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Hundeforum Der Hund
Nadja1

'Barfen'....ein gefährlicher Trend für Gesundheit ?

Empfohlene Beiträge

vor 44 Minuten schrieb Hoellenhunde:

Gerade dort wird es aber nicht gemacht

 

Interessant. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es sowohl beim Rohfüttern wie auch beim Kochen einfach nur Menschen sind. Von denen die einen genau rechnen, die zweiten ungefähr, und die dritten gar nicht. Jedenfalls kenne ich bei so ziemlich jeder Fütterungsart diese und jene. Möglicherweise ist da ja auch ein wenig selektive Wahrnehmung im Spiel?

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Auch beim Trofu gibt's genug die dauerhaft zu wenig füttern. Ist dann auch nicht bedarfsdeckend.

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vor 15 Minuten schrieb Silkies:

 

Interessant. Ich bin bisher davon ausgegangen, dass es sowohl beim Rohfüttern wie auch beim Kochen einfach nur Menschen sind. Von denen die einen genau rechnen, die zweiten ungefähr, und die dritten gar nicht. Jedenfalls kenne ich bei so ziemlich jeder Fütterungsart diese und jene. Möglicherweise ist da ja auch ein wenig selektive Wahrnehmung im Spiel?

 

 

Ich lese in Barfgruppen - und in Foren. Leider bestätigt sich da mein Eindruck. Ganz besonders wenn der Satz kommt: "Durch Abwechslung ist alles abgedeckt".

Nope.

 

 

Gibts unter den Köchen auch, aber in unserer Gruppe wird immerhin aufgeklärt. 

Ich möchte mich dazu auch nicht rechtfertigen müssen.

 

Beim Barf wird viel zu oft diese Prozentregeln angewandt und die sind höchstens zufällig mal bedarfsdeckend. Das ist nicht selektiv wahrgenommen, diese Regeln werden/wurden so von den bekanntesten Barfern propagiert.

 

 

 

@Maddy

Ja, das ist ein Problem, besonders wenn man das Gewicht als Kontrollinstanz nimmt. Wird aber fast überall dazu geraten: hat dein Hund zu viel, füttere weniger. 

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vor 1 Minute schrieb Hoellenhunde:

aber in unserer Gruppe wird immerhin aufgeklärt

 

Sag ich doch - selektive Wahrnehmung.

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Nein:

 

Beim Barf wird viel zu oft diese Prozentregeln angewandt und die sind höchstens zufällig mal bedarfsdeckend. Das ist nicht selektiv wahrgenommen, diese Regeln werden/wurden so von den bekanntesten Barfern propagiert und danach wird noch heute zu oft gefüttert!

 

"3% vom Körpergewicht, 70-80% Fleisch und 30-20% Gemüse und vom Fleisch so und so viel Fett!"

 

Das kann nicht bedarfsdeckend sein. 

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So weit ich das erinnere hat sich Swanie Simon hierzulande den Begriff barf rechtlich schützen lassen. Und sogar in ihrer allgemeinen kleinen Barfbroschüre finden sich Tabellen, anhand derer man sich die Ration berechnen kann. So wie auch umgekehrt alle möglichen Leute meinen, für den Hund kochen bedeutet, ihm das eigene Essen einfach mit zu geben.

 

Fakt ist: Selbst zusammengetellt ist selbst zusammengestellt, ob nun mit oder ohne Kochtopf. Und das kann man super machen oder auch voll in den Sand setzen. Mit oder ohne Kochtopf.

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Hm, komisch, gibt man Barf in Google ein, kommen zuerst die Seiten, die alles propagieren, was ich kritisiere...

 

 

Neben unzähligen Barfkaufseiten (krass wie viele da nun kommen!) mit Befeuerung der Märchen:

https://www.barfers-wellfood.de/barf-barfen

 

"Barf-Formel"

https://www.planethund.com/hundeernaehrung/barf-hund.html

 

Da wird sogar behauptet KH sei schuld an alle Zivilisationskrankheiten bei Hunden:

http://www.barfinfo.de/was-ist-barfen/

 

 

Wikipedia ist der einzig populäre Hit, der wirklich kritisch ist:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Barf

 

Obwohl hier auf eine Rationsüberprüfung verwiesen wird, kann man sich fertige Pläne nach Gewicht runterladen:

https://barf-fuer-hunde.de/barf-futterplaene/

 

 

Und das ist nur auf die Schnelle.

Barf ist ein riesiges Geschäft geworden, da braucht man sich nichts vormachen. 

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Stimmt. Und weil die meisten, die sagen "ich koche für meinen Hund" keine Internetgruppen haben - da sie, siehe oben, ja einfach vom eigenen Essen in den Napf schütten... Und weil aus dem gleichen Grund sich darum kein großer eigener Markt bilden lässt - ist kochen natürlich per se besser und Rohfütterung Teufelszeug.

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Die Sache ist - zum Erfolgsrezept des Hundes gehört es, dass er mit einer breiten Variation von Futtermitteln lange Zeit mehr oder weniger gut leben kann. Hunde können im Vergleich zu Katzen viel mehr Nährstoffe selbst synthetisieren und sind keine Nahrungsspezialisten. Auch sehr unausgewogene Rationen richten beim ausgewachsenen Hund erst sehr langsam Schaden an. Ich kenne eine steinalte Hündin die seit vielen, vielen Jahren keine Knochen bekommt, 100% Fleisch, sporadisch mal etwas Kalziumpulver Pi mal Daumen. Klar kann sowas mal gut gehen, kann aber eben auch schief gehen. 

 

Beim Welpen sieht es anders aus: http://www.med.vetmed.uni-muenchen.de/downloads/pressemappe/falsche-fuetterung.pdf

 

Ich bin immer für Rationsberechnungen oder Überprüfungen, es ist die sicherere und günstigere Variante als Barf-Profile etc, die leider erst sehr spät Probleme anzeigen. 

 

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vor 50 Minuten schrieb Silkies:

Und weil aus dem gleichen Grund sich darum kein großer eigener Markt bilden lässt - ist kochen natürlich per se besser und Rohfütterung Teufelszeug.

 

Ich verstehe nicht, wie du darauf kommst. Niemand hat behauptet, dass man mit Kochen automatisch alles richtig macht - sondern es wurde und wird darauf hingewiesen, dass der Bedarf ausgerechnet werden muss. Auch hier im Forum. ;) Dass das gemacht werden muss, damit keine Mängel entstehen. Und man beim Barf das auch machen könnte. 

 

Das Problem an Barf ist nicht, dass man es "genauso falsch" wie Fertigfütterung oder Kochen handhaben kann (kein valides Argument in sich), sondern dass es nicht selten zu einer gefährlichen Ideologie verkommen ist, die am Bedarf des Hundes komplett vorbei schießt. Das beginnt schon damit, dass ungefährliche, reichhaltige, leckere und WICHTIGE Nahrungsmittel/Zusätze "einfach so" 'verboten' sind. 

 

Leute, die mit dem Kochen beginnen, haben oftmals auch nicht den genauen Durchblick. Der Unterschied ist aber, dass sie eben nicht mit Fehlinformationen gefüttert werden, weil eine Ideologie gewahrt oder Regeln eingehalten werden müssen. In der Hundeküche ist alles erlaubt, solange es bedarfsdeckend ist und dem Hund gut bekommt. :) 

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