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your dog ...  Der Hund
urmel187

der Hund sucht zu viel nähe

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Hallo ihr ich hab da echt mal ne Frage. mein Mischling Sammy ist ein echt Spitze Hund der hört aufs Wort also hab ich gedacht. wenn ich auf das Sofa mich setze. springt der rauf und legt sich neben mich aber immer mit körperkontakt so das ich eingeengt bin. lieg ich auf dem Sofa legt sich Sammy mit hin aber halb auf mir und versucht mich auch immer runter zu drängen und so geht es mir auch im bett. wir liegen meistens rücken an Rücken. 

 

aber runter tun da hab ich keine Chance da macht der sich so steif das er gleich 20 kg mehr hat. 

 

bekomm ich das aus ihm raus irgendwie. 

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Ja, mit dem Kommando "runter", was er schon gelernt haben sollte, vor allem, als großer Hund.

 

Alternativ tut es ein "geh weg", was er auch schon können sollte.

 

Wenn er es nicht kann, kannst Du es ihm beibringen. Das ist nicht nur in solchen Situationen hilfreich.

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@urmel187 

 

Hallo und willkommen hier im Forum und viel Spaß hier und viele tolle Tipps für dich.

 

Zuerst würde ich die Zielsetzung hinterfragen wollen. Du möchtest das also gar nicht? Dann wäre es einfacher, als wenn du sagst, abends auf der Couch darf er, Nachts nicht.

 

Du es hast es deinem Hund ja nun beigebracht  oder gestattet, dass er das darf, vielleicht fandst du das am Anfang auch gut, jetzt ist es evtl. zu viel des Guten.

 

Meine Hundedame, auch recht groß, darf auch zu mir auf die Couch und liegt Nachts am Fußende. Wenn es mir aber zu eng, zu warm, Besuch, oder was auch immer ist, genügt ein kurzes runter, oder Decke.

 

Kennt dein Hund runter und nein? Dann blocke es bitte im Ansatz, also der Hund möchte auf die Couch, du sagst nein, ganz leise, ganz freundlich, schickst ihn auf seinen Platz, eine tolle Ecke mit Körbchen oder Decke sollte das sein. Leg auch was von dir rein, damit der Geruch von dir bei ihm ist. Zu Beginn wird dein Hund es nicht verstehen denke ich, so nach dem Motto, hallo was ist denn jetzt hier los, durfte ich doch immer.

 

Mach die Decke oder Körbchen einfach viel toller als das Sofa. Zu Beginn setz dich ruhig daneben und zeig ihm, das ist dein toller Platz, wenn er zum Sofa kommt, das wird er mit Sicherheit zu Beginn, wiederholst du das alles. Also das Körbchen positiv benennen, dass ist ab sofort der Superplatz für dich.

 

Wichtig, bitte nicht böse zum Körbchen schicken, weder mit der Stimme, noch irgendwie mit der Leine da hin zerren. Geh du zum Körbchen, hock dich hin, lock ihn mit freudiger Stimme, jedes mal wenn er rein geht gibts ein Freudenfeuerwerk und Belohnung.

 

Es wird etwas  dauern, es ist wahrscheinlich nicht mit 10 mal getan, aber das wird.wenn du ja, wie du schreibst, sonst viele Kommandos auch gelernt habt. Alles mit Ruhe und aber Konsequent, wenn du jetzt 5 Tage es so machst und dann am sechsten Tag meinst, ok, du bist so lieb, heute kannst du auf die Couch, machst du es dem Hund einfach zu schwer. Leider wird das sehr oft so gemacht, wenn ich nachfrage hier, dann höre ich oft, naja, fast immer, ab und zu durfte er aber....... nicht so gut ;-)

 

Schlafzimmer würde ich vorher überlegen ob er zwar rein kann, aber nicht ins Bett, oder gar nichts ins Zimmer.

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vor 29 Minuten schrieb BVBTom:

Leider wird das sehr oft so gemacht, wenn ich nachfrage hier, dann höre ich oft, naja, fast immer, ab und zu durfte er aber....... nicht so gut ;-)

Nunja, du machst es mit deiner Hündin ja ähnlich.

 

Es kommt immer auf den Hund an. Manche brauchen sehr sehr klare Regeln, also Couch immer ja oder immer nein. Die meisten Hunde können aber differenzieren. Auf die Couch darf meiner jederzeit, aber er lässt sich auf seine Decke schicken ohne zu Murren. 

Beim Bett muss er “fragen“ bzw. wir laden ihn ein, wenn wir drin liegen. Am Wochenende morgens darf er meistens kuscheln kommen. Ist das Bett leer, darf er ohne zu fragen. Das versteht er alles sehr gut. 

 

Ich würde hier in diesem Fall ein positiv aufgebautes “runter“ oder “Decke“ üben (mit Leckerlies geht das gut) und den Hund einfach wegschicken, wenn es zu viel wird. Das ist dem Hund gegenüber überhaupt nicht böse und er wird es auch nicht so verstehen, wenn die Kommunikation freundlich ist. 

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vor 3 Stunden schrieb Freefalling:

Nunja, du machst es mit deiner Hündin ja ähnlich.

 

kann man evtl so sehen von aussen, aber wir haben uns hier gut verständigt. Grundsätzlich darf mein Hund überall mit hin, sie ist auch im Büro, aber wenn Kundenkontakte sind, geht sie auch ohne zu murren dann in Ihr Körbchen.

 

Deshalb finde ich die Klarheit recht wichtig,  Meine Hündin schaut mich erst an und fragt damit, darf ich, meist wird sie von uns dann eingeladen, es gibt aber auch schon mal ein freundliches nö, jetzt nicht, ist dann auch nicht dramatisch.. Sehr schön ist auch zu beobachten, dass sie nicht kommt, wenn Gäste da sind, da liegt sie eh lieber in Ruhe in Ihrem Körbchen.

 

Kann man doch ganz gut alles kommunizieren. Nur wenn es dann zu aufdringlich wird, so wie urmel es schreibt und der Hund den Platz sogar für sich haben möchte, würde ich es denke ich nicht mehr gestatten. Für mich wäre es halt einfacher dann zu trainieren und zu kommunizieren und es nicht mal so und mal so zu machen. Kenne aber beide Varianten wo es auch gut funzt.

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Warum dem Hund die Couch verbieten? 

"Runter" oder "Decke" kann man ehrlich und sogar besser ohne "Nein"beibringen. Verbote sind hier ein Umweg.

 

Deckentraining macht man separat, nicht in der Situation. 

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Hier ist alles erlaubt bis es gerade einmal nicht erlaubt ist.

Beispiel:

Hund ist dreckig, nass, was auch immer. Dann heisst es "nein"! Jetzt keine Couch, kein Bett. 

Das geht.

Da braucht es keine Konsequenz- die halte ich sowieso nicht durch. Da braucht es Beharrlichkeit. Wenn ich nein sage wissen sie, okay jetzt nicht. Und fragen auch mal nach. Und dann kann es passieren, dass es auch wieder erlaubt ist.

Also:

nicht einmal nein ist immer nein- sondern nein ist nein. Jetzt. Unbedingt.

Dannach aber auch nicht mehr. Fragen kostet nichts.

 

Man verbaut sich doch sonst alles Schöne, mit Ausgehklamotten muss kein Hund auf mir drauf liegen, an einem verregneten Sonntag im ollen Zeug dürfen alle drei. Wenn sie wollen.

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