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Hundeforum Der Hund
Katy1971

Schwarmwissen gefragt-komplett neuer Trainingsaufbau!

Empfohlene Beiträge

vor 38 Minuten schrieb Katy1971:

....mir gefällt das auch nicht, wenn ich ehrlich bin....

 

hmm, dann wird das nicht so funktionieren. Dann ist es auch nicht deins und ehrlich gesagt hast du ein gutes Bauchgefühl.

 

Klar muss ein Hund Regeln befolgen und klar, kann es auch sein, dass er euch nicht für voll nimmt und sein Ding durchzieht.

 

Das jetzt mit Verzicht und evtl, Strenge-Gehorsam jetzt zu machen,  nicht so meins.

 

Möchte aber auch den Trainer nicht in Frage stellen, er hat euch und den Hund kennen gelernt, aber, ich würde ganz genau hinsehen und hör auf dein Bauchgefühl.

 

Kann es vileleicht auch sein, dass du evtl. an deiner Einstellung arbeiten müsstest, bist du ruhig oder hast du schon Panik bevor überhaupt etwas los geht. Mit Ruhe, Verlässlichkeit und Vertrauen bekommst du das auch hin. Wenn dein Nein, ein echtes Nein ist, muss das noch nicht einmal laut sein, dein Hund versteht das dann, wenn er es gelernt hat, ganz gut. Problem hier, man sagt es viel zu oft. beim schnüffeln, beim ziehen, beim HUndekontakt, bei was auch immer. Ich gebe meist die Aufgabe, das man es mal zählt, du wirst dich wundern wie oft am Tag man "nein" zum Hund sagen kann. Dann ist es natürlich abgenutzt und der Hund nimmt dieses Kommando nicht mehr wirklich wahr.

 

Stop und Nein für mich die wichtigsten Kommandos und sollten nur eingesetzt werden, wenn es wirklich notwendig ist. Mein Stop sage ich nur noch ein paar mal im Monat z.B. oder beim Training evtl.

 

zeigen und benennen und Belohnung im richtigen Moment wäre auch für mich der Schlüssel und Eindeutigkeit von euch.

 

Vielleichst macht du mit diesen Informationen von hier erst mal 1-2 Stunden beim Trainer und schaust dir das an, evtl. hat er ja auch gute Ideen und kann es dir zeigen, ich bleibe leider eher skeptisch.

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Also NOCH haben wir den Trainer nicht gewechselt. Das ist mal Punkt eins. Und von aversiv hat auch keiner was geschrieben. Ich schrieb, dass noch nicht so wirklich klar ist, was da kommen würde und das ist auch das, was mich verunsichert. Klar ist nur, dass er umlernen soll, bzw. wir. Der Trainer sagte ausdrücklich, dass er nicht über Schmerzen arbeitet!

Ja, ich gebe zu, dass wir nicht sonderlich geduldig waren, weil er einfach ausblendet, das wir überhaupt da sind. Außerdem braucht es dazu regelmäßige Hundesichtungen und die sind nicht immer gegeben. Es gibt Tage da sehen wir nicht einen Hund....

Ich gelobe aber, dass ich mich noch heute mit dem Thema beschäftigen werde!

 

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vor einer Stunde schrieb Katy1971:

@Hoellenhunde @BVBTom @KäptnKörk

Körperspache und Stimme. Ja, gute Frage, so genau weiß ich das noch nicht. Ich weiß nur, dass es eben nicht mehr über Belohnung geht, weil der Hund lernen soll, dass Leineziehen selbstverständlich nicht sein soll. Er hat es einfach zu tun. Wie das umzusetzen ist? Keine Ahnung. Er soll halt durch uns merken, dass bestimmte Dinge zu funktionieren haben, auch ohne irgendwas. Für mich ist das ehrlich gesagt suspekt, denn ein Hund, zumindest meiner, lernt doch am ehesten durch eine besondere Aufmerksamkeit und das ist eben Leckerlie.....mir gefällt das auch nicht, wenn ich ehrlich bin....

Wir hatten erst das Einschätzungsgespräch beim Trainer, der eben zu dem Schluss kam, dass der Hund uns kontrolliert und uns nichts zutraut. Daher auch das Pöbeln. Sammy meint, er muss das für uns regeln, was da kommt. Vor allem Hunde. Der Trainer hat das getestet, mit Hundeschulhunden und Sammy hat natürlich sein Bestes, bzw. lautestes gegeben und das, weil wir wohl unsicher auftreten. Das ist zwar richtig, aber nun ja....Lösungsansatz ist eben, dem Hund die Kontrolle zu nehmen und zwar nicht mit Leckerlie, sondern durch klare Ansagen.

Ins Englische zu wechseln haben wir uns auch schon überlegt. Mal schauen, was wir nehmen.

Wenn er in der Wohnung bellt, wenn er einen Hund sieht/riecht, dann funktioniert momentan "Lass das!" ganz gut. Draußen hingegen blendet er alles aus. Auch Leckerchen. Da ist er in seiner Welt.

 

Klingt nach einem aversiv arbeitenden Trainer mit vorsintflutlichen Erklärungen (=Bullshit)...

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Psychische Gewalt-dauerhaftes "Training" über Frustration und Einschränkung- ist auch aversiv.

das wurde in diesem Thread mal "probiert":

 

und recht neutral hier aufgenommen- die Erstellerin hat sich nicht mehr gemeldet um Erfolge zu verkünden...

 

Es gibt bessere Methoden, vor allem mit nachhaltigerer Wirkung, die das Vertrauen und Selbstvertrauen nicht kaputtmachen und die damit nachhaltiger wirken. Deine Zweifl sind berechtigt.

 

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Hi *knickszurückmach* :D

 

du, ich greife das hier mal auf von dir:

 

vor 56 Minuten schrieb Katy1971:

Er soll halt durch uns merken, dass bestimmte Dinge zu funktionieren haben, auch ohne irgendwas. Für mich ist das ehrlich gesagt suspekt, denn ein Hund, zumindest meiner, lernt doch am ehesten durch eine besondere Aufmerksamkeit und das ist eben Leckerlie.....mir gefällt das auch nicht, wenn ich ehrlich bin....

 

Dir sagt dein Bauchgefühl: "Das ist nicht wirklich was für uns ... :think:", und das 

 

- sehe ich genauso

- wird in Form einer "sich-selbst-erfüllenden-Prophezeiung" dazu führen, dass auch diese Trainings"methode" nicht das erwünschte Ergebnis bringt

- wird dieser weitere Anteil in dem Topf des "was haben wir nicht alles schon ausprobiert-Sammelsuriums" zu noch mehr Unsicherheit zwischen dir und deinem Hund führen

 

Meinem Gefühl nach hast du ein Problem damit, "Härte" zu zeigen ... und ich gestehe: das gefällt mir :)

 

Wenn Härte die einzige Möglichkeit ist, ein FAMILIENMITGLIED dazu zu bekommen, sich umgangsverträglich zu verhalten ... dann läuft etwas in der Familie schief.

 

Die Analyse des Trainers finde ich gar nicht grundsätzlich falsch - aber die Schlüsse die er daraus zieht und der Weg, den er dazu einschlägt, schon.

 

Das ist deckungsgleich mit deinem oben zitierten Gefühl.

 

Du bist lieber liebevoll und voller Verständnis statt "hart" zu deinem Hund?

 

Das ist keine Schwäche - und erst Recht keine Schwäche in Bezug auf die Durchsetzungsfähigkeit, gleich gegenüber wem (also auch nicht deinem Hund).

 

Nutze dieses Verständnis und die liebevolle Art als deine STÄRKE - sei nicht hart, sondern HARTNÄCKIG.

 

Am 1.5.2018 um 08:31 schrieb Katy1971:

- Fuß (für strenges bei Fuß)
-  eins für lockeres Leinelaufen, kurz und knackig am besten, oder für Freilauf, wenn man denn einfach mal weiter laufen will, ohne anzuleinen...

 

- eins als Ersatz für Nein, weil das ständig vorhanden ist, auch im normalen Sprachgebrauch

- Das Wichtigste überhaupt: ein Schlusswort als Abbruch beim Bellen, an der Leine und überhaupt.....

 

Übe diese Sachen noch mal in zunächst reizarmer Umgebung - und achte darauf, dass der Hund dies auch macht.

Dabei bleibst du liebevoll und freundlich - aber hartnäckig.

 

Beim "Nein" kannst du selber an dir arbeiten - übe, es bewusst einzusetzen, lerne, das "Nein" kontrolliert anzuwenden.

Das wird etwas dauern (mentales Training ist dabei sehr hilfreich - dabei stellst du dir Situationen vor, bei denen du besonders oft ein "Nein" einfließen lässt und gestaltest sie "in deinem Kopf" so, dass du das Nein gezielt einsetzt und gezielt im weiteren Verlauf weglässt).

 

Ganz wichtig: Zu Beginn ist ein "Nein" eine sehr schwammige Anweisung an deinen Hund, denn ein "Nein" bedarf einer Alternative: "Was denn sonst?".

 

Lass also einem "Nein" eine Alternative folgen, z. B.:

 

"Nein - wir gehen jetzt nicht weiter zu diesem Hund und du bellst wie verrückt; wir gehen jetzt erst mal auf Abstand".

Diese Alternative freundlich durchführen, auch unterstützt mit Leckerchen - und zwar als Verstärker nutzend für jeden Schritt, den dein Hund mit dir MIT AUF ABSTAND geht :)

 

Probleme bei der Leinenführigkeit löse ich in der Kombination "Doppelleine" und "Du DARST hin - aber gemeinsam mit mir, ohne Ziehen".

 

Leinenführigkeit heißt für mich: Der Hund ist sich dessen bewusst, dass wir durch die Leine verbunden sind und nimmt beim Wahrnehmen seiner Interessen auf mich insoweit Rücksicht, dass er diesen Interessen nachkommt OHNE mich durch die Gegend zu ziehen.

 

In der ersten Phase dieser neuen Wahrnehmung von "Leine/angeleint sein" gehe ich Objekten, zu denen mein Hund nicht hinsoll, weiträumig aus dem Weg; belebte Objekte lasse ich in großem Abstand PASSIEREN - heißt: Ich stelle mich mit dem Hund so weit abseits, dass wir dort in Ruhe (ohne Stresszeichen des Hundes) warten können, bis das Objekt vorbei ist.

 

Erst wenn sich beim Hund das Bewusstsein etabliert hat, durch die Leine mit dem Menschen verbunden zu sein und darauf Rücksicht zu nehmen, kann ich Schritt für Schritt üben, mit dem Hund ohne zu Ziehen auch mal NICHT dem Interesse des Hundes nachzukommen.

 

Ich denke, dein Bauchgefühl wird mit der Methode dieses Trainers stark kollidieren ...

 

Hattest du dir schon mal Tipps für Trainer in deiner Nähe geholt?

 

 

 

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