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Hundeforum Der Hund
Jessy28

Problemhund

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@pixelstall Naja das Problem im großen und Ganzen ist ja eher dass sie mit einem Bleib zwar liegen bleibt, aber sich nicht entspannt und schon gar nicht schläft :wacko:

 

An der Konditionierung sind wir dran, wir machen es mit dem Wort "easy", sobald sie sichtlich entspannt ist und sich wohlfühlt sagen wir e ganz oft während wir sie streicheln. Mal sehen ob dass etwas bringt, würde ja reichen wenn es dann erstmal im Haus klappt :rolleyes:

 

Das mit dem "wasatmendieauch" erinnert mich an unsere, scheint manchmal schon zu reichen :4_joy:

Wie wir sie da rausholen testen wir noch. In der Hundeschule sagen sie ignorieren, finde ich in einer Mietwohnung und bei einem Hund der das ewig kann aber schwierig.  Auf jeden Fall haben wir aufgehört mit "Nein, Aus" und viel geschimpfe, seit ich gelesen habe dass der Hund dadurch nur denkt "toll, die Menschen machen da mit" :2_grimacing:

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Ist ja auch unerhört, wenn die atmen! Gsd habe ich ein eigenes Haus und 

Nachbarn Ü 80 die sind da ja tiefenentspannt, was Gebell angeht, sind hier aber auch auf dem Land. 

20180512_195652.jpg

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vor einer Stunde schrieb Jessy28:

Und zum Thema Maulkorb: ich weiß ja nicht ob für dich eine Maulschlaufe auch zählt, aber daran haben wir sie gewöhnt.

 

Zählen schon, aber der Hund kann diese nicht dauerhaft tragen. Er braucht einen ordentlichen Maulkorb, in dem er hecheln und trinken kann.

Da du nicht genau wissen kannst, wann der Hund zwicken könnte, sollte er den draußen prophylaktisch tragen. Parallel könnt ihr entspannt trainieren.

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vor einer Stunde schrieb Jessy28:

 

@Maddy Also das mit dem schlafen ist so, die Möglichkeit ausreichend zu schlafen hätte sie. Wir und auch meine Eltern lassen sie  natürlich liegen wenn sie zur Ruhe kommt. Aber wenn ich mich bewege, bewegt sie sich.  Sie hat immer Angst etwas zu verpassen. Dadurch hört sie nicht so auf ihre eigene Müdigkeit wie sie soll. Es ist besser geworden und oft schicke ich sie dann zurück aber wenn ich nicht im Raum bin schläft sie dann trotzdem nicht. Zu meiner Mutter hat sie eine gute Bindung und wenn sie dort ist verfolgt sie meine Mutter den ganzen Tag. Wenn ich dann nach der Arbeit komme sitzt sie oft vor mir und ihr fallen die Augen zu. Aber wie ich sie dazu bringe innere Ruhe zu finden weiß ich nicht. Rückzugsmöglichkeiten hätte sie. Sogar nur für sie, da geht der andere Hund auch nicht hin.

 


Das hatte ich leider beim Lesen eurer Probleme vermutet. Es ist schwer da viel zu raten... Ich selbst lebe alleine und bin drinnen ein sehr ruhiger Mensch - sprich ich bewege mich Stunden nicht vom Fleck. Zudem wohne ich in einer Kellerwohnung ohne Fenster zur Straße hin, Außenreize beschränken sich also darauf, dass man mal die Nachbarn im Garten sieht. Meine Hunde haben keinen Anreiz nicht ruhig zu sein. Hier gilt, dass drinnen Ruhe angesagt ist, entsprechend gibt es nur ruhige Aufmerksamkeit: Kuscheln, ruhiges Üben, Schnüffelspiele, Kauzeug... Alles was mit Aufregung und Bewegung verbunden ist findet draußen statt. Kauen und Schlecken ist sehr entspannend für Hunde, gerade am Anfang hat das meine Hündin viel gebraucht. Dafür bieten sich je nach Verträglichkeit und Interesse Kausnacks oder gefüllte Kauspielzeuge an, wir haben einiges von Kong. 

 

Hat der Hund erst mal ständiges Hinterherlaufen etabliert ist es natürlich schwer das wieder loszuwerden:mellow: Damit habe ich keine Erfahrung, weiß aber, dass es Ansätze gibt um Auszeiten positiv zu trainieren, vielleicht weiß da jemand anderes was. Ich selbst achte ab Tag 1 darauf z.B. die Tür zu schließen, wenn ich ins Bad gehe und auch sonst mal ein Kindergitter zu zu machen, so dass ich zwar nicht aus der Welt bin, der Hund sich aber mal in sein eigenes Körbchen legt und schläft. Das ist natürlich NICHT sinnvoll, wenn es den Hund schon stresst. Dann müssen andere Ansätze gewählt werden.

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@Maddy Naja also die Badezimmer Türe erlaube ich mir dann doch auch zuzumachen :D sie schläft zwar nicht aber zumindest zeigt sie in solchen Situationen sonst keinerlei Stressreaktion wie winseln oder bellen. Man soll sich ja über Kleinigkeiten freuen. Aber wahrscheinlich muss ich da einfach konsequenter sein und sie ins Bleib zurück schicken. Irgendwann -so hoffe ich- ist es ihr dann zu blöd und sie schläft dann doch.

Nachdem sie eben schonmal in einer Familie war als Welpe und die sie dann weggegeben haben schätze ich mal sie hat einfach Angst ihre Menschen wieder zu verlieren, wird eben auch Zeit brauchen. Aber das mit dem Spielzeug ist eine gute Idee. Sie hat einen Ball aus dem Leckerlies fallen und damit beschäftigt sie sich auch ganz gern, zumindest wenn er gefüllt ist :lol:

 

@pixelstall klingt nach den perfekten Voraussetzungen! Unsere Nachbarn sind auch alt und letztens würde ich gefragt ob wir den Hund noch haben weil man sie nie hört, so schlimm kann es für die also nicht sein ^_^

Zum Glück hat sie sich an die Geräusche relativ gut gewöhnt. So kann man mal mit ihr in Garten sein ohne das sie wegen jeder Autotüre meldet. Wir wohnen übrigens auch auf dem Land, ich glaube nicht dass sie für die Stadt geeignet wäre, vermutlich wäre sie dann völlig Reizüberflutet.

Und dein Bild ist übrigens wahnsinnig süß!

 

@Hoellenhunde Ich muss zugeben ich hab so meine Schwierigkeiten mit Maulkörben.  Und als selbst die Dame im Freßnapf meinte die Schlaufen seien angenehmer für den Hund hab ich ihr einfach glauben wollen :blush:

Natürlich nicht zum ständigen und dauerhaftem tragen! 

Mit dem nicht wissen wann sie zwickt hast du recht, bisher waren es "zum Glück"  nur Leute innerhalb der Familie. Andere lassen wir an sie gar nicht erst so nah ran. Und Menschenmengen meiden wir natürlich auch mit ihr.

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Ein gut sitzender Korb schränkt dem Hund nicht ein. Man kann sogar gut Leckerlis geben. Eine Maulschlaufe schnürt den Hund ein, sonst schützt sie nicht vor Bissen. 

 

Maulkorb ist keine Schande, sondern ein Zeichen von Verantwortung. 

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Neulich habe ich beim TA einen Maulkorb aus buntem Kunststoff gesehen, weiß nicht welche Rasse der Hund war, sah nach Boxer oder größerem Bully aus). Der sah auch durchaus stabil genug aus.

 

So ein bunter Kunststoffmaulkorb schreckt die Umgebung auch nicht so, wie ein Beißkorb aus Metallgitter.

 

Sa etwa so aus: https://www.google.com/search?q=maulkorb&client=firefox-b&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwig9tjM2ZLbAhULDMAKHXroDrYQ_AUICigB&biw=1143&bih=964#imgrc=OzrhfYLJCk9TwM:

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Danke Fricco, ist erstmal gut zu wissen das es sowas auch gibt! Und du hast meine Bedenken vermutlich gerochen, wer einen Hund mit Metallmaulkorb sieht denkt sofort an einen gefährlichen Beißer.  Andererseits sollen die natürlich denken was sie wollen solange das Ding sie und andere schützt.

Ach es ist nicht leicht.

Aber ich glaube mit einem bunten könnte ich mich anfreunden. Und sie würde sich freuen wieder viel Leberwurst zu bekommen um sie daran zu gewöhnen :D

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Da muss man einfach drüber stehen... Ist doch egal was andere über den Hund denken. Aber ich kann dich beruhigen: Meine wird mit Maulkorb bemitleidet oder ich belächelt. Bei einem Soka wären die Reaktionen sicher anders, aber bei einem Border Collie denken die Leute nicht an einen bissigen Hund:rolleyes: 

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Ich finde du machst das sehr gut mit deiner süßen Maus! Bitte höre nicht zuviel darauf, was andere in deiner Umgebung zu ihr sagen. Sie ist dein Hund und ihr habt in kurzer Zeit große Erfolge erzielt. Versuche dich nicht zu rechtfertigen. Das habt ihr nicht nötig.;) Mit meinem vorigen Hund habe ich gelernt: Hier bin ich, hier ist mein Hund, wir verstehen uns und sind eine kleine Welt für uns.:) Das gilt selbstverständlich nur, wenn sie keine "Gefahr" für andere ist. Mein Grischa war nicht unfreundlich, aber in vielen Situationen hätten andere Hundehalter ihn wohl als "peinlich" empfunden. Also mehr Selbstvertrauen, das spürt auch der Hund. Konzentriere dich voll auf sie und nicht auf andere!

 

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