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Auslastung für Energiebündel mit "Holzbein" - Schwarmintelligenz, rette uns!...

Empfohlene Beiträge

Patlican   
(bearbeitet)

Der Tag hat so wundervoll angefangen, mit geselliger, spritzig-wilder Tollerei durch Wasser, Gras und Wald - doch der Spaß fand ein jähes Ende, als wir entdeckten, dass unser Wolfskind sich dabei einen klaffenden Riss im vorderen Mittelfuß zugezogen hatte. Ein langer Besuch in der Tierklinik führte dann zusammengefasst zu folgendem Ergebnis: Wegen der Infektionsgefahr durch das Wasser des Weihers, in dem sie tobte, wurden der kleinen Patientin Antibiotika und Entzündungshemmer gespritzt, und wegen der Länge und Tiefe der Wunde wurde diese gespült, gesäubert und vierfach geklammert - und mit einem Schienenverband versorgt, der bis kurz unter den Ellenbogen reicht.

 

Die kleine Lady hat nun also mindestens eine, wenn nicht zwei Wochen lang ein "Holzbein" - genau so empfindet sie den schweren, steifen, klobigen Verband nämlich, genau so klingt er und genau so sieht er aus. Nun darf sie den Fuß der Heilung wegen und zur Minimierung des noch nicht abgewandten Infektionsrisikos so gut wie gar nicht belasten, kein Laufen, kein Springen, kein Humpeln und Hüpfen - um es kurz zu sagen: Sie darf erst einmal gar nichts. Außer Minimalausgängen, um ihre Geschäftchen zu verrichten, ist für Mademoiselle erst einmal Ende im Gelände.

Aber langweilen darf sie sich andererseits auch nicht allzu sehr, damit sie nicht auf die Idee kommt, am Verband herumzumanipulieren, zumal auf keinen Fall Feuchtigkeit oder Zug an die Stelle kommen darf; und einen Kragen, der ihr dann nämlich blühen würde, wollen wir natürlich in jedem Fall vermeiden!

 

Da all ihre Hobbies natürlich ihre Vorderbeinchen involvieren, womit sie also erst einmal ausfallen müssen, und sie pro Tag zusammengerechnet mindestens um die 2,5 bis 3 Stunden Wald- und Wiesenabenteuer mit Spiel, Spaß und Spannung sowie zusätzliche Spiel- und Tobeeinheiten daheim gewohnt ist, stehen wir also vor einem dicken Problem. Wie kriegen wir ein aktives Husky-Schäferhund-Mädel mit immenser Energie und bester Kondition ein bis zwei Wochen lang in der Wohnung so beschäftigt, dass ihr komplettes linkes Vorderbein so gut wie gar nicht belastet wird, sie aber auch nicht vor lauter Langeweile eingeht? (Schnüffelspiele, bei denen sie herumlaufen muss, sind die ersten Tage ebenfalls zu vermeiden, denn genau das soll sie ja nicht.)

 

Schwarmintelligenz, bitte stehe uns bei! - Ich hoffe, ihr habt ein paar Ideen:

 

Was würdet ihr euren Vierbeinern in solchen Fällen anbieten? Fällt euch etwas ein? Ich bin für jede neue Anregung dankbar, mit der wir Abwechslung in die schnöde Aufgabe, eine riesige Tüte Kaumaterialien zu vernichten, bringen und unsere Kleine so von die Wundheilung gefährdendem Unfug abhalten können!

 

:danke

 

 

 

 

 

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Lique   

Der Klassiker, der Schnüffelteppich. :D

Ich hab meinen selbstgemacht. Er ist entsprechend groß und beschäftigt den Brackel auch ordentlich lang. Bewegen muss man sich nicht dafür, könnte also passen. Sie liebt das Ding. 

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Lique   

Irgendwie kann ich nicht mehr bearbeiten....gute Besserung natürlich.

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Silkies   

Die arme Maus, das ist natürlich so richtig doof. Zuerst und vor allem: Gute und schnelle Besserung!

 

Bei so etwas fallen mir natürlich zuerst und vor allem Kau- und Schnüffelspiele ein. Die erwähnten Kauartikel kann man auf vielfältige Art verpacken, so dass es schon eine Aufgabe wird, an sie ran zu kommen. Da reichen schon einfache Haushaltsmaterialien wie Klopapierrollen (oben und unten zugedrückt), Zeitungspapier oder ähnliches. Und natürlich die käuflichen Dinge wie Kong, Gitterball und diese Dinge.

 

Schnüffelspiele kann man ebenfalls unendlich variieren - muss ja nicht die einfache Kekssuche am Boden sein. Zum Beispiel kann man auch in leere Joghurtbecher am Boden ein Loch bohren und eine Schnur durchziehen. Diese Becher dann "richtig rum", also mit dem Boden nach unten, an einen Stab (Besenstiel zum Beispiel) festbinden und das ganze auf obere Kopfhöhe aufhängen. Nun in einen oder mehrere Becher einen Keks legen und suchen lassen.

 

Kennt sie denn den Clicker? Falls ja, stehen dir jede Menge Möglichkeiten offen, sie mit Aufgaben zu beschäftigen bei denen sie das Bein nicht belasten muss. Du kannst einfache Tricks wie Kopf ablegen anclickern, oder das auch mit Suchaufgaben kombinieren. Ohne groß zu laufen lässt sich beispielsweise die Aufgabe "such das, was nach mir riecht" aufbauen: Mit Tüchern, die du vor sie hinlegst (daran denken, nur eines anzufassen und die anderen mit einer Grillzange oder einem Gummihandschuh auszulegen!), oder mit Post-it Haftzetteln an der (Schrank-)Wand, oder mit Wäscheklammern an einer Schnur... Duftmemory wäre eine weitere Alternative.

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Siobhan   

Clickern würde ich auch empfehlen. 

Vokabeln lernen. Ball, Leine, Teddy... und dann immer zwischen zwei (oder später mehr) das richtige auswählen lassen. 

Oder Hütchenspiel - den Becher mit dem Leckerlie herausfinden. 

 

Viel Kauen, das macht müde. 

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Ferun   

Erstmal gute und schnelle Besserung für Saga.

Vielleicht dreht sie gar nicht so sehr auf, sie merkt ja das sie ein "Handicap" hat.

Ferun hat sich letzte Woche schlimm vertreten (gestaucht, gezerrt?) und humpelte auf drei Beinen.

Seitdem darf sie auch nur noch für kurze Runden an der Leine raus.

Ich befürchtete auch schlimmstes, normalerweise dreht Ferun nach 2 Tagen ohne rennen, total am Rad.

Aber sie benimmt sich sehr gesittet und scheint sich auch selbst zu schonen.

Zum ruhigen Auslasten fällt mir ausser Schnüffel- und Unterscheidungsspiele auch nichts ein.

Ich drück euch die Daumen.

 

 

 

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gebemeinensenfdazu   

Meine hatte die gleiche Verletzung mit gleicher Anzahl Tackernadeln in ca. dem gleichen Alter. Am ersten Tag hate ich es noch mit Suchspielen quer durch die Wohnung versucht, für das Energiebündel KEINE Alternative. Vorweg :Die Wunde ist auf Anhieb perfekt verheilt. TA war erstaunt (waren gerade noch so im Zeitfenster zum Tackern gewesen).

Wenn Schonung geht, macht man das- klar.

Wir haben uns so beholfen: Den Verband habe ich mind. 3x am Tag gewechselt und die Wunde jedesmal mit Octenisept desinfiziert, drinnen blieb er nach den ersten zwei Tagen ab, sie hätte sich den sonst abgenagt, dafür leckte sie im Gegenzug nicht die Wunde (ein paar Mal Erinnern reichte)

Draußen gab es einen schmutz-und wasserdichten Umverband.

Wenn der Verband abging: Desinfizieren, neuer Verband. Das war zwar anstrengend und zeitraubend, aber die Wunde ist wie gesagt schnell und sehr gut verheilt.

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KleinEmma   
vor 2 Stunden schrieb Ferun:

Erstmal gute und schnelle Besserung für Saga.

Vielleicht dreht sie gar nicht so sehr auf, sie merkt ja das sie ein "Handicap" hat.

Ferun hat sich letzte Woche schlimm vertreten (gestaucht, gezerrt?) und humpelte auf drei Beinen.

Seitdem darf sie auch nur noch für kurze Runden an der Leine raus.

Ich befürchtete auch schlimmstes, normalerweise dreht Ferun nach 2 Tagen ohne rennen, total am Rad.

Aber sie benimmt sich sehr gesittet und scheint sich auch selbst zu schonen.

Zum ruhigen Auslasten fällt mir ausser Schnüffel- und Unterscheidungsspiele auch nichts ein.

Ich drück euch die Daumen.

 

 

 

 

Die Erfahrung habe ich mit Emma auch gemacht. Nach dem Beinbruch und direkt anschließender OP waren ja 2 Monate strenge Schonzeit angesagt. Die Spaziergänge durften laaangsam gesteigert werden, aber halt auch später noch angeleint und ohne Springen, Klettern usw.

Es ging viel besser als ich dachte. Es wirkte so, als hätte Emma sich innerlich runtergefahren.

 

Such- und Schnüffelspiele gingen anfangs auch noch nicht. Zudem findet Emma solche Spiele ziemlich doof.

Ich bin halt mehrmals am Tag mit ihr raus gegangen, mal für Mini-Runden, mal einfach in den Garten.

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gebemeinensenfdazu   

Eine Schnittwunde läßt sich bessser ignorieren. Ich hatte es ja auch erst gemerkt als ich roten Speichel sah, während der Hund sich geleckt hat. Davor hat sie sich nichts anmerken lassen. Ich glaube schon, daß das ein Unterschied zu einer Knochen- und Gelenksverletzung ist. Mein Hund hat trotz tiefem großem Schnitt nicht einmal gelahmt.

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KleinEmma   
vor 7 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Eine Schnittwunde läßt sich bessser ignorieren. Ich hatte es ja auch erst gemerkt als ich roten Speichel sah, während der Hund sich geleckt hat. Davor hat sie sich nichts anmerken lassen. Ich glaube schon, daß das ein Unterschied zu einer Knochen- und Gelenksverletzung ist. Mein Hund hat trotz tiefem großem Schnitt nicht einmal gelahmt.

 

Das mag sein und zudem ist jeder Hund anders.

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