit als auf Schönheit- ein anderes Problem- aber dennoch, nur kontrollierte Zucht ist ein Mittel kranke Gene herauszuzüchten, unkontrollierte Vermehrung ist es nicht.

 

Wenn man bedenkt, daß insgesamt 61,4% der Golden Retriever an vor allem Hämangiosarkom und Lymphom erkranken (da sind die kastrationsbedingten Tumore enthalten) ist das schon eine sehr relevante Zahl, im Gegensatz zu Mammatumoren (deren Prävention ja immer mit Kastration beworben wird), deren Inzidenz im einstelligen Bereich liegt.

Ich hab doch nie behauptet Mischlinge wären nicht betroffen - ich bin nur der Meinung man sollte im Einzelfall entscheiden.

 

Und wenn wir uns einen Beispiel - Goldi ausdenken, dann wäre ich dafür, dass seine Besitzer sich umfassend informieren, und dann entscheiden, wie sie sein Tierwohl am besten gewährleisten können. 

 

Ich finde das toll Gusar, dass du einem Hund eine "2. Chance" bietest und es tut mir leid, dass das Thema so voll gemüllt wird. Ich trage da ab jetzt nicht weiter zu bei. 

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