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nyan

partielles bellen/fiepen im Auto

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Hallo,

 

mein fast 4 Monate alter Welpe gibt mir bei einer Sache ein Rätsel auf.."durchdachtes" bellen/fiepen im Auto.

 

Ich schildere mal 2-3 Situationen wo es immer auftritt:

 

Weg zur Arbeit, Hund liegt im Kofferraum, sagt nix, steht zwischendurch nur mal auf und guckt aus dem Fenster, legt sich auch wieder hin wenn nichts spannendes ist etc. Also bis dahin alles normal und im Rahmen und er scheint recht entspannt zu sein.

Fahre ich aber ins Parkhaus (Anmerkung: ich arbeite in der Innenstadt einer Großstadt und für den Parkplatz zahle ich, daher keine Option woanders zu parken) geht das Gekläffe und Gefiepe los. Er kann vorher noch gelegen haben, aber sobald ich den Bordstein zum Parkhaus überquere springt er auf.

Das ganze geht dann solang bis ich einen Parkplatz gefunden habe. Die Intensität scheint tagesformabhängig zu sein.

Sobald das Auto dann steht ist wieder Ruhe (da hat er schnell begriffen das ich nicht aussteige wenn er rumhibbelt).

Sobald ich das Auto verlassen habe um zum Kofferraum zu gehen geht es wieder los bis ich am Kofferraum angekommen bin. 

Dann herrscht wieder Ruhe... auch da, er hat schnell begriffen das nix passiert wenn er nicht ruhig ist.

 

Da ich während der Bellsequenzen keinen Einfluss auf ihn habe und in beiden Situationen nichts aussitzen kann bin ich ratlos wie ich ihm da helfen kann.

 

Nächste Situation:

Fahrt nach Hause, sobald ich zum Carport rolle geht das Gebelle und Gefiepe wieder los bis ich stehe.. selbe wie im Parkhaus. Auto steht, Hund ist ruhig, ich steige aus, Hund bellt, ich bin am Kofferraum, Hund ruhig.. 

 

Gleiches zeigte er auch als er noch auf dem Rücksitz mitgefahren ist, nur konnte ich ihn da ggf. noch ablenken, da ich Reichweite.

 

Er zeigt dieses Verhalten auch wenn ich durch sehr grünes/waldiges Gebiet fahre und da an einer Ampel stehe. Sobald ich weiterfahre ist auch wieder Ruhe.

 

Er wird reine Vorfreude sein, u.A. auch natürlich dem Alter geschuldet, aber evtl. hat jemand noch einen Tip was ich tun könnte, damit es sich nicht ritualisiert.

Im Parkhaus ist das nämlich etwas ätzend, da ich dort das Fenster runter machen muss um die Schranke zu öffnen und es hallt enorm dort.

 

Aus dem Parkhaus raus, oder von zu Hause losfahren etc ist kein Problem.

 

Wohl nur die Vorfreude auf "es passiert was, egal was"

 

Ansonsten läuft es wirklich tadellos mit ihm.

 

Jemand eine oder zwei Idee/n? :D

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Ja, für mich klingt es auch nach Aufregung/Vorfreude. Ich finde es ja süß, dass er begriffen hat, dass er zum Aussteigen ruhig sein muss und dann kurz vorher artig runterfährt :D Macht es natürlich nicht einfacher, dass wieder abzugewöhnen.

 

Könntest du irgendwo durch die Gegend fahren und dann ganz unvermittelt anhalten, so dass er vorher nicht dazu kommt Krawall zu machen, weil er damit nicht gerechnet hat? Und dann natürlich ganz doll loben. Oder geht es schon los, wenn du sehr langsam wirst?

 

Ansonsten: Voll tanken und jedesmal, wenn er loslegt: Wenden und Weiterfahren... 

 

Könnte zum üben vielleicht jemand auf dem Rücksitz mitfahren und ihn immer dann belohnen, wenn er gerade ruhig ist und ablenken, wenn er Krawall macht?

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Hallo Nyan,

mein Pep war am Anfang, allerdings während der ganzen Autofahrt, so ein Beller. Da ging es richtig ab im Auto, in einer enormen Lautstärke.

Ich denke es war ihm ganz einfach "unheimlich", so wie deinem Hund eben das dunkle Einfahren in die Garage, der Carport oder Waldgebiet ( also auch dunkel) unheimlich ist.

Da mein Hund bei mir auf dem Rücksitz sitzt, hatte ich es mit einer Hundebox probiert, dazu noch Clickern wenn's mal ruhig war und ich glaube es hat maximal 2 Wochen gedauert und wir hatten das im Griff.Heute ist er ein sehr entspannter Automitfahrer.

Probier doch zusätzlich auch noch mit ihm zu Fuß in eine Parkgarage zu gehen, bei uns ist z.B. ein Supermarkt mit überdachten Parkplätzen, da bin ich abends dann mit Leckerlis

bewaffnet hingegangen, einfach damit er sich an das Dunkel und die anderen Geräusche gewöhnt.Viel Erfolg !

 

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Hallo Frau Pepinger,

danke für die Antwort :)

 

Wir gehen ja auf dem Rückweg zu Fuß wieder ins Parkhaus, da läuft er problemlos mit. Es ist sogar der selbe Weg den ich mit dem Auto reinfahre, da es kürzer ist. Ebenfalls fährt er mit im Fahrstuhl ohne Angst etc pp.

 

Er zeigt das Verhalten auch nicht, wenn ich tatsächlich mit ihm irgendwo hin fahre um laufen zu gehen. Da ich gerne in Wälder fahre, kennt er das hell/dunkel Szenario daher und da gibt es keinen Mucks. Das kommt dann erst wenn ich ausgestiegen bin und zum Kofferraum gehe.

 

Von der Straße zum Carport sind es rund 6-7m. Er fängt an sobald ich den abgesenkten Bordstein überfahre und der Kofferraum selbst ist weitestgehend nichtmal überdeckt vom Dach des Carports, sprich es wird hinten nichtmal dunkel.

 

Ob ich es dann auf das hell/dunkel schieben kann, schwer zu sagen, müsste ich weiter beobachten.

Nur bleibt das Problem des vom Fahrersitz aus nichts tun können, ausser er fährt wieder auf der Rückbank, was ich sicherheitstechnisch langsam kritisch finde (bis rund 10kg trau ich den Karabinern noch, danach langsam nicht mehr).

 

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vor 26 Minuten schrieb Annali:

Könntest du irgendwo durch die Gegend fahren und dann ganz unvermittelt anhalten,

 

Hallo Annali, auch dir danke :)

 

Das Szenario hatte ich gestern, ich hab ihn extra mitgenommen um 40km weiter etwas abzuholen. Sprich 45min Hinfahrt, 5 Minuten im Kofferraum warten und 45 Minuten zurück. Einfach damit Autofahrten für ihn nicht nur in spannenden Dingen endet (er findet halt noch ALLES spannend, selbst eben nach Hause kommen ).

 

Als wir dann zu unserer rechten einen großen Wald hatten, bei Tempo 80, fing das gejaller wieder an, hörte aber auf als wir dran vorbei waren. Auf dem Rückweg hat er dann nichts gesagt, evtl. weil es dann zu unserer linken lag ^_^. Tempo interessiert ihn nur wenig, ich könnte ja auch ne Vollbremsung zum Spaziergang machen, so vermutlich sein denken. 

 

Hach ja, ich mag ja kreative Hunde, ich freu mich schon auf die Pubertät :wub::lol:

 

Mal gucken ob ich meinen morgendlichen Beifahrer dazu animiert bekomme sich nach hinten zu setzen um der Kröte Kekse in die Schnute zu stecken solang er ruhig ist. Bei dem hab ich nur etwas Sorge um das Timing.. und meine Kröte braucht es schon sehr genau. Alternativ lass ich ihn fahren und ich schieb Kekse rein, das sollte wohl die sinnigere Lösung sein.

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Hallo Nyan,

ehrlich gesagt kann ich mit der Vorfreude nichts anfangen. Auf was freut sich dein Hund denn so wenn er mit zur Arbeit fährt? kommt er da in einen

Hundekindergarten, wird bespaßt und mit Leckerlis überhäuft? Was ich damit meine, mein Vorgänger Hund zeigte dieses Verhalten (also bellen und fiepen ) wenn wir von der Straße

auf den Parkplatz vom Hundeplatz eingefahren sind. Vorfreude pur ! im Auto und dann bis wir vor dem Gatter zum Hundeplatz standen, jaaaa! alle Kumpel da, Spiel, Spaß und Schokolade.

Allerdings zeigte er dieses ununterbrochene Bellen auch ,wenn ihm etwas suspekt vorkam,

Z.B. er sollte auf dem Platz durch ein Tunnel gehen, oder der Ball war im Haus hinter der Gardine und er kam nicht hin, hinstellen und bellen was das Zeug hält. Ich habe es dann als Hilferuf gedeutet. Hilf mir, ich komm da nicht weiter.

 

Das mit dem Heimfahren mag ja mit der Vorfreude noch gehen aber freut sich der Hund nach z.B einem Spaziergang wirklich soooo arg nach Hause zu kommen?

Also ich bin sicher kein Experte, das sind einfach mal so meine Gedanken und vielleicht auch Anregung  in verschiedene Richtungen zu denken.

Und dein Hund ist ja erst 4 Monate, sicher alles spannend aber vielleicht auch manchmal beängstigend oder nicht einzuordnen?

Bist du schon mal durch ein Tunnel gefahren? und wie ist es nachts? kann der Hund tatsächlich jeden Wald den er aus dem Auto sieht als tolles Revier einordnen?

 

 

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Parkhaus bei der Arbeitsstelle, Carport zu Hause, Waldgebiete wegen Gassi, Stadt/Ampeln ein ständiges stehenbleiben und anfahren (könnte ja eine Haltestelle zum Aussteigen sein).

So wie du es beschreibst klingt es für mich als würde er immer genau dann beginnen zu bellen wenn er vermutet das nun ausgestiegen wird. Also vermutlich tatsächlich Freude/Aufregung, das man aussteigt, er nun mitgehen darf und was für Eindrücke heute wohl zu finden sind. 

 

Ich denke deine Idee jemand anderen fahren zu lassen und hinten mit dem Hund zu trainieren ist gut. :) So würde ich das wohl auch probieren. 

 

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