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Hundeforum Der Hund
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Dominanz und Rudelführer: kurze Erklärung der heutigen Sichtweise

Empfohlene Beiträge

vor 3 Minuten schrieb acerino:

Andererseits sind die Gehegewölfe in ihrer Lebenssituation bzgl der sozialen Struktur viel eher mit unseren Haushunden vergleichbar als eben mit echten gewachsenen Familienverbänden/Rudeln.

 

Nope. Hunde sind generell anders in ihrer Sozialstruktur. Es ist also doppelt ungünstig das zu vergleichen. 

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:lol:

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Kommt die Erklärung noch?

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Ich sage fremden Personen nichts zur generellen Erziehung ihrer Hunde, außer sie signalisieren, dass sie an einem Austausch interessiert sind. 

Einfach weil ich schon zu oft erlebt habe, wie nervig und nicht hilfreich das ist. Welche Meinung man da vertritt, ist erstmal zweitrangig.

 

Was ich schon formuliere, sind Ich-Botschaften. Ich erzähle, wie wir das machen. Das reicht doch. 

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Also wenn ich das hier richtig verstanden hatte ging es ja auch gar nicht darum, auf der Hundewiese andere Hundehalter mit Vorträgen zu überfallen. Sondern eher darum, wenn man eh schon ins Gespräch kommt über diese Themen, wie man dann möglichst niedrigschwellig einen Einstieg in die modernere Sichtweise findet - oder hab ich das jetzt falsch aufgefasst?

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Hab ich auch so verstanden. Und ich finde es am einfachsten, dann von uns zu erzählen. Da kann der andere dann drauf eingehen oder nicht.

Ganz schlecht ist ein Einstieg mit “Da sollte man jetzt aber mal... “

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Ich finde es auch leichter, zu sagen:

“Mein Hund wird auch schnell nervös und bellt. Wenn ich ihn dann noch anmotze, ist alles vorbei. Seit ich ihm die Hunde schon vorher zeige und freundlich mit ihm rede, verknüpft er das alles positiver.“ - “Aber man kann doch nicht nur freundlich sein, der Hund muss mir gehorchen, der soll schon merken, dass mir das nicht passt. Der muss Respekt vor mir haben.“ - “Bei uns ist es so: Je mehr ich mich aufrege, desto weniger hat er das Gefühl, dass ich die Situation im Griff habe. Und schön wäre es ja, wenn er nicht nur ruhig wäre, sondern entspannt.“

 

Da fühlt derjenige sich nicht angegriffen, kann überlegen, ob er mehr hören will oder nicht. Je allgemeiner man einsteigt, desto eher wird es als Angriff empfunden. 

 

Schön ist, wenn man etwas sagt, das den anderen erleichtert. Beispiel: Hund plättet im Freilauf alle kleineren Hunde. HH geht danach grob mit seinem Hund um, um ihn zu maßregeln und ärgert sich sichtlich. Ich sage: “Na der hat ja viel Energie.“ :D - „Der hat damit letztens erst angefangen, ich glaube, der stellt jetzt die Rangfolge in Frage. Das ist so anstrengend.“ - “Ach Rangfolge... Meiner war auch mal so.“ 

Das ist dann das Signal: Es kann wieder besser werden. ;) Und meist wird dann gefragt, wie wir das trainiert haben. Und dann erzähle ich und lasse nebenbei meine generelle Haltung einfließen. 

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Ich versuche auch bei "also bei uns ist das so und so" zu bleiben. 

 

Häufig kommt dann aber etwas in der Art:

"Also das würde bei dem ja nicht funktionieren. Das ist ja auch ne ganz andere Rasse/ein ganz anderer Mix. Da muss man so und so."

 

Ist dann auch idR das Ende weil mir dazu auch nichts mehr einfällt. Ich vermeide es generelle Aussagen zu treffen, weil das zu schnell einen Rattenschwanz nach sich zieht. Auf den ich schlicht keinen Bock habe.

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@Naschkatze

Genau, aber spätestens wenn derjenige öfter so etwas hört, setzt sich was in Gang. 

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vor 13 Stunden schrieb marcolino:

@Renegade Ich weiß :)

 

Allerdings verstehe ich (...)

Selber mit gutem Beispiel voran gehen, ist da eigentlich das erste Mittel der Wahl - denn selbst wenn es Anderen nicht zugute kommt und bei ihnen nichts bewirkt: Zumindest unser eigener Hund profitiert davon.

 

 

 

Weiß ich! :)

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