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Tyrshand

MRT - Über Lahmheit zur Schilddrüsenunterfunktion

Empfohlene Beiträge

Hi :)

 

Vielleicht hat ja jemand Erfahrungswerte, die er mir mitteilen kann. Und zwar haben wir nun seit Anfang April bei meinem knapp vier jährigen Rüden mittlerer Größe ein Lahmheitsproblem in der linken Vorderhand. Ich hatte schon ziemlich lange das Gefühl, dass er links immer ein bisschen weniger belastet (wirklich nur Nuancen) als rechts. Er hat in der Vergangenheit auch immer gelahmt nachdem ich ihm über einen längeren Zeitraum täglich (über 3 Wochen) ein Brustgeschirr angezogen habe. Das habe ich zuvor schon 2 Mal auslösen können, aber das Lahmen war sofort nach 2 Tagen weg, wenn ich wieder aus das Halsband umgestiegen bin. Nun beim 3. Mal (mit größtenteils komplett anderen Geschirren) war es so, dass ich ihm eigentlich schon seit Anfang Februar ganz oft Brustgeschirre angezogen hatte und er hat keinerlei Veränderung gezeigt, was mich gefreut hat. Aber dann Anfang April ging es eben los, er hat wieder angefangen zu lahmen und diesmal ging die Lahmheit eben nicht weg, nachdem ich wieder auf das Halsband umgestiegen bin. Er entlastete dann im Stehen ganz deutlich den linken vorderen Fuß und lahmte moderat im Trab, im Gehen kaum sichtbar. Unebenes Gelände verschlimmert die Lahmheit immens, ob er gerade aufgestanden ist oder eingelaufen spielt keine Rolle.

 

Als das Ganze nach über einer Woche nicht besser wurde ließ ich direkt Pfote, Karpalgelenk, Ellbogen und Schulter röntgen (Vollnarkose bei ihm notwendig). Alles unauffällig, die Hüfte wurde damals mit A1 ausgewertet.

Er hat dann für 2 Wochen Carprotab mitbekommen, aber die Medis haben das Lahmen in keiner Weise verändert. Erst, als ich wirklich nur noch morgens an kurzer Leine 15 Minuten rausgegangen bin und abends nochmal hat es sich schrittweise minimal gebessert. Die 2 Wochen mit den Medis gingen vorüber und ich holte nochmal 2 Wochen nachschub. Nach 3 Wochen ging es zumindest auf unseren kurzen Runden wieder gut, dann habe ich aber vorgestern den Fehler gemacht, weil es ihm wieder ganz gut ging, und bin eine Runde mit meiner Freundin gelaufen, wo er 40 Minuten ohne Leine lief (zu 90 % im Trab oder Schritt).

Das hat alles auf den Ursprungszustand zurückgesetzt, er humpelt trotz Schmerzmittel (heute die letzte Tablette) wieder genau so schlimm wie am Anfang.

 

Ich finde das alles irgendwie merkwürdig. Ich habe nächste Woche freitag einen Termin beim Ostheopathen, erhoffe mir aber nicht allzu viel, da er sich von Fremden nicht gerne anfassen lässt und sich komplett versteift. Ansonsten hab ich nun wie gesagt keine Medis mehr, aber die haben ja eh nichts gebracht. Ich gebe seit 4 Wochen auch Luposan ins Futter und MSM.

 

Der Tierarzt sagte mir, wenn es nach der zweiten Runde mit den Tabletten nicht besser ist, soll ich unbedingt wieder kommen 😕

 

Ich überlege nun, was der nächste Schritt wäre. Natürlich könnte ich auch weiter schonen bis zum Sankt nimmerleinstag, aber mich nervt, dass ich gar keine Diagnose habe. Es war ja nur durch einen ganz normalen Spaziergang (echt unspektakulär im Vergleich was wie sonst so immer gemacht haben) wieder genau so schlimm wie am Anfang geworden.

 

Gaaaaanz lange Rede und ganz kurzer Sinn:

Hat jemand MRT Erfahrungen? Würdet ihr das eher in der TK Norderstedt oder TK Lüneburg machen lassen?

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Warst du mal in der TK bei einem Neurologen?

 

so weit

Maico

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Nein, das, was da steht, ist alles, was ich bis jetzt gemacht habe.

Er lässt sich wie gesagt auch nicht untersuchen, schreit sowieso bei jeder Berührung (nicht weil er Schmerzen hat) und braucht für vieles eben eine Narkose.

 

Zeigt das MRT auch neurologische Probleme? Wäre es dann sinnvoll zu der TK zu fahren, die MRT + Neurologen hat?

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Ach, großes Geriatrisches Profil hab ich vergessen zu erwähnen + Zeckenprofil. Unauffällig.

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Bei Fafnir wurden aufgrund von Lähmungen, die sich ab April 2013 in der Vorderpfote zeigten und die von der (beachtlich guten) Physiotherapeutin von Rumsi mit einem "Ich hab da kein gutes Gefühl, geh mit ihm zum Neurologen" als erste richtig eingeschätzt wurden, in der TK Gießen ein CT gemacht. 

Die Diagnose war nicht gut.

 

Ich würde einfach mal gucken lassen, ob im Halswirbel / Rückenbereich alles ok ist.

 

so weit

Maico

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Ah ok, na ich hab es dann sowieso vor. Mein Augenmerk für ein MRT liegt auf dem kompletten linken Vorderbein + komplette Wirbelsäule.

 

Lähmungen sind es aber nicht, es ist nur eine Lahmheit, ein Humpeln und beim Stehen sieht man das Gewicht wird eher nach rechts verlagert (was schon immer ein gaaaanz kleines bisschen so war und jetzt halt deutlich).

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Nun, das klingt ja dann eher harmlos (im Vergleich zu meinen Erfahrungen) und ich drück mal die Daumen...

 

so weit

Maico

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Sorry, falls du es eingangs falsch verstanden hast. Ich wollte erst Humpeln schreiben, dachte mir dann aber, dass ich mal den medizinisch korrekten Begriff "Lahmen" verwende :D

 

Das einzige, was mir seitdem nun noch aufgefallen ist, dass er seit dem Humpeln manchmal dann (wenn er unaufmerksam ist, seit Anfang April ca. 5 Mal passiert) mit der Vorderpfote einen Schritt schleift, also die Krallen :/ Es ist wirklich mysteriös, es wirkt so, als wäre das Bein einfach schwach und könnte nicht richtig belastet werden, auch der Trab ist sehr viel kürzer, er geht mit dem Bein nicht so weit nach vorn und nach hinten. Wenn ich das zu Hause dehne zeigt er aber keinerlei Schmerzanzeichen.

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Die Hündin (2 Jahre) einer Freundin hat ein ähnliches Problem, immer wieder Lahmheit bzw Entlastung ohne Befund, immer wieder weg, dann doch wieder da, aber in ihrem Fall nie durchgehend. Schonung und Schmerzmittel brachten keine Veränderung. Geröntgt wurde auch schon ohne Ergebnis, jetzt nach Monaten des Hin und Hers mit der TK steht auch ein MRT an. Auffällig ist, dass die Hündin extrem stark und durchgehend an der Leine zieht. 

 

 

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vor 7 Minuten schrieb Maddy:

Die Hündin (2 Jahre) einer Freundin hat ein ähnliches Problem, immer wieder Lahmheit bzw Entlastung ohne Befund, immer wieder weg, dann doch wieder da, aber in ihrem Fall nie durchgehend. Schonung und Schmerzmittel brachten keine Veränderung. Geröntgt wurde auch schon ohne Ergebnis, jetzt nach Monaten des Hin und Hers mit der TK steht auch ein MRT an. Auffällig ist, dass die Hündin extrem stark und durchgehend an der Leine zieht. 

 

 

Also bei uns war es tatsächlich so, dass die Lahmheit nur kam, wenn er lange Zeit täglich Brustgeschirre getragen hat. Und dieses Mal geht sie seither eben nicht mehr weg :/ Ich dachte halt ich muss nur das richtige Geschirr finden, aber ich wollte nicht SOWAS damit auslösen. Permanent stark ziehen tut er nicht, er zieht situativ an der Leine.

Falls du mehr weißt von ihr oder eine Diagnose da ist kannst du mir das ja mal schreiben :)

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