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Hundeforum Der Hund
Nadja1

'Barfen'....ein gefährlicher Trend für Gesundheit ?

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vor einer Stunde schrieb Renesis:

Auf alle Fälle ist Barf nicht so toll fürs Gebiss und Zähne, da es zu weich ist.

Dosenfutter dann ja wohl auch .....dafür gibt es ja zum Glück geeignete Knochen und Kausachen....

 

vor einer Stunde schrieb Renesis:

Außerdem kann es besser und schneller runtergeschlungen werden als Trockenfutter.

Hunde sind Schlingfresser..... und die Meisten pürieren/wolfen extra. Und große Stücke Fleisch werden auch "gekaut" / zerbissen bevor es heruntergeschlungen wird.....

 

vor einer Stunde schrieb Renesis:

vermenschlichen des Hundes (für ihn Kochen etc. ...) und das braucht kein Hund wirklich.

...... industriell gefertigtes Futter hat damit aber gar nix zu tun????? ....... Trockenfutter braucht (mein) Hund auch nicht wirklich....... ich ernähre mich auch nicht nur von Tütensuppe und Instantkram.......

 

ALLES bezüglich Hundefütterung hat seine Vor- und Nachteile. Egal was man füttert : man sollte sich damit auseinandersetzten und das Beste für seinen Hund finden (uns sich).

 

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Knochen mögen ganz gute Zahnbürsten sein, sie können allerdings Frakturen und Fissuren verursachen. Oder Knochenkot. Oder perforierte und verschlossene Därme... 

 

Schlingfresser - auch nur, wenn sie keine Zeit haben. Domestizierte Hunde in sicherer Umgebung kauen sogar gerne Futter... danach wird abgeschuckt, nicht geschlungen. 

 

Kochen braucht Akuma, von Trockenfutter würde er hungrig bleiben. ;)

Barfen =/= Kochen...

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vor 17 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Schlingfresser - auch nur, wenn sie keine Zeit haben. Domestizierte Hunde in sicherer Umgebung kauen sogar gerne Futter... danach wird abgeschuckt, nicht geschlungen. 

Kommt auf den Hund an. Khan schlingt vieles einfach herunter. Er hat immer ausreichend Zeit zum Futtern. Das machen viele Hunde so die ich kenne.

Ich kenne dagegen auch Einige die jedes  noch so weiche Minibröckelchen zehn Mal zerbeißen.  

Trotzdem ist das Trofu-Barf- Kau-Argument für mich nicht haltbar - v.a. da es Hunde gibt (meinen EIngeschlossen) die sogar Trofu egal ob eingeweicht oder trocken einfach schlucken!

 

vor 17 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Barfen =/= Kochen...

Jup. Kann man, muss aber nicht. Nur als Beispiel. 

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vor 2 Stunden schrieb Renesis:

Was ist an Trockenfutter schlecht?

 

Genau so viel, bzw wenig, wie an BARF. ;)

 

vor 2 Stunden schrieb Renesis:

Außerdem hat es meiner Meinung nach schon wieder viel zu viel vom vermenschlichen des Hundes (für ihn Kochen etc. ...) und das braucht kein Hund wirklich.

Außerdem ist es was anderes zum Metzger zu springen oder sich auf die Abfallprodukte zu beschränken. Da wähle ich doch lieber das kleinere Übel.

 

 

Auch beim Metzger kann man "Abfallprodukte" bekommen, die man dann seinem Hund roh, gekocht, gebraten füttert. 

"Abfall" finde bei Fertigfutter, vor allem aus Dosen, am problematischsten- denn da hat man am meisten von.

 

vor einer Stunde schrieb Lyris:

Kommt auf den Hund an. Khan schlingt vieles einfach herunter. Er hat immer ausreichend Zeit zum Futtern. Das machen viele Hunde so die ich kenne.

Ich kenne dagegen auch Einige die jedes  noch so weiche Minibröckelchen zehn Mal zerbeißen.  

Trotzdem ist das Trofu-Barf- Kau-Argument für mich nicht haltbar - v.a. da es Hunde gibt (meinen EIngeschlossen) die sogar Trofu egal ob eingeweicht oder trocken einfach schlucken!

 

Jup. Kann man, muss aber nicht. Nur als Beispiel. 

 

Also ich hab einen domestizierten Hund in sicherer Umgebung hier, der beim Essen üüüüberhaupt keine Zeit und es immer sehr eilig hat- und einen, der sich alle Zeit der Welt lässt. :D

Und der, der keine Zeit hat, kaut selbst großes TF nicht.

 

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vor 1 Stunde schrieb Hoellenhunde:

Barfen =/= Kochen

 

Das ist richtig, gekochte Knochen sind zum Beispiel keine so gute Idee. Was ich aber nicht so ganz verstehe: Beim Kochen für den Hund ist es ungefähr genauso schwierig oder einfach, ihn bedarfsdeckend zu ernähren oder umgekehrt deutliche Fehler zu machen, wie beim Rohfüttern. Da das immer wieder dein @Hoellenhunde Hauptargument gegen Rohfütterung ist müsstest du doch folglich genauso davon abraten, für den Hund selbst zu kochen?

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vor 5 Stunden schrieb Renesis:

 

Auf alle Fälle ist Barf nicht so toll fürs Gebiss und Zähne, da es zu weich ist. Außerdem kann es besser und schneller runtergeschlungen werden als Trockenfutter.

 

Dass diese komischen Brocken des Trockenfutters die Zähne reinigen ist ein Mythos. https://www.fellomed.de/tierarzt-fragen/trockenfutter-zahnstein-verhindern-hund-katze/

 

Die Tendenz zu Zahnstein ist genetisch und Speichel-bedingt, also die Zusammensetzung des Speichels macht eine ganze Menge aus.

Wir hatten den idealen Test hier - unser Butch hatte ca 6 Jahre lang Trockenfutter bekommen, so vielleicht 1-2 mal im Jahr mussten dann die Zähne mal gereinigt werden. Dann wurde er umgestellt auf Rohfütterung und das war auch zu großen Teilen gewolft, also wie Hackfleisch.

Dennoch, obwohl er wenige Knochen zum Kauen bekommen hatte, hatte er die restlichen 7 Jahre seines Lebens nahezu keinen Zahnstein mehr, der war einfach nicht wieder gekommen.

 

Ich kenne viele gebarfte Hunde die super Zähne haben, und ich kenne auch einige Trofu-Hunde die gute Zähne haben. Meine Stichprobengröße ist zu klein um da jetzt einen Trend zu sehen, aber auf jeden Fall stimmt das Argument Barf = Zahnstein definitiv nicht.

 

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vor 7 Minuten schrieb Lemmy:

so vielleicht 1-2 mal im Jahr mussten dann die Zähne mal gereinigt werden

 

1-2mal pro Jahr ne richtige Zahnreinigung unter Vollnarkose?:blink: Das ist heftig... Zumal die TÄ hier, die auf Zähne spezialisiert sind, gerne um die 500€ nehmen... 

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Nee, keine Vollnarkose.

 

Und unsere TÄ ist auch nicht spezialisiert auf Zähne (dafür haben wir auch einen TA, aber das ist nicht der Standard-Arzt für unsere Hunde, nur für Spezialfälle), sie hat das mit so nem Ultraschall-Ding gemacht, glaube ich - ich war ja nicht immer dabei, hab zu der Zeit noch studiert.

 

Und ich bin ziemlich sicher dass das keine 500€ gekostet hat :) 

 

Eine Bekannte putzt ihren Hunden (Trofu, aber eingeweicht) immer die Zähne - die Hunde haben auch ein tolles Gebiss. Allerdings muss sie trotzdem immer mal zum Reinigen. Wie oft weiß ich aber nicht, müsste ich fragen.

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vor 6 Stunden schrieb colu:

Also ich hab einen domestizierten Hund in sicherer Umgebung hier, der beim Essen üüüüberhaupt keine Zeit und es immer sehr eilig hat- und einen, der sich alle Zeit der Welt lässt. :D

Und der, der keine Zeit hat, kaut selbst großes TF nicht.

 

Kein gutes Zeichen, in der Regel.

Dass zwischendrin mal ein Brocken geschlungen wird, find ich noch ok...

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vor 5 Stunden schrieb Silkies:

 

Das ist richtig, gekochte Knochen sind zum Beispiel keine so gute Idee. Was ich aber nicht so ganz verstehe: Beim Kochen für den Hund ist es ungefähr genauso schwierig oder einfach, ihn bedarfsdeckend zu ernähren oder umgekehrt deutliche Fehler zu machen, wie beim Rohfüttern. Da das immer wieder dein @Hoellenhunde Hauptargument gegen Rohfütterung ist müsstest du doch folglich genauso davon abraten, für den Hund selbst zu kochen?

 

Ich rate nicht ab, ich rate zu einer Rationsüberprüfung mit Rechnen und das mehrmals im Hundeleben. Würde ich beim Barfen auch. Gerade dort wird es aber nicht gemacht, sondern sich an komischen Prozentzahlen orientiert. 

 

Was mich persönlich beim Barfen stört: Zu viel Fleisch, zu viel Geschwurbel und zu wenig Füttern nach Bedarfswerten. Einfach in den Napf, weil der Wolf wiegt sich nichts ab.

 

Bei den Zähnen empfehle ich statt Knochen immer die Zahnbürste. 

 

BTW auch rohe Knochen splittern, M/Z empfehlen sogar gekochte. 

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