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Hundeforum Der Hund
gatil

Dominanz und Rudelführer: kurze Erklärung der heutigen Sichtweise

Empfohlene Beiträge

vor 6 Minuten schrieb Renegade:

 

 

Kannst du bitte mal Beispiele geben?

 

Vieles taucht doch hier im Forum immer wieder auf:

 

Handfütterung - Futter nur nach Leistung bzw. wohlfälligem Benehmen. Fressen erst nach Aufforderung.

Alphawurf.

Knurren nicht erlaubt. Wird sogar bestraft.

Erziehung über Strafen (Leinenruck, etc. tausend Sachen).

 

Das ist natürlich eine ganze Menge an Details.

 

Es geht mir in erster Linie um eine allgemeine neue Sichtweise.

 

Festhalten möchte ich:

Kooperation, die sich lohnt anstelle von Kontrolle und Unterwerfung.

 

 

 

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vor 24 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Der muss wissen, wo sein Platz ist!"

"Ich bin der Chef/Rudelführer/Alpha!" 

"Unterwerfung ist bei Hunden normal!"

 

etc.

 

Dieses "Wissen" wird unreflektiert von Hundehalter zu Hundehalter gegeben,

 

du wirst mit Sicherheit deine Gründe und Erfahrungen hier gemacht haben und ich bin mir bewusst, dass es für dich ein ganz wichtiges Thema ist.

 

Dennoch möchte ich schreiben, dass es auch andere HH gibt. Ich kenne sehr sehr viele die so reden oder besser gesagt so geredet haben, es aber nicht mal im Ansatz so gemeint und umgesetzt haben wir du es siehst und mit der echten Konsequenz daraus du auch recht hast.

 

Ich bin gerade 4 mal die Woche in verschiedenen Hundeschulen und in einem Verein unterwegs, ich höre es dort in der Tat jede Woche mehrfach und ich habe zu 95 % eher unwissende HH gegenüber, die nach kurzem Gespräch meist sagem, "ach so, wusste ich so gar nicht", danke das du es mir mal gesagt hast.

 

bei den anderen, ich denke diese bringen dich auf die Palme, hast du völlig recht, leider erreichen wir diese nur ganz schlecht, die sind weder im Forum, noch in einer Hundeschule. Habe da von so manchen Hundeclub nach dieser wirklich alten Schule schon viel auf die "Fresse" (nur verbal, nicht wirklich) bekommen. Die sind wirklich manchmal Beratungsresistent.

 

 

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vor 3 Stunden schrieb gatil:

"Da sind sie wohl der Rudelführer oder ist das die kleine Hündin? Weil sie die hochnehmen? Wenn die so andere Hunde angeht, ist sie wohl die dominate in ihrem Rudel?" Usw.

 

 

vor 3 Stunden schrieb gatil:

Was sagt ihr dann, welche Worte wählt ihr?

 

Kommt natürlich sehr darauf an, wer da fragt und wieviel Zeit du investieren willst bzw kannst.

 

Ganz simpel kann man es doch mit einer Familie oder je nach dem wie es bei euch ist, einer WG verlgeichen.

Zum Teil verschiedene Pflichten, Rechte, Kompetenzen, je nach Individuum, aber grundsätzlich eine Gemeinschaft, die versucht mehr oder weniger harmonisch zusammen zu leben 

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vor 14 Minuten schrieb Hoellenhunde:

 

Ich bewerte nicht so sehr den Begriff, den die Menschen nutzen, sondern den Umgang mit dem Hund, den ich sehe und er ist genau das, was hier beschrieben habe. Spreche ich die Leute an, kommt:

 

"Der muss wissen, wo sein Platz ist!"

"Ich bin der Chef/Rudelführer/Alpha!" 

"Unterwerfung ist bei Hunden normal!"

 

etc.

Dieses "Wissen" wird unreflektiert von Hundehalter zu Hundehalter gegeben

 

Bist du eigentlich Hundetrainerin?

 

Ich finde es immer sehr schade, dass es bei dir immer nur Gut und Schlecht zu geben scheint.

Kaum hast du eines der Reizwörter, siehst etwas, das du aus dem Kontext deiner Belesenheit verdammen musst, schon geht es  los:

Die, die es so (gut) machen wie du, wird es vermutlich kaum geben.

Aber dafür jede Menge derer, die alten, überkommenen Lehrmeinungen anhängen. Sie machen es schlecht.

 

Ob du siehst, dass es auch etwas dazwischen gibt, dafür habe ich in deinen Posts eigentlich keine Belege gefunden.

Was ist denn mit denen, die hier genannt werden?

 

vor 5 Minuten schrieb BVBTom:

@Hoellenhunde 

 

 

 

Ich höre auf dem Platz jede Woche ich bin Alpha, ich kenne mich aus, mein hurt spurt, na und, nach ein paar Wochen reden sie dann anders, sehen manche Dinge auch evtl. anders. Ohne das ich Ihnen sage, dass das alles völliger Unsin  hast und deine Einstellung  schlimm und oldschool

 

Und ganz oft sind es diese HH, die es überhaupt nicht so umgesetzt haben wie wir es hier immer schreiben und es verbinden, die lieben Ihre Hunde und wollen alles dafür machen und es lernen.

Sie benutzen gerade nur die falschen Worte weil sie es nicht besser wissen.

 

 

 

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@BVBTom

Ich bin locker. 

 

 

@Renegade

Möchtest du nun ernsthaft auf diese Unterstellungen noch gehaltvolle Antworten?

 

Ich sehe eigentlich so gut wie nie Leute, die von "Rudelchef" reden, aber nicht in die Allmachtfantasie verfallen. 

 

Ich berichtige diese Leute auch nicht, ich sage ihnen, dass ich das ganz anders sehe/wie ich es bei meinen Hunde handhabe und lebe es vor. Mehr nicht. Höchstens berichtige ich sie, wenn jemand meint, Akuma sei "dominant".

 

Einzig die Leute, die Rat bei mir suchen, die werden sanft darauf gestoßen, dass der Rudelführerquatsch eben nicht auf ihre Hunde zutrifft. 

Aber die wollen Hilfe und wissen bereits, dass ihr Umgang nicht die gewünschten Ergebnisse bringen.

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vor 26 Minuten schrieb gatil:
 

 

Vieles taucht doch hier im Forum immer wieder auf:

 

Handfütterung - Futter nur nach Leistung bzw. wohlfälligem Benehmen. Fressen erst nach Aufforderung.

Alphawurf.

Knurren nicht erlaubt. Wird sogar bestraft.

Erziehung über Strafen (Leinenruck, etc. tausend Sachen).

 

Das ist natürlich eine ganze Menge an Details.

 

Es geht mir in erster Linie um eine allgemeine neue Sichtweise.

 

Festhalten möchte ich:

Kooperation, die sich lohnt anstelle von Kontrolle und Unterwerfung.

 

 

 

 

Danke, aber: Nein, das meinte ich nicht.

Du gingst von einer Begegnung bei einem Spaziergang aus und hattest davon ausgehend den Wunsch, der HH kurz aber prägnant zu erzählen, wie Hunderziehung heute geht. Oder sie zumindest zum Nachdenken anzuregen.

Das wird kaum gelingen, wenn du ihr schilderst, welche falschen Erziehungsmaßnahmen du aus einem Forum kennst.

 

Die Kurzformel, die du bisher vergeblich gesucht hast, sehe auch ich nicht.

Dafür ist das Thema viel zu komplex.

 

Überdies ist mit derartigen Belehrungen eine ganze Menge Fingerspitzengefühl gefragt, wenn der so Angesprochene nicht gleich zumachen soll.

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Die, die es nicht besser wissen, zu erreichen.....

 

Den Vergleich mit der Familie finde ich gut.

Ich selbst benutze auch oft den Vergleich Welpe/ Hund - Kleinkind.

So hatte ich erfolgreich verhindert, dass ein ungestümer unerzogener Jungschäferhund für 2 Monate in eine Hunde"internat" weggegeben wird und stattdessen die Leute mit ihm eine Hundeschule (hoffentlich) besuchen werden. Ich habe damit argumentiert, dass bei unerzogenen Kleinkindern auch die Eltern lernen müssen, wie man es richtig macht und nicht die Kinder in ein Umerziehungslager kommen sollten (wobei "richtig" ja nun schwierig zu definieren ist, aber die maßgeblichen Leute haben wohl verstanden, was gemeint war).

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gatil möchte denen doch gar nicht sagen: "Das höre ich auch in Foren und das falsch". Es waren Beispiele, wie du sie auch im Polar findest, wo Menschen diesen Rudelführerquatsch glauben. 

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vor 11 Minuten schrieb Hoellenhunde:

 

@Renegade

Möchtest du nun ernsthaft auf diese Unterstellungen noch gehaltvolle Antworten?

 

 

 

Ich habe geschildert, wie ich dich durch den Großteil deiner Posts bisher wahrgenommen habe.

Unterstellen wollte ich dir nichts. Sorry, wenn das so bei dir angekommen ist.

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Ich habe nich in einem Hunde"fach"forum angemeldet, da gehe ich von einer anderen Grundlage aus.

 

Leute, die mich fragen, wie sie was trainieren sollen, hören nicht mal das Wort "Verstärker" von mir.

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