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Hundeforum Der Hund
Freefalling

Jagen - kommt das mit dem Alter?

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padme hatte vor Ca einem halben Jahr ziemlich ähnliche Anwandlungen. Klingt für mich nach Langeweile. 

Sie ist ebenfalls ein Hund mit größerer Distanz, hört super, alles top. Und plötzlich hab ich die Ignoranz zu spüren bekommen. Vor allem wenn wir oft die bekannte Strecke gelaufen sind. Plötzlich wurden die Wege ausgelotet, raus aus dem sichtfeld (hat sie sonst nie gemacht). Man wurd beim Pfiff zwar angeguckt, aber dann wurde einfach wieder umgedreht.

Tatsächlich bin ich dazu übergegangen mehr Abenteuer Spaziergänge zu machen. Zusammen! Genauso wurden neue Übungen eingeführt. Und ich wechsel regelmäßig die Umgebung und strecken. Macht es nicht nur für den Hund spannender, sondern auch für mich :) (dennoch lasse ich sie 80% immernoch laufen wie sie mag) 

sie war immer sehr eigenständig. Hat sich hauptsächlich selbst beschäftigt, oder mit anderen Hunden. Mittlerweile braucht sie mehr meine Aufmerksamkeit. Wir machen suchspiele, bauen kleine hüpf- und slalomspiele ein, Sachen aus dem Wasser fischen. Hunde werden spezifischer ausgesucht, es wird aktiv versucht vermehrt mit mir zu toben und irgendwann kennt man jedes hasenloch auf altbekannten wegen, deswegen mehr Abwechslung. Es hat sich wirklich schnell wieder eingependelt, aber ich musste mich neu auf Spaziergängen auf sie einstellen. 

 

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Ich muß auch darauf achten, daß genug abwechslung, Input und NEUES dabei ist, wenn z.B. der Partner stillschweigend bekannte Strecken ablatscht macht sie währenddessen auch komplett ihren Film, mit Jagen usw., hatte ich schon erzählt. Da der Hund keine Langeweile kennt, sorgt er dafür, daß es keine gibt.:)

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vor 1 Stunde schrieb Freefalling:

Nach unserem Umzug in die Stadt war es schwieriger mit dem Freilauf. Man stand mehr rum und ich glaube, dass er aus Langeweile angefangen hat nach Kaninchen zu gucken oder auch Mülleimer zu kontrollieren. Er hatte da leider auch einige Mal schon den Erfolg, dass er Kaninchen verfolgt hat.

 

Jetzt ist es so: Ich rufe ihn, er guckt, aber kommt nicht. Er läuft dabei meist parallel im Straßenhundtrab und macht irgendwas. Ich weiß nicht, ob er Spuren verfolgt, er hat die Nase nicht am Boden. Manchmal will er nur nochmal irgendwo was gucken. Er läuft auch überall rein, in jeden Garten, wenn er kann. Das hat er schon immer gemacht, aber sonst reichte ein kurzer Hinweis von mir und er hat es gelassen. Jetzt hatten wir schon einige echt peinliche Momente. 

 

Der Rückruf hat jetzt auch schon ein paar Mal versagt. Wobei wir den wahrscheinlich wieder drauf kriegen mit höherer Belohnung. 

 

Mehr irritiert mich dieses Ignorieren. :huh: Er läuft nicht weg, aber wo er früher geguckt hat, dass er den Anschluss nicht verliert, rechnet er sich jetzt aus, wie lange ich wohl bis zur Straße brauche und sprintet im Zweifel 100m hinterher.

 

Hm, ist das nicht alles ziemlich normal, wenn er nicht gerade bespaßt oder trainiert wird? Ich würde das jetzt "begleitetes Streunen" nennen oder "die tägliche Arbeit" verrichten :), also die Gegend in einem gewissen Radius vom Halter entfernt nach neuen Gerüchen abchecken und alle möglichen Tierspuren verfolgen. Reiner Hundekram, mit dem sie sich halt (mehr oder weniger ignorant) beschäftigen, wenn sie allein sind (was vielleicht der Punkt ist). Womöglich ist er jetzt aus dem Spielalter raus und hat einfach keine Lust mehr auf Spiele mit dir und anderen Hunden. Er glaubt vielleicht, er kennt dich jetzt, da kommt nichts Überraschendes mehr und was du bisher zu bieten hattest, interessiert ihn nicht mehr. Er sieht auch, dass du gehandicapt bist und ihm nicht wegläufst, denn du bewegst dich nicht oder sehr langsam. Da hat er wohl einfach keinen Grund mehr, auf dich und deine Ansagen zu achten und macht sein Ding.

Ich hab da immer so das Bild von einem unsichtbaren Band zwischen Hund und Halter im Kopf, das unbedingt dick genug bleiben muss, weil sie sich sonst einfach komplett selbstständig machen. Ich würde auch sagen, versuch was Neues, Attraktives anzubieten, falls das energiemäßig und körperlich noch geht, und mach ihm allermindestens klar, dass dir der Rückruf extrem wichtig ist.

 

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Klingt ein bisschen wie Strolch. Neben dem interessant sein würde ich auch probieren, ihn möglichst wenig zurück zu rufen. 

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Nach Jagen hört sich das für mich nicht an. Da wäre dann nichts mehr mit Abrufen. Bei meinem hat das Jagen mit einem Jahr angefangen.

 

Für mich hört es sich nach erwachsen und selbständig werden an. Er kennt dich inzwischen gut, kann einschätzen wie schnell du gehst und dann kann er auch hinterherspurten oder einen größeren Radius wählen. Mein Hund hat auch ungefähr in dem Alter das große Interesse an anderen Hunden verloren. Die Umwelt wurde ihm da wichtiger.   

 

 

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Genau - nicht all zu oft rufen (auf Dauer nervt das wohl jeden Hund ständig gerufen zu werden - machst Du ja sowieso nicht, wie du geschrieben hast). Und wenn dann würde ich nicht auf irgendwelche brenzlige Situationen warten sondern ihn ab und an mal rufen wenn er gerade sowieso zu Dir schaut und nichts interessantes hat. Und das dann ordentlich schon während des laufens belohnen (so freuen und belohnen als wenn er es das erste mal macht). Das stärkt wieder den Rückruf.

Dann würde ich mich unberechenbarer machen. D.h. wenn er sich das nächste mal (nach dem zu Dir schauen) rum dreht und weiter schnüffelt - einfach ebenfalls rum drehen und in die andere Richtung laufen oder quer Feld ein von ihm weg - das wird er dann nämlich gar nicht mitbekommen. Wenn er dann das nächste mal zu Dir schaut wird er ziemlich überrascht sein wie weit weg Du bist. Genau in dem Moment nochmal rufen und freuen wenn er angestürmt kommt. So lernt er das er mehr auf Dich achten muss wenn er Dich nicht verlieren will. Die nächste Stufe wäre heimlich verstecken.

 

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3 Jahre alt, so ein bestimmtes Alter.

 

Sie werden "ERwachsen", wollen ihre (ihre!) Aufgabe finden.

 

Im Pflegelalter davor probieren sie alles aus,machen jeden Unsinn.

Dann nehmen sie aus den vielen abwechslungsreichen Angeboten ihre für sie passenden heraus.

 

Kurz gesagt, Lux, Yerom wachten super gerne, sie liefen mit mir ihre Runden, um die Umgebung zu informieren und sich bemerkbar zu machen.

Sie übten super gerne mit mir dieses Sitz-Platz-Bleib-Gedöns usw.

Ballspiele oder so was wurde doof.

(Schäfis eben)

Aber Ball bringen, das war super.

 

Lucie entdeckte zunehmend ihre Rennspiele, Suchen,Vorstehen, sowas eben.

Dass was die Schäfis so machen ist ihr zu doof.Da hütet sie lieber das Sofa.

Also muss ich sie mit ihren Interessen auslasten.

 

Ramse wird gerade drei Jahre alt.

gestern beim Laufen übers Feld zeigte er mir deutlich,wie langweilig das ist.

Er setzte sich hin und lies uns vorlaufen, rannte dann los, wenn wir ihn riefen.

Also Sitz-Platz-Fuss usw.

Lucie verfolgte Spuren, entdeckte Maulwürfe/Mäuse  usw.

 

jetzt ist es meine Aufgabe, Ramse spielerich aus zu lasten,mit seinen Dingen, sonst düst er uns weg auf Spaziergängen, zuuu laaangweilig.

 

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Hört sich für mich auch eher nach erwachsen werden und 'abnabeln' an... klingt gar nicht nach jagen. Eher 'Langeweile' gepaart mit gewachsenem Selbstbewusstsein.  

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Arvid das erste und einzige Mal mit 7 gejagt,er ist  hinter einem Fuchs her .

 

Wir haben uns auf einmal ist keinmal geeinigt,aber ich habe es nicht vergessen  ;) .

 

Ich  stelle bei Arvid in jedem Lebensjahr eine neue  Eigenheit fest oder zumindest verändert sich etwas. 

 

Erwachsen ist er schon länger,  aber  heute ist er eben älter erwachsen als mit drei .

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vor 2 Stunden schrieb Renesis:

So lernt er das er mehr auf Dich achten muss wenn er Dich nicht verlieren will. Die nächste Stufe wäre heimlich verstecken.

 

So lernt er, dass der Mensch unzuverlässig ist.

 

Meine Hunde würde das von mir wegtreiben.

 

Einen Hund wie Femo könnte es zum "Kontrollieren" bringen.

 

 

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