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Bero

Voll auf Spannung

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Obwohl er eigentlich ein sehr liebebedürftiger Hund ist legt mein kleiner AB Rüde manchmal ein komisches verhalten an den Tag. Da ich ihn schon seit kleinauf habe hatten wir schon immer eine sehr starke Bindung- er war bei uns in der Wohnung und hat immer bei mir geschlafen. Jetzt ist er mittlerweile 17 Monate alt und ein stämmiger Kerl geworden, ich laufe mit ihm in einer kleinen Stadt gassi & habe ihn deshalb nicht jeden Tag auf dem Feld. Jedoch gehe ich mit ihm des öfteren aufs Feld das er sich mal auspowern kann. Ich kann mit ihm problemlos ohne Leine gehen, er bleibt von Anfang an schon in meiner Nähe und traut sich nicht weit weg von mir. Jedoch verwandelt er sich desöfteren in eine anderen Hund,wedelt mit dem Schwänzchen und geht auf mich los, er beißt immer wieder und wieder...wenn ich ihn dann nach 10 Minuten soweit auf dem Boden gezehrt habe das er sich langsam beruhigt hat leine ich ihn sofort an und er wird wieder ganz normal. Ich sehe das er das nicht aus Aggressivität macht es sieht für mich eher aus als wäre es ein Spiel für ihn. Für mich ist es dann schon anstrengend ihn wieder zu Beruhigen.

er geht auch genau so ab auf Stöcken etc er wird ein richtiges Tier und will alle Stöckchen im Wald haben. Wehe du fässt einen an- so schnell kannst zu nicht schauen und er kommt gesprungen und holt sich ihn. Manchmal kann ich einen Stock für kurze Zeit in der Hand halten aber er setzt sich voll auf Spannung vor mir und würde am liebsten schnell hoch springen. Langsam wird das echt zum Problem kann mir einer weiter helfen ? 

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@Bero So wie Du das beschreibst und händelst wird das auf Garantie nix. Gemäss Deinem Beschreib bist selbst voll auf Spannung und der Hund beisst Dich und wedelt mit dem "Schwänzchen"? Sei mir nicht böse für meinen offenen ehrlich gemeinten Worte: Du brauchst dringendst Unterstützung eines guten Hundetrainers. Besser heute als morgen! Schreib mal woher Du bist, vielleicht kommt jemand aus Deiner Gegend und kann einen guten Trainer empfehlen!

Bitte bis dahin keine Wurfspiele, Stöckchen oder Dergleichen mit der Fellnase spielen! Der Wuffel dreht zu schnell hoch, und Du scheinst zu unsicher zu sein um dies adäquat unterbinden zu können!

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Am ‎13‎.‎05‎.‎2018 um 20:44 schrieb Bero:

AB Rüde

 

Was ist das?

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vor 6 Minuten schrieb Juline:

 

Was ist das?

 

American Bullog

 

Ich schliesse mich mit Trainer und zwar versiertem an, am besten einer, der mit Beutetrieb was anfangen kann ;)

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Zunächst einmal: das Kerlchen ist 17 Monate alt, also eindeutig ein "Pubertier". Da ist es ersteinmal normal, dass er Grenzen austestet und übermütig ist. Ob man da schon einen Trainer braucht - oder einfach Geduld und immer dran denken, das ist ein schwieriges Alter, das wird auch wieder besser.

 

Am 13.5.2018 um 20:44 schrieb Bero:

er beißt immer wieder und wieder...

 

Beißen ist ein großes Wort. Kommt es zu Verletzungen? Oder könnte man das auch als reichlich übermütiges Spiel deuten?

 

Apropos Stöckchenspiele ... wenn so ein Stöckchen unglücklich ins Maul kommt, kann das verdammt schlimme Folgen haben. Ich würde NIEMALS Stöckchen zum Spielen werfen.

 

Am 13.5.2018 um 20:44 schrieb Bero:

wenn ich ihn dann nach 10 Minuten soweit auf dem Boden gezehrt habe

 

Warum denn gleich derart aversive Methoden? Spielabbruch, weitergehen (mit leichter Aufforderung zum Mitkommen) würde sicherlich genügen.

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Das ist kein "Beutetrieb", der Hund ist so überdreht und erregt, dass er da nicht mehr klar denkt. 

 

1. Schritt: nicht mehr hochdrehen

2. Wenn er hochdreht, ihn nicht mehr wie ein Westernheld zähmen, sondern souverän abbrechen, sich vom Objekt wegbewegen und zwar langsam und gelassen

3. Im häuslichen Umfeld Stressoren ausmerzen - bekommt er genügend Ruhe? Hunde sind Tagdöser und brauchen zwischen 18-22 Stunden Ruhe pro Tag! Je nachdem wie aufregend die Tage zuvor waren, würde ich das "Auspowern" zurückfahren und auf mentale Beschäftigung durch Nasen"Arbeit" draußen setzen.

 

4. Trainer ja, aber bitte sag uns, wo du wohnst, bevor du an den nächsten Raubtierdompteur gerätst...

 

 

Außerdem muss das kein gutes Zeichen sein, dass dein Hund sich nicht weit weg traut, es könnte auf Umweltunsicherheit hindeuten, weswegen er erst recht wieder hochdrehen könnte. Darf er denn schnuppern? Bzw. hat er gelernt, dass er auch Hundedinge tun darf, d.h. bei einem Junghund: macht er was anderes außer "Auspowern"? Junghunde werden zu viel "Spielen" und "Rennen" geschickt und kommen dann nicht mehr runter, was sich mitunter so äußern kann. 

 

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Lässt sich nicht editieren:

Ich glaube auch nicht, dass der Hund die "Grenzen austestet". 

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Anstatt einseitiger Überforderung kann es genausogut Unterforderung sein mit Gegendruck'spiel' infolge des Untenhaltens. Auch ist denkbar, daß dem Hund nie korrekt Beisshemmung gelehrt wurde  oder man versäumt hat, mit Beissalternativen zu operieren.

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Ich kenne keinen unterforderten Hund, er das macht. Alle, die sowas in der Art gezeigt haben, waren das Gegenteil. Es taucht oftmals dann auf, wenn der Hund "ausgepowert" wird. Unterforderung zeigt sich gerne anders.

 

Ich habe die Thematik auch mit Trainern besprochen. Selbiges Ergebnis. 

D.h. natürlich nicht, dass es nicht auch Unterforderung sein könnte, es ist aber eher unwahrscheinlich.

 

Es kann freilich auch was ganz anderes sein.

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Unser Hund zeigt so ein Verhalten auch nicht bei Unterfoderung, sondern eher, wenn er "drüber" ist. Gerade wenn ihr nicht jeden Tag auf Feld, Wald und Wiesen unterweg seit, dreht er dann vielleicht schnell auf, weil er das "auskosten" möchte.
Ich handhabe das so, dass immer wenn mein Hund mir das Stöcken/Spielzeug wieder wegschnappen will (vor allem während ich noch aufhebe) unterbreche ich, was ich gerade tue und beende das Spiel, fertig.
Inzwischen sind wir soweit, dass ich ihn in Sitz schicke und ihm sage, dass er warten soll. Dass hat er inzwischen gut verstande. Ansonsten breche ich halt sofort wieder ab.
Es wäre noch ganz gut zu wissen, wie er denn "beißt", dass kann ja so einiges heißen, Eddy erwischt auch schon mal meine Hand mit den Zähnen, wenn er aufdreht, aber das hinterlässt nicht mal blaue Flecken.
Und inwiefern zehrst du ihn auf den Boden? So wie ich mir das vorstelle, ist das entweder eine recht aggressive Methode, oder der Hund fasst das evt auch als Spiel auf?

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