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Hundeforum Der Hund
Katy1971

Schwarmwissen gefragt-komplett neuer Trainingsaufbau!

Empfohlene Beiträge

Guten Tag zusammen, *knicksmach*

 

da wir unseren Trotzkopf einfach nicht in den Griff kriegen, was andere Hunde angeht (Leinenpöbeln), haben wir nun beschlossen, nochmal die Hundeschule zu wechseln, bzw, den Trainer. Gibt nun Einzelstunden, weil Gruppenstunden mit direkter Konfrontation nicht fruchten, noch nicht mal im Ansatz.

Der neue Trainer arbeitet komplett anders. Kurz zusammengefasst ist es so, dass wir Sammy immer mit Leckerli belohnt haben, wenn er (vermeintlich) was richtig gemacht hat, nur war wohl zu 99% das Timing falsch. Es muss also komplett alles neu aufgebaut werden, was nicht funktioniert. Das ist die Leinenführigkeit, das ist das Bellen an der Leine, das ist seine Respektlosigkeit seinem Umfeld gegenüber. Belohnt wird nur noch für Sachen, die sitzen, wo man nichts mehr falsch machen kann (Sitz, Platz, Bleib, Abruf), oder weil die Sonne scheint, jedenfalls nicht mehr beim Training an sich. Alles soll über Stimme und Körpersprache laufen.

Soooooooooooo lange Vorrede....ich brauche neue Kommandos für folgendes:
- Fuß (für strenges bei Fuß)
-  eins für lockeres Leinelaufen, kurz und knackig am besten, oder für Freilauf, wenn man denn einfach mal weiter laufen will, ohne anzuleinen...

- eins als Ersatz für Nein, weil das ständig vorhanden ist, auch im normalen Sprachgebrauch

- Das Wichtigste überhaupt: ein Schlusswort als Abbruch beim Bellen, an der Leine und überhaupt.....

Das sollten natürlich keine Worte sein, die jeder benutzt!

Fällt euch dazu was ein, habt ihr Beispiele für mich?

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Wie wäre es denn mit einem Clicker / Markerwort um dein Timing zu verbessern / Timing einfacher zu machen?

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Beispiele, wie man was benennen kann, gibt es viele, z. B. hier mal was auf die Schnelle gefunden:

 

https://wissen-hund.de/signalwoerter-und-kommandos/

https://pfotenwelt.de/blog/12-hilfreiche-kommandos-fuer-hunde/

 

Bei uns ist Fuß = Fuß

Im Freilauf und dann mitkommen = Weiter/Vor

Nein und Schlusswort= Aus oder Schluss oder "Lass es jetzt mal sein, verflixt noch mal!" ;)

 

Was ich aber viel wichtiger finde, als das Wort ansich ist, dass du mit den jeweiligen Wörtern klar kommst und sie gut aussprechen kannst. Es bringt kein Wort was, wenn es hakt und man es nur zögerlich ausspricht. Manche Hundehalter nutzen dann auch eine andere Sprache, um das Kommando weicher hinzubekommen. Als Beispiel das "Platz" im Deutschen und das "Lay down" im Englischen. Da merkt man schon schön, wie man das Lay down, ich nenne es jetzt mal "singen" kann. Und weil es zwei Wörter sind, kann man auch vom Ton her mehr bewirken, als wenn man z. B. ein "Platz" ausspricht.  Bei Platz eine Betonung reinzulegen ist schwierig. :) 

 

 

 

 

 

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Beim Rüden hab ich ein "Mit mir" als Ersatz für Fuß eingeführt, weil er von klein auf auf meiner rechten Seite läuft, während die Hündin links ist. Ich wollte einfach ein anderes Wort für "Fuß", falls ich doch mal mit ihm die klassische UO laufe, wo er ja links ist.

 

Ansonsten gibts noch ein "Weiter", für alle die Fälle, wo er eben jetzt mal grad nicht am Wegesrand schnüffeln, pinkeln, gucken, etc soll.

 

Als Schlusswort habe ich "Ende".

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Was heißt Körpersprache und Stimme?

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vor 5 Stunden schrieb Katy1971:

jedenfalls nicht mehr beim Training an sich

 

darf ich kurz nachfragen?

 

Habt ihr schon Stunden beim neuen Trainer gehabt? Oder ist das erst mal die Vorabinformation und Theorie?

 

Ich kenne diese Trainingsansatz zwar, möchte aber anmerken, dass es anders ist als üblich. Lernt ihr denn parallel auch die Kommunikation und Körpersprache und nonverbale Führung? hmm, obwohl, du schreibst ja Körpersprache und Stimme. Worauf soll der Hund bei der Methode achten, auf beides, eher auf Stimme, eher auf Körpersprache, dann kennen ich diesen Ansatz wohl doch nicht so genau, ganz ohne Belohnung und ohne Klicker dann, ok......

 

Ich würde wahrscheinlich eher mit Zeichen und Lauten arebiten als mit neuen Kommandos. Aber ich verstehe den Ansatz ehrlich gesagt noch nicht so richtig.

 

Grundsätzlich sind dann ja Kommandos gut, die nicht so im normalen Sprachgebaruch so vorkommen, oft ist ja ein Problem, z.B. Fein oder Nein, dass es hier eher auf die Tonlage und Tonfall ankommt, was gesagt wird ist eher sekundär.

 

 

 

 

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Der Hund soll für jedes Kommando, das er eigentlich schon kennt,

aber unzuverlässig ausführt,  einen anderen Begriff erlernen

habe ich das richtig verstanden?

 

Dann würde ich in eine andere Sprache wechseln,

damit es Dir leichter fällt.

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@Hoellenhunde @BVBTom @KäptnKörk

Körperspache und Stimme. Ja, gute Frage, so genau weiß ich das noch nicht. Ich weiß nur, dass es eben nicht mehr über Belohnung geht, weil der Hund lernen soll, dass Leineziehen selbstverständlich nicht sein soll. Er hat es einfach zu tun. Wie das umzusetzen ist? Keine Ahnung. Er soll halt durch uns merken, dass bestimmte Dinge zu funktionieren haben, auch ohne irgendwas. Für mich ist das ehrlich gesagt suspekt, denn ein Hund, zumindest meiner, lernt doch am ehesten durch eine besondere Aufmerksamkeit und das ist eben Leckerlie.....mir gefällt das auch nicht, wenn ich ehrlich bin....

Wir hatten erst das Einschätzungsgespräch beim Trainer, der eben zu dem Schluss kam, dass der Hund uns kontrolliert und uns nichts zutraut. Daher auch das Pöbeln. Sammy meint, er muss das für uns regeln, was da kommt. Vor allem Hunde. Der Trainer hat das getestet, mit Hundeschulhunden und Sammy hat natürlich sein Bestes, bzw. lautestes gegeben und das, weil wir wohl unsicher auftreten. Das ist zwar richtig, aber nun ja....Lösungsansatz ist eben, dem Hund die Kontrolle zu nehmen und zwar nicht mit Leckerlie, sondern durch klare Ansagen.

Ins Englische zu wechseln haben wir uns auch schon überlegt. Mal schauen, was wir nehmen.

Wenn er in der Wohnung bellt, wenn er einen Hund sieht/riecht, dann funktioniert momentan "Lass das!" ganz gut. Draußen hingegen blendet er alles aus. Auch Leckerchen. Da ist er in seiner Welt.

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Ihr habt Zeigen und Benennen, so wir es bei den letzten drei Threads empfohlen wurde augenscheinlich nie richtig angegangen.

Bei Frust funktioniert Leckerlies-Gegenkonditionierung nicht.

Irgendwie liest sich das wie die typische "Alsoichhab'sjaechtpositivversuchtabernurmitdnleckerliesklapptjabeidemnicht" Nummer, die dann, weil nicht richtig ausgeführt zum aversiven Trainer wechselt.

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Ihr habt Zeigen und Benennen, so wie es bei den letzten drei Threads zum gleichen Thema empfohlen wurde, augenscheinlich nie richtig angegangen.

Bei Leinenpöbelei aus Frust funktioniert Leckerlies-Gegenkonditionierung nicht. Da braucht es eher eine kontaktermöglichende ritualisierte Begrüßungshandlung, die Aufregung und Druck herausnimmt, so daß auch Ruhe bewahrt werden kann, wenn Begrüßung nicht geht.

Irgendwie liest sich das wie die typische "Alsoichhab'sjaechtpositivversuchtabernurmitdnleckerliesklapptjabeidemnicht" Nummer, die dann, weil nicht richtig ausgeführt, zum aversiven Trainer wechselt.

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