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Hundeforum Der Hund
Loko12

Uneindeutig freundlich

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Hallo,

 

Mailos größte Baustelle sind Menschen.

Er ist sehr Misstrauisch, würde aber gerne Kontakt aufnehmen. Doch sobald der Mensch sich bewegt oder die Hand ausstreckt bellt er, zwicken kam auch schon vor.

 

Ich hab keine Ahnung wie ich üben soll. Schließlich zeigt er Interesse, wedelt mit der Rute geht zum Menschen hin. Und wie Menschen das eben machen freuen sie sich und begrüßen den Hund. Doch der findet das plötzlich gar nicht mehr lustig.

 

Meine Konsequenz ist eben kein Kontakt zu Menschen, da ich ihn gar nicht einschätzend kann. (Gut Bekannte Menschen sind kein Problem) -Aber welche die er selten sieht oder gar Fremde schon.

 

Doch kein Kontakt ist keine Lösung. Das macht sein Misstrauen nur schlimmer Doch wie soll ich reagieren, wenn er erst freundlich ist und dann zwickt?

Er scheint ja das Bedürfniss die Menschen kennenzulernen zu haben. 

 

Was mache ich, wenn er zwickt, wie mache ich ihm deutlich das Zähne im Menschen nichts zu suchen haben.

Impulskontrolle, fehlende Beißhemmung (-wobei er sehr zart mit seinen Zähnen sein kann) Ich weiß es nicht!

 

 

Ich habe versucht mich kurz zu fassen. Gerne Nachfragen. 

 

Grüße

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Wie begegnen ihm die Menschen? Gehen sie in die Hocke oder beugen sie sich über ihn? Letzteres wird von Hunden oft als bedrohlich empfunden.

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Zuerst Mal einen Maulkorb drauf (vorher Maulkorbtraining).

 

 

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vor 20 Minuten schrieb Loko12:

Schließlich zeigt er Interesse, wedelt mit der Rute geht zum Menschen hin. Und wie Menschen das eben machen freuen sie sich und begrüßen den Hund. Doch der findet das plötzlich gar nicht mehr lustig.

Das Sich Vergewissern ist bei uns bei Fremdenbesuch auch ziemlich wichtig- ich erzähle mal wie das bei uns im  Vergleich läuft- es kann gut sein, daß das nicht direkt übertragbar ist, aber einen fremdenskeptischen Hund habe ich auch, allerdings werden die Fremden stark unterteilt.

 

Unterwegs ist das eigentlich kein Problem, die meisten losen Passanten werden ignoriert, es sei denn, sie machen offensichtliche freundliche Einladungen, dann ist es in Ordnung oder es sind Hundehalter, da hat sie generalisiert, daß die nichts gegen Hunde und oft leckerlies haben. Ängstlichen, sich auffällig benehmenden oder aggressiven Menschen weichen wir entweder  mit Zeigen und Benennen aus, oder halten genug Abstand oder lassen sie an uns passieren, da schnüffelt sie dann manchmal hinterher in der Richtung.

Anders ist bei fremdem Besuch im Garten.

Besuch vom Nachbarn wird meist nur benannt, eigenen Besuch darf sie begrüßen

Mein Hund bellt  nur, sie berührt nicht, trotzdem lasse ich sie da nicht alleine, ich gehe dann mit. Nach dem Schnüffeln geht dann auch die Aufregung raus.

An deiner Stelle würde ich da auch mitgehen- erstens gibt es dem HUnd Sicherheit, daß das gerade alles so in Ordnung ist (zu Anfang am besten verbal begleiten), zweitens kann man mit der Hand dazwischengehen, falls die Fremden oder Hund zu verdächtigen Bewegungen ansetzen.

Ich würde diesen Begrüßungsvorgang stark ritualisieren.

Ert Person zeigen und benennen, dann "Hallo Schnuppern", dann fertig- sofort Abstand wiederherstellen, keinen erzwungenen Kontakt aber Geruchsvergewisserung ermöglichen.

Er muß sich einfach darauf verlassen können, das Abstand und Situation berechenbar bleiben , dann muß er auch nicht erfordern.

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Meine RR Hündin mochte es auch nicht, wenn Leute auf sie zukamen und sie womöglich anfassten.

Da kam schon mal ein bedrohliches Knurren.

Ich habe dies nicht dem Hund angelastet, sondern allen Menschen, die verstärktes Interesse an ihr zeigten, klipp und klar gesagt, dass sie sie kommen lassen sollen, dass die Annäherung von der Hündin ausgehen soll.

Und auch dann sollen sie sie nicht einfach anfassen.

(Kein Hund muß sich meiner Meinung nach einfach von Fremden anfassen lassen.)

Das klappte auch ganz gut, Selma machte als Hund allerdings auch mehr her als unser Alleinunterhalter Enya, da war für die Leute Zurückhaltung eher eine Option.

 

Zwickt dein Hund nur bei Berührung durch Fremde oder einfach mal so?

 

Ein Maulkorbtraining würde ich an deiner Stelle auf jeden Fall anfangen. Aber auch einen Hund mit Maulkorb sollte man keiner Situation aussetzen, die für ihn unangenehm oder bedrohlich sein könnte.

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Mit eingeweihten Menschen üben, die ihn in Ruhe lassen und nur so weit gehen, wie es für ihn sicher noch ok ist. 

 

Also ihn hingehen, vielleicht schnüffeln lassen, ohne Blickkontakt, dann lobst und belohnst du ihn und ihr geht aus der Situation raus. 

Fremde würde ich weiterhin auf Abstand halten. 

 

Maulkorb.... kann nicht schaden, finde ich aber nicht unbedingt nötig. Lieber dafür sorgen, dass niemand ihn anfasst. Kommt auch drauf an, in welcher Umgebung man sich befindet. In der Bahn ist das sicherlich sinnvoll. Gerade beim Üben aber, mit viel Platz zum Ausweichen, würde ich den Maulkorb nicht drauf machen.

 

Geht er auch zu Menschen hin und zwickt sie ohne dass sie zu ihm Kontakt aufnehmen? Das wäre dann was anderes. 

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Dein Hund hat leider das Pech so "niedlich wuschelig" auszusehen, da haben die Leute weniger Hemmung. Bei uns fragen sie erst und es passiert auch nicht häufig.

Insofern ist das

vor 28 Minuten schrieb Freefalling:

Lieber dafür sorgen, dass niemand ihn anfasst.

glaube ich das Wichtigste. Gerade in der Bahn usw., wo es keine Ausweichmöglichkeiten gibt, stelle ich das sicher. Ich glaube, gerade weil sie sich da darauf verlassen kann, daß wenn, nur nette beiderseitig motivierte Begegnungen mit Fremden unterwegs zustandekommen, sieht sie das lockerer.

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Das Schnüffeln scheint ja zunächst einmal ein positiver Vorgang für deinen Hund zu sein - das DANACH ist aber nicht klar.

 

Deshalb würde ich zunächst einmal folgendermaßen vorgehen:

 

Ein positives Abbruchsignal etablieren.

Dann den Hund (wo es möglich ist) Schnüffeln lassen, dem Menschen aber eindeutig sagen dass er NICHT agieren soll (keine Berührung, keine Ansprache, höchstens ein freundlicher Blick, aber mehr nicht).

Dann das Schnüffeln mit dem positiven Abbruchsignal beenden und im Anschluss daran den Hund bei dir behalten = kein weiterer Kontakt mehr zu dem Menschen.

 

Erst wenn dieses Verhalten sich generalisert hat (= dein Hund schnüffelt und kommt nach dem Schnüffeln zu dir, auch OHNE das positive Abbruchsignal), kann überlegt werden, ob auf dieser Basis ein weiterer Ausbau des Kontaktes zu fremden oder/und wenig bekannten Menschen möglich ist.

 

Für Situationen, in denen du nicht zuverlässig ein übergriffiges Verhaltes seitens anderer Menschen verhindern kannst, ist ein Maulkorbtraining angebracht :)

 

 

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Mein Rüde hat nichts gegen Menschen und Streicheleinheiten, aber was er gar nicht mag ist die direkte Konfrontation mit ihnen. Wenn ihm Menschen also direkt gegenüber stehen, ihm auch noch ins Gesicht schauen und sich etwas nach vorne beugen.....wie wir Menschen das halt so machen....:)

 

Da merkst direkt, wie unangenehm ihm das ist. Ich sag schon immer: Bitte keinen direkten Augenkontakt, lieber etwas seitlich stellen oder in die Hocke gehen....das klappt eigentlich 

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vor 1 Stunde schrieb Loko12:

Ich hab keine Ahnung wie ich üben soll. Schließlich zeigt er Interesse, wedelt mit der Rute geht zum Menschen hin. Und wie Menschen das eben machen freuen sie sich und begrüßen den Hund. Doch der findet das plötzlich gar nicht mehr lustig.

 

Er beschwichtet. Er will sich vergewissern, ob die Menschen ihm nichts tun, wenn sich die Menschen freuen, ist das bedrohlich für ihn.

 

Maulkorb auf.

 

Den Menschen sagen, sie sollen sich auch dann nicht freuen.

Den Hund sich alleine (!) abwenden lassen und ihn dann belohnen und in seine Sicherheitszone bringen, wenn er es eh schon nicht von alleine macht.

 

Ich hatte mehrere solcher Hunde. 

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