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Hundeforum Der Hund
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Am 2.5.2018 um 15:20 schrieb Zenta:

 

Es gab dieses Thema hier ja erst. Ich schütze meine Hunde nur durch Absuchen. Bei den Kurzhaarigen klappt das noch relativ gut bei den 2 wuschligeren eher schlecht. Die Zecken die ich dann angesaugt finde ziehe ich mit den Fingernägeln raus und gut ist es. Ich kenne bisher keinen Hund der durch einen Zeckenbiss erkrankt ist, bestreite aber nicht dass es diese gibt. Glaube aber dass das Risiko, verglichen mit den ständigen Chemiebomben, klein ist. Ich selbst empfinde auch recht wenig Ekel vor den Zecken, bzw. bin sie gewöhnt. Früher haben die Katzen die Zecken nach Hause gebracht jetzt die Hunde.  

Schön, wenn Du so zurechtkommst.
Leider ist die Gefahr einer Infektion durch Zeckenbiss recht hoch.
Meine Hündin war an Ehrlichiose erkrankt, später kam nach einem Zeckenbiss auch Borreliose hinzu. Das sind keine schönen Krankheiten und bedeutet viel Leid für einen betroffenen Hund (und seinem Menschen auch) :(
In den letzten Jahren sind hier einige Hunde an Babesiose (Hunde-Malaria) gestorben, da sich die Dermacentor-Zecke auch in Deutschland weiter ausbreitet.
Das Risiko kleinzureden, bringt nichts und es sollte jeder gut überlegen, ob und wie er seinen Hund vor diesen gefährlichen Krankheiten schützt ;)

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Hatte sich deine Hündin in Deutschland mit Ehrlichiose infiziert?

 

Ich hatte ja geschrieben dass es wohl durchaus Krankheiten beim Hund durch Zecken gibt, ich kenne aber keinen und das obwohl ich schon durch meine Tierschutzarbeit zu relativ vielen Kontakt habe. Ich sehe daher die Gefahr dass ein Hund in Deutschland schlimm erkrankt relativ gering. Borreliose kann gut behandelt werden. Daher steht für mich die ständige Behandlung mit Chemie in keinem Verhältnis. Wenn ich mit meinen Hunden in den Süden fahren würde würde ich kurzfristig behandeln.

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Nein, sie hat die Ehrlichiose in Griechenland bekommen, die Borreliose in Deutschland, mittlerweile gibt es Ehrlichia canis auch in Deutschland.
Gut behandelbar, Borreliose? Finde ich ganz und gar nicht, man kann nur mit wochenlanger Antibiotikagabe die Aktivität zurückdrängen, meist kommen die Erreger in Schüben zurück. Sehr schmerzhafte Gelenkproblem, neurologische Probleme, Schmerzen. Das findest Du harmlos? Ich nicht.
Von einer Babesiose mal ganz abgesehen...

Soll ja jeder machen, wie er meint, aber zu sagen, dass das Risiko von zeckenübertragenen Krankheiten gering sei, finde ich absolut nicht angemessen.
Ich glaube kaum, dass jemand aus Spaß ein Nervengift auf seinen Hund packt ;)

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vor 9 Stunden schrieb benno0815:


In den letzten Jahren sind hier einige Hunde an Babesiose (Hunde-Malaria) gestorben, da sich die Dermacentor-Zecke auch in Deutschland weiter ausbreitet.
 

 

Kennst du persönlich mehrere Hunde die sich in Deutschland an Babesiose angesteckt haben und daran gestorben sind? Wenn ja in welchem Teil von Deutschland lebst du?

 

Es gibt durchaus andere Methoden als Antibiotika bei einer ausgebrochenen Borreliose. Ich selbst und eine gute Freundin wurden erfolgreich behandelt. Es dauert seine Zeit aber wirkt. Ich kenne vom Erzählen einen Hund der vor über 10 Jahren Borreliose hatte. Lt. Angabe der Besitzerin war das Problem nur, dass man erst nicht gewusst hat woher seine Beschwerden kommen. Dann mit Antibiotika war es schnell gut. Inzwischen ist dieser Hunde15 Jahre alt. 

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vor 8 Stunden schrieb benno0815:

Nein, sie hat die Ehrlichiose in Griechenland bekommen, die Borreliose in Deutschland, mittlerweile gibt es Ehrlichia canis auch in Deutschland.


Soll ja jeder machen, wie er meint, aber zu sagen, dass das Risiko von zeckenübertragenen Krankheiten gering sei, finde ich absolut nicht angemessen.
Ich glaube kaum, dass jemand aus Spaß ein Nervengift auf seinen Hund packt ;)

 

Macht einen großen Unterschied dass der Hund sich die Ehrlichiose aus Griechenland mitgebracht hat. Die Gefahr für die Hunde sich mit schlimmen Krankheiten anzustecken ist im Süden deutlich höher, ich glaube das ist uns glaube ich allen klar. Daher sollte schon unterschieden werden wo die Infektion stattgefunden hat.

 

Dass jemand aus Spaß ein Nervengift auf seinen Hund macht glaube ich auch nicht aber viele wissen gar nicht dass es ein Nervengift ist oder machen sich sonst einfach zu wenig Gedanken über die Nebenwirkungen die sich ergeben können auch ohne dass man diese sofort sieht. Von tierärztlicher Seite erfolgt in der Regel zu wenig oder keine Aufklärung um bewusst abwägen zu können.

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Naja, dass Ungeziefermittel giftig sind ist ja irgendwie logisch

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Dass sie nicht für jede Spezies giftig sein müssen aber auch. Ich kaue ja auch Xylit-Kaugummis.

 

Die meisten Neu-HH haben doch einfach nur auf dem Schirm, dass man etwas gegen Zecken und Flöhe machen muss, sprechend den TA oder den Fr€$$nap§-Mitarbeiter darauf an (oder werden bei TA-Besuch daran erinnert *) und bekommen dann wie selbstverständlich ein Spot-On oder Halsband verkauft. Wir setzen auch nur auf Alternativen, weil ich mich lieber unabhängig informiere (und ein hiesiges Reformhaus für Schwarzkümmelöl wirbt).

 

*Und die TÄ machen das auch nicht (immer) aus Profitgier. Sie wollen nur einfach nicht dafür haften, wenn ein Hund an Babesiose erkrankt und halten sich deshalb lieber an ihre Leitlinien, in denen eben nichts von Kokosöl steht.

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@KuK

Wieso sollte ein Reformhaus unabhängiger informieren, als sonst ein Verkäufer?

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doppelt doppelt

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Am 4.5.2018 um 21:28 schrieb Nebelfrei: Wieso sollte ein Reformhaus unabhängiger informieren, als sonst ein Verkäufer?

 

 

Tut es wahrscheinlich nicht. Die Werbung, die mir schon öfter aufgefallen war, war für mich aber ein Anlass, die Spot-Ons nicht als Selbstverständlichkeit hinzunehmen, als der erste Hund ins Haus kam. Die unabhängigen Informationen habe ich mir woanders beschafft. 

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